Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Daily Bite Monday Wenn Jesus uns zu vertraut wird
Jesus kehrt nach Nazareth zurück, in seine Heimatstadt, wo jeder ihn kennt. Die Menschen dort hören seine Weisheit und sehen seine Wunder – doch statt ihn anzunehmen, lehnen sie ihn ab. 'Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn?', fragen sie ungläubig. Jesus war ihnen zu normal, zu alltäglich, zu vertraut.
Genau hier liegt die Gefahr: Wenn wir meinen, Jesus schon zu kennen – durch religiöse Erziehung, kirchliche Tradition oder jahrelange Gemeindemitgliedschaft – können wir seine wahre Herrlichkeit übersehen. Oberflächliche Vertrautheit ersetzt echte Beziehung. Die Nazarener kannten Jesus als Handwerker, aber nicht als Heiland. Sie sahen den Menschen, aber nicht den Messias.
Vielleicht kennst du die biblischen Geschichten auswendig, kannst Gebete aufsagen und bist mit christlichen Begriffen vertraut. Doch die entscheidende Frage bleibt: Kennst du Jesus wirklich als deinen persönlichen Retter? Oder hast du ihn in deinem Leben übersehen, weil er dir zu vertraut erscheint?
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Jesus kehrt nach Nazareth zurück, in seine Heimatstadt, wo jeder ihn kennt. Die Menschen dort hören seine Weisheit und sehen seine Wunder – doch statt ihn anzunehmen, lehnen sie ihn ab. 'Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn?', fragen sie ungläubig. Jesus war ihnen zu normal, zu alltäglich, zu vertraut. Genau hier liegt die Gefahr: Wenn wir meinen, Jesus schon zu kennen – durch religiöse Erziehung, kirchliche Tradition oder jahrelange Gemeindemitgliedschaft – können wir seine wahre Herrlichkeit übersehen. Oberflächliche Vertrautheit ersetzt echte Beziehung. Die Nazarener kannten Jesus als Handwerker, aber nicht als Heiland. Sie sahen den Menschen, aber nicht den Messias. Vielleicht kennst du die biblischen Geschichten auswendig, kannst Gebete aufsagen und bist mit christlichen Begriffen vertraut. Doch die entscheidende Frage bleibt: Kennst du Jesus wirklich als deinen persönlichen Retter? Oder hast du ihn in deinem Leben übersehen, weil er dir zu vertraut erscheint?
Jesus kehrt nach Nazareth zurück, in seine Heimatstadt, wo jeder ihn kennt. Die Menschen dort hören seine Weisheit und sehen seine Wunder – doch statt ihn anzunehmen, lehnen sie ihn ab. 'Ist der nicht der Zimmermann, Marias Sohn?', fragen sie ungläubig. Jesus war ihnen zu normal, zu alltäglich, zu vertraut. Genau hier liegt die Gefahr: Wenn wir meinen, Jesus schon zu kennen – durch religiöse Erziehung, kirchliche Tradition oder jahrelange Gemeindemitgliedschaft – können wir seine wahre Herrlichkeit übersehen. Oberflächliche Vertrautheit ersetzt echte Beziehung. Die Nazarener kannten Jesus als Handwerker, aber nicht als Heiland. Sie sahen den Menschen, aber nicht den Messias. Vielleicht kennst du die biblischen Geschichten auswendig, kannst Gebete aufsagen und bist mit christlichen Begriffen vertraut. Doch die entscheidende Frage bleibt: Kennst du Jesus wirklich als deinen persönlichen Retter? Oder hast du ihn in deinem Leben übersehen, weil er dir zu vertraut erscheint?
Bitte Gott, dir die Augen neu zu öffnen für die Schönheit und Herrlichkeit Jesu, damit du ihn nicht als selbstverständlich nimmst.
Gibt es Bereiche in deinem Leben, wo du Jesus durch oberflächliche Vertrautheit übersehen hast, anstatt ihm wirklich zu begegnen?
Recording from July 19, 2026
Sermon Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Sunday, July 19, 2026 1. Korinther 9,24-25 Key Point Gottes Heiligkeit nimmt Unreinheit ernst, aber sie gibt den Unreinen nicht auf. Gott möchte uns durch Jesus Christus von unserer Sünde reinigen und die Gemeinschaft mit uns wiederherstellen. Heiligkeit betrifft nicht nur den Gottesdienst, sondern unseren gesamten Alltag - unsere Küche, unseren Körper und unsere Kontakte.
Dieser Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln behandelt das Thema Heiligkeit im Alltag anhand des biblischen Buches Levitikus, Kapitel 13-14. Die Predigt von Heinrich Derksen konzentriert sich auf die alttestamentlichen Vorschriften über Aussatz und Unreinheit als Symbol für Sünde und Trennung von Gott. Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreis und Anbetung, gefolgt von Gemeindeanküdigungen, darunter Vorstellungen von vier Gemeindegründungsinitiativen, besonders der Initiative in Königswinter. Die Hauptpredigt erklärt, wie die alten Reinheitsgebote die Gemeinde heute lehren, Sünde ernst zu nehmen, einander zur Rechenschaft zu ziehen und gleichzeitig auf die Wiederherstellung durch Jesus Christus zu vertrauen. Die Botschaft endet mit einem Aufruf zur Buße und zur Annahme von Gottes Gnade, die durch das Opfer Christi Reinigung und Gemeinschaft mit Gott ermöglicht. Read more
Gottesdienst der evangelischen Freikirche Köln
Gottes Heiligkeit nimmt Unreinheit ernst, aber sie gibt den Unreinen nicht auf. Gott möchte uns durch Jesus Christus von unserer Sünde reinigen und die Gemeinschaft mit uns wiederherstellen. Heiligkeit betrifft nicht nur den Gottesdienst, sondern unseren gesamten Alltag - unsere Küche, unseren Körper und unsere Kontakte.
Main Topics (3)
1. Wann müssen Kontakte reduziert werden
- • Das Buch Levitikus beschreibt detailliert, wie Priester Hautveränderungen und andere Unreinheiten untersuchen sollten
- • Aussatz ist nicht immer eine direkte Folge von Sünde, sondern ein Symbol für die größere Trennung zwischen Gott und Mensch durch Sünde
- • Der Priester beobachtet sorgfältig und entscheidet über rein oder unrein - nicht der Betroffene selbst
- • Unreinheit kann an Körper, Kleidung und Häusern auftreten und muss jeweils untersucht werden
- • Wir brauchen Menschen in unserem Leben, die uns auf unsere blinden Flecken und Sünden hinweisen dürfen
2. Was passiert, wenn Kontakte reduziert werden
- • Der Unreine musste zerrissene Kleider tragen, ungekämmte Haare haben und seinen Mund verhüllen
- • Er musste ständig 'unrein, unrein' rufen, um andere zu warnen
- • Der Betroffene musste außerhalb des Lagers alleine wohnen - getrennt von Familie, Gemeinschaft und Gottesdienst
- • Diese Isolation war schmerzhaft, aber sie erinnerte Israel daran, dass Sünde von Gott trennt
- • Das größte Problem ist nicht Krankheit, sondern Sünde - besonders unbußfertige Sünde zerstört Gemeinschaft
- • Auch heute muss die Gemeinde Menschen, die in Sünde leben, manchmal ausschließen - nicht um zu verurteilen, sondern um zur Umkehr zu helfen
3. Wie wird der Kontakt wieder hergestellt
- • Der Priester geht aus dem Lager hinaus zum Kranken - ein Bild für Jesus, der vom Himmel zu uns kam
- • Durch ein Opfer und das Auftragen von Blut wird der Gereinigte symbolisch wiederhergestellt
- • Die Wiederherstellung geschieht schrittweise: zurück ins Lager, ins Zelt, ins Heiligtum
- • Auch Arme konnten wiederhergestellt werden - Versöhnung war für jeden möglich
- • Gott definiert uns nicht über unser schlimmstes Kapitel, sondern macht uns durch Jesus rein
- • Jesus Christus ist der Priester, der uns von aller Sünde reinigt durch sein Blut am Kreuz
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ihr wisst doch, dass von allen Fußballspielern bei einem Wettkampf im Stadion nur einer den Siegeskranz bekommt. Darum spielt so, dass ihr den Pokal erhaltet. Jeder Kämpfer verzichtet auf viele Dinge, nur um einen vergänglichen Kranz zu bekommen. Wir aber werden einen unvergänglichen bekommen.
Ihr sollt unterscheiden, was heilig und unheilig, was unrein und rein ist.
Und der Herr redete mit Mose und Aaron und sprach, wenn bei einem Menschen an seiner Haut eine Erhöhung oder ein Ausschlag oder ein weißer Flecken entsteht und zu einer aussätzlichen Stelle an der Haut wird, soll man ihn zum Priester Aaron führen oder zu seinen Söhnen, den Priestern.
Wer nun aussätzig ist, soll zerrissene Kleider tragen und das Haar lose und den Bart verhüllt und soll rufen, unrein, unrein. Und solange die Stelle an ihm ist, soll er unrein sein, alleine wohnen und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.
Damit sie nicht ihr Lager unrein machen, in dessen Mitte ich wohne.
Und der Herr redete mit Mose und sprach, dies ist das Gesetz über den Aussätzigen, wenn er gereinigt werden soll. Man soll ihn zum Priester bringen. Und der Priester soll aus dem Lager gehen und feststellen, dass die kranke Stelle am Aussätzigen heil geworden ist.
Und der Priester soll von dem Blut des Schuldopfers nehmen und es dem, der sich reinigt, auf das Läppchen des rechten Ohres tun, auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die großen Zehen seines rechten Fußes.
Richtet euch ganz auf Jesus Christus aus, lebt so dass ihr für sein Kommen bereit seid. Bleibt wachsam und besonnen und setzt eure Hoffnung völlig auf die Gnade die euch erwiesen wird wenn er in seiner Herrlichkeit erscheint. Richtet euch als gehorsame Kinder Gottes nicht mehr nach den eigensüchtigen Wünschen aus jener früheren Zeit, als ihr noch nichts von Christus wusstet. Der, der euch berufen hat, ist heilig. Darum sollt auch ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führen.
Additional references
- → Levitikus Kapitel 11-15
- → Levitikus Kapitel 13-14
- → Levitikus 14,21-32
- → Levitikus 14,35
- → Markus 1 (Jesus heilt Aussätzige)
- → Galater 6,1
- → Matthäus 18 (Umgang mit Sünde im Bruder)
Practical Application (5)
- 1 Erlaube anderen, in dein Leben hineinzusprechen: Bestimme Menschen in deinem Leben (Ehepartner, enge Freunde, Pastor), die dir auf blinde Flecken und Sünde hinweisen dürfen. Wir alle brauchen andere, die uns helfen, rein und unrein zu unterscheiden.
- 2 Sprich selbst in das Leben anderer hinein: Als Teil des allgemeinen Priestertums haben wir die Aufgabe, einander auf Sünde aufmerksam zu machen - nicht um zu verurteilen, sondern um zur Wiederherstellung zu helfen. Gehe in Liebe auf Geschwister zu, die in Sünde leben.
- 3 Komm zum Kreuz mit deiner Schuld: Warte nicht auf morgen, sondern bekenne heute deine Schuld und Sünde vor Jesus. Er hat den Sieg bereits errungen und möchte dich von aller Unreinheit reinigen durch sein Blut. Nutze Seelsorgeangebote in der Gemeinde.
- 4 Unterstütze Gemeindegründungen: Bete für Gemeindegründungsinitiativen, besuche sie oder unterstütze sie durch praktischen Dienst. Der Missionsbefehl ruft uns, nicht nur zu sitzen, sondern hihinauszugehen und Gemeinde zu bauen, damit Menschen gerettet werden.
- 5 Lebe Heiligkeit im ganzen Alltag: Heiligkeit betrifft nicht nur den Gottesdienst, sondern Küche, Körper und Kontakte - den gesamten Alltag. Prüfe dein Leben in allen Bereichen und strebe nach einem durch und durch geheiligten Leben.