Gemeinde Berg-Nordhorn
Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.
Täglicher Impuls Freitag Für Gerechtigkeit beten
Sanbalat und Tobia spotteten über die Bauleute: 'Was machen die ohnmächtigen Juden? Wenn ein Fuchs hinaufginge, würde er ihre steinernen Mauern zerreißen.' Doch dahinter steckte mehr als politischer Ärger – es war geistlicher Kampf. Sie hassten nicht die Steine, sondern Gott und seine Kinder.
Nehemias Antwort? Er betete: 'Höre, unser Gott, wie verachtet wir sind, und lass ihre Schmähungen auf ihren Kopf zurückfallen.' Dieses Gebet irritiert viele heute. Doch Nehemia gibt die Rache nicht selbst aus, sondern übergibt sie Gott. Er bittet um Gerechtigkeit.
Wenn du Unrecht erfährst, weil du ein Kind Gottes bist, dann ist es vollkommen in Ordnung, zu deinem Gott um Gerechtigkeit zu schreien. Gerade weil der Angriff auf die Gemeinde eine übernatürliche Quelle hat, muss unsere Antwort auch übernatürlich sein: Gebet zu unserem lebendigen Gott.
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Sanbalat und Tobia spotteten über die Bauleute: 'Was machen die ohnmächtigen Juden? Wenn ein Fuchs hinaufginge, würde er ihre steinernen Mauern zerreißen.' Doch dahinter steckte mehr als politischer Ärger – es war geistlicher Kampf. Sie hassten nicht die Steine, sondern Gott und seine Kinder. Nehemias Antwort? Er betete: 'Höre, unser Gott, wie verachtet wir sind, und lass ihre Schmähungen auf ihren Kopf zurückfallen.' Dieses Gebet irritiert viele heute. Doch Nehemia gibt die Rache nicht selbst aus, sondern übergibt sie Gott. Er bittet um Gerechtigkeit. Wenn du Unrecht erfährst, weil du ein Kind Gottes bist, dann ist es vollkommen in Ordnung, zu deinem Gott um Gerechtigkeit zu schreien. Gerade weil der Angriff auf die Gemeinde eine übernatürliche Quelle hat, muss unsere Antwort auch übernatürlich sein: Gebet zu unserem lebendigen Gott.
Sanbalat und Tobia spotteten über die Bauleute: 'Was machen die ohnmächtigen Juden? Wenn ein Fuchs hinaufginge, würde er ihre steinernen Mauern zerreißen.' Doch dahinter steckte mehr als politischer Ärger – es war geistlicher Kampf. Sie hassten nicht die Steine, sondern Gott und seine Kinder. Nehemias Antwort? Er betete: 'Höre, unser Gott, wie verachtet wir sind, und lass ihre Schmähungen auf ihren Kopf zurückfallen.' Dieses Gebet irritiert viele heute. Doch Nehemia gibt die Rache nicht selbst aus, sondern übergibt sie Gott. Er bittet um Gerechtigkeit. Wenn du Unrecht erfährst, weil du ein Kind Gottes bist, dann ist es vollkommen in Ordnung, zu deinem Gott um Gerechtigkeit zu schreien. Gerade weil der Angriff auf die Gemeinde eine übernatürliche Quelle hat, muss unsere Antwort auch übernatürlich sein: Gebet zu unserem lebendigen Gott.
Übergib Gott die Menschen und Situationen, die dir als Christ das Leben schwer machen, und bitte ihn um seine Gerechtigkeit.
Wo muss ich aufhören, selbst Rache zu üben, und stattdessen die Sache Gott im Gebet übergeben?
Aufnahme vom 16. Juli 2026
Predigt Wenn Verzweiflung auf Christus trifft | Mt 9,18-26 | Paul Koch
Donnerstag, 16. Juli 2026 Matthäus 9,18-26 Kernaussage Wenn Menschen in größter Verzweiflung am Ende ihrer Möglichkeiten stehen, begegnen sie in Jesus Christus dem einzigen, der wahre Hilfe bieten kann. Der Glaube rettet nicht durch seine Stärke, sondern durch seinen Gegenstand - Jesus Christus, der Macht über den Tod hat und jedem, der ihn im Glauben sucht, persönliche Fürsorge und ewiges Leben schenkt.
Diese Predigt behandelt zwei biblische Geschichten aus Matthäus 9,18-26, in denen verzweifelte Menschen Jesus Christus begegnen. Jairus, ein Synagogenvorsteher, kommt zu Jesus, weil seine Tochter gestorben ist, und eine Frau, die zwölf Jahre an Blutfluss litt, berührt Jesus' Gewand von hinten. Beide stehen am Ende ihrer menschlichen Möglichkeiten und wenden sich in ihrer Not an Christus. Die Predigt zeigt auf, dass Not den Menschen ehrlich macht und alle menschlichen Fassaden einreißt.
Der Prediger führt aus, dass der Glaube nicht aufgrund seiner Stärke rettet, sondern aufgrund des Gegenstands - Jesus Christus selbst. Beide Menschen erfahren Jesu persönliche Fürsorge: Er geht mit Jairus mit, bleibt für die kranke Frau stehen und nennt sie 'Tochter'. Die Auferweckung der toten Tochter demonstriert Jesu Macht über den Tod, die letztlich in seiner eigenen Auferstehung begründet ist. Der Tod ist für Gläubige entmachtet, denn Christus hält sie mit seiner Hand fest, auch durch den Tod hindurch. Weiterlesen
Wenn Verzweiflung auf Christus trifft | Mt 9,18-26 | Paul Koch
Wenn Menschen in größter Verzweiflung am Ende ihrer Möglichkeiten stehen, begegnen sie in Jesus Christus dem einzigen, der wahre Hilfe bieten kann. Der Glaube rettet nicht durch seine Stärke, sondern durch seinen Gegenstand - Jesus Christus, der Macht über den Tod hat und jedem, der ihn im Glauben sucht, persönliche Fürsorge und ewiges Leben schenkt.
Hauptthemen (3)
1. Der Glaube sucht Christus in größter Verzweiflung
- • Jairus, ein Synagogenvorsteher, kommt zu Jesus, als seine Tochter gestorben ist
- • Not reißt alle Fassaden ein und macht uns ehrlich
- • Eine Frau mit 12-jährigem Blutfluss hat alle menschlichen Möglichkeiten ausgeschöpft
- • Zu Jesus zu kommen ist nicht die sicherste, sondern die einzige Möglichkeit
- • Not treibt uns dorthin, wo wirklich Hilfe zu finden ist
- • Der Glaube rettet nicht aufgrund seiner Stärke, sondern aufgrund seines Gegenstandes
2. Der Glaube erfährt Christi persönliche Fürsorge
- • Jesus geht sofort mit Jairus mit, ohne zu zögern
- • Jesus lässt sich unterbrechen und bleibt für die Frau stehen
- • Bei Jesus ist niemand einfach eine Nummer unter Milliarden
- • Jesus nennt die Frau 'Tochter' - ein Familienwort
- • Jesus spricht ihr zu: 'Sei guten Mutes, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet'
- • Jesus stellt die Frau zurück in die Gesellschaft und in das Volk Gottes
- • Gott rettet immer in die Gemeinde hinein
3. Der Glaube ruht auf Christi Macht über den Tod
- • Der Tod ist die irdische Grenze, über die kein Mensch Macht hat
- • Jesus geht über diese Schwelle des Todes, als wäre keine Grenze da
- • Jesus sagt: 'Das Mädchen schläft' - der Tod ist für ihn wie Schlaf
- • Die Volksmenge verlacht Jesus, aber Jairus glaubt seinem Wort
- • Jesus ergreift die Hand des toten Mädchens und weckt es auf
- • Dieses Wunder weist hin auf Jesu eigene Auferstehung
- • Durch Jesu Tod und Auferstehung ist der Tod für Gläubige entwaffnet
- • Jesus schenkt nicht verlängertes irdisches, sondern ewiges Leben
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Während er Jesus Christus dies zu ihnen redete, siehe, da kam ein Vorsteher und warf sich vor ihm nieder und sprach: Meine Tochter ist eben jetzt verschieden, aber komm und lege deine Hand auf sie und sie wird leben. Und Jesus stand auf und folgte ihm und seine Jünger. Und siehe, eine Frau, die 12 Jahre an Blutfluss litt, trat von hinten her zu und rührte die Queste seines Gewandes an, denn sie sprach bei sich selbst: Wenn ich nur sein Gewand anrühre, werde ich geheilt werden. Jesus aber wandte sich um, und als er sie sah, sprach er: Sei guten Mutes, Tochter, dein Glaube hat dich gerettet. Und die Frau war geheilt von jener Stunde an. Und als Jesus in das Haus des Vorstehers kam und die Flötenspieler und die Lärmende Volksmenge sah, sprach er: Geht fort, denn das Mädchen ist nicht gestorben, sondern es schläft. Und sie verlachten ihn. Als aber die Menge hinausgeschickt war, ging er hinein und er griff ihre Hand und das Mädchen stand auf. Und die Kunde hiervon ging aus in jenes ganze Land.
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?
Weitere Referenzen
- → Matthäus 16
- → 3. Mose 15
- → 4. Mose 19
- → Prediger 8,8
- → Matthäus 10
- → Johannes 10
- → Römer 6,23
- → Markus 5,41
Praktische Anwendung (3)
- 1 Trost in der Trauer: Für die, die in Christus gestorben sind, ist der Tod nicht das Ende, sondern nur ein Schlafen. Die Welt sagt 'es ist vorbei', aber Jesus sagt, dass es für seine Kinder Auferstehung und ewiges Leben gibt.
- 2 Keine Angst vor dem Sterben: Das Mädchen ging nicht allein aus dem Tod heraus - Jesu Hand hielt sie. Niemand wird uns aus seiner Hand reißen, wenn wir ihm gehören. Er, der seine Hände ans Kreuz nageln ließ, hält uns fest.
- 3 Auf die richtige Stimme hören: Wir stehen zwischen den Stimmen der vielen (der Welt) und dem Wort des Einen (Jesus Christus). Die entscheidende Frage ist: Auf welche Stimme willst du bauen angesichts des Lebens und des Sterbens? Schau auf Christus - er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.