Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Unsichtbare Lasten
Es gibt Belastungen, die niemand von außen sehen kann. Ein Mensch kann lachen, arbeiten und anderen helfen – nach außen völlig normal wirken – und trotzdem innerlich schwer tragen. Eine solche Last kann Schuld sein, die wir verbergen, verdrängen oder nicht vor Gott bekennen wollen.
Heimliche Sünden und Schuld lasten wie ein schwerer, unsichtbarer Rucksack auf unseren Schultern. Vielleicht kennst du das auch: Du hast einen Menschen verletzt, aber willst dich nicht entschuldigen. Du hast gelogen und versuchst nun, die Unwahrheit aufrechtzuerhalten. Eine Beziehung ist nicht in Ordnung, aber du vermeidest das notwendige Gespräch. Nach außen geht das Leben weiter, aber innerlich wird es immer schwerer.
David beschreibt in Psalm 32: 'Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dem die Sünde bedeckt ist.' Der glücklichste Mensch ist nicht der, der behauptet, keine Schuld zu haben, sondern der, der weiß: Meine Schuld ist mir vergeben.
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Es gibt Belastungen, die niemand von außen sehen kann. Ein Mensch kann lachen, arbeiten und anderen helfen – nach außen völlig normal wirken – und trotzdem innerlich schwer tragen. Eine solche Last kann Schuld sein, die wir verbergen, verdrängen oder nicht vor Gott bekennen wollen. Heimliche Sünden und Schuld lasten wie ein schwerer, unsichtbarer Rucksack auf unseren Schultern. Vielleicht kennst du das auch: Du hast einen Menschen verletzt, aber willst dich nicht entschuldigen. Du hast gelogen und versuchst nun, die Unwahrheit aufrechtzuerhalten. Eine Beziehung ist nicht in Ordnung, aber du vermeidest das notwendige Gespräch. Nach außen geht das Leben weiter, aber innerlich wird es immer schwerer. David beschreibt in Psalm 32: 'Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dem die Sünde bedeckt ist.' Der glücklichste Mensch ist nicht der, der behauptet, keine Schuld zu haben, sondern der, der weiß: Meine Schuld ist mir vergeben.
Es gibt Belastungen, die niemand von außen sehen kann. Ein Mensch kann lachen, arbeiten und anderen helfen – nach außen völlig normal wirken – und trotzdem innerlich schwer tragen. Eine solche Last kann Schuld sein, die wir verbergen, verdrängen oder nicht vor Gott bekennen wollen. Heimliche Sünden und Schuld lasten wie ein schwerer, unsichtbarer Rucksack auf unseren Schultern. Vielleicht kennst du das auch: Du hast einen Menschen verletzt, aber willst dich nicht entschuldigen. Du hast gelogen und versuchst nun, die Unwahrheit aufrechtzuerhalten. Eine Beziehung ist nicht in Ordnung, aber du vermeidest das notwendige Gespräch. Nach außen geht das Leben weiter, aber innerlich wird es immer schwerer. David beschreibt in Psalm 32: 'Wohl dem, dem die Übertretung vergeben ist, dem die Sünde bedeckt ist.' Der glücklichste Mensch ist nicht der, der behauptet, keine Schuld zu haben, sondern der, der weiß: Meine Schuld ist mir vergeben.
Bitte Gott, dir zu zeigen, ob es verborgene Schuld in deinem Leben gibt, die deine Freude raubt.
Gibt es eine Last in meinem Leben, die ich nach außen verberge, die aber innerlich schwer auf mir liegt?
Aufnahme vom 6. Juni 2026
Predigt Love that admonishes // Wee Ren Teoh
Samstag, 6. Juni 2026 3. Johannes 9-10 Kernaussage Wahre Liebe bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren oder alles gutzuheißen. Johannes zeigt uns am Beispiel von Diotrephes, dass es manchmal notwendig ist, Sünde und schädliches Verhalten direkt anzusprechen, um Gott zu verherrlichen und die Gemeinde zu schützen. Dabei ist die richtige Haltung entscheidend: Wir sollten aus Demut und für Gottes Ehre handeln, nicht aus Stolz oder um Recht zu haben.
In dieser Predigt zu 3. Johannes 9-10 geht es um das negative Beispiel von Diotrephes, der im Gegensatz zur gelobten Gastfreundschaft von Gaius der Gemeinde aktiv schadet. Diotrephes weigert sich, die Autorität des Apostels Johannes anzuerkennen, verleumdet ihn mit bösen Worten und hindert andere daran, reisenden Brüdern Gastfreundschaft zu erweisen, indem er ihnen mit Gemeindeausschluss droht.
Johannes zeigt durch sein Verhalten, dass wahre Liebe nicht bedeutet, bei Problemen wegzuschauen, sondern diese direkt anzusprechen, wenn sie der Gemeinde schaden. Die zentrale Botschaft ist, dass wir uns zwei Fragen stellen sollten: Erstens, ob wir selbst mit reinem Gewissen vor Gott leben, und zweitens, aus welcher Haltung heraus wir Probleme ansprechen - geht es um Gottes Ehre oder um unseren eigenen Stolz? Jesus Christus wird als perfektes Vorbild genannt, der Probleme klar beim Namen benannte, aber gleichzeitig sanftmütig und demütig blieb. Das Gebet ist, dass Gott Weisheit schenkt, in dieser Balance zwischen Klarheit und Demut zu leben. Weiterlesen
Love that admonishes // Wee Ren Teoh
Wahre Liebe bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren oder alles gutzuheißen. Johannes zeigt uns am Beispiel von Diotrephes, dass es manchmal notwendig ist, Sünde und schädliches Verhalten direkt anzusprechen, um Gott zu verherrlichen und die Gemeinde zu schützen. Dabei ist die richtige Haltung entscheidend: Wir sollten aus Demut und für Gottes Ehre handeln, nicht aus Stolz oder um Recht zu haben.
Hauptthemen (3)
1. Das negative Beispiel von Diotrephes
- • Diotrephes weigert sich, die Autorität von Johannes als Apostel und Ältesten anzuerkennen
- • Er verleumdet Johannes mit bösen Worten
- • Er verhindert Gastfreundschaft gegenüber anderen Brüdern
- • Er droht Gemeindemitgliedern mit Ausschluss, wenn sie Gastfreundschaft erweisen wollen
- • Sein Verhalten schadet aktiv der ganzen Gemeinde
2. Die richtige Haltung beim Ansprechen von Problemen
- • Liebe bedeutet nicht, bei unangenehmen Problemen wegzuschauen
- • Wenn das Ziel der Liebe ist, Gott zu verherrlichen, muss man manchmal Probleme direkt ansprechen
- • Johannes toleriert das Böse nicht und gibt ihm keinen Raum
- • Johannes handelt nicht aus Stolz, sondern als Mitstreiter für Christus
- • Er streitet, um die Sünde zu vertreiben, besonders wenn sie der ganzen Gemeinde schadet
3. Das Vorbild Jesu
- • Jesus hat vor den Pharisäern nicht geschwiegen
- • Jesus hat Probleme beim Namen benannt
- • Gleichzeitig war Jesus vom Herzen sanftmütig und demütig
- • Klarheit und Demut widersprechen einander nicht
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich habe an die Gemeinde geschrieben, aber Diotrephes, der sich die führende Rolle in der Gemeinde anmaßt, weigert sich, unsere Autorität anzuerkennen. Deshalb werde ich, wenn ich komme, sein verwerfliches Verhalten zur Sprache bringen. Er verleumdet uns mit böswilligen Behauptungen und als wäre das noch nicht genug, weigert er den Geschwistern, die von hier kommen, die Gastfreundschaft. Und wenn andere sie bei sich aufnehmen wollen hindert er sie nicht nur daran sondern stößt sie sogar aus der Gemeinde.
Praktische Anwendung (3)
- 1 Selbstprüfung: Prüfe dich zuerst selbst: Gibt es etwas in meinem Leben, das der Gemeinde gerade schadet? Lebe ich mit einem klaren Gewissen vor Gott und will ich ihn wirklich ehren?
- 2 Motiv-Prüfung: Wenn ich etwas ansprechen muss, frage ich mich: Aus welcher Haltung handle ich? Streite ich für die Ehre Gottes oder geht es mir nur um meinen eigenen Stolz und darum, Recht zu haben?
- 3 Balance zwischen Klarheit und Demut: Bitte Gott um Weisheit, die Balance zwischen Klarheit beim Ansprechen von Problemen und gleichzeitiger Demut vor Gott zu finden, um zu seiner Ehre zu leben.