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Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg

Kastanienstraße 76, 51647 Gummersbach

Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.

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Daily Bite
Saturday

Weise Verwaltung als Ausdruck der Dankbarkeit

'Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter.' Wenn wir erkennen, dass alles von Gott kommt, verändert das unseren Umgang mit Ressourcen. Dankbarkeit zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Weil Gott so großzügig zu uns ist, sollen auch wir großzügig sein. Wir können weise mit unseren Ressourcen umgehen und sie für das Reich Gottes investieren. Wir können Menschen in Not helfen, die nicht den Überfluss haben, den wir genießen. Die Flutopfer in Nepal, von denen im Gottesdienst die Rede war, sind ein Beispiel dafür, wo Dankbarkeit praktisch wird. Echte Dankbarkeit macht uns nicht geizig, sondern freigiebig. Wer weiß, dass alles Geschenk ist, kann leichter teilen. Wer Gott als den Geber aller Gaben erkennt, vertraut darauf, dass er auch weiterhin versorgen wird. Dankbarkeit öffnet die Hand zum Geben.

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'Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter.' Wenn wir erkennen, dass alles von Gott kommt, verändert das unseren Umgang mit Ressourcen. Dankbarkeit zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Weil Gott so großzügig zu uns ist, sollen auch wir großzügig sein. Wir können weise mit unseren Ressourcen umgehen und sie für das Reich Gottes investieren. Wir können Menschen in Not helfen, die nicht den Überfluss haben, den wir genießen. Die Flutopfer in Nepal, von denen im Gottesdienst die Rede war, sind ein Beispiel dafür, wo Dankbarkeit praktisch wird. Echte Dankbarkeit macht uns nicht geizig, sondern freigiebig. Wer weiß, dass alles Geschenk ist, kann leichter teilen. Wer Gott als den Geber aller Gaben erkennt, vertraut darauf, dass er auch weiterhin versorgen wird. Dankbarkeit öffnet die Hand zum Geben.

Jakobus 1,17
Prayer

Frage Gott, wie du deine Ressourcen – Zeit, Geld, Fähigkeiten – weise für sein Reich und für Menschen in Not einsetzen kannst.

Challenge

Wie könnte deine Dankbarkeit für Gottes Versorgung sich diese Woche in konkretem Handeln zeigen?

Recording from July 2, 2021

Sermon

Hörende Herzen in unterschiedlicher Verfassung | Predigt Frank Töws

Friday, July 2, 2021
Matthäus 13,1-9
Key Point

Die Predigt erklärt das Gleichnis vom Sämann und fordert zur Selbstreflexion auf: Wie ist die Verfassung meines Herzens gegenüber dem Wort Gottes? Jesus zeigt vier verschiedene Herzenshaltungen, die bestimmen, ob Gottes Wort in unserem Leben Frucht bringt oder nicht. Nur das vorbereitete, empfängliche Herz ermöglicht echte Lebensveränderung und geistliches Wachstum.

In dieser Predigt über das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13 untersucht der Prediger vier verschiedene Herzenshaltungen gegenüber dem Wort Gottes. Er verwendet das landwirtschaftliche Bild von Jesus, um zu zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Gottes Botschaft reagieren. Die zentrale Frage lautet: Wie ist die Verfassung meines Herzens gegenüber dem Wort Gottes? Der Prediger beschreibt die vier Bodentypen: harte Herzen (der Weg), wo das Wort abgelehnt wird und der Teufel es raubt; oberflächliche Herzen (felsiger Boden), die begeistert anfangen, aber bei Schwierigkeiten aussteigen; geteilte Herzen (Dornengestrüpp), wo Sorgen, Reichtum und weltliche Begierden das Wort ersticken; und schließlich vorbereitete Herzen (guter Boden), die das Wort aufnehmen, verstehen und hundert-, sechzig- oder dreißigfache Frucht bringen. Er fordert die Zuhörer heraus, sich selbst zu prüfen und ruft dazu auf, ein guter Boden zu werden, indem man Sünde ablegt, Gottes Wort mit Sanftmut aufnimmt und in dauerhafter Nachfolge bleibt.
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In dieser Predigt über das Gleichnis vom Sämann aus Matthäus 13 untersucht der Prediger vier verschiedene Herzenshaltungen gegenüber dem Wort Gottes. Er verwendet das landwirtschaftliche Bild von Jesus, um zu zeigen, wie unterschiedlich Menschen auf Gottes Botschaft reagieren. Die zentrale Frage lautet: Wie ist die Verfassung meines Herzens gegenüber dem Wort Gottes? Der Prediger beschreibt die vier Bodentypen: harte Herzen (der Weg), wo das Wort abgelehnt wird und der Teufel es raubt; oberflächliche Herzen (felsiger Boden), die begeistert anfangen, aber bei Schwierigkeiten aussteigen; geteilte Herzen (Dornengestrüpp), wo Sorgen, Reichtum und weltliche Begierden das Wort ersticken; und schließlich vorbereitete Herzen (guter Boden), die das Wort aufnehmen, verstehen und hundert-, sechzig- oder dreißigfache Frucht bringen. Er fordert die Zuhörer heraus, sich selbst zu prüfen und ruft dazu auf, ein guter Boden zu werden, indem man Sünde ablegt, Gottes Wort mit Sanftmut aufnimmt und in dauerhafter Nachfolge bleibt.

Main Topics (4)

1. Harte Herzen - Gehört ist noch nicht verstanden

  • • Der Same fällt auf den Weg, eine harte, festgetretene Fläche
  • • Menschen hören das Wort, verstehen es aber nicht aufgrund einer ablehnenden Haltung
  • • Es besteht Unwille zu verstehen und keine Bereitschaft zur Jüngerschaft
  • • Der Böse (Satan) raubt das Wort wieder weg, bevor es ins Herz eindringen kann
  • • Dies ist der natürliche Zustand des Menschen ohne Gottes Geist
  • • Harte Herzen müssen weich gebetet werden

2. Oberflächliche Herzen - Begeisterung ohne Tiefgang

  • • Der Same fällt auf felsigen Boden mit wenig Erdreich
  • • Vielversprechender Anfang: Das Wort wird mit Freuden aufgenommen
  • • Es fehlt an Wurzeltiefe und Durchhaltevermögen
  • • Bei Bedrängnis, Verfolgung oder Schwierigkeiten wird Anstoß genommen
  • • Schnelle Entscheidungen in beide Richtungen: schnell dabei, aber genauso schnell wieder weg
  • • Nachfolge erfordert Opferbereitschaft - man will Glauben, aber keine Kosten tragen
  • • Einmal gerettet heißt für immer nachzufolgen

3. Geteilte Herzen - Gewachsen und doch keine Frucht

  • • Der Same fällt unter Dornen und wird erstickt
  • • Das Problem ist Konkurrenz: andere Dinge verdrängen Gottes Wort
  • • Jesus nennt drei Gefahren: Sorge der Weltzeit, Betrug des Reichtums, Begierden nach anderen Dingen
  • • Man kreist gedanklich nur um das Hier und Jetzt, nicht um ewige Dinge
  • • Viele Ablenkungen verhindern, dass Gottes Wort Wirkung entfaltet
  • • Das Ergebnis: keine sichtbare Frucht trotz anfänglichem Wachstum
  • • Die Frage: Was sind meine Dornen im Leben?

4. Vorbereitete Herzen - Der gute Boden mit besten Bedingungen

  • • Der Same fällt auf guten, vorbereiteten Boden
  • • Das Wort wird gehört UND verstanden
  • • Frucht entsteht in Geduld - ein stetiger Prozess, kein Schnellschuss
  • • Unterschiedliche Fruchtbarkeit: hundertfach, sechzigfach, dreißigfach
  • • Frucht ist konkret und sichtbar - Gott wird geehrt
  • • Wenn empfangsbereites Herz und Gottes Wort zusammenkommen, passiert immer etwas
  • • Das Wort Gottes ist lebendig, kraftvoll und bewirkt Lebensveränderung

Biblical Foundations

Direct Quotes

Matthäus 13,1-9

Am selben Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Seeufer um zu lehren. Bald hatte sich eine große Menschenmenge um ihn versammelt, darum stieg er in ein Boot und sprach von dort zu den Menschen am Ufer. Was er ihnen zu sagen hatte, erklärte er durch Gleichnisse: Ein Bauer ging aufs Feld um Getreide zu säen. Als er die Körner ausstreute, fielen ein paar von ihnen auf den Weg. Sofort kamen die Vögel und pickten sie auf. Andere Körner fielen auf felsigem Boden, wo nur wenig Erde war. In der dünnen Erdschicht ging die Saat zwar schnell auf, als dann aber die Sonne am Himmel hochstieg, vertrockneten die Pflänzchen. Sie konnten keine starken Wurzeln bilden und verdorrten deshalb in der Hitze. Wieder andere Körner fielen ins Dornengestrüpp. Doch dieses hatte die junge Saat bald überwuchert, so dass sie schließlich erstickten. Die übrigen Körner aber fielen auf fruchtbaren Boden und brachten das Sechzig- oder Dreißigfache der Aussaat als Ertrag. Wer Ohren hat, der soll auf meine Worte hören.

Matthäus 13,18-19

So hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann: So oft jemand das Wort vom Reich hört und nicht versteht, kommt der Böse und raubt das, was in sein Herz gesät ist. Das ist der, bei dem es an dem Weg gestreut war.

Matthäus 13,20-21

Auf den felsigen Boden gestreut aber ist es bei dem, der das Wort hört und sogleich mit Freuden aufnimmt. Er hat aber keine Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch. Wenn nun Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, nimmt er sogleich Anstoß.

Matthäus 13,22

Unter die Dornen gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört, aber die Sorge dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums ersticken das Wort und es wird unfruchtbar.

Matthäus 13,23

Auf das gute Erdreich gesät aber ist es bei dem, der das Wort hört und versteht. Der bringt dann auch Frucht, und der eine trägt hundertfältig, ein anderer sechzigfältig, ein dritter dreißigfältig.

Jakobus 1,21

Darum legt ab allen Schmutz und jeden Rest von Bosheit und nehmt mit Sanftmut das eingepflanzte Wort auf, das Kraft hat, eure Seelen zu retten.

Additional references

  • → Matthäus 13,13-14
  • → 1. Korinther 2,14
  • → 2. Korinther 4,3-4
  • → Johannes 6
  • → Hebräer 4,12
  • → Epheser 6,17
  • → Römer 10,17
  • → Jakobus 1,18
  • → Hebräer 11,3
  • → Apostelgeschichte 2,37
  • → Johannes 17,17
  • → Psalm 119,81
  • → Psalm 119,54
  • → 1. Thessalonicher 2,13
  • → Jesaja 55,11

Practical Application (6)

  • 1 Selbstreflexion der eigenen Herzensverfassung: Stelle dir die Frage: Wie ist meine Herzensverfassung zum Wort Gottes? Was habe ich mit Predigten gemacht, die ich gehört habe? Ist etwas bei mir passiert? Habe ich Konsequenzen gezogen und Dinge umgesetzt?
  • 2 Harte Herzen weich beten: Bete für dein eigenes Herz und für Menschen in deinem Umfeld, dass Gott harte Herzen durchbricht. Gib nicht auf, das Evangelium immer wieder zu teilen - einmal gehört ist noch nicht verstanden.
  • 3 Wurzeln tief ausstrecken: Beschäftige dich intensiv mit dem Wort Gottes, besonders in schwierigen Zeiten. Klammere dich an Bibelworte und Verheißungen. Lebe jeden Tag neu aus dem Wort, um in Prüfungen standhaft zu bleiben.
  • 4 Dornen identifizieren und entfernen: Erkenne die Konkurrenten in deinem Leben, die Gottes Wort verdrängen: Sorgen, Reichtum, Begierden, Medien, Ablenkungen. Räume bewusst Raum für Gottes Wort in deinem Alltag.
  • 5 Das Herz bewusst vorbereiten: Mache es zur Gewohnheit, vor dem Bibellesen oder Predigthören zu beten: 'Herr, öffne mein Herz, rede zu mir.' Lege Sünde ab und nimm das Wort mit Sanftmut auf in der Haltung: Die Bibel steht über meinem Leben.
  • 6 Konkrete Schritte der Nachfolge gehen: Sei bereit, Opfer zu bringen und Entscheidungen zu treffen, die dich etwas kosten. Nachfolge bedeutet nicht nur Segen empfangen, sondern auch das Kreuz auf sich nehmen und Jesus nachfolgen, wohin es auch führt.