BGSG LIVE
Wir sind eine Gemeinde, die verschiedene Angebote hat, um Jesus besser kennenzulernen. Eine davon ist dieser Youtube-Kanal. Für weitere Informationen besucht gerne einmal unsere Webseite. Mit unsere Gaben und veschiedenen Diensten wollen wir Jesus verherrlichen und unsere Zuschauer erbauen. Jeder hat die eigene Verantwortung die Inhalte für sich selbst zu prüfen.
Liebe zu den Geschwistern ist Liebe zu Christus
Jesus macht in Matthäus 25 deutlich: 'Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.' Wenn wir den Geschwistern in ihrer Not dienen, dienen wir Christus selbst. Die Gerechten werden nicht durch soziales Engagement gerecht, sondern sie dienen einander, weil sie bereits gerecht sind. Die Verfluchten sagten auch 'Herr' zu Jesus, aber sie sahen ihn nicht in seinem Leib, der Gemeinde. Sie erkannten Christus nicht in den leidenden Geschwistern. Ihr Herz blieb kalt gegenüber der Not anderer - ein Zeichen fehlenden geistlichen Lebens. Wahre Kinder Gottes sehen in den Geschwistern Christus selbst. Diese Erkenntnis verändert unseren Umgang miteinander grundlegend. Wenn wir wirklich verstehen würden, dass wir ein Leib in Christus sind, würden wir anders miteinander umgehen - mit mehr Liebe, Geduld und Dienstbereitschaft.
Bitte den Herrn um Augen, die Christus in den Geschwistern erkennen, und um ein Herz, das bereit ist zu dienen.
Sehe ich Christus in meinen Geschwistern, besonders in denen, die leiden oder in Not sind?
Aufnahme vom 26. Februar 2026
#5 Die Gemeinde (Ekklesiologie)
Die Gemeinde Gottes besteht aus allen durch Glauben Gerechtfertigten, die als seine Kinder zu seinem Volk gehören. Sie existiert als universelle Gemeinde über alle Zeiten hinweg und manifestiert sich in örtlichen Gemeinden, die Jesus Christus als Haupt haben und zur Verherrlichung Gottes berufen sind. Die Gemeinde wird durch zwei Verordnungen gestärkt - Taufe und Abendmahl - die symbolische Handlungen sind, welche die bereits empfangene Gnade bezeugen.
Hauptthemen
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1. Die universelle Gemeinde
- • Die Gemeinde besteht aus Gläubigen aller Zeiten, aus Juden und Heiden, mit Jesus Christus als Haupt
- • Die Bildung begann mit dem ersten Gläubigen in alttestamentlichen Zeiten und war ab Abraham hauptsächlich auf Israel fokussiert
- • Ab Pfingsten weitete sich die Gemeinde weltweit auf alle Völker aus
- • Die Gemeinde hat kein irdisches Reich, sondern eine himmlische Stellung
- • Sie ist weltweit verstreut und repräsentiert als Leib Christi ihren Herrn sichtbar auf der ganzen Welt
2. Die Ortsgemeinde
- • Die universelle Gemeinde stellt sich in vielen einzelnen Ortsgemeinden dar
- • Gläubige sind aufgefordert, sich verbindlich und regelmäßig zu versammeln
- • Jesus Christus und sein Evangelium sind der Mittelpunkt jeder Versammlung
- • Der Zweck ist die Verherrlichung Gottes durch Evangeliumsverkündigung, Gemeinschaft, Gebet, Lobpreis, Dienst, Taufe und Abendmahl
- • Ortsgemeinden sind in ihrer Leitung eigenständig, aber zur gegenseitigen Unterstützung verpflichtet
- • Distanzierung von Gemeinschaften, die nicht in der Lehre des Christus bleiben
3. Die Taufe
- • Die Taufe ist eine von zwei Verordnungen, die Jesus seiner Gemeinde anvertraut hat
- • Sie vermittelt keine Rettung, sondern ist eine symbolische Handlung zur Glaubensstärkung
- • Die Taufe ist nur für Jünger verordnet, bei denen Buße und Glaube vorhanden sind
- • Sie bezeugt die geistliche Wahrheit der Vereinigung mit Christus in seinem Tod und Auferstehen
- • Die Säuglingstaufe kann nicht als biblische Taufe angesehen werden
- • Die Urgemeinde taufte nur diejenigen, die dem Wort glaubten
4. Das Abendmahl
- • Das Mahl des Herrn ist ein Gedächtnismahl, das an Leben und Sterben Jesu erinnert
- • Das Brot symbolisiert das gerechte Leben Jesu, der Kelch seinen stellvertretenden Tod
- • Es ist ein Verkündigungsmahl, womit die Gemeinde sich gegenseitig das Werk des Herrn verkündigt
- • Es ist ein Erwartungsmahl der Wiederkunft Jesu
- • Gläubige drücken durch ein Brot und einen Kelch ihre Gemeinschaft untereinander und mit dem Erlösungswerk Jesu aus
- • Der Teilnahme soll eine ernsthafte Selbstprüfung vor dem Herrn vorausgehen
5. Die Zucht der Gemeinde
- • Jedes Gemeindeglied ist aufgefordert, heilig zu wandeln und aufeinander Acht zu geben
- • Bei anhaltender Sünde ist die Gemeinde zur Zucht aufgefordert
- • Ziel der Erziehungsmaßnahme ist die Umkehr von der Sünde
- • Bei Ausgeschlossenen wird Buße und Wiederaufnahme in die Gemeinde angestrebt
6. Der Staat und die Gemeinde
- • Jünger Jesu sind Bürger des himmlischen Reiches
- • Sie leben dennoch in irdischen Reichen dieser Welt
Biblische Grundlagen
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18
Praktische Anwendung
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- 1 Verbindliche Gemeindemitgliedschaft: Gläubige sollen sich verbindlich und regelmäßig in örtlichen Gemeinden versammeln, da sie aufeinander angewiesen sind. Die Ortsgemeinde ist der Ort, wo Jesus Christus und sein Evangelium im Mittelpunkt stehen.
- 2 Gläubigentaufe: Nur Gläubige, bei denen Buße und Glaube vorhanden sind, sollen getauft werden. Die Taufe bezeugt die Vereinigung mit Christus in seinem Tod und Auferstehen.
- 3 Regelmäßige Abendmahlsfeier mit Selbstprüfung: Das Abendmahl soll regelmäßig zur Stärkung der Gemeinde gefeiert werden. Der Teilnahme soll eine ernsthafte Selbstprüfung vor dem Herrn vorausgehen.
- 4 Gegenseitige Achtsamkeit und Gemeindezucht: Gemeindeglieder sollen heilig wandeln und aufeinander Acht geben. Bei anhaltender Sünde ist Gemeindezucht notwendig mit dem Ziel der Umkehr und Wiederherstellung.
- 5 Gegenseitige Unterstützung bibeltreuer Gemeinden: Ortsgemeinden sollen sich gegenseitig in geistlicher und materieller Hinsicht unterstützen. Gleichzeitig ist Distanzierung von Gemeinschaften notwendig, die nicht in der Lehre des Christus bleiben.