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Gemeinde Gottes Eppingen

Scheuerlesstraße 63, 75031 Eppingen

Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.

Täglicher Impuls
Dienstag

Ein verändertes Herz

Rahabs äußere Umstände änderten sich zunächst nicht – sie musste ihr Leben mit dem alten Stempel der Gesellschaft weiterführen. Aber in ihrem Herzen hatte sich etwas grundlegend verändert. Sie hatte von den mächtigen Taten Gottes gehört: wie er das Schilfmeer geteilt und die Könige der Amoriter besiegt hatte. Diese Berichte berührten ihr Herz. Während die anderen Bewohner Jerichos vor Angst erstarrten, führte Rahabs Furcht zu Glauben. Sie traf eine mutige Entscheidung: Sie vertraute dem Gott Israels mehr als den Mauern ihrer Stadt und den Soldaten Kanaans. Sie riskierte ihr Leben, um die Kundschafter zu schützen, weil sie erkannt hatte, wer der wahre Gott ist. Echte Veränderung beginnt immer im Herzen. Gott sucht keine perfekten Menschen, sondern Herzen, die offen und bereit sind. Was Rahab über Gott wusste, war begrenzt – aber was sie wusste, glaubte sie von ganzem Herzen und handelte danach.

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Rahabs äußere Umstände änderten sich zunächst nicht – sie musste ihr Leben mit dem alten Stempel der Gesellschaft weiterführen. Aber in ihrem Herzen hatte sich etwas grundlegend verändert. Sie hatte von den mächtigen Taten Gottes gehört: wie er das Schilfmeer geteilt und die Könige der Amoriter besiegt hatte. Diese Berichte berührten ihr Herz. Während die anderen Bewohner Jerichos vor Angst erstarrten, führte Rahabs Furcht zu Glauben. Sie traf eine mutige Entscheidung: Sie vertraute dem Gott Israels mehr als den Mauern ihrer Stadt und den Soldaten Kanaans. Sie riskierte ihr Leben, um die Kundschafter zu schützen, weil sie erkannt hatte, wer der wahre Gott ist. Echte Veränderung beginnt immer im Herzen. Gott sucht keine perfekten Menschen, sondern Herzen, die offen und bereit sind. Was Rahab über Gott wusste, war begrenzt – aber was sie wusste, glaubte sie von ganzem Herzen und handelte danach.

Josua 2,9-11
Gebet

Herr, schenke mir ein offenes und bereites Herz wie Rahab. Lass mich dir vertrauen, auch wenn ich nicht alles verstehe.

Herausforderung

Was hat dein Herz verändert, als du Gott begegnet bist? Wie zeigt sich diese innere Veränderung in deinem täglichen Leben?

Aufnahme vom 12. Juli 2026

Predigt

2026.07.12 - Sonntagsgottesdienst

Sonntag, 12. Juli 2026
Johannes 15,1-8
Kernaussage

Die zentrale Botschaft betont die Notwendigkeit, den eigenen geistlichen Weinberg zu pflegen und in der Beziehung zu Jesus Christus zu bleiben. Nur durch diese Verbindung können wir Frucht bringen und die Sehnsucht nach Gott bewahren, anstatt uns von fremden Erwartungen und anderen 'Weinbergen' ablenken zu lassen.

Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen mit Lobpreis, Predigt und Zeugnissen. Der Gottesdienst beginnt mit Dankesliedern und Gebet. Die Hauptpredigt behandelt einen Abschnitt aus dem Hohelied Salomos (Kapitel 1, Verse 6-8) und stellt die zentrale Frage: Wie steht es um deinen geistlichen Weinberg? Der Prediger warnt davor, die Weinberge anderer zu pflegen (nach den Erwartungen anderer zu leben) und dabei den eigenen Weinberg (das persönliche geistliche Leben) zu vernachlässigen. Es wird betont, wie wichtig die Verbindung zu Jesus Christus als dem wahren Weinstock ist und dass nur durch diese Verbindung geistliche Frucht gebracht werden kann. Nach der Predigt folgen persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Gottes Schutz und Trost in schwierigen Zeiten, einschließlich eines Brandvorfalls beim Dreschen und der Trauer um einen verstorbenen Angehörigen. Der Gottesdienst schließt mit Gebet, Ankündigungen und Grüßen an andere Gemeinden.
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Ein Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Eppingen mit Lobpreis, Predigt und Zeugnissen. Der Gottesdienst beginnt mit Dankesliedern und Gebet. Die Hauptpredigt behandelt einen Abschnitt aus dem Hohelied Salomos (Kapitel 1, Verse 6-8) und stellt die zentrale Frage: Wie steht es um deinen geistlichen Weinberg? Der Prediger warnt davor, die Weinberge anderer zu pflegen (nach den Erwartungen anderer zu leben) und dabei den eigenen Weinberg (das persönliche geistliche Leben) zu vernachlässigen. Es wird betont, wie wichtig die Verbindung zu Jesus Christus als dem wahren Weinstock ist und dass nur durch diese Verbindung geistliche Frucht gebracht werden kann. Nach der Predigt folgen persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Gottes Schutz und Trost in schwierigen Zeiten, einschließlich eines Brandvorfalls beim Dreschen und der Trauer um einen verstorbenen Angehörigen. Der Gottesdienst schließt mit Gebet, Ankündigungen und Grüßen an andere Gemeinden.

Hauptthemen (5)

1. Der vernachlässigte eigene Weinberg

  • Sulamit musste fremde Weinberge pflegen, aber ihren eigenen vernachlässigte sie
  • Das Pflegen fremder Weinberge bedeutet, nach Erwartungen anderer zu leben statt nach Gottes Berufung
  • Ohne Pflege verwildert der Weinberg und bringt keine genießbaren Früchte
  • Die Tragödie entsteht, wenn man nicht Nein sagen kann und von anderen missbraucht wird

2. Die Sehnsucht der Seele nach Gott

  • Sulamit erkennt ihren Zustand und sehnt sich nach dem, den ihre Seele liebt
  • Wie ein Hirsch nach Wasser schreit, so schreit die Seele nach Gott
  • Sie will in seiner Gegenwart sein, bei der Arbeit und in der Ruhe
  • Sie will nicht mehr bei fremden Herden umherirren

3. Jesus als der wahre Weinstock

  • Jesus ist der wahre Weinstock, wir sind die Reben
  • Ohne ihn können wir nichts tun
  • Der Vater als Weingärtner beschneidet jede Rebe, damit sie mehr Frucht bringt
  • In ihm bleiben bedeutet, dass seine Worte in uns bleiben
  • Beschneidung entfernt Auswucherungen und überflüssige Blätter, damit Kraft in die Frucht fließt

4. Die Bedeutung des Wortes Gottes

  • Die Schrift zeugt von Jesus, ist aber kein Selbstzweck
  • Wahres Leben findet sich in der Beziehung zu Jesus, nicht nur im Textstudium
  • Habe Acht auf dich selbst und auf die Lehre (1. Timotheus 4,16)
  • Prüfe dein Herz beim Lesen des Wortes und achte darauf, was die Lehre in dir auslöst
  • Das Wort muss in uns wohnen

5. Der Weg zurück zur Gemeinschaft

  • Jesus sagt: Gehe den Spuren der Schafe nach
  • Weide deine Zicklein bei den Zelten der Hirten - dem Ort der Begegnung
  • Die Gemeinde ist der Ort, wo man dem Hirten begegnet
  • Gott will niemanden hinausstoßen, sondern Leben in Fülle schenken
  • Der verlorene Sohn wird vom Vater freudig empfangen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 15,1-8

Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingörtner. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg. Und jede, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein wegen des Wortes, das ich zu euch geredet habe. Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe aus sich selbst keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so könnt es auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie die Rebe und verdorrt. Man sammelt sie, wirft sie ins Feuer und sie müssen brennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Gänger werdet.

Hoheslied 1,6-8

Seht mich nicht an, dass ich so schwarz bin, denn die Sohne hat mich so verbrannt. Meine Muttersöhne zürnten mit mir, sie haben mich zu Hüterin der Weinberge gesetzt, aber meinen eigenen Weinberg habe ich nicht behütet. Sage mir an, du, der meine Seele liebt, wo du weidest, wo du rufst am Mittag, damit ich nicht umherirren muss bei den Herden deiner Gesellen. Weißt du es nicht, du schönste unter den Frauen? So gehe ich hinaus auf die Spuren der Schaffe und weide deine Zieglein bei den Zelten der Hirten.

Psalm 42,2

Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele Gott zu dir.

1. Timotheus 4,16

Habe Acht auf dich selbst und auf die Lehre.

Johannes 5,38-40

Sein Wort habt ihr nicht in euch wohnen, denn er glaubt dem nicht, den er gesandt hat. Ihr sucht in der Schrift, denn er meint, er hat das ewige Leben darin. Und sie sind die von mir Zeugen, aber ihr wollt nicht zu mir kommen, dass ihr das Leben hättet.

Lukas 15,17-18

Da ging er in sich und sprach, wie viele Tagelöhne hat mein Vater, die Brot in Hülle haben und ich verderbe hier im Hunger. Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen, Vater, ich habe Gesünde gegen den Himmel und vor dir.

Lukas 15,22-24

Aber der Vater sprach zu seinem Knechten, bring schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bring das gemästete Kalb und schlacht es. Lass uns essen und fröhlich sein. Denn dieser, mein Sohn, war tot und ist wieder lebendig geworden. Er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Weitere Referenzen

  • Hoheslied 1,5-7
  • Hoheslied 1,15
  • Johannes 10,16
  • Johannes 15,2
  • Johannes 15,5-7
  • Kolosser 1,18
  • 2. Timotheus 3

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüfe deinen eigenen geistlichen Weinberg: Stelle dir die Frage: Pflege ich meinen eigenen Weinberg oder kümmere ich mich nur um die Erwartungen und Weinberge anderer? Schenke deiner Seele genügend Aufmerksamkeit und Zeit mit Gott.
  • 2 Lasse Gott an deinem Leben arbeiten: Erlaube dem himmlischen Weingärtner, dich zu beschneiden - die Auswucherungen und unnötigen Blätter zu entfernen, damit du mehr Frucht bringen kannst. Dies geschieht durch sein Wort und deine Bereitschaft zur Veränderung.
  • 3 Achte auf dich selbst und auf die Lehre beim Bibellesen: Wenn du Gottes Wort liest, prüfe dein Herz und achte darauf, was in deinem Inneren geschieht. Prüfe, ob das, was in deinem Herzen passiert, mit der Lehre der Bibel übereinstimmt.
  • 4 Suche aktiv die Gemeinschaft mit Jesus und seiner Gemeinde: Gehe den Spuren der Schafe nach und suche Menschen, die Jesus nachfolgen. Weide deine Seele bei den Zelten der Hirten - in der Gemeinde, dem Ort der Begegnung mit Gott.
  • 5 Kehre um, wenn du dich verlaufen hast: Wenn du erkennst, dass du bei fremden Herden umherirrst oder deinen geistlichen Weinberg vernachlässigt hast, kehre zum Vater zurück. Er wartet mit offenen Armen und will dich wiederherstellen.