Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Der eingeborene Sohn Gottes
Jesus ist nicht halb Gott und halb Mensch – er ist ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig. Das apostolische Glaubensbekenntnis nennt ihn 'den eingeborenen Sohn Gottes', und das war damals eine provokante Aussage. Die zwölf Verben im Glaubensbekenntnis zeigen seine volle Menschlichkeit und Göttlichkeit: empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet. Er wurde geboren wie wir, litt wie wir – aber er wurde empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, auferstanden von den Toten. Kolosser beschreibt es kraftvoll: 'Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes... Durch ihn ist alles erschaffen... Gott wollte in seiner ganzen Fülle in ihm wohnen.' Wenn du wissen willst, wie Gott ist, schau auf Jesus Christus.
Bete, dass Gott dir hilft, die volle Herrlichkeit und Menschlichkeit von Jesus besser zu verstehen.
Siehst du Jesus als vollkommen Gott und vollkommen Mensch – oder hast du ihn in eine dieser Kategorien eingeschränkt?
Aufnahme vom 15. März 2026
CREDO: Unser Glaubensbekenntnis- Gott 15. März 2026
Jesus Christus ist nicht nur ein guter Lehrer oder historische Figur, sondern der Sohn Gottes und Herr über alles. Die zentrale Frage ist nicht, wer Jesus im Allgemeinen ist, sondern wer Jesus persönlich für dich ist und ob er wirklich Herr über dein ganzes Leben ist.
Hauptthemen
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1. Das apostolische Glaubensbekenntnis als Grundlage des Glaubens
- • Das apostolische Glaubensbekenntnis wurde im zweiten Jahrhundert als Taufbekenntnis geschrieben
- • Es ist ein gemeinsames Bekenntnis der Christenheit über Länder, Sprachen und Generationen hinweg
- • Das Bekenntnis basiert nicht auf wechselnden Meinungen, sondern auf ewigen Wahrheiten
- • Die Bibel ist die Autorität, das Glaubensbekenntnis ist eine Zusammenfassung biblischer Wahrheiten
2. Die drei Titel Jesu: Christus, Sohn Gottes, Herr
- • Christus bedeutet 'der Gesalbte', der verheißene Messias und Retter - nicht einer von vielen, sondern der eine
- • Jesus ist der eingeborene Sohn Gottes - ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig
- • Herr (Kyrios) war ein politischer Begriff, der dem Kaiser vorbehalten war - Jesus als Herrn zu bekennen war Hochverrat
- • Diese Titel zeigen Jesu volle Identität und fordern unsere vollständige Hingabe
3. Die zwölf Verben des Glaubensbekenntnisses über Jesus
- • Empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet
- • Diese Verben zeigen sowohl Jesu volle Menschlichkeit als auch seine volle Göttlichkeit
- • Durch den Heiligen Geist empfangen und von der Jungfrau Maria geboren zeigt seine göttliche Natur
- • Seine Auferstehung, Himmelfahrt und zukünftige Wiederkehr bestätigen seine Herrschaft
4. Die persönliche Frage: Wer ist Jesus für dich?
- • Wie du jemanden nennst, zeigt, wie gut du ihn kennst
- • Jesus ist nicht nur Kopfwissen, sondern eine persönliche Herzensbeziehung
- • Die Frage ist nicht, was andere sagen, sondern wer ist Jesus persönlich für dich
- • Christsein bedeutet nicht halber Christ sein - es fordert alles oder nichts
5. Jesus als Herr im praktischen Leben
- • Jesus fragt: Warum nennt ihr mich Herr und tut nicht, was ich sage?
- • Wenn Jesus wirklich Herr ist, zeigt sich das in unserem Lebenszeugnis
- • Jesus ist kein Tyrann, sondern ein König, der durch Liebe regiert, nicht durch Angst
- • Im Namen Jesu zittern Dämonen, zerbrechen Ketten und werden Zerbrochene geheilt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Halleluja, lobt den Herrn. Er hat die Zahl der Sterne festgelegt und gab jedem Einzelnen einen Namen. Wie groß ist unser Herr und wie gewaltig seine Macht. Unermesslich ist seine Weisheit.
Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken. Und meine Wege sind nicht eure Wege. Denn wie der Himmel die Erde überragt, so sind auch meine Wege viel höher als eure Wege.
Gnädig und barmherzig ist der Herr. Groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe. Der Herr ist gut zu allen und schließt niemanden von seinem Erbarmen aus.
Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes. Als sein Sohn steht er über der ganzen Schöpfung und war selbst schon längst vor ihr da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist.
Heilig, heilig, heilig ist der Herr. Der allmächtige Gott. Immer war, der heute da ist und der kommen wird.
Fragte er, für wen haltet ihr mich? Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes.
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.
Und wenn ihn die unreinen Geister sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien, du bist der Sohn Gottes.
Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes. Er war bereits da noch, bevor Gott irgendetwas erschuf und ist der Erste aller Schöpfung. Durch ihn hat Gott alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist.
Weil Gott so gnädig ist, hat er uns durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigener Verdienst. Es ist ein Geschenk Gottes.
Im Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott. Und das Wort war Gott. Das Wort wurde Fleisch in Jesus Christus und wohnte unter uns.
Warum nennt ihr mich immer Herr, wenn ihr doch nicht tut, was ich sage?
Nicht alle, die zu mir sagen, Herr, werden in Gottes neue Welt kommen, sondern nur die, die auch tun, was mein Vater im Himmel will.
Weitere Referenzen
- → Römer 8
Praktische Anwendung
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- 1 Jesus persönlich kennenlernen: Es geht nicht nur um Kopfwissen über Jesus, sondern um eine persönliche Herzensbeziehung. Nimm dir Zeit, Jesus im Gebet und durch sein Wort wirklich kennenzulernen, nicht nur über ihn zu wissen.
- 2 Jesus als Herrn im Alltag bekennen: Prüfe dein Leben: Wo nennst du Jesus Herr, tust aber nicht, was er sagt? Lass Jesus wirklich Herr über alle Lebensbereiche sein - Arbeit, Beziehungen, Finanzen, Medienkonsum.
- 3 Mutig von Jesus erzählen: Nutze die Gelegenheiten, Menschen von der Liebe Jesu zu erzählen. Lade Menschen zu Ostern (Karfreitag 3. April, Ostersonntag 5. April) ein, damit sie Jesus kennenlernen können.
- 4 In der Kirche mitarbeiten: Setze deine Begabungen im Reich Gottes ein, besonders im Kids-Bereich werden Mitarbeiter gebraucht. Diene anderen, um das weiterzugeben, was du von Gott empfangen hast.
- 5 Das Glaubensbekenntnis bewusst sprechen: Bekenne regelmäßig bewusst, was du glaubst. Lass das apostolische Glaubensbekenntnis zu einem persönlichen Statement deines Glaubens werden, nicht nur zu religiösen Worten.