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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

This content is currently available in German only.
Daily Bite
Saturday

Der Geist leitet auf dem richtigen Weg

'Wenn aber der Geist der Wahrheit kommen wird, dann wird er euch in aller Wahrheit leiten.' Gott lässt uns nicht allein, sondern zeigt uns klar den Weg. Der Heilige Geist leitet uns durch Gottes Wort. 'Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege' – dieser Psalm beschreibt, wie Gott uns führt. 98% unserer Fragen sind bereits im Wort Gottes beantwortet, besonders in den Zehn Geboten. Für die restlichen 2% können wir fragen: Was hätte Jesus getan? Doch haben wir ein Problem: Wie beim Autofahren mit Navi denken wir oft, es besser zu wissen. Der Heilige Geist gibt uns Orientierung, aber lassen wir uns auch leiten? Die Frage ist nicht, ob Gott uns führen will, sondern ob wir gehorsam seinem Wort folgen.

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'Wenn aber der Geist der Wahrheit kommen wird, dann wird er euch in aller Wahrheit leiten.' Gott lässt uns nicht allein, sondern zeigt uns klar den Weg. Der Heilige Geist leitet uns durch Gottes Wort. 'Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege' – dieser Psalm beschreibt, wie Gott uns führt. 98% unserer Fragen sind bereits im Wort Gottes beantwortet, besonders in den Zehn Geboten. Für die restlichen 2% können wir fragen: Was hätte Jesus getan? Doch haben wir ein Problem: Wie beim Autofahren mit Navi denken wir oft, es besser zu wissen. Der Heilige Geist gibt uns Orientierung, aber lassen wir uns auch leiten? Die Frage ist nicht, ob Gott uns führen will, sondern ob wir gehorsam seinem Wort folgen.

Johannes 16:13
Prayer

Bitte den Heiligen Geist um Gehorsam und die Bereitschaft, dich täglich durch Gottes Wort leiten zu lassen.

Challenge

In welchen Bereichen meines Lebens ignoriere ich die Führung des Heiligen Geistes durch Gottes Wort?

Recording from May 14, 2026

Sermon

Gottesdienst am 14.05.2026 - Eins wie Vater und Sohn

Thursday, May 14, 2026
Johannes 12,32
Key Point

An Christi Himmelfahrt feiern wir, dass Jesus nicht einfach weg ist, sondern zum Vater erhöht wurde und zur Rechten Gottes sitzt. Er regiert als Herr und König, tritt als Hohepriester für seine Gemeinde ein und sendet sie als Zeugen in die Welt. Die Kirche lebt nicht aus eigener Kraft, sondern aus Gottes Herrschaft und seiner Gegenwart durch den auferstandenen und erhöhten Christus.

Dieser Gottesdienst am Christi Himmelfahrt aus der St. Martini Gemeinde unter Leitung von Pastor Thomas Schechter widmet sich der Bedeutung der Himmelfahrt Christi und der Einheit der Gemeinde. Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor unter der Leitung von Michael Feuchtmeier und Sego Kimura an der Orgel. Die zentrale Botschaft lautet: Jesus ist nicht einfach verschwunden, sondern erhöht zur Rechten Gottes, wo er als Hohepriester für seine Gemeinde eintritt und sie in die Welt sendet. Die Predigt konzentriert sich auf Johannes 17, Verse 20-26, das sogenannte hohepriesterliche Gebet Jesu. Pastor Schechter entwickelt vier Hauptgedanken: die göttliche Grundlage der Einheit der Gemeinde im dreieinen Gott, die sichtbare Frucht dieser Einheit im gemeindlichen Leben, das missionarische Ziel dieser Einheit als Zeugnis für die Welt, und schließlich das Leben aus der Fürbitte Christi als Hohepriester. Der Gottesdienst schließt mit Fürbitten für die bedrängte Kirche weltweit, für Kriegsgebiete, Kranke und die Gesellschaft, sowie mit dem Segen und einem musikalischen Nachspiel.
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Dieser Gottesdienst am Christi Himmelfahrt aus der St. Martini Gemeinde unter Leitung von Pastor Thomas Schechter widmet sich der Bedeutung der Himmelfahrt Christi und der Einheit der Gemeinde. Der Gottesdienst wird musikalisch begleitet vom Posaunenchor unter der Leitung von Michael Feuchtmeier und Sego Kimura an der Orgel. Die zentrale Botschaft lautet: Jesus ist nicht einfach verschwunden, sondern erhöht zur Rechten Gottes, wo er als Hohepriester für seine Gemeinde eintritt und sie in die Welt sendet. Die Predigt konzentriert sich auf Johannes 17, Verse 20-26, das sogenannte hohepriesterliche Gebet Jesu. Pastor Schechter entwickelt vier Hauptgedanken: die göttliche Grundlage der Einheit der Gemeinde im dreieinen Gott, die sichtbare Frucht dieser Einheit im gemeindlichen Leben, das missionarische Ziel dieser Einheit als Zeugnis für die Welt, und schließlich das Leben aus der Fürbitte Christi als Hohepriester. Der Gottesdienst schließt mit Fürbitten für die bedrängte Kirche weltweit, für Kriegsgebiete, Kranke und die Gesellschaft, sowie mit dem Segen und einem musikalischen Nachspiel.

Main Topics (5)

1. Die drei zentralen Ansagen von Christi Himmelfahrt

  • Jesus ist erhöht - der Sohn Gottes regiert als Herr und König
  • Jesus tritt für uns ein - er ist unser hoher Priester
  • Jesus sendet seine Gemeinde in die Welt
  • Die Kirche lebt aus Gottes Herrschaft und seiner Gegenwart, nicht aus eigener Kraft

2. Die göttliche Grundlage unserer Einheit

  • Einheit ist kein menschlicher Ausgangspunkt, sondern von göttlichem Ursprung
  • Vater und Sohn leben in vollkommener Einheit - ineinander, nicht nebeneinander
  • Die Gemeinde wird in diese göttliche Bewegung hineingenommen durch Teilhabe (Unio Cum Christo)
  • Die Gemeinde lebt aus übertragener Herrlichkeit, nicht aus eigener Substanz
  • Diese Einheit hat ihren Ursprung in der Ewigkeit, ehe der Grund der Welt gelegt war
  • Die Einheit ist stabil, weil sie in Gott gegründet ist, nicht weil wir stark sind

3. Die sichtbare Frucht in der Gemeinde

  • Einheit bedeutet 'zur Vollendung gebracht werden' - ein Prozess des Wachsens und Reifens
  • Die Gemeinde ist durch den Heiligen Geist zu einem Leib getauft (1. Korinther 12)
  • Einheit ist nicht Gleichförmigkeit oder Gleichschaltung, sondern Vielfalt in Verbundenheit
  • Diese Einheit zeigt sich in kleinen Gesten: wie wir miteinander und übereinander reden, wie wir uns in Konflikten verhalten
  • Jeder soll seine Gaben zum Nutzen der anderen einsetzen
  • Die Gemeinschaft wird besonders beim Abendmahl sichtbar - alle leben aus derselben Gnade
  • Einheit ist gefährdet durch Stolz, Verletzung und Schweigen statt Versöhnen
  • Einheit ohne Wahrheit zerfällt, Wahrheit ohne Liebe verhärtet - beides gehört zusammen

4. Das missionarische Ziel unserer Einheit

  • Die Einheit der Gemeinde ist nicht Selbstzweck, sondern Zeugnis
  • 'Damit die Welt glaube' - Einheit wirkt auf das Herz, nicht nur auf den Verstand
  • Die Welt sieht Gott nicht, aber sie sieht die Gemeinde
  • In der Gemeinde soll Liebe, die trägt, Einheit, die hält, und Vergebung sichtbar werden
  • Wenn eine Gemeinde zerfällt, verliert das Evangelium an Sichtbarkeit
  • Einheit ist keine interne Frage, sondern eine Verantwortung mit missionarischer Bedeutung
  • Die Gemeinde ist als sichtbares Zeichen der Gegenwart Christi zurückgelassen

5. Leben aus der Fürbitte des Hohepriesters

  • Jesus lebt für uns vor dem Vater und lebt in uns durch den Heiligen Geist
  • Dieser baut Kirche mit Menschen, die er zu Gott führt
  • Jesus ist erhöht zur Rechten Gottes, er regiert und vergisst seine Gemeinde nicht
  • Er ist unser Fürsprecher und hält uns fest
  • Nicht unsere Einheit trägt die Kirche, er trägt sie durch Zeit und Ewigkeit

Biblical Foundations

Direct Quotes

Johannes 12,32

Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen

Psalm 47,2-10

Schlagt froh in die Hände alle Völker und jauchzet Gott mit fröhlichem Schall. Denn der Herr, der Allerhöchste, ist heilig, ein großer König über die ganze Erde. Er beugt die Völker unter uns und Völkerschaften unter unsere Füße. Er erwählt uns unser Erbteil, die Herrlichkeit Jakobs, den er lieb hat. Gott fährt auf unter Jauchzen, der Herr beim Hall der Posaune. Lob singet, Lob singet Gott, Lob singet, Lob singet unserem Könige. Denn Gott ist der König über die ganze Erde, Lob singet ihm mit Psalmen. Gott ist König über die Völker. Gott sitzt auf seinem heiligen Thron. Die Fürsten der Völker sind versammelt als Volk des Gottes, Abraham. Denn Gott gehört die Starken auf Erden. Er ist hoch erhaben

Apostelgeschichte 1,1-14

Den Bericht habe ich gegeben, lieber Theophilus, von all dem, was Jesus von Anfang an tat und lehrte, bis zu dem Tag, an dem er aufgenommen wurde, nachdem er den Aposteln, die er erwählt hatte, durch den Heiligen Geist Weisung gegeben hatte. Ihnen zeigte er sich nach seinem Leiden durch viel Beweise als der Lebendige und ließ sich sehen unter ihnen 40 Tage lang und redete mit ihnen vom Reich Gottes. Und als er mit ihnen zusammen war, befahl er ihnen, Jerusalem nicht zu verlassen, sondern zu warten auf die Verheißung des Vaters, die ihr, so sprach er, von mir gehört habt. Denn Johannes hat mit Wasser getauft. Ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden, nicht lange nach diesem Tage. Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen, Herr, wirst du in dieser Zeit wieder aufrichten das Reich für Israel? Er sprach aber zu ihnen, es gebührt euch nicht, Zeit oder Stunde zu wissen, die der Vater in seiner Macht bestimmt hat. Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Und als er das gesagt hatte, wurde er zusehends aufgehoben und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten, ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt den Himmel fahren sehen. Da kehrten sie nach Jerusalem zurück von dem Berg, der heißt Ölberg und liegt nahe bei Jerusalem, einen Sabbatweg entfernt. Und als sie hineinkamen, stiegen sie hinauf in das Obergemach des Hauses, wo sie sich aufzuhalten pflegten. Petrus, Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomeus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alpheus und Simon, der Zelot und Judas, der Sohn des Jakobus. Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu und seinen Brüdern

Johannes 17,20-26

Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins sein, wie du Vater in mir bist und ich in dir. So sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sein, wie wir eins sind. Ich in ihnen, du in mir, damit sie vollkommen eins sein und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst. Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir sein, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen. Die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war. Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht, ich aber kenne dich und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihnen kundtun, damit die Liebe, die du mir mitgeliebst, in ihnen sei und ich in ihnen

Additional references

  • Johannes 10,30
  • 1. Korinther 12
  • Heidelberger Katechismus Frage 55

Practical Application (5)

  • 1 Gemeinde leben: Nicht isoliert und nicht individuell, sondern verbunden mit anderen Gläubigen leben. Die Einheit der Gemeinde aktiv suchen und pflegen als sichtbares Zeichen der Gegenwart Christi.
  • 2 Versöhnung suchen: Nicht warten, sondern Versöhnung aktiv vorleben. In Konflikten nicht schweigen, sondern aufeinander zugehen und einander tragen.
  • 3 Wahrheit bezeugen: Nicht schweigen aus Angst oder Bequemlichkeit, aber in Liebe reden. Als Zeuge Christi in der Welt leben und das Evangelium weitergeben.
  • 4 Aus göttlicher Herrlichkeit leben: Erkennen, dass wir nicht aus eigener Substanz leben, sondern aus der übertragenen Herrlichkeit Christi. Gaben zum Nutzen der anderen mit Frucht einsetzen.
  • 5 In der Gewissheit der Fürsprache ruhen: Vertrauen, dass Jesus zur Rechten Gottes für uns eintritt. Nicht die eigene Leistung oder Stärke suchen, sondern aus seiner Liebe und seinem Schutz leben.