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Emanuel Lindern

Alte Schulstraße 2, 49699 Lindern

Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und  Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!

Täglicher Impuls
Donnerstag

Du bist der Tempel des Heiligen Geistes

Paulus musste den Korinthern schreiben: 'Wisst ihr denn nicht, dass ihr der Tempel des lebendigen Gottes seid?' Obwohl sie die Taufe im Heiligen Geist erlebt hatten, lebten sie nicht entsprechend dieser Wahrheit. Sie waren Tempel geworden, verhielten sich aber nicht wie Tempel. Ein Tempel ist nicht einfach ein Versammlungsort. In der biblischen Vorstellung ist der Tempel der Wohnort Gottes auf Erden – der Ort, wo seine Gegenwart ist, wo seine Kraft wirkt, wo Menschen ihm begegnen. Jesus war der erste Mensch, der von seinem Körper als Tempel Gottes sprach. Aus ihm flossen Ströme lebendigen Wassers: Die blutflüssige Frau wurde geheilt, nur weil sie ihn berührte. Die gleiche Realität ist für jeden Gläubigen bestimmt. Gott möchte nicht mehr in Häusern wohnen, die von Menschen gemacht sind. Er möchte in den Häusern wohnen, die er selbst gemacht hat – und das bist du.

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Paulus musste den Korinthern schreiben: 'Wisst ihr denn nicht, dass ihr der Tempel des lebendigen Gottes seid?' Obwohl sie die Taufe im Heiligen Geist erlebt hatten, lebten sie nicht entsprechend dieser Wahrheit. Sie waren Tempel geworden, verhielten sich aber nicht wie Tempel. Ein Tempel ist nicht einfach ein Versammlungsort. In der biblischen Vorstellung ist der Tempel der Wohnort Gottes auf Erden – der Ort, wo seine Gegenwart ist, wo seine Kraft wirkt, wo Menschen ihm begegnen. Jesus war der erste Mensch, der von seinem Körper als Tempel Gottes sprach. Aus ihm flossen Ströme lebendigen Wassers: Die blutflüssige Frau wurde geheilt, nur weil sie ihn berührte. Die gleiche Realität ist für jeden Gläubigen bestimmt. Gott möchte nicht mehr in Häusern wohnen, die von Menschen gemacht sind. Er möchte in den Häusern wohnen, die er selbst gemacht hat – und das bist du.

1. Korinther 6,19
Gebet

Bitte Gott, dass er dir hilft, dein Leben als Wohnort seiner Gegenwart zu verstehen und täglich bewusst als sein Tempel zu leben.

Herausforderung

Lebe ich als Tempel des Heiligen Geistes, oder habe ich diese Wahrheit nur intellektuell erfasst, ohne danach zu leben?

Aufnahme vom 19. April 2026

Predigt

19-04-2026 | Live Gottesdienst

Sonntag, 19. April 2026
Psalm 27
Kernaussage

Die Predigt ruft zu vollkommener Hingabe an Jesus Christus auf und betont, dass wahre Dankbarkeit für das Geschenk der Errettung sich in selbstloser Nachfolge und Demut erweist. Es geht nicht nur um die Errettung selbst, sondern darum, die eigene Berufung zu erfüllen und dem Vorbild des Apostel Paulus zu folgen, der sich selbst zum Knecht aller machte, um Menschen für das Evangelium zu gewinnen. Unser Leben und unsere Hingabe jetzt bestimmen unsere ewige Berufung und Position im Himmel.

Ein Gottesdienst der Emmanuel-Gemeinde in Lindern, der mit ausgedehntem Lobpreis beginnt und in eine herausfordernde Predigt über Hingabe und Berufung mündet. Der Gottesdienst umfasst Anbetungslieder, die Aufnahme neuer Gemeindemitglieder, prophetische Worte über Durchbrüche in scheinbar ausweglosen Situationen, sowie organisatorische Ankündigungen zum geplanten Gemeindebau. Die Hauptpredigt von Uli Krause aus dem 1. Korintherbrief (Kapitel 9) behandelt das Thema vollkommene Hingabe im christlichen Leben. Er betont, dass wahre Dankbarkeit für die Errettung sich in praktischer Hingabe zeigen muss, nicht nur in Worten. Die Predigt warnt eindringlich davor, mit der Einstellung "Hauptsache gerettet" zu leben, und erklärt, dass jeder Christ vor dem Richterstuhl Christi stehen wird, wo nicht die Errettung, sondern die Treue und Hingabe beurteilt wird. Es geht um die himmlische Berufung, die bereits jetzt durch die irdische Lebensweise bestimmt wird, und um die Frage, ob man dereinst hören wird: "Gut gemacht, du treuer Knecht."
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Ein Gottesdienst der Emmanuel-Gemeinde in Lindern, der mit ausgedehntem Lobpreis beginnt und in eine herausfordernde Predigt über Hingabe und Berufung mündet. Der Gottesdienst umfasst Anbetungslieder, die Aufnahme neuer Gemeindemitglieder, prophetische Worte über Durchbrüche in scheinbar ausweglosen Situationen, sowie organisatorische Ankündigungen zum geplanten Gemeindebau. Die Hauptpredigt von Uli Krause aus dem 1. Korintherbrief (Kapitel 9) behandelt das Thema vollkommene Hingabe im christlichen Leben. Er betont, dass wahre Dankbarkeit für die Errettung sich in praktischer Hingabe zeigen muss, nicht nur in Worten. Die Predigt warnt eindringlich davor, mit der Einstellung "Hauptsache gerettet" zu leben, und erklärt, dass jeder Christ vor dem Richterstuhl Christi stehen wird, wo nicht die Errettung, sondern die Treue und Hingabe beurteilt wird. Es geht um die himmlische Berufung, die bereits jetzt durch die irdische Lebensweise bestimmt wird, und um die Frage, ob man dereinst hören wird: "Gut gemacht, du treuer Knecht."

Hauptthemen (8)

1. Die Berufung und ihre Konsequenzen

  • Paulus war sich seiner Berufung bewusst: 'Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige'
  • Nicht in der Berufung zu gehen kostet Lebensqualität, Nähe Gottes, Frieden und Freude
  • Nichts erfüllt das Herz mehr als in die vorbereiteten Werke Gottes hineinzukommen
  • Das ist die Voraussetzung für geistliche Autorität

2. Freiheit von Menschenfurcht durch Gehorsam

  • Paulus war frei von jedermann und aller Menschenfurcht
  • Freiheit von Menschenfurcht kommt nicht im Sitzen, sondern im Gehen
  • Je mehr man sein Recht auf Selbstbestimmung aufgibt, desto mehr weicht die Menschenfurcht
  • Die Furcht wird weichen, wenn man losgeht - zu 100 Prozent

3. Demut statt Stolz

  • Aus Saulus (der Erbetene, der Stolze) wurde Paulus (der Niedrige, der Kleine, der Geringe)
  • Die Gnade Gottes führte durch viele Leiden hindurch zur Demut
  • Stolz muss in die Hände Jesu gegeben werden, um Sanftmut und Demut zu empfangen
  • Wo Demut offenbar wird, wird in gleichem Maße die Gnade Gottes offenbar

4. Hingabe aus Liebe und Dankbarkeit

  • Paulus machte sich freiwillig zum Knecht, um Menschen zu gewinnen
  • Er wurde allen alles, um auf alle Weise einige zu retten
  • Menschen spüren genau, ob man aus Liebe handelt oder aus anderen Motiven
  • Echte Dankbarkeit bringt Hingabe hervor, nicht nur Worte oder Gesten
  • Angemessene Antwort auf Jesu Geschenk ist Hingabe, nicht nur Dankbarkeit in Worten

5. Der Glaubenskampf und die Kampfbahn

  • Ab der Wiedergeburt befinden wir uns im Glaubenskampf - dem wichtigsten Kampf des Lebens
  • Nicht zu kämpfen ist bereits ein verlorener Kampf
  • Es geht darum, den alten Menschen abzulegen und den neuen Menschen in Christus anzuziehen
  • Ziel ist vollkommene Hingabe am Evangelium, nicht nur Errettung
  • Wir bestimmen jetzt unsere himmlische Berufung und Position für die Ewigkeit

6. Das biblische Prinzip: Demut, Gnade, Buße, Reife

  • Demut wirkt Gnade, Gnade wirkt Buße (Umkehr, Gesinnungswandel)
  • Beständige Buße wirkt geistliche Reife, geistliche Reife wirkt Hingabe
  • Dies ist ein lebenslanger Prozess
  • Es ist ausreichend, sich der Führung des Heiligen Geistes unterzuordnen und gehorsam zu sein

7. Kraft Gottes statt eigener Kraft

  • Paulus bezwang seinen Leib nicht in eigener Kraft, sondern durch Gottes Gnade
  • 'Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin' - die Gnade Gottes wirkte in ihm
  • Fleisch ist zu nichts nütze
  • Das gelebte Wort des Predigers bewirkt kraftvolle Predigt
  • Es braucht Glauben und Demut, der Gnade Gottes zu vertrauen

8. Der Richterstuhl Christi

  • Alle werden vor dem Richterstuhl Jesu Christi stehen
  • Entweder erhält man einen unvergänglichen Siegespreis oder erleidet Schaden
  • Die Frage wird sein: Wie sehr wurde das Geschenk des Kreuzes durch Hingabe wertgeschätzt?
  • Gleichgültigkeit gegenüber dieser Wahrheit ist unweise
  • Es geht um die Herzenshaltung, nicht um Leistung
  • Verpasste Chancen werden mehr bereut als alles andere

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 27

Um eines habe ich den Herrn gebeten, um eine Sache. Solange ich lebe, möchte ich im Haus des Herrn bleiben. Dort will ich erfahren, wie freundlich der Herr ist und still nachdenken in seinem Tempel.

1. Korinther 9,19-23

Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne, denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden, obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden, obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin dem Gesetz Christi, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

1. Korinther 9,16

Wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predige.

1. Korinther 9,24-27

Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt. Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge. Jene nun, damit sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen unvergänglichen. Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse. Ich kämpfe mit der Faust nicht wie einer, der in die Luft schlägt, sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht anderen predige und selbst verwerflich werde.

1. Korinther 15,10

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe mehr gearbeitet als sie alle. Nicht aber ich, sondern die Gnade, die mit mir ist.

Sacharja 10,11

Und wenn sie in Angst durchs Meer gehen, so wird er die Wellen schlagen, dass alle Tiefen des Wassers vertrocknen werden. Da soll dann zu Boden sinken die Pracht Assyriens und das Zepter Ägyptens soll weichen.

Weitere Referenzen

  • 2. Korinther 5,10
  • 1. Korinther 3,14-15
  • Epheser 2,10

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Gib deinen Stolz in die Hände Jesu: Mache dich ehrlich vor Gott und gib alles ab, was der Gnade Gottes im Wege steht, besonders deinen Stolz. Du wirst von Jesus Sanftmut und Demut empfangen.
  • 2 Überwinde Menschenfurcht durch Gehorsam: Freiheit von Menschenfurcht kommt nicht im Sitzen, sondern im Gehen. Wenn du in Angst losgehst im Gehorsam, wird die Furcht weichen - zu 100 Prozent.
  • 3 Gehe in deine Berufung: Erkenne, dass nichts dein Herz mehr erfüllen wird als in die vorbereiteten Werke Gottes hineinzukommen. Verzichte nicht auf Lebensqualität, indem du deine Berufung vernachlässigst.
  • 4 Demütige dich täglich unter die Herrschaft Jesu: So wie die Gnade jeden Tag neu ist, demütige dich jeden Tag neu unter die sanfte Herrschaft Jesu Christi. Suche ihn täglich und ordne dich der Führung des Heiligen Geistes unter.
  • 5 Lebe in Hingabe statt Selbstbestimmung: Gib dein Recht auf Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung auf. Lasse echte Dankbarkeit Hingabe in deinem Leben hervorbringen, nicht nur Worte.
  • 6 Vertraue der Gnade Gottes statt eigener Kraft: Vertraue darauf, dass die Kraft Gottes wirkt, wenn du dich aus dem Geist heraus hingibst. Fleisch ist zu nichts nütze - verlasse dich nicht auf eigene Kraft.
  • 7 Bereite dich für die Ernte vor: Sei als Gemeinde bereit für den letzten Kampf und die letzte Ernte. Sammle die Ernte ein, damit nichts verdirbt, und erfülle die Berufung als Jünger in der letzten Zeit.
  • 8 Leben für den Richterstuhl Christi: Lebe nicht mit der Einstellung 'Hauptsache gerettet, alles andere ist egal'. Deine Hingabe jetzt bestimmt deine ewige Berufung. Strebe danach, von Jesus zu hören: 'Gut gemacht, du treuer Knecht.'