predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Kirche im Brauhaus

Schützenplatz 1, 38518 Gifhorn

Menschen in eine lebensverändernde Beziehung mit Jesus Christus bringen.

Täglicher Impuls
Montag

Leben in Ewigkeit durch Gemeinschaft

Psalm 133 beginnt mit den Worten: 'Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder und Schwestern in Eintracht beisammen sind.' David schreibt hier nicht nur von menschlicher Harmonie, sondern von einer göttlichen Verheißung: Wo Gläubige in Einheit zusammenkommen, dort hat der Herr Segen verheißen - 'Leben bis in Ewigkeit.' Was für ein Kontrast zu seinem Sohn Salomo, dessen Buch Prediger so pessimistisch klingt! David hatte eine Perspektive, die über den Tod hinausging. Er verstand, dass gemeinschaftliches Gebet und Eintracht uns mit dem ewigen Leben verbindet. Jesus bestätigt dies: Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen. Es geht nicht um große Zahlen, sondern um echte Einheit im Gebet. Wenn wir uns gemeinsam ausrichten und füreinander eintreten, erleben wir Gottes Gegenwart und seinen Segen - jetzt und in Ewigkeit.

Weiterlesen
"

Psalm 133 beginnt mit den Worten: 'Siehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Brüder und Schwestern in Eintracht beisammen sind.' David schreibt hier nicht nur von menschlicher Harmonie, sondern von einer göttlichen Verheißung: Wo Gläubige in Einheit zusammenkommen, dort hat der Herr Segen verheißen - 'Leben bis in Ewigkeit.' Was für ein Kontrast zu seinem Sohn Salomo, dessen Buch Prediger so pessimistisch klingt! David hatte eine Perspektive, die über den Tod hinausging. Er verstand, dass gemeinschaftliches Gebet und Eintracht uns mit dem ewigen Leben verbindet. Jesus bestätigt dies: Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ist er mitten unter ihnen. Es geht nicht um große Zahlen, sondern um echte Einheit im Gebet. Wenn wir uns gemeinsam ausrichten und füreinander eintreten, erleben wir Gottes Gegenwart und seinen Segen - jetzt und in Ewigkeit.

Psalm 133
Gebet

Danke Gott für die Verheißung seiner Gegenwart, wo Gläubige sich in Einheit versammeln. Bitte ihn um ein tieferes Verlangen nach Gemeinschaft im Gebet.

Herausforderung

Wo erlebe ich die Kraft der betenden Gemeinschaft in meinem Leben?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

Gnade ist nicht fair (Mt 20,1-16) | JESUS UNGEFILTERT - Thomas Ruhl

Sonntag, 13. September 2026
Psalm 62
Kernaussage

Gottes Gnade ist nicht fair nach menschlichen Maßstäben, sondern übertrifft alle Vorstellungen von Gerechtigkeit. Gnade bedeutet, dass jeder Mensch - egal wann er zu Jesus kommt - vollständig gerettet wird, nicht aufgrund von Leistung, sondern aus Gottes Großzügigkeit. Unsere Nachfolge ist keine Bedingung für Rettung, sondern die dankbare Antwort auf bereits empfangene Gnade.

Ein Gottesdienst der Kirche im Brauhaus mit Lobpreis und einer Predigt von Thomas Ruhl über das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg aus Matthäus 20,1-16. Der Gottesdienst beginnt mit ausgiebigem Lobpreis und beinhaltet eine Kindersegnung für die Familie Grosjean mit ihren drei Kindern. Die Hauptpredigt behandelt das herausfordernende Thema der Gnade Gottes, die nicht nach menschlichen Maßstäben der Fairness funktioniert. Ruhl erklärt, wie das Gleichnis von den Arbeitern, die zu unterschiedlichen Tageszeiten eingestellt wurden aber alle den gleichen Lohn erhielten, Gottes großzügige und bedingungslose Gnade illustriert. Er warnt vor Anspruchsdenken in der Nachfolge und betont, dass Rettung allein aus Gnade kommt, unabhängig davon, wann jemand zu Jesus findet. Die Predigt schließt mit einem Aufruf zur Dankbarkeit, Demut und dem Vertrauen darauf, dass Gottes Gnade immer ausreichend ist.
Weiterlesen
Ein Gottesdienst der Kirche im Brauhaus mit Lobpreis und einer Predigt von Thomas Ruhl über das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg aus Matthäus 20,1-16. Der Gottesdienst beginnt mit ausgiebigem Lobpreis und beinhaltet eine Kindersegnung für die Familie Grosjean mit ihren drei Kindern. Die Hauptpredigt behandelt das herausfordernende Thema der Gnade Gottes, die nicht nach menschlichen Maßstäben der Fairness funktioniert. Ruhl erklärt, wie das Gleichnis von den Arbeitern, die zu unterschiedlichen Tageszeiten eingestellt wurden aber alle den gleichen Lohn erhielten, Gottes großzügige und bedingungslose Gnade illustriert. Er warnt vor Anspruchsdenken in der Nachfolge und betont, dass Rettung allein aus Gnade kommt, unabhängig davon, wann jemand zu Jesus findet. Die Predigt schließt mit einem Aufruf zur Dankbarkeit, Demut und dem Vertrauen darauf, dass Gottes Gnade immer ausreichend ist.

Hauptthemen (4)

1. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

  • • Ein Gutsbesitzer stellt zu verschiedenen Tageszeiten Arbeiter ein - morgens um 6 Uhr, um 9 Uhr, zur Mittagszeit, um 15 Uhr und um 17 Uhr
  • • Alle Arbeiter erhalten am Ende denselben Lohn - einen Denar
  • • Die ersten Arbeiter beschweren sich über die scheinbare Ungerechtigkeit
  • • Der Gutsbesitzer verteidigt seine Großzügigkeit und sein Recht, mit seinem Besitz zu tun, was er will
  • • Das Prinzip: Die Letzten werden die Ersten sein und die Ersten die Letzten

2. Gnade versus Leistungsdenken

  • • Gnade bedeutet, etwas Gutes von Gott zu bekommen, das man durch Leistung nie verdienen könnte
  • • Rettung ist für alle gleich, unabhängig davon, wann man zu Jesus kommt
  • • Die Gefahr des Anspruchsdenkens bei langjährigen Gläubigen
  • • Vergleichen mit anderen raubt die Freude über Gottes Gnade
  • • Nachfolge ist nicht der Preis für Rettung, sondern die Antwort darauf

3. Gottes unermüdliches Suchen

  • • Gott gibt nicht auf, Menschen zu suchen und einzuladen
  • • Er geht immer wieder auf den Marktplatz des Lebens
  • • Selbst in der letzten Stunde ist seine Einladung noch gültig
  • • Es ist nie zu spät, zu Jesus zu kommen
  • • Menschen kommen zu unterschiedlichen Zeiten zum Glauben - manche früh, manche spät

4. Unterschied zwischen Rettung und Belohnung

  • • Rettung ist für alle gleich durch Jesu Blut am Kreuz
  • • Es wird Belohnungen für treue Nachfolge geben
  • • Selbst kleine Taten wie ein Glas Wasser haben ewigen Wert
  • • Es ist nicht egal, wie wir leben
  • • Rettung ist nicht in Prozenten messbar - sie ist vollständig für jeden

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Psalm 62

Nur bei Gott komme ich zur Ruhe. Geduldig warte ich auf seine Hilfe. Nur er ist ein schützender Fels und eine sichere Burg. Er steht mir bei und niemand kann mich zu Fall bringen.

Jesaja 12,2

Ja, so ist mein Gott. Er ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und ich habe keine Angst, denn der Herr allein gibt mir Kraft. Denke ich an ihn, dann beginne ich zu singen, denn er hat mich gerettet.

Richter 5,31

Die aber ihn lieben sollen sein wie die Sonne. Soll es sein, wie eine Sonne, wenn sie aufgeht in ihrer Macht.

Jesaja 60,1

Mache dich auf und werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir.

Matthäus 19,30

Aber viele, die die Ersten sind, werden dann die Letzten sein. Und viele, die jetzt die Letzten sind, werden dann die Ersten sein.

Matthäus 20,1-16

Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der sich früh am Morgen aufmachte, um Arbeiter für seinen Weinberg einzustellen. Er fand etliche und einigte sich mit ihnen auf den üblichen Tageslohn von einem Denar. Dann schickte er sie in den Weinberg. Gegen neun ging er wieder auf den Marktplatz und sah dort noch andere untätig herumstehen. Geht auch ihr in meinen Weinberg arbeiten, sagte er zu ihnen. Ich werde euch dafür geben, was recht ist. Dann gingen sie an die Arbeit. Um die Mittagszeit, dann noch einmal gegen drei Uhr, ging der Mann wieder hin und stellte Arbeiter ein. Als er gegen fünf das letzte Mal zum Marktplatz ging, fand er immer noch einige, die dort herumstanden. Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig rum? Es hat uns niemand eingestellt, antworteten sie. Dann sagte er zu ihnen, geht auch ihr noch in meinem Weinberg arbeiten. Am Abend sagt er zu dem Weinbesitzer, sagt es zu seinem Verwalter, ruft die Arbeiter zusammen und zahlt ihnen den Lohn aus. Fang bei den Letzten an und hör bei den Ersten auf. Die Männer, die erst gegen 5 Uhr angefangen hatten, traten vor und erhielten jeder ein Denar. Als nun die Ersten an der Reihe waren, dachten sie, sie würden mehr bekommen. Aber auch sie erhielten jeder ein Denar. Da begehrten sie gegen den Gutbesitzer auf. Diese hier, sagten sie, die zuletzt gekommen sind, haben nur eine Stunde gearbeitet. Und du gibst ihnen genauso viel wie uns. Dabei haben wir doch den ganzen Tag über schwer gearbeitet und die Hitze ertragen. Da sagte der Gutsbesitzer zu einem von ihnen, mein Freund, ich tue dir kein Unrecht. Hattest du dich nicht mit mir auf einen Denar geeinigt? Nimm dein Geld und geh. Ich will nun einmal den letzten hier genauso viel geben wie dir. Darf ich denn mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich so gütig bin? So wird es kommen, dass die Letzten die Ersten sind und die Ersten die Letzten.

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Vergleiche Gottes Gnade niemals: Vergleichen ist der Räuber der Freude. Gottes Großzügigkeit gegenüber anderen ist niemals ein Verlust für dich. Wertschätze, was Gott dir gegeben hat, statt dich mit anderen zu vergleichen.
  • 2 Lass deine Nachfolge nicht zum Anspruch werden: Treue, Dankbarkeit und Demut sollen unseren Weg kennzeichnen. Vermeide ein Anspruchsdenken gegenüber Gott. Folge Jesus täglich neu aus Dankbarkeit nach, nicht weil du dir etwas verdienen musst.
  • 3 Es ist nie zu spät: Egal in welcher Lebensphase du bist - heute ist dein Tag, auf Jesus zu reagieren. Jesus holt dich von deinem Marktplatz ab und lädt dich ein. Seine Gnade reicht immer aus.
  • 4 Vertrauen bewegt Gottes Herz: Die Arbeiter, die später kamen, gingen mit Vertrauen mit, ohne genau zu wissen, was sie bekommen würden. Wenn wir uns voller Vertrauen auf Jesus einlassen, berührt das sein Herz - und bei ihm kommen wir nicht zu kurz.