Erlöserkirche Wolfsburg
Eine Gemeinschaft von Menschen, geprägt von der Erfahrung, dass ein Leben mit Gott sinnvoll ist.
Der unsichtbare Kampf
Wir kämpfen nicht immer gegen Menschen. Die Bibel macht deutlich: 'Wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen unsichtbare Mächte und Gewalten, gegen die bösen Geister, die diese finstere Welt beherrschen.' Saulus handelte verblendet. Er wollte Gott gefallen und dachte, er täte das Richtige. Aber seine Augen und sein Verstand wurden manipuliert durch geistliche Mächte, die versuchten, die christliche Gemeinde zu zerstören. Manchmal werden Menschen – auch Christen – missbraucht von bösen Mächten, um andere zu verletzen oder Gemeinden zu spalten. Wenn du mit schwierigen Menschen zu tun hast, sieh nicht nur den Menschen. Frage dich: Könnte es sein, dass dieser Mensch gerade gesteuert wird? Dass meine Berufung oder meine Freude im Glauben angegriffen werden soll? Diese Perspektive hilft, nicht in Bitterkeit zu versinken, sondern mit geistlicher Waffenrüstung – Wahrheit, Glaube, Gebet – zu kämpfen.
Bete um geistliche Unterscheidungskraft und lege die Waffenrüstung Gottes an: Wahrheit, Glaube und Gebet.
Kannst du in einer schwierigen Beziehung die geistliche Dimension erkennen, die hinter dem sichtbaren Konflikt steht?
Aufnahme vom 1. März 2026
Gottesdienst am 01.03.2026 um 11:00 Uhr | Erlöserkirche Wolfsburg
Gott will uns in einen gesegneten Aufbruch führen, aber dafür braucht es geordnete Verhältnisse, Jesus im Zentrum und die Bereitschaft, in Gottes Timing zu warten. Je näher wir bei Jesus sind, desto weniger kann zwischen uns und ihn kommen, und desto besser können wir als Königskinder in seiner Kraft auffahren.
Hauptthemen
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1. Die Nähe zu Jesus als Schutz
- • Wenn man ganz nah an Jesus geht, gibt es keinen Platz für das, was dazwischen kommen will
- • Viel Leid ist hausgemacht, weil wir die Nähe zum Herrn nicht mehr haben
- • Die Geschichte vom Adler zeigt, wie kleine Sünden zum Absturz führen können, wenn man die Höhe verlässt
2. Vorbereitung auf den Aufbruch
- • Das Volk Israel stand vor dem Aufbruch ins verheißene Land und erhielt zuerst den Segen Gottes
- • Vor dem Aufbruch müssen geordnete Verhältnisse geschaffen werden - Musterung, Zählung, Zuständigkeiten
- • Warten vor dem Aufbruch kann eine Qual sein, aber Gottes Kairos ist besser als unser Chronos
- • Man darf den Moment Gottes nicht erzwingen wie Abraham mit Ismael statt auf Isaak zu warten
3. Jesus als Zentrum
- • Die Stiftshütte stand in der Mitte des Lagers - Gottes Gegenwart muss das Zentrum sein
- • Wenn Jesus nicht die Mitte ist, wird aus Gemeinde ein Sozial- oder Kulturverein
- • Die Hauptsache muss die Hauptsache bleiben: Jesus hochhalten und Menschen helfen, ihn kennenzulernen
- • Ohne Jesus im Zentrum schließen Gemeinden, weil viel gemenschelt wird
4. Ordnung und richtige Platzierung
- • Jeder muss an seinem richtigen Platz sein - dann blüht man und bringt andere zum Blühen
- • Wer fehl am Platz ist, blüht nicht und hat keine Freude
- • Zuständigkeiten müssen geklärt werden - nicht jeder kann alles, aber jeder soll Verantwortung tragen
- • Wie beim Fußball: die besten Spieler verlieren, wenn sie auf falschen Positionen stehen
5. Aufräumen vor dem Neuanfang
- • Bevor man ein neues 'Haus der Liebe' baut, muss man die Trümmer des alten wegräumen
- • Analysieren in der Gegenwart Gottes: Warum ist das alte zusammengefallen?
- • Verarbeiten, sortieren und abtransportieren - alte Trümmer sind raumgreifend
- • Erst wenn alles aufgeräumt ist, kann man neu aufbauen mit Jesus in der Mitte
6. Gemeinsam gehen mit Hingabe
- • Geh nicht allein - baue dir ein Netzwerk, ein Team
- • Es braucht Menschen, die sich der Sache weihen und voll einsetzen
- • Dankbarkeit für die, die in der Vergangenheit Gemeinde gebaut haben
- • Nicht jeder soll nur zuschauen, sondern Verantwortung übernehmen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Lobe den Herrn, meine Seele und alles, was in mir ist seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat, der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit, der dein Alter mit Gutem sättigt, dass du wieder jung wirst wie ein Adler.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
Das Wort wurde Mensch und zeltete unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen. Eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In ihn sind Gottes Gnade und Wahrheit zu uns gekommen.
Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
Der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach und sprach: das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut. Das tut, so oft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn so oft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
Weitere Referenzen
- → Jesaja 40
- → 4. Mose Kapitel 1-6
- → 2. Mose
Praktische Anwendung
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- 1 Nähe zu Jesus pflegen: Gehe so nah an Jesus, dass kein Platz mehr für störende Einflüsse bleibt. Prüfe täglich, ob Jesus wirklich die Mitte deines Lebens ist - morgens beim Aufstehen, über den Tag verteilt, in deinen Finanzen.
- 2 Geordnete Verhältnisse schaffen: Bevor du aufbrichst (persönlich oder als Gemeinde), sorge für Ordnung. Kläre Zuständigkeiten, analysiere die Vergangenheit in Gottes Gegenwart, und räume alte 'Trümmer' weg, bevor du neu baust.
- 3 Auf Gottes Timing warten: Versuche nicht, den Moment Gottes (Kairos) zu erzwingen oder zu produzieren. Warte geduldig auf Gottes Zeit statt dich vom Chronos (chronologische Zeit) hetzen zu lassen.
- 4 Den richtigen Platz finden: Prüfe, ob du an deinem richtigen Platz bist - in der Gemeinde, im Beruf, in Beziehungen. Wenn du am richtigen Platz bist, blühst du auf und bringst andere zum Blühen.
- 5 Verantwortung übernehmen: Sei nicht nur Zuschauer, sondern werde Gastgeber. Übernimme Verantwortung in deinem Bereich und weihe dich der Sache mit dem, was du bist und hast.
- 6 Ein Netzwerk aufbauen: Gehe nicht allein los bei deinem Aufbruch. Baue dir ein Team auf, ein Fangnetz von Menschen, die dich stützen, ermutigen und auch korrigieren können.
- 7 Dankbarkeit für Gottes Wirken: Reflektiere regelmäßig: 'Wenn Gott nicht gewesen wäre...' und danke ihm für seine Begleitung, Versorgung und Bewahrung in der Vergangenheit.