Overflow Kirche
Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.
Aufnahme vom 17. Mai 2026
Predigt Gottesdient | 17.05.26 | Overflow Live
Sonntag, 17. Mai 2026 Apostelgeschichte 8,26 Kernaussage Die Taufe ist ein wichtiger Schritt des Gehorsams und ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus. Sie symbolisiert das Sterben des alten Lebens und die Auferstehung zu einem neuen Leben mit Christus. Die Taufe ist kein Endpunkt, sondern ein Startpunkt für ein Leben in Nachfolge Jesu, das von Freude und Verbundenheit mit ihm geprägt sein soll.
Dies ist ein Gottesdienst der Overflow Kirche aus Wiesbaden vom 17.05.26 (wahrscheinlich 2025). Der Gottesdienst beginnt mit einer ausgedehnten Lobpreiszeit, gefolgt von Gemeinschaftsmomenten und Gebeten. Es werden verschiedene Aktivitäten und Dienste der Kirche vorgestellt, besonders das Logos Center im Lichtblick - ein Beratungszentrum für Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Die Hauptpredigt von Stefan behandelt das Thema Taufe als Teil einer Serie "Miteinander". Anhand der Geschichte aus Apostelgeschichte 8 über Philippus und den äthiopischen Finanzminister erklärt Stefan die Bedeutung der Taufe als persönliches Bekenntnis zu Jesus, als symbolisches Sterben und Auferstehen mit Christus. Er betont, dass Taufe ein Startpunkt und kein Endpunkt ist, und ermutigt Menschen, diesen Schritt zu gehen. Der Gottesdienst endet mit Lobpreis und der Einladung, sich für die bevorstehende Taufe am Rhein anzumelden. Weiterlesen
Gottesdient | 17.05.26 | Overflow Live
Die Taufe ist ein wichtiger Schritt des Gehorsams und ein öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus. Sie symbolisiert das Sterben des alten Lebens und die Auferstehung zu einem neuen Leben mit Christus. Die Taufe ist kein Endpunkt, sondern ein Startpunkt für ein Leben in Nachfolge Jesu, das von Freude und Verbundenheit mit ihm geprägt sein soll.
Hauptthemen (5)
1. Die Begegnung zwischen Philippus und dem äthiopischen Finanzminister
- • Philippus erhielt von Gott den Auftrag, auf eine einsame Wüstenstraße zu gehen
- • Der äthiopische Finanzminister war auf der Suche nach Erfüllung und innerem Frieden
- • Philippus erklärte ihm das Evangelium von Jesus Christus anhand von Jesaja 53
- • Der Finanzminister entschied sich spontan für die Taufe als er Wasser sah
- • Nach der Taufe zog er seinen Weg fröhlich weiter
2. Die Bedeutung der Taufe
- • Taufe symbolisiert das Sterben und Begrabensein mit Christus
- • Sie steht für die Auferstehung zu einem neuen Leben in der Kraft Gottes
- • Taufe ist ein persönliches Bekenntnis zu Jesus Christus
- • Sie ist ein sichtbares Zeichen nach außen für die Zugehörigkeit zu Christus
- • Taufe ist ein Lebensbund, ähnlich einem Ehebund
3. Voraussetzungen und Hindernisse für die Taufe
- • Die einzige Voraussetzung ist Buße und Glaube an Jesus Christus
- • Die Taufe selbst rettet nicht, sondern ist Bestätigung der erlebten Rettung
- • Hindernisse können sein: sich nicht gut genug fühlen, zu wenig Wissen, Sorge um Kindertaufe/Konfirmation
- • Man muss nicht perfekt sein, sondern entschieden für Jesus
- • Wissbegieriges Herz ist wichtiger als viel theologisches Wissen
4. Taufe in der frühen Gemeinde
- • In der Apostelgeschichte ließen sich Menschen unmittelbar nach ihrer Bekehrung taufen
- • Beispiele: 3000 Menschen zu Pfingsten, Lydia, der Kerkermeister von Philippi
- • Taufe war ein völlig natürlicher und logischer Schritt für Gläubiggewordene
- • Es gab keine langen Wartezeiten oder ausführliche Vorbereitungskurse
- • Der Glaube führte direkt zur Taufe
5. Leben nach der Taufe
- • Taufe ist ein Startpunkt, kein Endpunkt
- • Getaufte sollen ihren Weg fröhlich mit Jesus weitergehen
- • Wichtig ist eine lebendige, freudige Beziehung zu Jesus zu bewahren
- • Nicht mit Sünde spielen, sondern in der Gnade leben
- • Als 'Philippus' für andere Menschen Wegbegleiter und Wegbereiter sein
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Philippus bekam von einem Engel des Herrn folgenden Auftrag: Mach dich auf den Weg in Richtung Süden. Benutze die einsame Wüstenstraße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.
Es handelte sich um einen hohen Würdenträger, den Finanzminister der Kandake, der äthiopischen Königin. Der Mann war in Jerusalem gewesen, um den Gott Israels anzubeten und befand sich jetzt auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja.
Philippus lief hinzu, hörte ihn den Propheten Jesaja lesen und sprach: Verstehst du überhaupt, was du liest?
Man hat ihn weggeführt wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll. Und wie ein Lamm beim Scheren keinen Laut von sich gibt, so kam auch über seine Lippen kein Laut der Klage. Er wurde erniedrigt und all seine Rechte beraubt. Niemand wird Nachkommen von ihm berichten können, denn sein Leben auf der Erde wurde ihm genommen.
Als sie auf dem Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser. Und der Kämmerer sprach: Siehe, hier ist Wasser. Was hindert mich, getauft zu werden?
Als sie wieder aus dem Wasser herauskamen, nahm der Geist Gottes Philippus fort und der Hofbeamte sah ihn nicht mehr. Aber er setzte seine Reise voller Freude fort.
Wisst ihr nicht, dass wir mit Jesus Christus gestorben sind, als wir auf seinen Namen hineingetauft wurden? Denn durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und begraben. Und genauso wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, so können auch wir jetzt ein neues Leben führen. Da wir in seinen Tod mit ihm verbunden sind, werden wir auch in der Auferstehung mit ihm verbunden sein.
Heißt das, dass wir weiter sündigen sollen, damit Gott Gelegenheit hat, uns noch mehr Gnade zu schenken? Natürlich nicht! Wenn wir für die Sünde tot sind, wie können wir da weiter in ihr leben?
Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 3,13ff (Taufe Jesu)
- → Matthäus 28,19 (Missionsbefehl - tauft sie)
- → Apostelgeschichte 2,41 (3000 Getaufte zu Pfingsten)
- → Apostelgeschichte 8,12 (Taufen in Samaria)
- → Apostelgeschichte 10 (Cornelius in Caesarea)
- → Apostelgeschichte 16 (Lydia und Kerkermeister in Philippi)
- → Apostelgeschichte 18 (Krispus in Korinth)
- → Apostelgeschichte 8,21-23 (Simon der Zauberer)
- → Lukas 10 (Bleibt an dem Ort)
- → Jesaja 53 (Leidender Gottesknecht)
Praktische Anwendung (5)
- 1 Persönliche Entscheidung für Jesus treffen: Wenn du Jesus noch nicht in dein Leben eingeladen hast, triff heute die Entscheidung, umzukehren und an ihn zu glauben. Lade ihn ein, der Herr deines Lebens zu sein.
- 2 Sich taufen lassen: Wenn du an Jesus glaubst, aber noch nicht getauft bist, melde dich zur Taufe an. Taufe ist ein wichtiger Schritt des Gehorsams und des öffentlichen Bekenntnisses zu Christus.
- 3 Die Freude der Taufe erneuern: Wenn du bereits getauft bist, erinnere dich an deine Taufe und prüfe, ob du noch fröhlich deinen Weg mit Jesus gehst. Lass dir die Freude nicht rauben und erneuere deine Hingabe an Christus.
- 4 Nicht mit Sünde spielen: Lebe bewusst in der Gnade Gottes und spiele nicht mit Sünde. Bringe alles zu Jesus, was dir die Freude raubt, und lass dich von Gott mit neuer Freiheit beschenken.
- 5 Ein Philippus für andere sein: Sei bereit, von Gott gerufen zu werden, um anderen Menschen von Jesus zu erzählen. Sei ein Wegbegleiter und Wegbereiter für Menschen in deinem Umfeld - Schule, Arbeit, Uni, Vereine - damit sie Gott kennenlernen.