Gemeinde Berg-Nordhorn
Der Berg ist eine bibeltreue evangelische Freikirche reformierten Bekenntnisses. Geprägt von Gottes Wort und Gnade.
Täglicher Impuls Mittwoch Das Schwert der Entscheidung
Jesus sagt etwas Überraschendes: 'Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.' Das klingt irritierend für den Friedensfürsten.
Jesus erklärt selbst, was er meint: Die Entscheidung für ihn kann Trennungen verursachen, die bis in die engsten Familienbeziehungen hineinreichen. Das Evangelium verbindet auf der einen Seite, aber es trennt auch, weil manche Jesus ablehnen.
Das bedeutet nicht, dass wir unsere Familie nicht lieben sollen - im Gegenteil. Aber Jesus fordert: 'Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.' Es ist eine Sache, wenn ein Fremder deinen Glauben ablehnt. Aber was ist, wenn dieselbe Ablehnung von deinem Vater, deiner Mutter, deinem Kind kommt? Genau dort zeigt sich, wer wirklich an erster Stelle steht.
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Jesus sagt etwas Überraschendes: 'Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.' Das klingt irritierend für den Friedensfürsten. Jesus erklärt selbst, was er meint: Die Entscheidung für ihn kann Trennungen verursachen, die bis in die engsten Familienbeziehungen hineinreichen. Das Evangelium verbindet auf der einen Seite, aber es trennt auch, weil manche Jesus ablehnen. Das bedeutet nicht, dass wir unsere Familie nicht lieben sollen - im Gegenteil. Aber Jesus fordert: 'Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.' Es ist eine Sache, wenn ein Fremder deinen Glauben ablehnt. Aber was ist, wenn dieselbe Ablehnung von deinem Vater, deiner Mutter, deinem Kind kommt? Genau dort zeigt sich, wer wirklich an erster Stelle steht.
Jesus sagt etwas Überraschendes: 'Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.' Das klingt irritierend für den Friedensfürsten. Jesus erklärt selbst, was er meint: Die Entscheidung für ihn kann Trennungen verursachen, die bis in die engsten Familienbeziehungen hineinreichen. Das Evangelium verbindet auf der einen Seite, aber es trennt auch, weil manche Jesus ablehnen. Das bedeutet nicht, dass wir unsere Familie nicht lieben sollen - im Gegenteil. Aber Jesus fordert: 'Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.' Es ist eine Sache, wenn ein Fremder deinen Glauben ablehnt. Aber was ist, wenn dieselbe Ablehnung von deinem Vater, deiner Mutter, deinem Kind kommt? Genau dort zeigt sich, wer wirklich an erster Stelle steht.
Bitte Gott um Weisheit und Kraft, ihm treu zu bleiben, auch wenn es Spannungen in den engsten Beziehungen verursacht.
Was passiert in deinem Herzen, wenn die Wünsche eines geliebten Familienmitglieds mit dem Willen Gottes kollidieren?
Aufnahme vom 10. September 2026
Predigt Mit den Augen Jesu sehen | Matthäus 9,35-38 | Paul Koch
Donnerstag, 10. September 2026 Matthäus 9,35-38 Kernaussage Jesus sieht die Verlorenen mit tiefstem Mitleid und erkennt ihre geistliche Not, ihren erschöpften Zustand ohne Hirten und ihr bevorstehendes ewiges Gericht. Wir als Gemeinde sind berufen, die Welt mit den Augen Jesu zu sehen - die Not der Menschen wahrzunehmen, für Arbeiter zu beten und uns selbst als Arbeiter in die Ernte aussenden zu lassen.
Diese Predigt behandelt Matthäus 9,35-38 und betont die Notwendigkeit, die Welt mit den Augen Jesu zu sehen. Der Prediger verwendet das Bild einer besonderen Brille, durch die man die Not und das Leid der Menschen erkennen kann, ähnlich wie Jesus die Menschen sah. Die Predigt gliedert sich in drei Hauptteile: den Dienst Jesu an den Verlorenen (Lehren, Predigen, Heilen), die Beweggründe Jesu für die Verlorenen (Mitleid, ihr Zustand, ihr ewiger Ausgang) und die Methode Jesu gegenüber den Verlorenen (Sehen, Beten, Handeln).
Der Prediger erklärt ausführlich, wie Jesus durch Galiläa zog und in den Synagogen lehrte, das Evangelium predigte und heilte. Dabei wird besonders hervorgehoben, dass Jesus innerlich bewegt war, als er die Volksmenge sah - sie waren erschöpft und hilflos wie Schafe ohne Hirten. Die Predigt betont Gottes tiefes Mitleid und seine Liebe zu den Menschen, die in die Ewigkeit ohne ihn gehen würden. Abschließend ruft der Prediger die Gemeinde auf, die Not der Welt zu sehen, für Arbeiter in der Ernte zu beten und selbst als Arbeiter ausgesandt zu werden, um das Evangelium zu verkünden. Weiterlesen
Mit den Augen Jesu sehen | Matthäus 9,35-38 | Paul Koch
Jesus sieht die Verlorenen mit tiefstem Mitleid und erkennt ihre geistliche Not, ihren erschöpften Zustand ohne Hirten und ihr bevorstehendes ewiges Gericht. Wir als Gemeinde sind berufen, die Welt mit den Augen Jesu zu sehen - die Not der Menschen wahrzunehmen, für Arbeiter zu beten und uns selbst als Arbeiter in die Ernte aussenden zu lassen.
Hauptthemen (3)
1. Der Dienst Jesu an den Verlorenen
- • Jesus zog durch alle Städte und Dörfer in Galiläa (ca. 3 Millionen Menschen, 200 Städte und Dörfer)
- • Er lehrte in den Synagogen - legte die Heilige Schrift aus
- • Er predigte das Evangelium des Reiches - verkündete überall die gute Botschaft
- • Er heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen - zeigte das zärtliche Herz Gottes
- • Die Wunder bezeugten seine Vollmacht und offenbarten Gottes Barmherzigkeit
2. Die Beweggründe Jesu für die Verlorenen
- • Mitleid: Jesus wurde innerlich bewegt, in seinen Eingeweiden zerrissen vom Leid der Menschen
- • Sein Wesen ist Liebe - er kann von seiner Natur her nicht anders als mitzuleiden
- • Zustand: Die Menschen waren erschöpft und hingestreckt wie Schafe ohne Hirten
- • Die Pharisäer und Schriftgelehrten kümmerten sich nicht wirklich um die Not der Menschen
- • Ausgang: Jesus sah das bevorstehende Gericht, die ewige Verdammnis
- • Die Ernte (das Gericht) ist groß - es geht um die Ewigkeitsperspektive
3. Die Methode Jesu gegenüber den Verlorenen
- • Sehen: Das Problem erkennen - die Not der Verlorenen und den Mangel an Arbeitern
- • Beten: Zuerst den Herrn der Ernte bitten, Arbeiter auszusenden
- • Handeln: Sich selbst als Arbeiter hinaussenden lassen in die Welt
- • Das Gebet für Arbeiter verändert uns selbst und macht uns zu Arbeitern
- • Gemeinsam als Gemeinde die Arbeiter sein, nicht einzeln
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Als er aber die Volksmengen sah, wurde er innerlich bewegt über sie, weil sie erschöpft und hingestreckt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende.
Weitere Referenzen
- → Johannes 14,11
- → Matthäus 8,17
- → Matthäus 14,14
- → Matthäus 15,32
- → Matthäus 20,34
- → Matthäus 23,37
- → 1. Petrus 3,8
- → Matthäus 23,13
- → Hesekiel 34
- → Sacharja 11
- → Joel 4,13-14
- → Matthäus 13
- → Offenbarung 14,15-16
- → Hebräer 9,27
- → Römer 10,10
- → Matthäus 12,34
- → Nehemia
Praktische Anwendung (5)
- 1 Die Welt mit den Augen Jesu sehen: Entwickle eine Ewigkeitsperspektive und erkenne die geistliche Not der Menschen um dich herum - nicht nur ihre sichtbaren Probleme, sondern ihre ewige Bestimmung ohne Christus.
- 2 Für Arbeiter in der Ernte beten: Bete täglich für Arbeiter im Reich Gottes - für Pastoren, Gemeindeleiter und Verkündiger. Dieses Gebet wird dich selbst verändern und dich zur Bereitschaft führen, selbst ein Arbeiter zu sein.
- 3 Das Wort Gottes weitergeben: Bringe die Wahrheiten des Wortes Gottes praktisch in deine Familie, deinen Freundeskreis und dein Umfeld. Sei mutig, mit anderen die Bibel zu lesen, auch wenn du selbst noch am Lernen bist.
- 4 Mitleid für die Verlorenen entwickeln: Lass dein Herz von der Not der Menschen zerbrechen, die Jesus Christus nicht kennen. Bitte Gott, dir sein Herz für die Verlorenen zu geben.
- 5 Auf den Ruf Jesu reagieren: Wenn Jesus ruft, antworte: 'Hier bin ich, sende mich.' Lass dich als Arbeiter in die Ernte aussenden und handle konkret im Dienst für das Reich Gottes.