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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Unsichtbare Lasten

Es gibt Belastungen, die niemand von außen sehen kann. Ein Mensch kann lachen, arbeiten und anderen helfen – nach außen völlig normal wirken – und trotzdem innerlich schwer tragen. Eine solche Last kann Schuld sein, die wir verbergen, verdrängen oder nicht vor Gott bekennen wollen. Heimliche Sünden und Schuld lasten wie ein schwerer, unsichtbarer Rucksack auf unseren Schultern. Vielleicht kennst du das auch: Du hast einen Menschen verletzt, aber willst dich nicht entschuldigen. Du hast gelogen und versuchst nun, die Unwahrheit aufrechtzuerhalten. Eine Beziehung ist nicht in Ordnung, aber du vermeidest das notwendige Gespräch. Nach außen geht das Leben weiter, aber innerlich wird es immer schwerer. David beschreibt in Psalm 32: 'Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dem die Sünde bedeckt ist.' Der glücklichste Mensch ist nicht der, der behauptet, keine Schuld zu haben, sondern der, der weiß: Meine Schuld ist mir vergeben.

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Es gibt Belastungen, die niemand von außen sehen kann. Ein Mensch kann lachen, arbeiten und anderen helfen – nach außen völlig normal wirken – und trotzdem innerlich schwer tragen. Eine solche Last kann Schuld sein, die wir verbergen, verdrängen oder nicht vor Gott bekennen wollen. Heimliche Sünden und Schuld lasten wie ein schwerer, unsichtbarer Rucksack auf unseren Schultern. Vielleicht kennst du das auch: Du hast einen Menschen verletzt, aber willst dich nicht entschuldigen. Du hast gelogen und versuchst nun, die Unwahrheit aufrechtzuerhalten. Eine Beziehung ist nicht in Ordnung, aber du vermeidest das notwendige Gespräch. Nach außen geht das Leben weiter, aber innerlich wird es immer schwerer. David beschreibt in Psalm 32: 'Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dem die Sünde bedeckt ist.' Der glücklichste Mensch ist nicht der, der behauptet, keine Schuld zu haben, sondern der, der weiß: Meine Schuld ist mir vergeben.

Psalm 32,1-2
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, ob es verborgene Schuld in deinem Leben gibt, die deine Freude raubt.

Herausforderung

Gibt es eine Last in meinem Leben, die ich nach außen verberge, die aber innerlich schwer auf mir liegt?

Aufnahme vom 13. Juni 2026

Predigt

Praising God Through Justice and Injustice // Dr. Michael Löschcke

Samstag, 13. Juni 2026
Psalm 103,6-8
Kernaussage

David lobt in Psalm 103 Gottes Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Gott sieht alles Unrecht, spricht gerechtes Urteil und schafft Recht für alle, die Unrecht leiden. Er hat sich uns durch sein Wort offenbart, damit wir Recht von Unrecht unterscheiden können und seine Wege kennen.

David lobt in Psalm 103 Gottes Gnade und Barmherzigkeit und beschreibt besonders Gottes Gerechtigkeit in Recht und Unrecht. Der Prediger beginnt mit einer persönlichen Erfahrung von Ungerechtigkeit beim Radfahren mit seinem Sohn, wo sie von einem Autofahrer grundlos beschimpft wurden. Diese Situation verdeutlicht das menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit und danach, Recht gesprochen zu bekommen. David stellt zwei wichtige Aspekte heraus: Erstens sieht er das Unrecht in der Welt und stellt Gottes Gerechtigkeit entgegen. Gott sieht alles, kennt jede Ungerechtigkeit und spricht nicht nur gerechtes Urteil, sondern schafft und setzt dieses Recht auch durch. Zweitens stellt David der Unwissenheit der Menschen Gottes Offenbarung gegenüber. Gott hat sich durch Mose und die Propheten offenbart, damit Menschen Recht von Unrecht unterscheiden können. Die praktische Anwendung besteht darin, Gott für sein Wort zu danken, durch das wir seinen Willen erkennen können, und ihm unser erlebtes Unrecht zu bringen. Gott wird für Gerechtigkeit sorgen - vielleicht bald, vielleicht anders als erwartet, aber spätestens am Ende aller Zeiten. Keine Träne und kein Unrecht bleibt bei ihm unbemerkt.
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David lobt in Psalm 103 Gottes Gnade und Barmherzigkeit und beschreibt besonders Gottes Gerechtigkeit in Recht und Unrecht. Der Prediger beginnt mit einer persönlichen Erfahrung von Ungerechtigkeit beim Radfahren mit seinem Sohn, wo sie von einem Autofahrer grundlos beschimpft wurden. Diese Situation verdeutlicht das menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit und danach, Recht gesprochen zu bekommen. David stellt zwei wichtige Aspekte heraus: Erstens sieht er das Unrecht in der Welt und stellt Gottes Gerechtigkeit entgegen. Gott sieht alles, kennt jede Ungerechtigkeit und spricht nicht nur gerechtes Urteil, sondern schafft und setzt dieses Recht auch durch. Zweitens stellt David der Unwissenheit der Menschen Gottes Offenbarung gegenüber. Gott hat sich durch Mose und die Propheten offenbart, damit Menschen Recht von Unrecht unterscheiden können. Die praktische Anwendung besteht darin, Gott für sein Wort zu danken, durch das wir seinen Willen erkennen können, und ihm unser erlebtes Unrecht zu bringen. Gott wird für Gerechtigkeit sorgen - vielleicht bald, vielleicht anders als erwartet, aber spätestens am Ende aller Zeiten. Keine Träne und kein Unrecht bleibt bei ihm unbemerkt.

Hauptthemen (2)

1. Gottes Gerechtigkeit gegenüber dem Unrecht in der Welt

  • David kennt das Unrecht in der Welt - Menschen werden verletzt, übergangen, Macht wird missbraucht
  • Menschen können nur begrenzt urteilen, sehen nicht alles und kennen nicht alle Hintergründe
  • Gott sieht alles, keine Tat bleibt vor ihm verborgen, er kennt jede Ungerechtigkeit
  • Gott spricht nicht nur ein gerechtes Urteil, sondern er schafft auch Recht und setzt es durch
  • Gott ist dabei überaus gnädig und geduldig mit Menschen

2. Gottes Offenbarung gegenüber der Unwissenheit der Menschen

  • Gott hat sich Mose und dem Volk Israel offenbart und zu erkennen gegeben
  • Mose empfing die zehn Gebote, das Volk wurde durch Propheten über Gottes Wege gelehrt
  • Dies ermöglicht Menschen, Recht von Unrecht und Wahrheit von Lüge zu unterscheiden
  • Gottes Offenbarung ist eine Form seiner Barmherzigkeit und Güte
  • Er lässt uns nicht im Dunkeln, sondern offenbart seinen Willen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 103,6-8

Der Herr schafft Gerechtigkeit und Recht allen die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein tun. Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.

Weitere Referenzen

  • Psalm 103

Praktische Anwendung (2)

  • 1 Gott für sein Wort danken: Wir haben die Bibel und darin Gottes Willen offenbart. Wir müssen nicht planlos leben, sondern dürfen ihn darin erkennen.
  • 2 Gott dein Unrecht bringen: Wenn du unter Ungerechtigkeit leidest, bring es Gott. Er möchte dir Recht verschaffen und greift ein - vielleicht bald, vielleicht anders als gedacht, aber spätestens am Ende aller Zeiten wird er für Gerechtigkeit sorgen.