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Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Wednesday

Kinder Gottes – eine Identität zum Staunen

Johannes ruft uns zu: 'Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!' Diese Worte sollen uns in Jubel ausbrechen lassen. Wir Deutschen sind oft ein zurückhaltendes Volk, das seine Gefühle im Zaum hält. Doch die Wahrheit, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind, sollte uns zum Frohlocken bringen. Johannes zeigt uns drei Zeitebenen unserer Identität: Wer wir waren – Sünder. Wer wir jetzt sind – Kinder Gottes. Und wer wir sein werden – Kinder Gottes in Ewigkeit. Diese Hoffnung ist keine Ungewissheit, sondern eine feste Zusage. Wir werden Jesus sehen, wie er ist, und ihm gleichgestaltet werden. Manchmal erkennen Menschen um uns herum diese Veränderung nicht an. Sie finden uns 'komisch' geworden. Doch das liegt daran, dass sie Gott nicht kennen. Lass dich nicht entmutigen, sondern freue dich täglich über deine Identität als geliebtes Kind des Vaters.

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Johannes ruft uns zu: 'Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!' Diese Worte sollen uns in Jubel ausbrechen lassen. Wir Deutschen sind oft ein zurückhaltendes Volk, das seine Gefühle im Zaum hält. Doch die Wahrheit, dass wir Kinder des lebendigen Gottes sind, sollte uns zum Frohlocken bringen. Johannes zeigt uns drei Zeitebenen unserer Identität: Wer wir waren – Sünder. Wer wir jetzt sind – Kinder Gottes. Und wer wir sein werden – Kinder Gottes in Ewigkeit. Diese Hoffnung ist keine Ungewissheit, sondern eine feste Zusage. Wir werden Jesus sehen, wie er ist, und ihm gleichgestaltet werden. Manchmal erkennen Menschen um uns herum diese Veränderung nicht an. Sie finden uns 'komisch' geworden. Doch das liegt daran, dass sie Gott nicht kennen. Lass dich nicht entmutigen, sondern freue dich täglich über deine Identität als geliebtes Kind des Vaters.

1. Johannes 3,1-2
Prayer

Danke dem Vater für seine überwältigende Liebe und bitte ihn, dir zu helfen, täglich in dieser Freude zu leben.

Challenge

Wann hast du dich das letzte Mal bewusst über deine Identität als Kind Gottes gefreut?

Recording from July 5, 2026

Sermon

Weißt du noch oder kennst du schon? | Richter 11-12 | Martin Jäger | EG Marienheide | 05.07.26

Sunday, July 5, 2026
Richter 11,6-9
Key Point

Die Lebensgeschichte von Jephthah zeigt den Unterschied zwischen Wissen über Gott und dem persönlichen Kennen Gottes. Jephthah wusste viel über Gott und seine Geschichte mit Israel, aber er hatte keine echte Beziehung zu Gott, was sich in seinen impulsiven, von Bitterkeit und Groll geprägten Entscheidungen offenbarte. Wahre Nachfolge bedeutet nicht religiöses Wissen, sondern eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus als Vater und Freund.

Dies ist eine Predigt über die Geschichte von Jephthah aus dem Buch Richter (Kapitel 11-12), gehalten während eines Gottesdienstes mit Taufe und Abendmahl. Der Prediger Martin Jäger analysiert das Leben und die Entscheidungen Jephthahs und zeigt auf, dass dieser zwar viel über Gott wusste, aber keine persönliche Beziehung zu ihm hatte. Jephthah wurde von seiner Familie verstoßen, wurde Bandenchef, kehrte als militärischer Führer zurück und traf tragische Entscheidungen, einschließlich des Opfers seiner eigenen Tochter. Die Predigt betont den entscheidenden Unterschied zwischen dem bloßen Wissen über Gott und dem persönlichen Kennen Gottes durch Jesus Christus. Die zentrale Botschaft lautet: Es reicht nicht aus, religiös zu sein oder Bibelwissen zu haben. Wahre Beziehung zu Gott bedeutet, Jesus persönlich als Herrn und Heiland zu kennen. Der Gottesdienst schließt mit der Einladung zum Abendmahl für diejenigen, die sich zu Jesus Christus bekennen, und mit der Ermutigung, sich die Frage zu stellen: 'Wer ist Jesus für dich? Weißt du nur von ihm oder kennst du ihn schon?'
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Dies ist eine Predigt über die Geschichte von Jephthah aus dem Buch Richter (Kapitel 11-12), gehalten während eines Gottesdienstes mit Taufe und Abendmahl. Der Prediger Martin Jäger analysiert das Leben und die Entscheidungen Jephthahs und zeigt auf, dass dieser zwar viel über Gott wusste, aber keine persönliche Beziehung zu ihm hatte. Jephthah wurde von seiner Familie verstoßen, wurde Bandenchef, kehrte als militärischer Führer zurück und traf tragische Entscheidungen, einschließlich des Opfers seiner eigenen Tochter. Die Predigt betont den entscheidenden Unterschied zwischen dem bloßen Wissen über Gott und dem persönlichen Kennen Gottes durch Jesus Christus. Die zentrale Botschaft lautet: Es reicht nicht aus, religiös zu sein oder Bibelwissen zu haben. Wahre Beziehung zu Gott bedeutet, Jesus persönlich als Herrn und Heiland zu kennen. Der Gottesdienst schließt mit der Einladung zum Abendmahl für diejenigen, die sich zu Jesus Christus bekennen, und mit der Ermutigung, sich die Frage zu stellen: 'Wer ist Jesus für dich? Weißt du nur von ihm oder kennst du ihn schon?'

Main Topics (6)

1. Jephthahs schwierige Vergangenheit und Ablehnung

  • Jephthah war Sohn einer Prostituierten und wurde von seinen Halbbrüdern verstoßen
  • Er floh in die Wüste und wurde Anführer einer Räuberbande
  • Seine Vergangenheit war geprägt von Ablehnung, Bitterkeit und Groll
  • Die Ältesten holten ihn zurück, um gegen die Ammoniter zu kämpfen
  • Seine Motivation war Macht und Anerkennung, nicht das Wohl des Volkes

2. Jephthahs Wissen über Gott ohne Beziehung

  • Jephthah kannte die Geschichte Israels und Gottes Handeln sehr gut
  • Er konnte dem Ammoniterkönig detailliert erklären, wie Gott Israel das Land gegeben hatte
  • Dennoch stellte er den Götzen Kemosch auf dieselbe Stufe wie den wahren Gott
  • Er fragte Gott nie nach seinem Willen oder seiner Führung
  • Sein Wissen über Gott führte nicht zu Gehorsam oder persönlicher Beziehung

3. Jephthahs verhängnisvolles Gelübde

  • Er verhandelte mit Gott wie mit einem Geschäftspartner
  • Jephthah versprach, das erste aus seinem Haus als Brandopfer darzubringen
  • Seine Tochter kam ihm entgegen - sein einziges Kind
  • Gott hasst Menschenopfer ausdrücklich (5. Mose 12,31)
  • Jephthah hätte seine unbedachten Worte bereuen und Buße tun sollen
  • Stattdessen opferte er seine Tochter und beging schwere Sünde

4. Der Bürgerkrieg mit Ephraim

  • Die Ephraimiter kritisierten Jephthah und nannten ihn Flüchtling
  • Aus verletzter Ehre und ungezügeltem Zorn startete Jephthah einen Bürgerkrieg
  • Er tötete 42.000 Männer aus dem eigenen Volk Israel
  • Dies zeigte, dass er das Volk Israel nicht liebte
  • Gott hatte geboten, keinen Groll zu hegen, sondern den Nächsten zu lieben

5. Der Unterschied: Von Gott wissen vs. Gott kennen

  • Man kann religiös sein und viel über Gott wissen, ohne ihn zu kennen
  • Jephthah ist ein Beispiel für fehlendes Fundament trotz theologischem Wissen
  • Seine Handlungen zeigten, was wirklich in seinem Herzen war
  • Wahre Beziehung zu Gott bedeutet, ihn als Vater und Freund zu kennen
  • Die Täuflinge bezeugten ihre persönliche Beziehung zu Jesus

6. Jesus - der vollkommene Retter

  • Im Gegensatz zu den unvollkommenen Richtern kam Jesus als vollkommener Retter
  • Jesus wurde verworfen, damit wir angenommen werden können
  • Er starb, damit wir leben können
  • Jesus kennt das Gefühl von Ablehnung und Verstoßensein
  • Durch Jesus können wir eine echte Beziehung zum Vater haben

Biblical Foundations

Direct Quotes

Richter 11,6-9

Und sie sprachen zu Jephthah, komm und sei unser Anführer, und wir wollen die Ammoniter bekämpfen. Aber Jephthah sprach zu den Ältesten von Gilead, Habt ihr mich nicht einst gehasst und aus dem Haus meines Vaters gestoßen? Warum kommt ihr jetzt zu mir, da ihr in Not seid? Und die Ältesten von Gilead sprachen zu Jephthah, darum haben wir uns auch an dich gewandt, dass du mit uns gehst und gegen die Ammoniter kämpfst und du unser Haupt bist über alle, die in Gilead wohnen. Da sprach Jephthah zu den Ältesten von Gilead, wenn ihr mich zum Kampf gegen die Ammoniter zurückholt und der Herr sie vor mir preisgibt, werde ich dann wirklich euer Oberhaupt sein?

Richter 11,21-23

Der Herr aber, der Gott Israels, gab dem Sihon und seinem ganzen Volk in die Hand Israels, sodass das Volk Israel diese Amoriter schlug. So nahm Israel das ganze Land der Amoriter ein, die in jenem Land wohnten. Und sie nahmen das ganze Gebiet der Amoriter ein, von Arno bis an den Jabok und von der Wüste bis an den Jordan. So hat nun der Herr, der Gott Israels, die Amoriter vor seinem Volk Israel vertrieben. Und du willst uns vertreiben?

3. Mose 19,17-18

Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, wenn er was Falsches tut, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst. Du sollst nicht Rache üben, noch Groll behalten gegen die Kinder deines Volkes, sondern du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr.

5. Mose 12,31

Du sollst dem Herrn, dein Gott, nicht auf diese Weise dienen. Denn alles, was ein Gräuel für den Herrn ist, was er hasst, haben sie für ihre Götter getan. Sondern ja, sogar ihre Söhne und ihre Töchter haben sie für ihre Götter im Feuer verbrannt.

4. Mose 30,3

Wenn ein Mann dem Herrn ein Gelübde ablegt oder ein Eid schwört, womit er seine Verpflichtung auf seine Seele bindet, so soll er sein Wort nicht brechen, sondern gemäß allem, was aus seinem Mund hervorgegangen ist, soll er handeln.

3. Mose 5,4-6

Wenn jemand leichtfertig mit seinen Lippen schwört, Gutes oder Böses zu tun zu wollen, irgendetwas von dem, was ein Mensch so leichtfertig schwören mag, und es war ihm verborgen, er erkennt es aber nun und hat sich in einer dieser Sachen schuldig gemacht. Wenn er nun durch etwas derartiges Schuld auf sich gebracht hat, so bekenne er, woran er sich versündigt hat und bringe dem Herrn seinen Schuldopfer dar für seine Sünde, die er begangen hat.

Hosea 6,6

Denn an Liebe habe ich wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.

1. Johannes 2,1-2

Meine Kinder dies schreibe ich euch, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand sündigt, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist das Sühnopfer für unsere Sünden. Aber nicht nur für unsere, sondern auch für die der ganzen Welt.

Johannes 1,11

Jesus kam in sein Eigentum und die Seinen nahmen ihn nicht auf.

Lukas 22,19-20

Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach, dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Additional references

  • Richter 10
  • Richter 11
  • Richter 12
  • 1. Korinther 13

Practical Application (5)

  • 1 Stelle dir die zentrale Frage: Wer ist Jesus für dich?: Beantworte in der kommenden Woche ehrlich die Frage: Kennst du Jesus persönlich oder weißt du nur von ihm? Ist er dein Vater und Freund oder nur eine religiöse Figur?
  • 2 Prüfe die Grundlage deiner Entscheidungen: Reflektiere, was deine Entscheidungen prägt: Sind es unaufgeräumte Konflikte, Bitterkeit, Groll, oder fragst du nach Gottes Willen und was Jesus tun würde?
  • 3 Gehe mit deiner Schuld zu Jesus: Versuche nicht, Schuld zu verbergen oder aus eigener Kraft zu beheben. Komme zu Jesus, bekenne deine Sünde und nimm seine Vergebung an - er ist das Sühnopfer für dich.
  • 4 Achte auf deine Worte und Versprechen: Sei vorsichtig mit dem, was du versprichst und schwörst. Wenn du etwas Falsches versprochen hast, tue Buße, anstatt in Sünde zu verharren.
  • 5 Baue eine echte Beziehung zu Gott auf: Gehe über religiöses Wissen hinaus und lerne Gott persönlich kennen - nicht aus der Ferne, sondern durch Zeit mit ihm, Gebet und sein Wort.