Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Täglicher Impuls Dienstag Die Feinabstimmung des Universums
Stell dir ein riesiges Mischpult vor mit tausenden von Reglern. Jeder einzelne muss exakt richtig eingestellt sein, damit Leben möglich wird. Genau so sehen Wissenschaftler unser Universum: Die Naturkonstanten – Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, die Ausdehnung des Universums – müssen alle in einem extrem präzisen Bereich liegen. Wäre die Schwerkraft nur minimal anders, könnten sich keine Sterne bilden oder sie würden sofort kollabieren.
Die Wahrscheinlichkeit für diese perfekte Einstellung? 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 – eine Zahl, die unsere Vorstellung sprengt. Zum Vergleich: Die Anzahl aller Atome im Universum liegt nur bei 10 hoch 80. Das ist kein Beweis für Gott, aber ein Grund zum Staunen. 'Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.' Warum ist überhaupt etwas da?
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Stell dir ein riesiges Mischpult vor mit tausenden von Reglern. Jeder einzelne muss exakt richtig eingestellt sein, damit Leben möglich wird. Genau so sehen Wissenschaftler unser Universum: Die Naturkonstanten – Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, die Ausdehnung des Universums – müssen alle in einem extrem präzisen Bereich liegen. Wäre die Schwerkraft nur minimal anders, könnten sich keine Sterne bilden oder sie würden sofort kollabieren. Die Wahrscheinlichkeit für diese perfekte Einstellung? 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 – eine Zahl, die unsere Vorstellung sprengt. Zum Vergleich: Die Anzahl aller Atome im Universum liegt nur bei 10 hoch 80. Das ist kein Beweis für Gott, aber ein Grund zum Staunen. 'Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.' Warum ist überhaupt etwas da?
Stell dir ein riesiges Mischpult vor mit tausenden von Reglern. Jeder einzelne muss exakt richtig eingestellt sein, damit Leben möglich wird. Genau so sehen Wissenschaftler unser Universum: Die Naturkonstanten – Schwerkraft, elektromagnetische Kraft, die Ausdehnung des Universums – müssen alle in einem extrem präzisen Bereich liegen. Wäre die Schwerkraft nur minimal anders, könnten sich keine Sterne bilden oder sie würden sofort kollabieren. Die Wahrscheinlichkeit für diese perfekte Einstellung? 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 – eine Zahl, die unsere Vorstellung sprengt. Zum Vergleich: Die Anzahl aller Atome im Universum liegt nur bei 10 hoch 80. Das ist kein Beweis für Gott, aber ein Grund zum Staunen. 'Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.' Warum ist überhaupt etwas da?
Herr, ich staune über die unfassbare Ordnung und Schönheit deiner Schöpfung. Danke, dass du alles so perfekt geschaffen hast.
Was in der Schöpfung bringt dich zum Staunen über Gottes Größe und Präzision?
Aufnahme vom 28. Juli 2026
Letzte Predigt Leid: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Böses in der Welt? | Stephan Dahms
Dienstag, 28. Juli 2026 Römer 1,20 Kernaussage Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern beantworten verschiedene Fragen: Wissenschaft erklärt das 'Wie', während Glaube das 'Warum' beantwortet. Glaube ist nicht nur nachvollziehbar und rational vertretbar, sondern vor allem erlebbar durch eine persönliche Begegnung mit Gott, die unser Herz berührt und uns zum Staunen über seine Schöpfung führt.
In dieser Predigt über Glaube und Wissenschaft geht Stephan Dahms der Frage nach, ob wissenschaftliches Denken und der christliche Glaube miteinander vereinbar sind. Er argumentiert, dass Glaube und Wissenschaft unterschiedliche, aber komplementäre Fragen beantworten: Die Wissenschaft erklärt das "Wie", während der Glaube das "Warum" beantwortet. Anhand der Feinabstimmung des Universums, den Naturkonstanten und der Arbeit gläubiger Wissenschaftler wie Georges Lemaître, Isaac Newton und Francis Collins zeigt er auf, dass Wissenschaft keineswegs den Glauben widerlegt, sondern vielmehr zum Staunen über Gottes Schöpfung führen kann.
Die Predigt betont, dass Glaube mehr ist als nur intellektuelles Wissen – es geht um persönliche Begegnung und Beziehung mit Gott. Durch die Geschichte von Francis Collins, der als Wissenschaftler durch eine persönliche Gottesbegegnung zum Glauben fand, und die biblische Geschichte von Hiob verdeutlicht Dahms, dass wahre Erkenntnis Gottes nicht nur durch Argumente, sondern durch Erfahrung kommt. Er lädt die Zuhörer ein, nicht nur über Gott nachzudenken, sondern ihm persönlich zu begegnen, die Gedankenmauern abzubauen und im Staunen über Gottes Schöpfung anzubeten. Die Predigt schließt mit einem Gebet und einer Einladung, Jesus ins Leben einzuladen. Weiterlesen
Leid: Wenn Gott gut ist, warum gibt es so viel Böses in der Welt? | Stephan Dahms
Wissenschaft und Glaube sind keine Gegensätze, sondern beantworten verschiedene Fragen: Wissenschaft erklärt das 'Wie', während Glaube das 'Warum' beantwortet. Glaube ist nicht nur nachvollziehbar und rational vertretbar, sondern vor allem erlebbar durch eine persönliche Begegnung mit Gott, die unser Herz berührt und uns zum Staunen über seine Schöpfung führt.
Hauptthemen (4)
1. Gedankenmauern zwischen Glaube und Wissenschaft
- • Viele Menschen glauben, dass Wissenschaft und Glaube sich gegenseitig ausschließen
- • Diese Gedankenmauern entstehen durch Vorannahmen, die uns von neuen Erkenntnissen abhalten
- • Die Frage 'Glaube oder Wissenschaft' ist möglicherweise falsch gestellt
- • Wissenschaft beantwortet das 'Wie', Glaube beantwortet das 'Warum'
2. Ist Glaube nachvollziehbar?
- • Die Feinabstimmung des Universums zeigt erstaunliche Präzision der Naturkonstanten
- • Die Wahrscheinlichkeit für die besondere Anfangsordnung unseres Universums liegt bei 1 zu 10 hoch 10 hoch 123
- • Viele renommierte Wissenschaftler waren und sind gläubige Christen (Kepler, Newton, Maxwell, Lemaître, Collins)
- • Georges Lemaître, der Begründer der Urknalltheorie, war katholischer Priester und Astrophysiker
- • Ein wenig Wissenschaft entfernt von Gott, viel Wissenschaft bringt zu ihm zurück
3. Ist Glaube erlebbar?
- • Die Geschichte von Francis Collins zeigt den Weg vom Atheismus zum Glauben
- • Argumente und Verstand bereiten vor, aber die Begegnung mit Gott öffnet das Herz
- • Glaube ist nicht nur theoretisches Wissen, sondern persönliche Beziehung
- • Hiob kannte Gott vom Hörensagen, aber dann begegnete er ihm persönlich
- • Es geht nicht nur um Informationen, sondern um eine Einladung, Gott kennenzulernen
4. Staunen als Form der Anbetung
- • Wissenschaftliche Entdeckungen führen zu größerem Staunen über Gottes Schöpfung
- • Je mehr wir entdecken, desto mehr erkennen wir, wie wenig wir wissen
- • Die Schöpfung hört nicht auf, von ihrem Schöpfer zu erzählen
- • Jede neue Entdeckung kann mehr von Gottes Größe, Kreativität und Weisheit zeigen
- • Staunen über Gott ist wichtiger als alle Antworten zu haben
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Seit der Erschaffung der Welt sind seine Werke ein sichtbarer Hinweis auf ihn, den unsichtbaren Gott, auf seine ewige Macht und sein göttliches Wesen.
Ich habe von Dingen geredet, die ich nicht begreife. Sie sind zu hoch für mich und übersteigen meinen Verstand. Du hast gesagt, hör mir zu, jetzt rede ich. Ich will dich fragen und du sollst mir antworten. Herr, ich kannte dich nur vom Hören sagen. Jetzt aber habe ich dich mit meinen eigenen Augen gesehen.
Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist.
Praktische Anwendung (4)
- 1 Gedankenmauern identifizieren und abbauen: Überprüfe, welche Gedankenmauern dich davon abhalten, Neues auszuprobieren oder Glaube und Wissenschaft zu verbinden. Sei bereit, festgelegte Überzeugungen zu hinterfragen und dich ehrlich mit den Argumenten auseinanderzusetzen.
- 2 Vom Kopf zum Herzen kommen: Glaube ist mehr als intellektuelles Wissen. Öffne dein Herz für eine persönliche Begegnung mit Gott und lade ihn ein, dir zu begegnen, anstatt nur Informationen über ihn zu sammeln.
- 3 Staunen über Gottes Schöpfung kultivieren: Nutze wissenschaftliche Erkenntnisse und Naturbeobachtungen nicht nur zum Verstehen, sondern als Anlass zum Staunen über Gottes Größe, Kreativität und Weisheit. Lass Staunen zu einer Form deiner Anbetung werden.
- 4 Gott dein Herz geben: Erkenne, dass Gott nicht primär dein Wissen oder deine Argumente sucht, sondern eine Beziehung zu dir wünscht. Lade Jesus in dein Leben ein und folge ihm nach, wenn du diese persönliche Beziehung noch nicht hast.