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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

Täglicher Impuls
Donnerstag

Jesus - Worte mit Vollmacht

Als Jesus lehrte, reagierten die Menschen erstaunt: 'Er lehrte nicht wie die Schriftgelehrten, sondern mit Vollmacht.' Das griechische Wort 'Exousia' bedeutet die Macht zu handeln. Jesu Worte waren nicht nur Information – sie lösten Veränderung aus. Wenn Jesus Vergebung zusprach, empfingen Menschen Vergebung. Wenn er sagte 'steh auf', standen Gelähmte auf. Selbst vor dem Grab seines toten Freundes Lazarus rief er: 'Lazarus, komm heraus!' – und der Tote wurde lebendig. Die Vision Hesekiels wurde in Jesus Christus Wirklichkeit. Nach seiner Auferstehung ging Jesus zu seinen Jüngern und 'hauchte er sie an und sprach: Empfangt den Heiligen Geist.' Der gleiche schöpferische Atem, der am Anfang Leben schuf, wird nun den Jüngern geschenkt. Jesus gibt seinen eigenen Lebensatem weiter. Was mit ihm begann, hört nicht bei ihm auf – es soll durch uns weitergehen.

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Als Jesus lehrte, reagierten die Menschen erstaunt: 'Er lehrte nicht wie die Schriftgelehrten, sondern mit Vollmacht.' Das griechische Wort 'Exousia' bedeutet die Macht zu handeln. Jesu Worte waren nicht nur Information – sie lösten Veränderung aus. Wenn Jesus Vergebung zusprach, empfingen Menschen Vergebung. Wenn er sagte 'steh auf', standen Gelähmte auf. Selbst vor dem Grab seines toten Freundes Lazarus rief er: 'Lazarus, komm heraus!' – und der Tote wurde lebendig. Die Vision Hesekiels wurde in Jesus Christus Wirklichkeit. Nach seiner Auferstehung ging Jesus zu seinen Jüngern und 'hauchte er sie an und sprach: Empfangt den Heiligen Geist.' Der gleiche schöpferische Atem, der am Anfang Leben schuf, wird nun den Jüngern geschenkt. Jesus gibt seinen eigenen Lebensatem weiter. Was mit ihm begann, hört nicht bei ihm auf – es soll durch uns weitergehen.

Markus 1,22; Johannes 20,22
Gebet

Bitte Jesus, dass seine Worte mit Vollmacht in dein Leben sprechen und Bereiche verändern, die festgefahren sind.

Herausforderung

Hast du schon einmal erlebt, dass ein Wort Gottes nicht nur Information war, sondern tatsächlich Veränderung in deinem Leben bewirkte?

Aufnahme vom 25. Mai 2026

Letzte Predigt

Komm, Heiliger Geist! - Atem | Stephan Dahms

Montag, 25. Mai 2026
Johannes 14,25-27
Kernaussage

Der Heilige Geist ist der Atem Gottes, der uns lebendig macht und uns befähigt, Leben in andere Menschen zu sprechen. An Pfingsten wurde der Heilige Geist ausgegossen, damit wir nicht nur Information im Kopf haben, sondern eine lebendige Herzensbeziehung mit Gott erleben und diese Liebe und Kraft weitergeben können.

Stefan Dams predigt am Pfingstsonntag über den Heiligen Geist als Atem Gottes. Er beginnt mit einer Reflexion über die moderne Smartphone-Abhängigkeit und wie diese unsere innere Ruhe und psychische Gesundheit beeinträchtigt. Die zentrale Frage lautet: Wer bekommt den ersten Zugriff auf unser Inneres – der Bildschirm oder der Geist Gottes? Die Predigt verfolgt eine vierteilige Bewegung: Der Heilige Geist beim Vater (Schöpfung), der Heilige Geist in Jesus Christus (Vollmacht und Leben), der Heilige Geist in uns (Pfingsten und persönliche Erfüllung) und der Heilige Geist durch uns (Leben schaffen durch Ermutigung, Segen und Prophetie). Dams erklärt das hebräische Wort 'Ruach' (Geist/Atem/Wind) und zeigt, wie Gott durch seinen Atem Leben schafft – von der Schöpfung über die Vision Hesekiels mit den Totengebeinen bis zu Jesus und Pfingsten. Er betont, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgießt und biblische Wahrheiten vom Kopf ins Herz bewegt. Die praktische Anwendung fordert Gläubige auf, ihre Morgenroutine zu ändern: statt zum Handy zu greifen, zuerst auf Gottes Stimme zu hören und dann durch Ermutigung, Segen und prophetische Worte Leben in andere Menschen zu sprechen. Der Gottesdienst endet mit einer Einladung, sich neu vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen.
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Stefan Dams predigt am Pfingstsonntag über den Heiligen Geist als Atem Gottes. Er beginnt mit einer Reflexion über die moderne Smartphone-Abhängigkeit und wie diese unsere innere Ruhe und psychische Gesundheit beeinträchtigt. Die zentrale Frage lautet: Wer bekommt den ersten Zugriff auf unser Inneres – der Bildschirm oder der Geist Gottes? Die Predigt verfolgt eine vierteilige Bewegung: Der Heilige Geist beim Vater (Schöpfung), der Heilige Geist in Jesus Christus (Vollmacht und Leben), der Heilige Geist in uns (Pfingsten und persönliche Erfüllung) und der Heilige Geist durch uns (Leben schaffen durch Ermutigung, Segen und Prophetie). Dams erklärt das hebräische Wort 'Ruach' (Geist/Atem/Wind) und zeigt, wie Gott durch seinen Atem Leben schafft – von der Schöpfung über die Vision Hesekiels mit den Totengebeinen bis zu Jesus und Pfingsten. Er betont, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes in unsere Herzen ausgießt und biblische Wahrheiten vom Kopf ins Herz bewegt. Die praktische Anwendung fordert Gläubige auf, ihre Morgenroutine zu ändern: statt zum Handy zu greifen, zuerst auf Gottes Stimme zu hören und dann durch Ermutigung, Segen und prophetische Worte Leben in andere Menschen zu sprechen. Der Gottesdienst endet mit einer Einladung, sich neu vom Heiligen Geist erfüllen zu lassen.

Hauptthemen (5)

1. Die Ablenkung durch Smartphones und die Sehnsucht nach dem Atem Gottes

  • Smartphones haben den ungestörten Kopf aus der westlichen Welt verschwinden lassen
  • Seit 2012 gibt es einen massiven Anstieg von Angststörungen, besonders bei der jungen Generation
  • Die Generation, die 4 Stunden am Tag am Smartphone verbringt, kämpft mit Angst, Einsamkeit und Erschöpfung
  • Die entscheidende Frage ist: Wer bekommt den ersten Zugriff auf dein Inneres - der Bildschirm oder der Geist Gottes?
  • Der Mensch lebt nicht nur von Informationen, sondern vom Atem Gottes

2. Der Heilige Geist beim Vater - Schöpfung durch Gottes Atem

  • Am Anfang schwebte der Geist Gottes (Ruach) über dem Wasser
  • Ruach bedeutet Geist, Wind und Atem zugleich
  • Gott schuf durch seinen Atem - wo der Atem Gottes auf ungeformte Materie trifft, entsteht Schöpfung
  • Gott hauchte dem Menschen den Atem des Lebens in die Nase und der Mensch wurde zum Ebenbild Gottes
  • Nach dem Sündenfall versprach Gott durch Hesekiel, seinen Atem wieder zu seinem Volk zu schicken

3. Der Heilige Geist in Jesus Christus

  • Jesus lehrte mit Vollmacht (Exousia) - seine Worte lösten Reaktionen aus
  • Wenn Jesus sprach, geschahen Wunder: Vergebung, Heilung, Befreiung, Auferweckung
  • Die Vision von Hesekiel (trockene Gebeine werden lebendig) wurde in Jesus Christus Wirklichkeit
  • Jesus ist der Atem Gottes, der Leben schafft

4. Der Heilige Geist erfüllt uns - Pfingsten

  • Nach der Auferstehung hauchte Jesus die Jünger an und sagte: 'Empfangt den Heiligen Geist'
  • An Pfingsten wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an zu predigen
  • Der Heilige Geist ist ein besonderer Lehrer, der Information vom Kopf ins Herz bringt
  • Der Heilige Geist macht biblische Wahrheiten real und erfahrbar
  • Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist
  • Im Reich Gottes dient Kraft immer der Liebe - Geist, Liebe und Kraft gehören zusammen

5. Der Heilige Geist durch uns - Leben schaffen durch unsere Worte

  • Der Heilige Geist soll nicht bei uns bleiben, sondern durch uns fließen
  • Wir können mit unserem Atem und unseren Worten Leben schaffen
  • Drei praktische Wege: Ermutigung, Segen aussprechen, Prophetie
  • Ermutigung bedeutet, etwas Gutes wahrzunehmen und zu benennen
  • Segen bedeutet, einen Menschen mit Gottes Augen zu sehen und auszusprechen, was Gott in ihn hineingelegt hat
  • Prophetie ist ein Ohr, das auf Gott eingestimmt ist - stärkend, ermutigend, tröstend

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 14,25-27

Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Ich gebe euch nicht, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

1. Mose 1,1-2

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde und die Erde war wüst und leer und Finsternis lag auf der Tiefe und der Heilige Geist, der Geist Gottes, schwebte über dem Wasser.

1. Mose 2,7

Da formte Gott der Herr aus der Erde den Menschen und blies ihm den Atem des Lebens in die Nase, so wurde der Mensch lebendig.

Hesekiel 37,1-10

Da wurde ich vom Herrn ergriffen und hatte eine Vision. Darin hob mich Gottes Geist empor und brachte mich in ein weites Tal, das mit toten Gebeinen übersät war. Er führte mich an ihnen vorbei. Sehr viele Knochen bedeckten dort den Boden des Tals und sie waren völlig vertrocknet. Dann fragte er mich: Menschenkind, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Oh Herr, mein Gott, antwortete ich. Das weißt nur du. Da sagte er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sage zu ihnen: Ihr gebleichten Knochen hört das Wort des Herrn. So spricht Gott der Herr zu diesen Knochen: Seht, ich werde euch Atem einhauchen und euch wieder lebendig machen. Ich gebe euch Sehnen, lasse Fleisch an euch wachsen und überziehe euch mit Haut. Ich hauche euch Atem ein und mache euch wieder lebendig. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. Ich weissagte, wie er mir befohlen hatte und noch während ich redete, hörte ich plötzlich ein lautes Geräusch und die Knochen rückten zusammen und verbanden sich miteinander. Und dann bildete sich vor meinen Augen Sehnen und Fleisch auf den Knochen. Schließlich wurden sie von Haut überzogen. Aber sie hatten noch keinen Atem in sich. Da sagte er zu mir: Weissage über den Atem, weissage Menschenkind und sage zu dem Atem. So spricht Gott der Herr: Komm, oh Atem, aus den vier Winden. Hauche diese Erschlagenen an, damit sie wieder lebendig werden. Ich weissagte, wie es mir befohlen hatte und der Atem fuhr in sie hinein und sie wurden lebendig. Sie standen auf und es war eine riesige Menschenmenge.

Markus 1

Die Zuhörer waren von seiner Lehre tief beeindruckt, denn er lehrte sie nicht wie die Schriftgelehrten, sondern mit Vollmacht.

Johannes 20,22

Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist.

Apostelgeschichte 2,1-4

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt wie von Feuer und setzten sich auf einen jeden von ihnen. Und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen und in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen zu reden eingab.

Römer 5,5

Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist.

1. Korinther 14,12

Strebt nach der Liebe. Bemüht euch um die Gaben des Geistes. Am meisten aber darum, dass ihr prophetisch redet.

Hebräer 10

Lasst uns aufeinander acht haben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Weitere Referenzen

  • 4. Mose 11
  • 1. Korinther 14

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Verändere deine Morgenroutine: Greife nicht als erstes zum Handy, sondern verbringe die ersten zwei Minuten des Tages damit, auf den Heiligen Geist zu hören. Lade das Handy nicht am Bett, sondern am Ladegerät. Mache dir eine Tasse Kaffee, setze dich hin, öffne deine Hände und sage: 'Komm, Heiliger Geist. Erfülle mich und diesen Tag.'
  • 2 Praktiziere Ermutigung: Nimm bewusst etwas Gutes in anderen Menschen wahr und benenne es. Gehe durch den Tag mit der Perspektive: Wen kann ich heute ermutigen? Sei es am Arbeitsplatz, im Restaurant oder in der Familie - sprich Worte der Ermutigung aus, die Leben schaffen.
  • 3 Spreche Segen über Menschen aus: Sehe Menschen mit Gottes Augen und spreche über ihrem Leben aus, was Gott in sie hineingelegt hat. Segen geht tiefer als Ermutigung - er sagt nicht nur 'gut gemacht', sondern 'so wie du bist, bist du von Gott gewollt'.
  • 4 Sei präsent im Moment: Wenn du in der Schlange im Supermarkt stehst, auf einen Freund im Café wartest oder beim Friseur sitzt, hole nicht das Handy raus, sondern nimm deine Umgebung wahr. Frage Gott: 'Wen darf ich ermutigen? Wen darf ich ansprechen?'
  • 5 Öffne dich für prophetische Impulse: Achte auf innere Impulse des Heiligen Geistes: Rufe jemanden an, gehe zum Gebet nach vorne, sprich jemanden an, lade jemanden zum Essen ein. Prophetie ist ein Ohr, das auf Gott eingestimmt ist, um andere zu stärken, zu ermutigen und zu trösten.