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Evangeliums-GemeindeMarienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

Täglicher Impuls
Mittwoch

Ständig bei ihm sein

Als Jesus die zwölf Jünger berief, hatte er einen klaren Plan: 'Sie sollten ständig bei ihm sein. Und er wollte sie aussenden, damit sie seine Botschaft verkünden.' Beachte die Reihenfolge: Zuerst bei Jesus sein, dann aussenden. Wie oft überspringen wir diesen ersten Schritt! Wir laden Menschen ein, sie bekehren sich, und sofort sollen sie funktionieren und aktiv werden. Doch Jesus sagt: Bleib erst mal ständig bei mir, ganz nah an meiner Seite. Dann wirst du deine Bestimmung finden. Viele fragen sich: Was ist Gottes Wille für mein Leben? Welche Begabungen habe ich? Die Antwort liegt nicht in hektischer Aktivität, sondern in der Nähe zu Jesus. Wenn du Zeit mit ihm verbringst, im Gebet, in seinem Wort, in der Stille – dort wirst du deine Berufung erkennen und die Kraft bekommen, sie zu leben.

Markus 3,14
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wie du mehr Zeit in seiner Nähe verbringen kannst.

Herausforderung

Wie viel Zeit verbringst du 'ständig bei Jesus', bevor du für ihn aktiv wirst?

"

Aufnahme vom 8. März 2026

Predigt

Nur ein Handwerker?! - Lukas 4:16-30 | Jakob Martens | EG Marienheide | 08.03.26

Sonntag, 8. März 2026
Lukas 4,16-30
Kernaussage

Jesus ist mehr als nur ein Handwerker aus Nazareth - er ist der von Gott gesalbte Erlöser, der gekommen ist, um zerbrochene Herzen zu heilen, Gefangene zu befreien, Blinde sehend zu machen und Zerschlagene freizusetzen. Er wurde nicht wegen seiner Herkunft abgelehnt, sondern wegen seiner Worte und seinem Anspruch, der Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein.

Diese Predigt behandelt die Geschichte aus Lukas 4:16-30, in der Jesus in seiner Heimatstadt Nazareth die Synagoge besucht und aus Jesaja vorliest. Jesus verkündet, dass die Schrift sich in ihm erfüllt hat - er ist gesalbt, um Armen gute Nachricht zu bringen, Zerbrochene zu heilen, Gefangene zu befreien und Blinde sehend zu machen. Die anfängliche Verwunderung der Zuhörer über seine Worte der Gnade schlägt in Zorn um, als sie realisieren, dass dieser "Zimmermann" und "Sohn Josefs" behauptet, der verheißene Erlöser zu sein. Der Prediger betont, dass Jesus nicht wegen seiner Herkunft oder seiner Taten abgelehnt wurde, sondern wegen seiner Behauptung, der Weg, die Wahrheit und das Leben zu sein. Die vier Aspekte von Jesu Sendungsauftrag - zerbrochene Herzen heilen, Gefangene befreien, Blinde sehend machen und Zerschlagene in Freiheit setzen - werden ausführlich erklärt. Jeder Mensch ist in mindestens einem dieser Bereiche betroffen und braucht Jesu befreiende Gnade. Die Predigt schließt mit einer Einladung, Jesus nicht nur als historischen Handwerker zu sehen, sondern als persönlichen Erlöser anzunehmen.

Hauptthemen (6)

1. Jesu Sendungsauftrag

  • Jesus wurde offiziell durch Taufe und den Heiligen Geist gesalbt und in seinen Dienst eingesetzt
  • Er hat den Auftrag, den Armen frohe Botschaft zu verkünden - allen Menschen, die durch Sünde in einem hoffnungslosen Zustand sind
  • Sein Auftrag umfasst vier zentrale Bereiche: Heilung zerbrochener Herzen, Befreiung von Gefangenen, Sehendmachung der Blinden und Freilassung der Zerschlagenen

2. Heilung zerbrochener Herzen

  • Jesus heilt nicht physisch, sondern spirituell durch seine Umarmung und Nähe
  • Am Kreuz sind Jesu Arme offen - er umarmt die Welt
  • Die tiefe Bedeutung von Heilung ist, zerbrochene Herzen zu verbinden, wie man einen Menschen in den Arm nimmt

3. Befreiung von Gefangenschaft

  • Jesus befreit von dämonischer Besessenheit und geistlicher Gefangenschaft
  • Religiöse Systeme und Leistungsdenken sind Formen von Gefangenschaft (z.B. durch gute Taten Erlösung verdienen zu müssen)
  • Der erste Schritt zur Freiheit ist kein Tun, sondern Glaube an Jesus als den Weg, die Wahrheit und das Leben

4. Sehendmachung der Blinden

  • Jesus gibt nicht nur physisches, sondern vor allem geistliches Sehvermögen
  • Menschen in Galiläa lebten in Finsternis und Todesschatten - sie kannten alles außer Jesus
  • Jesus möchte heute noch, dass Menschen Licht bekommen und ihn als Ausweg erkennen

5. Freilassung der Zerschlagenen

  • Zerschlagene sind Menschen, die vom Leben völlig zerstört, erschöpft und kraftlos sind
  • Nicht alle sind selbst schuld an ihrer Situation, aber Sünde ist der Grund für Schmerz und Leid in der Welt
  • Jesus kam für Menschen, die aus eigener Kraft nicht herauskommen können

6. Ablehnung in Nazareth

  • Die Menschen kannten Jesus nur als Zimmermann, als Sohn Josefs
  • Jesus provozierte bewusst, weil er ihre Herzenshaltung kannte - sie wollten Zeichen und Wunder sehen
  • Jesus wurde nicht wegen seiner Herkunft oder Taten abgelehnt, sondern wegen seiner Worte und seinem Anspruch, der Sohn Gottes zu sein

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Lukas 4,16-30

Und er, also Jesus, kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbatag in die Synagoge und stand auf, um vorzulesen. Und es wurde ihm die Buchrolle des Propheten Jesaja gegeben. Und als er die Buchrolle aufgerollt hatte, fand er die Stelle, wo geschrieben steht, Der Geist des Herrn ist auf mir. Weil er mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden. Er hat mich gesandt, zu heilen, die zerbrochenen Herzen sind, Gefangenen Befreiung zu verkünden und den Blinden, dass sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn. Und er rollte die Buchrolle zusammen, gab sie dem Diener wieder und setzte sich, und alle Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Er aber fing an, ihnen zu sagen, heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren. Und alle gaben ihm Zeugnis und wunderten sich über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund kamen und sprachen, Ist dieser nicht der Sohn Josef? Und er sprach zu ihnen, gewiss werdet ihr mir dieses Sprichwort sagen, Arzt, heile dich selbst. Die großen Taten, von denen wir gehört haben, da es in Kapernaum geschahen, tu sie auch hier in deiner Vaterstadt. Und er aber sprach, wahrlich, ich sage euch, kein Prophet ist anerkannt in seinem Vaterland. In Wahrheit sage ich euch, es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war, da eine große Hungersnot entstand im ganzen Land. Und zu keiner von ihnen wurde Elijah gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Zarpath, bei Zidon. Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa. Aber keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern nur Naaman der Syrer. Da wurden alle in der Synagoge voller Zorn, als dies hörten. Und sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus, führten ihn an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt gebaut war, um ihn hinabzustürzen. Er aber ging mitten durch sie hindurch und zog weiter.

Weitere Referenzen

  • Jesaja 61
  • Geschichte von Adam und Eva (Sündenfall)
  • Prophet Elia und die Witwe von Zarpath
  • Prophet Elisa und Naaman der Syrer
  • Johannes der Täufer
  • Markusevangelium (Dämonenaustreibung am Beginn)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Erkenne deine eigene Bedürftigkeit: Schaue in dein Herz und erkenne, in welchem Bereich du Jesu Hilfe brauchst - ob zerbrochenes Herz, Gefangenschaft, Blindheit oder Zerschlagenheit. Jeder Mensch ist in dieser von Sünde geprägten Welt betroffen.
  • 2 Glaube an Jesus, nicht an eigene Leistung: Der erste Schritt zur Freiheit ist kein Tun oder religiöse Leistung, sondern der Glaube, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Befreie dich von dem Denken, durch gute Taten Erlösung verdienen zu müssen.
  • 3 Nimm Jesu Worte der Gnade an: Lass Gottes Wort in dein Herz sprechen und nimm Jesu Angebot der Heilung, Befreiung und Freiheit persönlich an. Die Entscheidung liegt bei dir: Du kannst heil oder weiterhin gefangen nach Hause gehen.
  • 4 Suche Gebet und Gemeinschaft: Wenn du Gebet oder Unterstützung brauchst, bleibe nach dem Gottesdienst und suche das Gespräch. Es geht darum, dass du Jesus persönlich begegnest und sein Wort annimmst, damit er dein Leben frei macht.