Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Dienstag Das Feuer, das niemals erlischt
Gott gab eine klare Anordnung: 'Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden. Es soll nicht erlöschen.' Tag und Nacht brannte das Feuer auf dem Brandopferaltar. Die Priester mussten ständig dafür sorgen, dass genug Holz vorhanden war und die Flammen nicht ausgingen.
Was bedeutet dieses niemals erlöschende Feuer? Es zeigt uns die Beständigkeit unserer Schuld. Unsere Sünde hört nicht auf - wir häufen täglich neue Schuld an. Deshalb brauchte es ein beständiges Feuer, beständige Opfer, eine beständige Möglichkeit zur Sühnung.
Doch gleichzeitig weist dieses ewige Feuer auch auf Gottes beständige Gnade hin. Er sorgte dafür, dass immer ein Weg zur Vergebung offen stand. Der Altar stand bereit, das Feuer brannte, die Möglichkeit zur Versöhnung war immer gegeben. Gottes Bereitschaft zur Vergebung ist genauso beständig wie unsere Schuld.
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Gott gab eine klare Anordnung: 'Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden. Es soll nicht erlöschen.' Tag und Nacht brannte das Feuer auf dem Brandopferaltar. Die Priester mussten ständig dafür sorgen, dass genug Holz vorhanden war und die Flammen nicht ausgingen. Was bedeutet dieses niemals erlöschende Feuer? Es zeigt uns die Beständigkeit unserer Schuld. Unsere Sünde hört nicht auf - wir häufen täglich neue Schuld an. Deshalb brauchte es ein beständiges Feuer, beständige Opfer, eine beständige Möglichkeit zur Sühnung. Doch gleichzeitig weist dieses ewige Feuer auch auf Gottes beständige Gnade hin. Er sorgte dafür, dass immer ein Weg zur Vergebung offen stand. Der Altar stand bereit, das Feuer brannte, die Möglichkeit zur Versöhnung war immer gegeben. Gottes Bereitschaft zur Vergebung ist genauso beständig wie unsere Schuld.
Gott gab eine klare Anordnung: 'Ein beständiges Feuer soll auf dem Altar in Brand gehalten werden. Es soll nicht erlöschen.' Tag und Nacht brannte das Feuer auf dem Brandopferaltar. Die Priester mussten ständig dafür sorgen, dass genug Holz vorhanden war und die Flammen nicht ausgingen. Was bedeutet dieses niemals erlöschende Feuer? Es zeigt uns die Beständigkeit unserer Schuld. Unsere Sünde hört nicht auf - wir häufen täglich neue Schuld an. Deshalb brauchte es ein beständiges Feuer, beständige Opfer, eine beständige Möglichkeit zur Sühnung. Doch gleichzeitig weist dieses ewige Feuer auch auf Gottes beständige Gnade hin. Er sorgte dafür, dass immer ein Weg zur Vergebung offen stand. Der Altar stand bereit, das Feuer brannte, die Möglichkeit zur Versöhnung war immer gegeben. Gottes Bereitschaft zur Vergebung ist genauso beständig wie unsere Schuld.
Bitte Gott um Vergebung für die Sünden, die sich in deinem Leben wiederholen, und danke ihm für seine niemals endende Gnade.
In welchen Bereichen meines Lebens häufe ich immer wieder Schuld an und brauche Gottes beständige Vergebung?
Predigt Ein heiliges Leben feiert Gottes Versöhnung // Dr. Heinrich Derksen
Montag, 31. August 2026 Levitikus 16,1-2 Kernaussage Der Versöhnungstag in Levitikus 16 ist ein jährliches Reinigungsritual, das auf Jesus Christus hinweist, der als unser Hohepriester und vollkommenes Opfer einmalig und endgültig den Zugang zu Gottes Gegenwart geöffnet und unsere Schuld für immer fortgetragen hat. Durch Jesus haben wir jederzeit freien Zugang zum Thron der Gnade, und Gott denkt nicht mehr an unsere bekannten Sünden.
In dieser Predigt erklärt Dr. Heinrich Derksen das 16. Kapitel des Buches Leviticus, das den großen Versöhnungstag (Jom Kippur) beschreibt. Er verwendet die Analogie eines Saugroboters und eines jährlichen Putztages, um zu verdeutlichen, dass neben den regelmäßigen Opfern ein besonderer Tag der vollständigen Reinigung nötig war. Der Versöhnungstag war der heiligste Tag im jüdischen Kalender, an dem der Hohepriester Aaron einmal jährlich ins Allerheiligtum gehen durfte, um für alle Sünden des Volkes Sühne zu schaffen.
Die Predigt konzentriert sich auf zwei zentrale Symbole: den Gnadenstuhl (das Hinein in Gottes Gegenwart durch das Blut der Opfertiere) und den Sündenbock (das Hinaus mit der Schuld in die Wüste). Dr. Derksen zeigt auf, wie diese alttestamentlichen Rituale auf Jesus Christus hinweisen, der durch seinen Tod am Kreuz den endgültigen Versöhnungstag herbeigeführt hat. Durch Jesu Opfer wurde der Vorhang zum Allerheiligsten zerrissen, sodass alle Gläubigen jederzeit freien Zugang zu Gott haben. Die Botschaft endet mit der Ermutigung, dass Gott nicht nur vergibt, sondern auch nicht mehr an unsere bekannten Sünden denkt, und dass wir lernen sollen, anderen ebenso zu vergeben. Weiterlesen
Ein heiliges Leben feiert Gottes Versöhnung // Dr. Heinrich Derksen
Der Versöhnungstag in Levitikus 16 ist ein jährliches Reinigungsritual, das auf Jesus Christus hinweist, der als unser Hohepriester und vollkommenes Opfer einmalig und endgültig den Zugang zu Gottes Gegenwart geöffnet und unsere Schuld für immer fortgetragen hat. Durch Jesus haben wir jederzeit freien Zugang zum Thron der Gnade, und Gott denkt nicht mehr an unsere bekannten Sünden.
Hauptthemen (5)
1. Der Versöhnungstag (Jom Kippur) in Levitikus 16
- • Einmal jährlicher heiliger Tag der Generalreinigung von aller Schuld
- • Das Herzstück des Buches Levitikus
- • Nur der Hohepriester durfte an diesem Tag ins Allerheiligste
- • Ein besonderer Tag der Demütigung, des Fastens und der Ruhe
- • Bis heute wird dieser Tag in Israel als wichtigster Feiertag gefeiert
2. Der Gnadenstuhl - Hinein in Gottes Gegenwart
- • Aaron durfte nur einmal im Jahr mit entsprechenden Opfern ins Allerheiligste
- • Zunächst musste der Priester sich selbst durch Opfer reinigen
- • Der Hohepriester trug weiße Kleidung statt der prächtigen Amtskleidung
- • Blut wurde siebenmal vor und auf den Gnadenstuhl gesprengt
- • Reinigung geschah von innen nach außen: Allerheiligstes, Heiligtum, Altar
- • Nicht der Mensch schafft sich Zugang zu Gott, sondern Gott öffnet den Weg
3. Der Sündenbock - Hinaus mit unserer Schuld
- • Zwei Ziegenböcke wurden verwendet: einer für das Opfer, einer als Sündenbock
- • Der Hohepriester legte die Hände auf den Sündenbock und bekannte alle Sünden Israels
- • Der Sündenbock wurde in die Wüste geschickt und verschwand aus den Augen des Volkes
- • Symbolisiert das vollständige Forttragen aller Schuld
- • Gott entfernt unsere Übertretungen so weit wie Ost vom West ist
4. Die Erfüllung in Jesus Christus
- • Jesus ist der große Hohepriester, der ein für allemal das vollkommene Opfer brachte
- • Als Jesus starb, zerriss der Vorhang im Tempel von oben nach unten
- • Jesus wurde außerhalb der Stadttore gekreuzigt - wie der Sündenbock hinausgeschickt
- • Durch Jesu Blut haben wir jederzeit freien Zugang zum Thron der Gnade
- • Der Versöhnungstag muss nicht wiederholt werden - Jesus vollbrachte alles am Kreuz
- • Jesus ist sowohl der Gnadenstuhl als auch das Opferlamm
5. Gottes Vergebung bedeutet nicht Vergessen, sondern nicht mehr daran denken
- • Gott kann nichts vergessen, aber er entscheidet sich, nicht mehr an unsere Sünden zu denken
- • Wenn Gott vergibt, wirft er unsere Sünden in die Tiefen des Meeres
- • Der Teufel will uns ständig an vergangene Sünden erinnern, aber Gott tut das nicht
- • Wir sollen anderen vergeben, wie Gott uns vergeben hat
- • In der Gemeinde und Ehe sollen wir nicht ständig alte Schuld vorhalten
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und der Herr redete mit Mose, nachdem die zwei Söhne Aarons gestorben waren, als sie vor den Herrn traten und sprach. Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Heiligtum gehe, hinter den Vorhang, also in das Allerheiligtum, vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe. Denn ich erscheine in der Wolke über dem Gnadenstuhl.
Aaron soll hineingehen in das Heiligtum mit einem jungen Stier zum Sündopfer und mit einem Widder zum Brandopfer.
Und soll das heilige, leinende Gewand anlegen... Er soll seinen Leib mit Wasser abwaschen und sie dann anlegen.
Und Aaron soll einen jungen Stier, seinen Sündopfer darbringen, dass er für sich und seine Haus-Sühne schaffe.
Und er soll den Bock, auf welchen das Los für den Herrn fällt, ein Opfer sein für den Sündenopfer. Aber der Bock, auf welchen das Los für Azazel fällt, soll lebendig bleiben... und er zu Azazel in die Wüste geschickt wird.
Und dann soll er eine Pfanne voll glühenden Kohlen vom Altar nehmen, der vor dem Herrn steht und beide Hände voll wohlriechenden, zerstoßenen Räucherwerks und das hinein hinter den Vorhang... das Räucherwerk aufs Feuer tun vor dem Herrn, dass die Wolke vom Räucherwerk den Gnadenstuhl bedecke.
Und er soll vom Blut des jungen Stieres nehmen und es mit den Fingern gegen den Gnadenstuhl sprengen, vor dem Gnadenstuhl, aber soll er siebenmal mit seinen Fingern von dem Blut sprengen.
Danach soll er den Bock, das Sündopfer des Volkes schlachten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang und soll so mit seinem Blut tun, wie er mit dem Blut des jungen Stieres getan hat.
Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihn, diesem Sündenbock, alle Missetaten der Israeliten und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie den Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereitsteht, in die Wüste bringen lassen... dass also der Bock alle ihre Missetaten auf sich nehme und in die Wildnis trage und man schicke ihn in die Wüste.
Den, nämlich Jesus, hat Gott für den Glaubenden hingestellt zum Sühne... er ist der Gnadenstuhl in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden.
Und siehe, als Jesus starb, der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben nach unten.
Sofern der Osten ist vom Westen, hat er unsere Übertretungen entfernt.
Er wird sich unserer wieder erbarmen und unsere Schuld unter die Füßen treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
Ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen.
Weitere Referenzen
- → 2. Mose 25
- → Levitikus Kapitel 1-10
- → Levitikus Kapitel 11-27
- → Levitikus 23
- → Hebräerbrief
- → Jesaja 53
Praktische Anwendung (5)
- 1 Nutze deinen freien Zugang zu Gott: Seit Jesus am Kreuz starb, hast du jederzeit und überall freien Zugang zum Thron der Gnade. Du brauchst kein Ritual, keinen Priester und keinen Termin - du darfst einfach zu Gott kommen, egal wo du bist.
- 2 Bekenne deine Schuld und erfahre Vergebung: Wenn du Jesus noch nicht kennst, bekenne ihm deine Schuld und bitte ihn in dein Leben. Wenn du bereits Christ bist, komm regelmäßig zum Kreuz und bekenne deine Sünden - dir wird vergeben und Gott denkt nicht mehr daran.
- 3 Vergib anderen, wie Gott dir vergeben hat: Lerne, anderen so zu vergeben wie Christus dir vergeben hat. Halte deinem Ehepartner, Familienmitgliedern oder Gemeindegliedern nicht ständig alte Fehler vor. Wenn Gott nicht mehr an deine Sünden denkt, solltest du auch lernen loszulassen.
- 4 Lass dich nicht vom Teufel anklagen: Der Teufel will dir ständig deine vergangenen Sünden vorhalten, aber Gott tut das nicht. Wenn du deine Schuld bekannt hast, ist sie hinausgetragen wie der Sündenbock - denke nicht mehr daran und mache dir kein schlechtes Gewissen.
- 5 Feiere die Versöhnung mit Dankbarkeit: Erkenne das Wunder des Evangeliums an: Jesus hat alles am Kreuz vollbracht. Sprich Dankgebete für den freien Zugang zu Gott und die vollkommene Vergebung, die dir geschenkt wurde.