Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Daily Bite Friday Schmerz mit Bedeutung füllen
Viktor Frankl, Holocaust-Überlebender und Psychologe, entdeckte eine kraftvolle Wahrheit: Menschen brauchen nicht nur Genuss, sondern Sinn und Bestimmung. Genuss betäubt vielleicht für den Moment, aber Sinn trägt uns durch schwere Zeiten hindurch.
Josef in der Bibel erlebte Verrat, Gefängnis und Jahre des Leidens. Doch am Ende konnte er sagen: 'Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.' Sein Schmerz bekam Bedeutung – er rettete ein ganzes Volk vor der Hungersnot.
Gott verspricht uns in Römer 8,28: 'Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.' Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, aber dass Gott alles zum Guten gebrauchen kann. Dein Schmerz ist entweder ein Gefängnis, das dich einsperrt, oder eine Schule, durch die Gott dich formt. Die Entscheidung liegt bei dir – wirst du deinem Schmerz erlauben, Bedeutung zu haben?
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Viktor Frankl, Holocaust-Überlebender und Psychologe, entdeckte eine kraftvolle Wahrheit: Menschen brauchen nicht nur Genuss, sondern Sinn und Bestimmung. Genuss betäubt vielleicht für den Moment, aber Sinn trägt uns durch schwere Zeiten hindurch. Josef in der Bibel erlebte Verrat, Gefängnis und Jahre des Leidens. Doch am Ende konnte er sagen: 'Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.' Sein Schmerz bekam Bedeutung – er rettete ein ganzes Volk vor der Hungersnot. Gott verspricht uns in Römer 8,28: 'Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.' Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, aber dass Gott alles zum Guten gebrauchen kann. Dein Schmerz ist entweder ein Gefängnis, das dich einsperrt, oder eine Schule, durch die Gott dich formt. Die Entscheidung liegt bei dir – wirst du deinem Schmerz erlauben, Bedeutung zu haben?
Viktor Frankl, Holocaust-Überlebender und Psychologe, entdeckte eine kraftvolle Wahrheit: Menschen brauchen nicht nur Genuss, sondern Sinn und Bestimmung. Genuss betäubt vielleicht für den Moment, aber Sinn trägt uns durch schwere Zeiten hindurch. Josef in der Bibel erlebte Verrat, Gefängnis und Jahre des Leidens. Doch am Ende konnte er sagen: 'Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.' Sein Schmerz bekam Bedeutung – er rettete ein ganzes Volk vor der Hungersnot. Gott verspricht uns in Römer 8,28: 'Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.' Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, aber dass Gott alles zum Guten gebrauchen kann. Dein Schmerz ist entweder ein Gefängnis, das dich einsperrt, oder eine Schule, durch die Gott dich formt. Die Entscheidung liegt bei dir – wirst du deinem Schmerz erlauben, Bedeutung zu haben?
Bitte Gott, dir zu zeigen, wie er deinen Schmerz verwandeln und ihm Bestimmung geben kann, die über dich selbst hinausgeht.
Welchem Schmerz in deinem Leben könntest du Bedeutung geben, indem du ihn zu Gott bringst?
Recording from September 16, 2026
Sermon Gott begegnet unserer Identität - Stephan Dahms
Wednesday, September 16, 2026 2. Mose 33:11 Key Point Gott möchte nicht, dass wir nur Informationen über ihn sammeln, sondern dass wir ihm in einer persönlichen, intimen Beziehung begegnen - von Angesicht zu Angesicht wie mit einem Freund. Wie Mose können wir von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott hinwachsen zu einer Freundschaft, in der wir seine Gegenwart erleben und sein Wesen widerspiegeln.
Stefan Dams hält einen Gottesdienst im Rahmen der jährlichen Predigtserie nach den Sommerferien, die darauf abzielt, das geistliche Leben der Gemeinde zu erneuern und näher an Gottes Herz zu kommen. Er betont die Wichtigkeit der 21 Tage des Gebets, die zweimal jährlich stattfinden, und ermutigt die Gemeinde, aktiv daran teilzunehmen. Die Predigt fokussiert sich auf Moses Begegnung mit Gott am brennenden Dornbusch und zeigt auf, wie Mose von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott zu einer persönlichen Freundschaft mit ihm wuchs.
Stefan identifiziert vier Hindernisse, die Mose davon abhielten, Gottes Nähe zu erleben: Selbstverurteilung ("Wer bin ich?"), ein zu kleines Gottesbild ("Wer bist du?"), Menschenfurcht ("Was werden andere denken?") und Zögern ("Ich habe das noch nie getan"). Er betont, dass Christen nicht aufgrund eigener Würdigkeit oder Leistung in Gottes Gegenwart kommen, sondern aufgrund dessen, was Jesus am Kreuz vollbracht hat. Die Predigt endet mit einer Einladung, einen bewussten Schritt auf Gott zuzugehen, sich von falschen Spiegeln abzuwenden und stattdessen auf Jesus zu schauen, der der richtige Spiegel für unser Leben ist. Read more
Gott begegnet unserer Identität - Stephan Dahms
Gott möchte nicht, dass wir nur Informationen über ihn sammeln, sondern dass wir ihm in einer persönlichen, intimen Beziehung begegnen - von Angesicht zu Angesicht wie mit einem Freund. Wie Mose können wir von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu Gott hinwachsen zu einer Freundschaft, in der wir seine Gegenwart erleben und sein Wesen widerspiegeln.
Main Topics (5)
1. Die Bedeutung von Gebet und Gottes Gegenwart
- • 21 Tage des Gebets als regelmäßige Praxis nach den Sommerferien
- • Gebet ist wie das Atmen - essentiell für das christliche Leben
- • Christliches Leben sollte Begegnung und Berührung mit Gott beinhalten, nicht nur kognitives Wissen
- • Das höchste Gebot ist Gott zu lieben mit ganzem Herzen, ganzer Seele und Kraft
- • Wir brauchen nicht nur mehr Information, sondern Gottes Kraft und Gegenwart
2. Moses Weg von Distanz zu Nähe mit Gott
- • Mose war kein Superheld, sondern kämpfte mit Identitätsfragen und Unsicherheit
- • Mit 80 Jahren begegnete Mose Gott am brennenden Dornbusch
- • Gott schafft Momente, die unsere Aufmerksamkeit bekommen
- • Moses Entwicklung: vom Verstecken des Gesichts zu einer Freundschaft mit Gott
- • Am Ende leuchtete Moses Gesicht, weil er Zeit in Gottes Gegenwart verbracht hatte
3. Vier Hindernisse für eine Begegnung mit Gott
- • Erstes Hindernis: 'Wer bin ich?' - Selbstverurteilung und innere Baustellen
- • Zweites Hindernis: 'Wer bist du?' - Ein zu kleines Bild von Gott
- • Drittes Hindernis: 'Aber was ist, wenn?' - Menschenfurcht und Sorge um Meinungen anderer
- • Viertes Hindernis: 'Ich habe noch nie' - Zögern und Selbstdisqualifikation
4. Gottes Antworten auf unsere Ausreden
- • Auf 'Wer bin ich?': 'Ich werde mit dir sein' - Fokus auf Gottes Charakter statt eigene Würdigkeit
- • Auf 'Wer bist du?': 'Ich bin' - Gott ist alles, was wir brauchen
- • Auf 'Was ist, wenn?': Wir sollen uns nicht für das Evangelium schämen
- • Auf 'Ich habe noch nie': Gott hat uns ausgerüstet und ist bei uns
- • Wir kommen nicht aufgrund eigener Leistung zu Gott, sondern aufgrund dessen, was Jesus getan hat
5. Das Prinzip des Spiegelns
- • Worauf wir schauen, das spiegeln wir wider
- • Spiegelneuronen im Gehirn: Was wir beobachten, löst eine Resonanz in uns aus
- • Wenn wir auf unsere Fehler schauen, spiegeln wir Scham wider
- • Wenn wir auf Jesus schauen, beginnt unser Leben seine Liebe, Frieden und Kraft widerzuspiegeln
- • Gebet, Worship und Gottes Wort richten unseren Blick neu aus
Biblical Foundations
Direct Quotes
Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht wie einer, der mit seinem Freund redet.
Was meine Verkündigung kennzeichnete, waren nicht Überredungskunst und kluge Worte. Es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist, denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschen Weisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft.
Mose hütete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters Jetro, des Priesters von Midian. Einmal trieb die Herde tief in die Wüste hinein und kam an den Horeb, den Berg Gottes. Da erschien ihm der Engel des Herrn in einer Feuerflamme, die aus einem Dornbusch schlug. Mose sah, dass der Busch zwar in Flammen stand, aber nicht verbrannte. Das ist ja seltsam, sagte er zu sich selbst. Warum verbrennt dieser Busch nicht? Das muss ich mir näher ansehen. Als der Herr sah, dass Mose herankam, um es genauer zu betrachten, rief er ihn aus dem Busch heraus zu Mose, Mose, hier bin ich, antwortete Mose. Komm nicht näher, befahl Gott ihm. Zieh deine Sandalen aus, denn du stehst auf heiligem Boden. Ich bin der Gott deiner Vorfahren, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Als Mose das hörte, verhüllte er sein Gesicht, denn er hatte Angst, Gott anzuschauen.
Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen soll?, fragte Mose Gott. Gott antwortete, ich werde mit dir sein. Mose wandte ein, wenn ich zu den Israeliten gehe und ihnen sage, der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch gesandt. Und sie mich dann fragen, wie heißt er denn? Was soll ich Ihnen dann antworten? Gott entgegnete ihm, ich bin der ich immer bin. Sag ihnen einfach, ich bin hat mich zu euch gesandt.
Doch dann zeigte Gott unser Retter seine Freundlichkeit und Liebe. Er rettet uns nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.
Gott sandte den Sohn Jesus nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.
Mose wandte ein: Was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben und nicht auf mich hören? Bestimmt sagen sie, der Herr ist gar nicht erschienen.
Die Menschen zu fürchten ist eine gefährliche Falle. Wer aber auf den Herrn vertraut, lebt unter seinem Schutz.
Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.
Ach Herr, entgegnete Mose. Ich bin noch nie ein guter Redner gewesen. Auch jetzt, wo du mit mir sprichst, hat sich daran nichts geändert. Zum Reden habe ich einfach kein Talent. Die Worte kommen mir nur schwer über die Lippen. Aber der Herr sagte, wer hat den Menschen einen Mund gegeben? Und wer ist es, der stumm oder taub sehen oder blind macht? Das bin doch wohl ich, der Herr. Darum geh jetzt, ich bin bei dir und werde dir sagen, was du reden sollst.
Und ohne Glaube ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.
Oh Herr, mein Gott, durch deine große Macht und auf deinem Befehl hin wurden Himmel und Erde geschaffen. Dir ist nichts unmöglich.
Additional references
- → 2. Mose 34
Practical Application (8)
- 1 Nimm an den 21 Tagen des Gebets teil: Nutze verschiedene Angebote wie Online-Frühgebet (6:30-7:00 Uhr), tägliche Andachten über Telegram, Instagram, Spotify oder Podcast. Nimm dir bewusst Zeit in deinem Kalender für Gott.
- 2 Mache einen Schritt auf Gott zu: Wenn du neugierig bist bezüglich des Glaubens, öffne dein Herz und gehe einen Schritt auf Gott zu. Er wird dir begegnen, auch wenn du noch nicht alles verstehst.
- 3 Überwinde Selbstverurteilung: Erinnere dich daran, dass du nicht aufgrund eigener Würdigkeit zu Gott kommst, sondern aufgrund dessen, was Jesus getan hat. Definiere dich nicht über deine Fehler, sondern über deine Identität in Christus.
- 4 Bekenne die Größe Gottes: Beginne deine Gebetszeit damit zu bekennen, wer Gott ist. Sprich zu deinen Problemen über die Größe deines Gottes, statt Gott von der Größe deiner Probleme zu erzählen.
- 5 Überwinde Menschenfurcht: Lass nicht die Meinung anderer Menschen dich davon abhalten, Gott zu begegnen und ihm zu gehorchen. Schäme dich nicht für das Evangelium.
- 6 Richte deinen Blick auf Jesus aus: Schaue bewusst auf Jesus durch Gebet, Worship und Gottes Wort. Was du anschaust, wirst du widerspiegeln. Durch den Blick auf Jesus wirst du seine Liebe, Frieden und Kraft widerspiegeln.
- 7 Gehe Schritte des Glaubens: Tue Dinge, die du vielleicht noch nie getan hast - sei es die Taufe, der Eintritt in eine Kleingruppe oder das Gebet für Kranke. Glaube beinhaltet Risiko und erfordert Gehorsam.
- 8 Schreibe Gebetsanliegen auf: Nutze die Gelegenheit, Gebetsanliegen aufzuschreiben als bewusstes Demütigen vor Gott und Statement des Glaubens. Lade Gott konkret in deine Situationen ein.