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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Wenn das Herz weint

Tränen sind mehr als nur eine körperliche Reaktion. Sie sind ein sichtbarer Ausdruck dessen, was in unserer Seele geschieht. Noch bevor eine Träne über unsere Wangen fließt, hat unser Herz bereits wahrgenommen: Etwas berührt, verletzt oder überfordert uns zutiefst. Tränen geben unserem inneren Schmerz einen Weg nach außen. Manchmal weint unser Herz, ohne dass Tränen fließen. Der Schmerz kann so stark sein, dass wir keine Tränen mehr haben – aber die Seele weint dennoch. Gott versteht das. In Psalm 56,9 lesen wir, dass Gott unsere Wege kennt und unsere Tränen in einem Krug sammelt. Er sieht jeden Schmerz, jede stille Träne, jeden Moment, in dem unser Herz bricht. Du bist mit deinen Tränen nicht allein. Gott kennt dein Herz. Er weiß, wann und warum dein Herz weint, selbst wenn kein anderer Mensch es sieht.

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Tränen sind mehr als nur eine körperliche Reaktion. Sie sind ein sichtbarer Ausdruck dessen, was in unserer Seele geschieht. Noch bevor eine Träne über unsere Wangen fließt, hat unser Herz bereits wahrgenommen: Etwas berührt, verletzt oder überfordert uns zutiefst. Tränen geben unserem inneren Schmerz einen Weg nach außen. Manchmal weint unser Herz, ohne dass Tränen fließen. Der Schmerz kann so stark sein, dass wir keine Tränen mehr haben – aber die Seele weint dennoch. Gott versteht das. In Psalm 56,9 lesen wir, dass Gott unsere Wege kennt und unsere Tränen in einem Krug sammelt. Er sieht jeden Schmerz, jede stille Träne, jeden Moment, in dem unser Herz bricht. Du bist mit deinen Tränen nicht allein. Gott kennt dein Herz. Er weiß, wann und warum dein Herz weint, selbst wenn kein anderer Mensch es sieht.

Psalm 56,9
Gebet

Danke Gott dafür, dass er jede deiner Tränen sieht und versteht. Bring ihm deinen Schmerz.

Herausforderung

Wann hat dein Herz zuletzt geweint – mit oder ohne Tränen?

Aufnahme vom 17. Mai 2026

Predigt

Wenn ein Streit zu eskalieren droht // André Töws

Sonntag, 17. Mai 2026
In dieser Predigt geht es um den Umgang mit Konflikten innerhalb der christlichen Gemeinde, basierend auf 1. Korinther 6,1-11. Der Prediger beginnt mit dem aktuellen Beispiel von Jens Lehmann, der wegen eines eskalierenden Nachbarschaftsstreits vor Gericht stand, und überträgt dies auf die Situation in Korinth, wo Christen sich gegenseitig vor weltlichen Gerichten verklagten. Der Hauptfokus liegt auf drei zentralen Punkten: Erstens sollten Streitigkeiten im richtigen Rahmen, nämlich innerhalb der Gemeinde, geschlichtet werden, da dies das Zeugnis vor Ungläubigen schützt und der biblischen Weisheit entspricht. Zweitens ermutigt der Prediger dazu, nicht auf dem eigenen Recht zu beharren, sondern bereit zu sein, sich Unrecht antun zu lassen, wenn es um Bagatellen geht - nach dem Vorbild von Christus, der auf seine göttlichen Privilegien verzichtete. Drittens wird betont, dass Gläubige ihre neue Identität in Christus bedenken sollen: Sie sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt, was sie motivieren sollte, anders zu handeln als früher. Das Evangelium wird als die wahre Lösung für zwischenmenschliche Probleme dargestellt, nicht moralische Appelle.
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In dieser Predigt geht es um den Umgang mit Konflikten innerhalb der christlichen Gemeinde, basierend auf 1. Korinther 6,1-11. Der Prediger beginnt mit dem aktuellen Beispiel von Jens Lehmann, der wegen eines eskalierenden Nachbarschaftsstreits vor Gericht stand, und überträgt dies auf die Situation in Korinth, wo Christen sich gegenseitig vor weltlichen Gerichten verklagten. Der Hauptfokus liegt auf drei zentralen Punkten: Erstens sollten Streitigkeiten im richtigen Rahmen, nämlich innerhalb der Gemeinde, geschlichtet werden, da dies das Zeugnis vor Ungläubigen schützt und der biblischen Weisheit entspricht. Zweitens ermutigt der Prediger dazu, nicht auf dem eigenen Recht zu beharren, sondern bereit zu sein, sich Unrecht antun zu lassen, wenn es um Bagatellen geht - nach dem Vorbild von Christus, der auf seine göttlichen Privilegien verzichtete. Drittens wird betont, dass Gläubige ihre neue Identität in Christus bedenken sollen: Sie sind abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt, was sie motivieren sollte, anders zu handeln als früher. Das Evangelium wird als die wahre Lösung für zwischenmenschliche Probleme dargestellt, nicht moralische Appelle.