Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg
Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.
Daily Bite Friday Der eine Dankbare von Zehn
Zehn aussätzige Männer begegneten Jesus und schrien um Erbarmen. Jesus sandte sie zum Priester – und auf dem Weg wurden alle zehn geheilt. Ihre Körper wurden vollständig wiederhergestellt. Doch nur einer kehrte um, warf sich Jesus zu Füßen und dankte ihm.
Neun freuten sich über die Gabe. Einer suchte den Geber. Neun waren dankbar für ihre Heilung. Einer war dankbar dem Heiler gegenüber. Hier liegt ein entscheidender Unterschied: Man kann für Dinge dankbar sein, ohne dem zu danken, der sie schenkt.
Die größte Gefahr ist nicht, wenn wir Gott um Hilfe bitten und seine Hilfe empfangen – sondern wenn wir diese Hilfe und Versorgung bekommen und anschließend Gott vergessen. Echter Dank endet nicht bei den Gaben, sondern führt zurück zum Geber. Er wendet sich an Jesus, betet ihn an und ehrt ihn als den, der alles möglich gemacht hat.
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Zehn aussätzige Männer begegneten Jesus und schrien um Erbarmen. Jesus sandte sie zum Priester – und auf dem Weg wurden alle zehn geheilt. Ihre Körper wurden vollständig wiederhergestellt. Doch nur einer kehrte um, warf sich Jesus zu Füßen und dankte ihm. Neun freuten sich über die Gabe. Einer suchte den Geber. Neun waren dankbar für ihre Heilung. Einer war dankbar dem Heiler gegenüber. Hier liegt ein entscheidender Unterschied: Man kann für Dinge dankbar sein, ohne dem zu danken, der sie schenkt. Die größte Gefahr ist nicht, wenn wir Gott um Hilfe bitten und seine Hilfe empfangen – sondern wenn wir diese Hilfe und Versorgung bekommen und anschließend Gott vergessen. Echter Dank endet nicht bei den Gaben, sondern führt zurück zum Geber. Er wendet sich an Jesus, betet ihn an und ehrt ihn als den, der alles möglich gemacht hat.
Zehn aussätzige Männer begegneten Jesus und schrien um Erbarmen. Jesus sandte sie zum Priester – und auf dem Weg wurden alle zehn geheilt. Ihre Körper wurden vollständig wiederhergestellt. Doch nur einer kehrte um, warf sich Jesus zu Füßen und dankte ihm. Neun freuten sich über die Gabe. Einer suchte den Geber. Neun waren dankbar für ihre Heilung. Einer war dankbar dem Heiler gegenüber. Hier liegt ein entscheidender Unterschied: Man kann für Dinge dankbar sein, ohne dem zu danken, der sie schenkt. Die größte Gefahr ist nicht, wenn wir Gott um Hilfe bitten und seine Hilfe empfangen – sondern wenn wir diese Hilfe und Versorgung bekommen und anschließend Gott vergessen. Echter Dank endet nicht bei den Gaben, sondern führt zurück zum Geber. Er wendet sich an Jesus, betet ihn an und ehrt ihn als den, der alles möglich gemacht hat.
Kehre heute bewusst zu Jesus zurück wie der eine Geheilte. Danke ihm nicht nur für seine Gaben, sondern bete ihn an als den Geber.
Bist du eher wie die neun, die sich über Gottes Gaben freuen, oder wie der eine, der zum Geber zurückkehrt?
Recording from September 12, 2021
Sermon Der Leidensweg Jesu - Verhör und Verleugnung | Predigt Thomas Löwen
Sunday, September 12, 2021 Johannes 13 Key Point Jesus erweist sich in seiner Verhaftung und Verurteilung als der herrliche, vollkommene Hohepriester, der im Gehorsam und in Liebe den Leidensweg geht. Im Gegensatz zur Schuld, Feigheit und Untreue von Menschen wie Petrus und den korrupten Hohepriestern zeigt Jesus seine göttliche Gerechtigkeit und opfert sich selbst am Kreuz für unsere Sünden.
Diese Predigt behandelt Johannes Kapitel 18, Verse 12-27, die Jesus Verhaftung und Verhör sowie Petrus' Verleugnung beschreiben. Der Prediger zeichnet die dramatischen Kontraste zwischen Jesus in seiner Herrlichkeit, Gerechtigkeit und Liebe und den Menschen in ihrer Schuld, Feigheit und Untreue. Jesus, der vollkommene Hohepriester, wird zum korrupten Hannas gebracht und in einem ungerechten Prozess verhört, während Petrus aus Angst dreimal leugnet, Jesus zu kennen. Obwohl Jesus göttliche Autorität hat und von Gottes Sohn ist, geht er gehorsam und liebevoll den Leidensweg, um am Kreuz für die Sünden der Menschen zu sterben. Der Prediger betont, dass Jesus als Sühneopfer für unsere Schuld gestorben ist - für Petrus' Verleugnung, für die Gewalt des Gerichtsdieners, für unsere Feigheit und Untreue. Die Botschaft endet mit einer Einladung zur Umkehr und der Zusicherung, dass Jesus' Opfer für jede Schuld ausreicht und Vergebung schenkt. Read more
Der Leidensweg Jesu - Verhör und Verleugnung | Predigt Thomas Löwen
Jesus erweist sich in seiner Verhaftung und Verurteilung als der herrliche, vollkommene Hohepriester, der im Gehorsam und in Liebe den Leidensweg geht. Im Gegensatz zur Schuld, Feigheit und Untreue von Menschen wie Petrus und den korrupten Hohepriestern zeigt Jesus seine göttliche Gerechtigkeit und opfert sich selbst am Kreuz für unsere Sünden.
Main Topics (5)
1. Der Kontrast zwischen Jesus und den Menschen
- • Jesus wird von 600 römischen Soldaten gefangen genommen, obwohl Fesseln ihn nicht aufhalten könnten
- • Jesus geht diesen Weg wissentlich und freiwillig im Gehorsam gegenüber seinem Vater
- • Menschen sind blind für Jesu Herrlichkeit trotz seiner Wunder und Lehre mit Vollmacht
- • Jesus sagt 'Ich bin es' vor Soldaten, während Petrus vor einer Frau sagt 'Ich bin es nicht'
2. Hannas - der korrupte Hohepriester
- • Hannas war ehemaliger Hohepriester und Schwiegervater von Kaiphas
- • Er bereicherte sich am Volk durch den 'Basar des Hannas' im Tempel
- • Er blockierte den Weg zu Gott statt ihn zu öffnen wie ein Hohepriester sollte
- • Jesus ist der vollkommene Hohepriester, der sich selbst als Opfer hingibt
3. Das ungerechte Verhör
- • Das Verhör fand nachts statt, was nicht zulässig war
- • Es fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
- • Jesus wurde keine ordentliche Anklage mit Zeugen präsentiert
- • Ein Gerichtsdiener schlug Jesus ins Gesicht aus Wut und Stolz
- • Jesus blieb gerecht, ohne Fluch oder Gewalt zu reagieren
4. Petrus' dreimalige Verleugnung
- • Petrus folgte Jesus zunächst in den Hof des Hohepriesters
- • Er leugnete dreimal, Jesus zu kennen - aus Angst und Feigheit
- • Das geschah obwohl Petrus Stunden zuvor gesagt hatte, er sei bereit, sein Leben für Jesus zu geben
- • Der Hahn krähte und Petrus weinte bitterlich
- • Im Gegensatz zu Judas kam Petrus später mit seiner Schuld zu Jesus
5. Jesus als vollkommener Hohepriester und Sühneopfer
- • Ein Hohepriester soll zwischen Mensch und Gott vermitteln und Opfer bringen
- • Die alten Hohepriester brachten jährlich Opfer für ihre eigene und des Volkes Schuld
- • Jesus geht als Sündloser vor Gott und opfert sich selbst
- • Jesus nimmt die Schuld von Petrus, den Soldaten und allen Menschen auf sich
- • Durch sein Blut am Kreuz geschieht die Sühne für unsere Sünden
Biblical Foundations
Direct Quotes
Das Passahfest stand nun unmittelbar bevor. Jesus wusste, dass für ihn die Zeit gekommen war, diese Welt zu verlassen und zum Vater zu gehen.
Die römischen Soldaten unter der Führung ihres Offiziers und die Männer der Tempelwache, die von den Juden geschickt worden waren, nahmen Jesus nun fest. Sie fesselten ihn und brachten ihn als erstes zu Hannas. Hannas war der Schwiegervater von Kaiphas, der in jenem Jahr Hoherpriester war. Kaiphas war es gewesen, der den Juden klargemacht hatte, dass es in ihrem Interesse sei, wenn ein Mensch für das Volk stirbt.
Ein Hoherpriester ist jemand, der aus dem Kreis seiner Mitmenschen herausgerufen und für seine Mitmenschen eingesetzt wird mit dem Auftrag, vor Gott für sie einzutreten und für ihre Sünden Gaben und Opfer darzubringen.
Simon Petrus und ein anderer Jünger folgten Jesus, als er abgeführt wurde. Dieser andere Jünger war mit dem Hohenpriester bekannt und konnte deshalb bis in den Innenhof des hohepriesterlichen Palastes mitgehen. Petrus aber blieb draußen vor dem Tor stehen. Da kam der andere Jünger, der Bekannte des Hohenpriesters, wieder zurück, redete mit der Pförtnerin und nahm dann Petrus mit hinein. Die Pförtnerin fragte Petrus: 'Bist du nicht auch einer von den Jüngern dieses Mannes?' 'Nein', antwortete Petrus, 'das bin ich nicht.' Die Diener des priesterlichen Hauses und die Männer der Tempelwache hatten ein Kohlenfeuer angezündet, weil es kalt war. Sie standen um das Feuer herum und wärmten sich. Petrus stellte sich zu ihnen und wärmte sich ebenfalls.
Inzwischen befragte der Hohepriester Jesus über seine Jünger und über seine Lehre. Jesus erklärte: 'Ich habe immer frei und offen geredet, sodass alle Welt es hören konnte. Ich habe nie im Geheimen gelehrt, sondern immer in den Synagogen und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen. Warum fragst du mich also? Frag die, die mich gehört haben. Sie wissen, was ich gesagt habe.'
Empört über diese Worte schlug ihn einer der Gerichtsdiener, die dabei standen, ins Gesicht und sagte: 'Wie kannst du es wagen, dem Hohenpriester so eine Antwort zu geben!' Jesus entgegnete: 'Wenn an dem, was ich gesagt habe, etwas Unrechtes war, dann beweise es. Wenn ich aber nichts Unrechtes gesagt habe, warum behandelst du mich so?' Hannas ließ Jesus daraufhin gefesselt vor den Hohenpriester Kaiphas bringen.
Simon Petrus stand immer noch beim Feuer und wärmte sich. Da wurde er gefragt: 'Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?' Petrus stritt es ab. 'Ich bin es nicht', sagte er. Einer der Diener des Hohenpriesters, ein Verwandter des Mannes, dem Petrus das Ohr abgeschlagen hatte, sagte: 'Habe ich dich nicht dort im Garten bei ihm gesehen?' Wieder stritt Petrus ab, etwas mit Jesus zu tun zu haben. Im selben Augenblick krähte ein Hahn.
Vor Gott sind alle als schuldig erwiesen. Da ist keiner, der noch Gott fragt. Da ist keiner, der den Maßstab von Gott einhält.
Ihn hat Gott vor den Augen aller Welt zum Sühneopfer für unsere Schuld gemacht. Durch sein Blut, das vergossen wurde, ist die Sühne geschehen, und durch den Glauben kommt sie uns zugute.
Wenn du also mit dem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und mit deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, erweist sich Gott als treu und gerecht. Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, das wir begangen haben.
Additional references
- → Johannes 13,37
- → Hebräer 4
- → Micha 4,14
- → Matthäus (Parallele zu 12 Legionen Engeln)
- → 4. Mose (zum Hohepriester)
- → Johannes 21 (Jesus begegnet Petrus nach der Auferstehung)
Practical Application (4)
- 1 Erkenne deine eigene Schuld und Blindheit: Prüfe, ob du wie die Soldaten blind für Jesu Herrlichkeit bist oder wie Petrus aus Angst und Feigheit Jesus verleugnest. Sei ehrlich vor Gott über deine Sünde, deinen Stolz und deine Untreue.
- 2 Bekenne deine Schuld und nimm Vergebung an: Komme zu Jesus mit deiner Schuld, bekenne sie und bitte um Vergebung. Glaube daran, dass Jesu Opfer am Kreuz für alle deine Sünden ausreicht, egal wie groß sie sind.
- 3 Bekenne dich mutig zu Jesus: Überwinde die Angst und Feigheit in deinem Alltag - bei Arbeitskollegen, in der Uni, in der Schule oder in deinem Verein. Stehe zu Jesus, auch wenn es unbequem wird oder Konsequenzen haben könnte.
- 4 Vertraue auf Jesus als deinen Hohenpriester: Erkenne, dass Jesus der vollkommene Hohepriester ist, der die Beziehung zwischen dir und Gott wiederhergestellt hat. Du kannst jederzeit mit deiner Schuld zu ihm kommen - er vergibt und reinigt.