Evangeliums - Christen Gemeinde Bernberg
Ein Ort, an dem Menschen Gott begegnen, ein Ort, an dem Nachfolge gelebt wird. Ein Ort, an dem Jünger Jünger machen.
Täglicher Impuls Donnerstag Wenn Sicherheit zur Falle wird
Joab tötete Abner aus zwei Gründen: Rache für seinen Bruder und vermeintliche Sicherheit für David. Er dachte, er würde seinen König schützen, indem er den ehemaligen Feind beseitigte. Doch David verfluchte Joab dafür – es war nicht Gottes Weg.
Joab zeigt uns die Gefahr, wenn wir Sicherheit in die eigenen Hände nehmen. Wie oft rechtfertigen wir fragwürdige Entscheidungen mit 'Ich wollte doch nur absichern' oder 'Ich musste doch vorsichtig sein'? Wir horten Geld über das Notwendige hinaus, vermeiden Risiken im Glauben, manipulieren Beziehungen, um nicht verletzt zu werden.
David klagt: 'Ich bin heute schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin.' Wahre Stärke liegt nicht in unserer Fähigkeit, alles abzusichern, sondern in unserem Vertrauen, dass Gott uns hält. Echte Sicherheit finden wir nicht in unserer Kontrolle, sondern in Gottes treuen Händen.
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Joab tötete Abner aus zwei Gründen: Rache für seinen Bruder und vermeintliche Sicherheit für David. Er dachte, er würde seinen König schützen, indem er den ehemaligen Feind beseitigte. Doch David verfluchte Joab dafür – es war nicht Gottes Weg. Joab zeigt uns die Gefahr, wenn wir Sicherheit in die eigenen Hände nehmen. Wie oft rechtfertigen wir fragwürdige Entscheidungen mit 'Ich wollte doch nur absichern' oder 'Ich musste doch vorsichtig sein'? Wir horten Geld über das Notwendige hinaus, vermeiden Risiken im Glauben, manipulieren Beziehungen, um nicht verletzt zu werden. David klagt: 'Ich bin heute schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin.' Wahre Stärke liegt nicht in unserer Fähigkeit, alles abzusichern, sondern in unserem Vertrauen, dass Gott uns hält. Echte Sicherheit finden wir nicht in unserer Kontrolle, sondern in Gottes treuen Händen.
Joab tötete Abner aus zwei Gründen: Rache für seinen Bruder und vermeintliche Sicherheit für David. Er dachte, er würde seinen König schützen, indem er den ehemaligen Feind beseitigte. Doch David verfluchte Joab dafür – es war nicht Gottes Weg. Joab zeigt uns die Gefahr, wenn wir Sicherheit in die eigenen Hände nehmen. Wie oft rechtfertigen wir fragwürdige Entscheidungen mit 'Ich wollte doch nur absichern' oder 'Ich musste doch vorsichtig sein'? Wir horten Geld über das Notwendige hinaus, vermeiden Risiken im Glauben, manipulieren Beziehungen, um nicht verletzt zu werden. David klagt: 'Ich bin heute schwach, obwohl ich zum König gesalbt bin.' Wahre Stärke liegt nicht in unserer Fähigkeit, alles abzusichern, sondern in unserem Vertrauen, dass Gott uns hält. Echte Sicherheit finden wir nicht in unserer Kontrolle, sondern in Gottes treuen Händen.
Bete um Befreiung von falscher Sicherheit und um den Mut, dich völlig auf Gottes Versorgung und Schutz zu verlassen.
Welche Form von Sicherheit hältst du krampfhaft fest – Geld, Kontrolle, Beziehungen – die dich eigentlich von Gottes Führung abhält?
Predigt 13.09.2026 | Gottesdienst
Sonntag, 13. September 2026 Markus 9,14-29 Kernaussage Unsere eigene Kraft und unser Glaube haben Grenzen, aber Gottes Macht ist grenzenlos. Entscheidend ist nicht die Größe unseres Glaubens, sondern dass wir mit unserem unvollkommenen Glauben zum vollkommenen Jesus kommen und uns seinem Willen unterordnen, auch wenn sein Weg anders aussieht als unserer.
Dieser Gottesdienst behandelt die Frage, wie Glaube mit Zweifeln und scheinbaren Grenzen umgeht. Anhand der Geschichte aus Markus 9 über den Vater mit dem dämonisierten Sohn wird gezeigt, dass unsere eigene Kraft und Erfahrung an Grenzen stoßen, aber Gottes Macht grenzenlos ist. Der zentrale Vers 'Ich glaube, hilf meinem Unglauben' drückt die ehrliche Spannung aus, die viele Gläubige kennen. Die Predigt betont, dass es nicht auf die Größe unseres Glaubens ankommt, sondern darauf, dass wir mit unserem unvollkommenen Glauben zu Jesus kommen, der alle Macht hat. Gleichzeitig wird deutlich gemacht, dass 'alles ist möglich' nicht bedeutet, dass Gott alles tut, was wir wollen, sondern dass wir lernen müssen, wie Jesus zu beten: 'Nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe.'
Der Gottesdienst begann mit dem Glaubensbekenntnis und Lobpreis, beinhaltete eine Verlobungsbekanntgabe von Jan Willer und Vanessa Patzke, eine Kindergeschichte über fürsorgliche Spatzen als Bild für praktische Nächstenliebe, und mehrere Lieder über Gottes Liebe und Heiligkeit. Am Ende wurden kommende Veranstaltungen angekündigt, darunter Kindersegnung, Thementage über Islam, Männerfreizeit, sowie Schulungen und Gesprächsabende für Suchende. Weiterlesen
13.09.2026 | Gottesdienst
Unsere eigene Kraft und unser Glaube haben Grenzen, aber Gottes Macht ist grenzenlos. Entscheidend ist nicht die Größe unseres Glaubens, sondern dass wir mit unserem unvollkommenen Glauben zum vollkommenen Jesus kommen und uns seinem Willen unterordnen, auch wenn sein Weg anders aussieht als unserer.
Hauptthemen (4)
1. Unsere Kraft hat Grenzen
- • Die Jünger konnten den Dämon nicht austreiben, obwohl sie vorher Vollmacht hatten
- • Erfahrung und Fähigkeiten können die Abhängigkeit von Jesus nicht ersetzen
- • Jesus weist die Jünger auf Gebet und Fasten hin - Ausdruck der Abhängigkeit
- • Wir müssen lernen, in ständiger Abhängigkeit vom himmlischen Vater zu leben
- • Gefahr, auf eigene Kraft und Erfahrung zu vertrauen statt auf Gott
2. Unser Glaube hat Grenzen
- • Der Vater kommt mit Zweifeln zu Jesus: 'Wenn du etwas kannst...'
- • Seine Enttäuschung durch die Jünger führte zu Zweifeln
- • Das ehrliche Gebet: 'Ich glaube, hilf meinem Unglauben'
- • Jesus weist den zweifelnden Glauben nicht ab
- • Entscheidend ist nicht die Größe des Glaubens, sondern auf wen wir vertrauen
3. Jesu Macht hat keine Grenzen
- • 'Alles ist möglich dem, der glaubt' - Jesus hat alle Macht
- • Jesus treibt den Dämon mit einem Wort aus
- • Jesus richtet den Jungen wieder auf - Symbol für neues Leben
- • Keine Sünde ist zu groß, keine Macht des Bösen stärker als Jesus
- • Wir dürfen mit unserem kleinen Glauben zum vollkommenen Jesus kommen
4. Gottes Wille steht über unseren Wünschen
- • Gott kann alles, aber tut nicht alles, was wir uns wünschen
- • Jesus selbst betet in Gethsemane: 'Alles ist dir möglich... doch nicht was ich will, sondern was du willst'
- • Glaube bedeutet nicht, dass Gott tun muss, was ich möchte
- • Glaube bedeutet, Gott so sehr zu vertrauen, dass ich mich seinem Willen unterordne
- • Wir dürfen um Wunder bitten, aber es liegt an Gottes souveränem Willen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und als er zu den Jüngern kam, sah er eine große Volksmenge um sie her und Schriftgelehrte, die sich mit ihm stritten... Diese Art kann durch nichts ausfahren, außer durch Gebet und Fasten.
Aber Vater, lieber Papa, alles ist dir möglich. Nimm diesen Kelch von mir. Doch nicht, was ich will, sondern was du willst.
Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Ich gebe euch jetzt ein neues Gebot. Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr auch untereinander lieben. An eurer Liebe zueinander wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid.
Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in der Tat und Wahrheit.
Wenn ihr den Menschensohn erhöht habt, werdet ihr erkennen, wer ich bin... ich tue immer, was ihm gefällt.
Weitere Referenzen
- → Sprüche (über Eisen schärft Eisen)
- → Markus Kapitel 9 (Verklärung auf dem Berg)
Praktische Anwendung (5)
- 1 In ständiger Abhängigkeit von Gott leben: Prüfe, wo du hingehst, wenn Schwierigkeiten kommen oder Entscheidungen anstehen. Verlasse dich nicht auf eigene Kraft und Erfahrung, sondern lebe in ständiger Gebetsverbindung mit dem himmlischen Vater.
- 2 Mit Zweifeln zu Jesus kommen: Komme mit deinem unvollkommenen Glauben, deinen Zweifeln und deinem kleinen Glauben ehrlich zu Jesus. Bete wie der Vater: 'Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben.'
- 3 Gottes Willen über eigene Wünsche stellen: Lerne wie Jesus zu beten: 'Alles ist dir möglich, doch nicht was ich will, sondern was du willst.' Sei bereit, dein Leben, deine Familie, deinen Beruf und deine Zukunft Gottes Willen anzuvertrauen.
- 4 Jesus nicht ausklammern: Nimm Jesus bewusst in deinen Alltag, deine Herausforderungen und Entscheidungen mit hinein. Klammere ihn nicht aus, sondern rechne mit seiner grenzenlosen Macht.
- 5 Gottes Liebe praktisch weitergeben: Sei ein Werkzeug Gottes, indem du seine Liebe nicht nur mit Worten, sondern in Taten zeigst - durch ein freundliches Wort, eine Einladung, ein offenes Ohr oder eine ausgestreckte Hand.