Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Was brauchen wir, damit wir glauben?
Der Evangelist Johannes stellt uns eine zentrale Frage: Was brauchen wir, damit wir glauben? In der Geschichte des königlichen Beamten begegnen uns zwei Arten von Glauben. Der eine sagt: 'Zeig mir etwas, dann glaube ich.' Der andere sagt: 'Weil du es bist und weil du sprichst, vertraue ich dir.'
Die Galileäer nahmen Jesus auf, weil sie seine Zeichen in Jerusalem gesehen hatten. Sie waren beeindruckt von seinen Wundern. Doch Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Warum? Weil sie nicht seine Botschaft, sondern nur seine Taten wertschätzten. Sie glaubten, weil sie sahen – aber nicht, weil sie auf sein Wort hörten.
Rettender Glaube gründet nicht auf dem, was wir sehen oder erleben, sondern auf der Person Jesu selbst. Er fragt uns heute: Kannst du mir vertrauen, auch wenn du noch nicht siehst?
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Der Evangelist Johannes stellt uns eine zentrale Frage: Was brauchen wir, damit wir glauben? In der Geschichte des königlichen Beamten begegnen uns zwei Arten von Glauben. Der eine sagt: 'Zeig mir etwas, dann glaube ich.' Der andere sagt: 'Weil du es bist und weil du sprichst, vertraue ich dir.' Die Galileäer nahmen Jesus auf, weil sie seine Zeichen in Jerusalem gesehen hatten. Sie waren beeindruckt von seinen Wundern. Doch Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Warum? Weil sie nicht seine Botschaft, sondern nur seine Taten wertschätzten. Sie glaubten, weil sie sahen – aber nicht, weil sie auf sein Wort hörten. Rettender Glaube gründet nicht auf dem, was wir sehen oder erleben, sondern auf der Person Jesu selbst. Er fragt uns heute: Kannst du mir vertrauen, auch wenn du noch nicht siehst?
Der Evangelist Johannes stellt uns eine zentrale Frage: Was brauchen wir, damit wir glauben? In der Geschichte des königlichen Beamten begegnen uns zwei Arten von Glauben. Der eine sagt: 'Zeig mir etwas, dann glaube ich.' Der andere sagt: 'Weil du es bist und weil du sprichst, vertraue ich dir.' Die Galileäer nahmen Jesus auf, weil sie seine Zeichen in Jerusalem gesehen hatten. Sie waren beeindruckt von seinen Wundern. Doch Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Warum? Weil sie nicht seine Botschaft, sondern nur seine Taten wertschätzten. Sie glaubten, weil sie sahen – aber nicht, weil sie auf sein Wort hörten. Rettender Glaube gründet nicht auf dem, was wir sehen oder erleben, sondern auf der Person Jesu selbst. Er fragt uns heute: Kannst du mir vertrauen, auch wenn du noch nicht siehst?
Bitte Jesus, dir zu helfen, ihm nicht nur wegen seiner Taten zu folgen, sondern wegen dem, wer er ist.
Welche Beweise oder Zeichen erwarte ich von Jesus, bevor ich ihm wirklich vertraue?
Aufnahme vom 18. April 2026
Predigt Refugee child // Michael Richter
Samstag, 18. April 2026 Kernaussage Als Christen dürfen wir nicht vor unseren Verantwortungen fliehen, indem wir uns in andere Aufgaben stürzen. Stattdessen sollen wir mit allen Herausforderungen des Alltags zu Gott fliehen und ihn in unsere Entscheidungen und Prioritäten einbeziehen. Unsere oberste Priorität ist das Reich Gottes und seine Ehre, die wir am besten dienen, wenn wir planvoll mit Gott vorgehen.
Der Sprecher spricht über Christen, die vor ihren eigentlichen Verantwortungen fliehen, indem sie sich in andere - oft gute - Aufgaben stürzen. Er beschreibt, wie wir uns manchmal den angenehmeren Tätigkeiten widmen und schwierigere oder unangenehme Dinge beiseite schieben, ohne bewusst eine Entscheidung dagegen zu treffen. Dies kann dazu führen, dass wichtige Bereiche wie Familie vernachlässigt werden, während wir uns mit Arbeit oder Gemeindedienst rechtfertigen.
Der Sprecher warnt davor, ein "Flüchtlingskind" zu sein, das vor Verantwortungen flieht, statt diese mit Gott anzugehen. Er betont, dass es einen wichtigen Dreiklang zwischen Gott, Familie und Gemeinde gibt, der nicht aus dem Gleichgewicht geraten darf. Die Lösung liegt darin, nicht selbst zu versuchen, alles zu ordnen, sondern Gott entscheiden zu lassen, was gerade wichtig ist. Als Kind Gottes sollen wir nicht vor den Dingen des Alltags fliehen, sondern mit den Dingen des Alltags zu Gott fliehen, planvoll vorgehen und ihn um Rat und Weisheit bitten. Weiterlesen
Refugee child // Michael Richter
Als Christen dürfen wir nicht vor unseren Verantwortungen fliehen, indem wir uns in andere Aufgaben stürzen. Stattdessen sollen wir mit allen Herausforderungen des Alltags zu Gott fliehen und ihn in unsere Entscheidungen und Prioritäten einbeziehen. Unsere oberste Priorität ist das Reich Gottes und seine Ehre, die wir am besten dienen, wenn wir planvoll mit Gott vorgehen.
Hauptthemen (4)
1. Die Gefahr der Flucht vor Verantwortung
- • Wir widmen uns oft lieber den Aufgaben, die uns liegen und gut können
- • Unangenehme oder schwierige Aufgaben werden weggeschoben, nicht bewusst aufgeschoben
- • Dies ist keine klare Entscheidung, sondern ein natürliches Verhalten
- • Wir flüchten vor Verantwortung in andere vermeintlich wichtige Tätigkeiten
2. Falsche Prioritätensetzung
- • Werkstatt statt Zeit mit Kindern
- • Gemeinde statt Zeit für die Ehefrau
- • Wichtige Projekte ohne Zeitlimit
- • Zu viele gleichzeitige Verpflichtungen (Beruf, Familie, Hausbau, Gemeindegründung)
- • Einen Bereich gegen den anderen ausspielen
3. Der richtige Dreiklang: Gott, Familie und Gemeinde
- • Diese drei Bereiche dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden
- • Man darf nicht vor Familienverantwortung in den Gemeindedienst flüchten
- • Man darf Familie nicht vorschieben, um Gottes Wort zu entgehen
- • Geschäftigkeit und gute Beweggründe übertünchen oft Nachlässigkeit in anderen Bereichen
4. Die richtige Richtung der Flucht
- • Wir sind keine Kinder Gottes, um vor dem Alltag zu fliehen
- • Wir sind Kinder Gottes, um mit den Dingen des Alltags zu Gott zu fliehen
- • Gott muss in unsere Entscheidungen miteinbezogen werden
- • Wenn wir selbst nicht mehr ordnen können, soll Gott entscheiden
- • Gott zeigt, wie wir unsere Zeit am besten einteilen
Praktische Anwendung (4)
- 1 Prioritäten und Motivation regelmäßig prüfen: Nimm dir bewusst Zeit, deine Prioritäten und Motivation zu überprüfen. Erkenne, ob du vor unangenehmen Aufgaben in vermeintlich wichtigere Tätigkeiten flüchtest.
- 2 Keine Überlastung mit gleichzeitigen Projekten: Vermeide es, dir zu viel gleichzeitig vorzunehmen. Gehe planvoll vor und lass keine wichtigen Lebensbereiche hinten runterfallen.
- 3 Das Reich Gottes als oberste Priorität: Richte dein Leben nach dem Reich Gottes und seiner Ehre aus. Diene Gott in allen Bereichen - Familie, Beruf und Gemeinde - ohne einen Bereich zu vernachlässigen.
- 4 Entscheidungen mit Gott treffen: Mache deinen Plan mit Gott, bete zu ihm und bitte ihn um Rat und Weisheit. Lass Gott mitentscheiden, wie du deine begrenzte Zeit (24 Stunden pro Tag) am besten nutzt.