Christus Gemeinde Büchenbronn
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Aufnahme vom 13. September 2026
Letzte Predigt Gott ist großzügig - Predigt von Walentin Schüle v. 13.09.2026
Sonntag, 13. September 2026 Epheser 2,4-8 Kernaussage Gott ist nicht nur groß, sondern großzügig in seinen Eigenschaften - besonders in seiner Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Diese Großzügigkeit hat sich durch Jesus Christus offenbart, der gekommen ist, um Verlorene zu suchen und zu retten. Als Empfänger dieser göttlichen Großzügigkeit sind wir aufgerufen, selbst großzügig in Liebe, Gnade und Barmherzigkeit gegenüber unseren Mitmenschen zu sein.
Der Prediger spricht über die Großzügigkeit Gottes anhand von drei zentralen Eigenschaften: Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Er beginnt mit der Frage nach dem Unterschied zwischen der Größe Gottes und seiner Großzügigkeit und erklärt, dass Gott in allen seinen Eigenschaften groß ist. Basierend auf Epheser 2,4-8 zeigt er, wie Gott reich an Barmherzigkeit ist und uns in seiner großen Liebe lebendig gemacht hat, obwohl wir tot waren in unseren Sünden.
Die Liebe Gottes ist in Jesus Christus unter uns erschienen, nicht als theoretisches Konzept, sondern ganz praktisch. Jesus kam, um das Verlorene zu suchen und zu retten - wie in den Gleichnissen vom verlorenen Sohn, vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Münze. Die Gnade Gottes wird als unverdientes Geschenk dargestellt, das durch Jesus Christus in die Welt kam. Der Prediger kontrastiert den selbstgerechten Pharisäer mit dem demütigen Zöllner und betont, dass man Gottes Gnade nicht durch eigene Werke verdienen kann.
Abschließend spricht er über Gottes Barmherzigkeit, die sich in Jesu Umgang mit Kranken, Aussätzigen und Ausgestoßenen zeigte. Der Prediger fordert die Zuhörer heraus, selbst großzügig zu sein - in der Liebe zu Mitmenschen, im gnädigen Umgang mit den Schwächen anderer und in der Barmherzigkeit, wenn diese erforderlich ist. Die Botschaft endet mit drei praktischen Fragen zur Selbstreflexion über die eigene Großzügigkeit. Weiterlesen
Gott ist großzügig - Predigt von Walentin Schüle v. 13.09.2026
Gott ist nicht nur groß, sondern großzügig in seinen Eigenschaften - besonders in seiner Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Diese Großzügigkeit hat sich durch Jesus Christus offenbart, der gekommen ist, um Verlorene zu suchen und zu retten. Als Empfänger dieser göttlichen Großzügigkeit sind wir aufgerufen, selbst großzügig in Liebe, Gnade und Barmherzigkeit gegenüber unseren Mitmenschen zu sein.
Hauptthemen (3)
1. Gottes großzügige Liebe
- • Gottes Liebe ist unter uns erschienen durch Jesus Christus
- • Die Liebe Gottes ist nicht theoretisch geblieben, sondern praktisch geworden
- • Jesus kam, um das Verlorene zu suchen - den verlorenen Sohn, das verlorene Schaf, die verlorene Münze
- • Gott hat uns geliebt, als wir noch Sünder waren - nicht weil wir ihn zuerst geliebt haben
- • Die Liebe Gottes gilt der ganzen Welt und allen Menschen
- • Diese Liebe muss vom Menschen angenommen werden
2. Gottes großzügige Gnade
- • Aus Gnade sind wir selig geworden durch Glauben, nicht aus Werken
- • Gnade ist ein Geschenk, das nicht verdient werden kann
- • Gott geht in Jesus Christus in Vorleistung
- • Die Geschichte des Pharisäers und des Zöllners zeigt: Gerechtigkeit kommt nicht durch eigene Leistung
- • Vor Gott muss man seine Verlorenheit eingestehen und um Vergebung bitten
- • Das Gesetz kam durch Mose, aber Gnade und Wahrheit durch Jesus Christus
3. Gottes großzügige Barmherzigkeit
- • Die Güte des Herrn ist, dass wir nicht gar aus sind - seine Barmherzigkeit hat kein Ende
- • Jesus zeigte Barmherzigkeit gegenüber Kranken, Aussätzigen, Gelähmten und Ausgestoßenen
- • Krankheit wurde zur Zeit Jesu als Strafe Gottes gesehen, aber Jesus ging anders mit Leidenden um
- • Jesus heilte Blinde, Aussätzige, Lahme und erweckte sogar Tote
- • Selbst der Verbrecher am Kreuz erfuhr Jesu Barmherzigkeit
- • Diese Eigenschaften sollen auf uns als Gottes Kinder übertragen werden
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Aber Gott, der Reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr seelig geworden. Und er hat uns mit auferweckt und mit eingesetzt im Himmel in Christus Jesus, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. Und noch einmal, denn aus Gnade seid ihr seeleig geworden durch Glauben und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es.
Darin ist erschienen, die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an den Glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Gott aber erweist oder sogar beweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
Denn aus Gnade seid ihr seig geworden durch den Glauben wohlgemerkt und das nicht aus euch selbst. Gottes Gabe ist es nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.
Das Gesetz durch Mose gegeben wurde... die Gnade und die Wahrheit sind durch Jesus Christus geworden.
Die Güte des Herrn ist, dass wir nicht gar aus sind. Seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist jeden Morgen neu und seine Treue ist groß.
Weitere Referenzen
- → 1. Johannes 4,9
- → Evangelien (Geschichten vom verlorenen Sohn, verlorenen Schaf, verlorener Münze)
- → Geschichte des Pharisäers und des Zöllners
- → Geschichte von Lazarus
- → Geschichte der Tochter des Jairus
- → Geschichte des Jünglings zu Nain
- → Geschichte des Verbrechers am Kreuz
Praktische Anwendung (4)
- 1 Großzügig in der Liebe zu Mitmenschen sein: Sei großzügig in der Liebe zu deinen Mitmenschen - angefangen von deinen Kindern, deinem Ehepartner, deinen Eltern bis zu Menschen, mit denen du Begegnungen hast.
- 2 Großzügig und gnädig mit Schwächen anderer umgehen: Sei großzügig, wenn es gilt, gnädig zu sein, auch mit den Schwächen der anderen. Verurteile nicht wie der Pharisäer, sondern zeige Gnade.
- 3 Großzügig in Barmherzigkeit sein: Sei großzügig, wenn Barmherzigkeit erforderlich ist. Gehe nicht an der Not der Menschen vorbei, sondern lass dich von ihrem Leid berühren wie Jesus.
- 4 Das Verlorene suchen: Wir sind aufgerufen, Werkzeuge von Gottes Suchen zu sein. Das Verlorene bleibt verloren, wenn es nicht gesucht wird - suche Menschen dort, wo sie verloren sind.