Gemeinde Gottes Schweicheln
Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.
Noahs lange Enttäuschung
120 Jahre lang predigte Noah und baute die Arche. 120 Jahre der Warnung. 120 Jahre, in denen keine einzige Seele zur Umkehr kam. Stell dir diese Enttäuschung vor: Jahr für Jahr für deine Familie, deine Nachbarn, deine Mitmenschen zu beten und zu predigen - und niemand hört zu. Doch Noah gab nicht auf. Er glaubte dem Wort Gottes mehr als der Realität um ihn herum. Der Prediger fragt: 'Habt ihr von diesen Enttäuschungen in Noas Menschenseele schon gelesen?' Sie stehen nicht deutlich im Text, aber zwischen den Zeilen. Noah musste einen Kampf durchmachen, den die meisten von uns nie erleben werden. Am Ende kam die Sintflut genau wie angekündigt - aber die Menschen kamen zu spät. Der Umweg, den sie genommen hatten, war zu lang. Gott hatte die Tür verschlossen. Noahs Treue trotz jahrzehntelanger Enttäuschung rettete sein Haus. Das ist die Lektion: Deine Treue hat Bedeutung, auch wenn du heute noch keine Frucht siehst.
Danke Gott für Noahs Beispiel und bitte um Ausdauer im Gebet für die Menschen, die dir am Herzen liegen, auch wenn du noch keine Veränderung siehst.
Für welche Person oder Situation betest du schon lange ohne sichtbare Veränderung - und bist du bereit, wie Noah weiterzumachen?
Aufnahme vom 15. März 2026
Sonntag 15.03.2026
Gottes Liebe zu uns ist tiefer als das tiefste Meer und trägt uns durch alle Versuchungen und Anfechtungen des Lebens. Wir dürfen niemals aufgeben, denn Jesus betet für uns und hat für uns den Weg der Veredelung unserer Seelen bereitet, damit wir am Ende als Gesegnete des Herrn hervorgehen.
Hauptthemen
(6)
1. Die Tiefe der Liebe Gottes
- • Die Liebe Gottes ist tiefer als das tiefste Meer - selbst die größte Kraft kann sie nicht erschüttern
- • Diese Liebe zeigt sich besonders im Opfer Jesu am Kreuz
- • Wir sollen uns bewusst machen, wie groß die Liebe ist, die Jesus zu uns hat
2. Versuchung und Erprobung im Leben der Gläubigen
- • Jeder Gläubige kommt in Versuchungen - das ist Teil des Weges
- • Versuchungen dienen der Veredelung und Prüfung unseres Charakters
- • Wir sollen das Böse nicht einmal berühren oder damit anfangen zu argumentieren
- • Jesus selbst wurde versucht und hat mit Gottes Wort widerstanden
3. Beispiele biblischer Männer Gottes
- • Hiob: verlor alles, blieb aber standhaft und wusste, dass sein Erlöser lebt
- • Noah: predigte 120 Jahre ohne Erfolg, blieb aber treu
- • Abraham: wartete jahrzehntelang auf die Verheißung, glaubte auf Hoffnung wo nichts zu hoffen war
- • Petrus: verleugnete Jesus dreimal, wurde aber nach der Veredelung ein Fels
4. Das Prinzip: Gebe niemals auf
- • Beter geben niemals auf - das ist das Geheimnis
- • Rühre das Satanische niemals an, aber die Hoffnung auf Gott gebe nie auf
- • In Versuchungen nicht auf die Probleme schauen, sondern auf Gottes Größe
- • Durch Gebet holen wir die göttliche Kraft, die wir brauchen
5. Der Weg der Veredelung
- • Gott will uns durch Erprobungen veredeln, nicht schwächen
- • Versuchungen offenbaren unser Inneres, damit Gott es heilen kann
- • Wir sollen nicht mit unserer Gerechtigkeit, sondern um Gottes Gnade kommen
- • Jesus betet für uns, dass unser Glaube nicht aufhöre
6. Nicht auf Menschen oder Umstände schauen
- • Wir sollen nicht fragen 'Warum geht es anderen besser als mir?'
- • Nicht sich selbst rechtfertigen vor Gott
- • Die Größe Gottes sehen lässt die Probleme klein werden
- • Um Gottes Gnade und Erbarmen bitten, nicht auf eigene Gerechtigkeit pochen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Hiob antwortete: Wie lange wollt ihr meine Seele plagen und mich mit meinen Worten peinigen? Ihr habt mich nun zehn mal verhöhnt und schämt euch nicht, dass ihr mich so verletzt. Irrte ich mich, so träfe mich der Irrtum. Wollt ihr euch wirklich über mich erheben und wollt mir meine Schmach beweisen? So merkt doch nur, dass Gott mir Unrecht tut und dass er mich in seinem Netz gefangen hält. Seht, ob ich schon schreie, Unrecht, so werde ich doch nicht erhören. Er hörte, ich rufe um Hilfe und es gibt kein Recht. Er hat mir meinen Weg versperrt, sodass ich nicht weitergehen kann. Hat Finsternis auf meinen Steig gestellt. Er hat mir meine Ehre ausgezogen und die Krone nahm mir von meinem Kopf.
Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt und als der Letzte wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Haut zerschlagen ist, werde ich Gott ohne mein Fleisch sehen. Denselben werde ich sehen und meine Augen werden ihn schauen, und kein Fremder.
Zu der Zeit begann Jesus zu sprechen: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du das den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen gezeigt. Ja, Vater, denn so gefiel es dir. Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater und niemand kennt den Sohn als nur den Vater und niemand kennt den Vater als nur der Sohn. Und wem es der Sohn zeigen will? Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken. Nimmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Sie traten zu Philippus, der von Bezeida aus Galiläa war, baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesum gerne sehen.
Doch siehe, die Hand meines Verräters ist mit mir über Tische. Menschensohn geht zwar hin, wie es beschlossen ist, durch wehe dem Menschen, durch welchen er verraten wird. Und sie fingen an zu fragen unter sich selbst, welcher es doch wäre unter ihnen, der das tun würde. Es erhob sich auch ein Zank unter ihnen, welcher unter ihnen sollte für den größten gehalten werden? Er aber sprach zu ihnen: Die weltlichen Könige herrschen und die gewaltigen heißt man gnädige Herren. Ihr aber nicht also, sondern der größte unter euch soll sein wie der Jüngste und der vornehmste wie ein Diener.
Der Herr aber sprach: Simon, Simon, siehe, der Satanas hat euer begehrt, dass er euch möchte sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre und wenn du dermaleinst bekehrst, so stärke deine Brüder. Er sprach aber zu ihm: Herr, ich bin bereit mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen. Er aber sprach: Petrus, ich sage dir, der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal verleugnet hast, dass du mich kennest.
Posemu da priступаем к престолу с дерзновением к престолу благодати, чтобы получить милость и обрести благодать для благовременной помощи.
Weitere Referenzen
- → 1. Mose (Garten Eden, Verbot der Frucht)
- → Römer 4 (Abraham glaubte auf Hoffnung)
- → Johannes 13 (Fußwaschung, Verrat des Judas)
- → Jakobus (über Versuchung)
- → Hiob 8
- → Hiob 9
Praktische Anwendung
(7)
- 1 Niemals aufgeben im Gebet: Auch wenn wir jahrelang für etwas beten und keine Resultate sehen - Beter geben niemals auf. Wir sollen weiterbeten und auf Gottes Zeitpunkt vertrauen.
- 2 Das Böse nicht einmal berühren: Wir sollen mit satanischen Versuchungen gar nicht erst anfangen zu argumentieren oder sie zu betrachten. Rühre es gedanklich nicht an - halte dich völlig fern davon.
- 3 Auf Gottes Größe schauen, nicht auf Probleme: Wenn wir auf die Größe Gottes schauen statt auf unsere Probleme, werden die Probleme klein. Die Versuchung verliert ihre Macht, wenn wir Gottes Herrlichkeit vor Augen haben.
- 4 Mit Dankbarkeit und ohne Selbstrechtfertigung zu Gott kommen: Nicht fragen 'Warum geht es anderen besser?' oder sich selbst rechtfertigen. Stattdessen um Gottes Gnade bitten und dankbar sein für das, was wir haben.
- 5 Im Bewusstsein leben, dass Jesus für uns betet: Jesus sagt wie zu Petrus: 'Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre.' Dieses Bewusstsein gibt uns Kraft in allen Anfechtungen.
- 6 Versuchungen als Veredelungsprozess annehmen: Versuchungen und Schwierigkeiten dienen nicht unserer Zerstörung, sondern unserer Veredelung. Wir sollen sie als Teil von Gottes Erziehung annehmen.
- 7 An Jesu Leiden und Liebe denken, besonders vor Ostern: In der Zeit vor Ostern bewusst an das Opfer Jesu denken und die Tiefe seiner Liebe zu uns vor Augen haben, die tiefer ist als das tiefste Meer.