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Christus Gemeinde Büchenbronn

Dillweißensteiner Straße 52, 75180 Pforzheim

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Täglicher Impuls
Mittwoch

Was ist das Reich Gottes?

Das griechische Wort für Reich Gottes bedeutet wörtlich 'Königsherrschaft Gottes'. Es ist ein Herrschaftsbereich, wo Gnade, Liebe und Barmherzigkeit gelebt werden. Es ist ein Reich, wo nicht mein Wille, sondern Gottes Wille zählt und geschieht. Genau deshalb beten wir ja: 'Dein Reich komme, dein Wille geschehe.' Aber sind wir uns immer bewusst, was wir da genau beten? Wollen wir wirklich, dass Gottes Wille in unserem Leben geschieht? Das Reich Gottes wird in Römer 14 mit drei kraftvollen Worten beschrieben: Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Typisch für das Reich Gottes ist die Spannung zwischen 'schon jetzt' und 'noch nicht'. Es ist bereits da, aber noch nicht fertig. Es wächst und ist in Arbeit. Das Reich Gottes ist komplexer als alle Bücher, die darüber geschrieben wurden, und dennoch ist es Gottes Ziel mit uns Menschen.

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Das griechische Wort für Reich Gottes bedeutet wörtlich 'Königsherrschaft Gottes'. Es ist ein Herrschaftsbereich, wo Gnade, Liebe und Barmherzigkeit gelebt werden. Es ist ein Reich, wo nicht mein Wille, sondern Gottes Wille zählt und geschieht. Genau deshalb beten wir ja: 'Dein Reich komme, dein Wille geschehe.' Aber sind wir uns immer bewusst, was wir da genau beten? Wollen wir wirklich, dass Gottes Wille in unserem Leben geschieht? Das Reich Gottes wird in Römer 14 mit drei kraftvollen Worten beschrieben: Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Typisch für das Reich Gottes ist die Spannung zwischen 'schon jetzt' und 'noch nicht'. Es ist bereits da, aber noch nicht fertig. Es wächst und ist in Arbeit. Das Reich Gottes ist komplexer als alle Bücher, die darüber geschrieben wurden, und dennoch ist es Gottes Ziel mit uns Menschen.

Römer 14,17
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, dir zu zeigen, wo Gerechtigkeit, Friede und Freude in deinem Leben noch mehr wachsen sollen.

Herausforderung

In welchen Bereichen meines Lebens möchte ich Gottes Willen noch mehr Raum geben?

Aufnahme vom 31. Mai 2026

Predigt

Komm, und folge mir. Was es heißt, Jünger von Jesus zu sein - 31.05.2026

Sonntag, 31. Mai 2026
Markus 1:16-20
Kernaussage

Die zentrale Botschaft ist, dass jeder Mensch einem Vorbild folgt, bewusst oder unbewusst. Jesus Christus ist der beste und vollkommenste Meister, dem man nachfolgen kann. Er lädt uns persönlich ein - nicht weil wir gut genug sind, sondern weil er uns erwählt hat. Nachfolge bedeutet, bei Jesus zu sein, ihm ähnlicher zu werden und zu handeln wie er.

Diese Predigt startet eine neue Serie über Nachfolge und behandelt die grundlegende Frage: Wem folgen wir eigentlich in unserem Leben? Der Prediger erklärt, dass die moderne Idee der völligen Selbstbestimmung ein Mythos ist - jeder Mensch folgt irgendwem oder irgendetwas nach, sei es durch Social Media, Ideologien, oder gesellschaftliche Einflüsse. Die zentrale Botschaft ist, dass es keinen besseren gibt, dem man folgen kann, als Jesus Christus. Durch die Geschichte von Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes am See Genezareth wird das revolutionäre Konzept der Nachfolge Jesu erklärt. Im Gegensatz zum damaligen jüdischen Bildungssystem, wo nur die Besten der Besten sich bei einem Rabbi bewerben durften, dreht Jesus das System um: Er erwählt einfache Fischer, die es nicht in die Elite geschafft hatten. Diese gute Nachricht gilt auch heute - Jesus sucht uns aus, nicht umgekehrt. Die Predigt schließt mit drei Zielen der Jüngerschaft: mit dem Rabbi zusammensein, so werden wie der Rabbi, und handeln wie der Rabbi. Diese Themen werden in den kommenden Gottesdiensten weiter vertieft.
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Diese Predigt startet eine neue Serie über Nachfolge und behandelt die grundlegende Frage: Wem folgen wir eigentlich in unserem Leben? Der Prediger erklärt, dass die moderne Idee der völligen Selbstbestimmung ein Mythos ist - jeder Mensch folgt irgendwem oder irgendetwas nach, sei es durch Social Media, Ideologien, oder gesellschaftliche Einflüsse. Die zentrale Botschaft ist, dass es keinen besseren gibt, dem man folgen kann, als Jesus Christus. Durch die Geschichte von Simon Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes am See Genezareth wird das revolutionäre Konzept der Nachfolge Jesu erklärt. Im Gegensatz zum damaligen jüdischen Bildungssystem, wo nur die Besten der Besten sich bei einem Rabbi bewerben durften, dreht Jesus das System um: Er erwählt einfache Fischer, die es nicht in die Elite geschafft hatten. Diese gute Nachricht gilt auch heute - Jesus sucht uns aus, nicht umgekehrt. Die Predigt schließt mit drei Zielen der Jüngerschaft: mit dem Rabbi zusammensein, so werden wie der Rabbi, und handeln wie der Rabbi. Diese Themen werden in den kommenden Gottesdiensten weiter vertieft.

Hauptthemen (3)

1. Jeder folgt irgendjemandem

  • Der Gedanke, niemandem zu folgen, ist ein Mythos
  • Social Media, Werbung, Ideologien und Menschen formen uns täglich
  • Die Frage ist nicht ob, sondern wem wir folgen
  • Es ist zutiefst menschlich, sich an Vorbildern zu orientieren

2. Jesus ruft die Unerwarteten

  • Jesus war ein Rabbi mit besonderer Vollmacht
  • Im jüdischen Bildungssystem bewarben sich nur die Besten der Besten bei einem Rabbi
  • Jesus dreht das System um: Er sucht die einfachen Fischer aus, die es nicht zu den Besten geschafft haben
  • Nicht wir haben Jesus erwählt, sondern er hat uns erwählt
  • Jesus ruft uns, wie wir jetzt sind, nicht eine bessere Version von uns

3. Die drei Ziele eines Jüngers

  • Erstes Ziel: Mit dem Rabbi zusammen sein - Beziehung steht im Mittelpunkt
  • Zweites Ziel: So werden wie der Rabbi - Christus soll in uns Gestalt gewinnen
  • Drittes Ziel: Handeln wie der Rabbi - andere zu Jüngern machen
  • Ein Jünger ist wie ein Lehrling, der die ganze Lebensweise seines Meisters übernimmt
  • Der alte jüdische Segen: 'Mögest du mit dem Staub deines Rabbis bedeckt sein'

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 1:16-20

Eines Tages ging Jesus am See von Galiläa entlang. Da sah er zwei Brüder, Simon, der später Petrus genannt wurde und Andreas, die ein Netz in den See warfen. Sie waren nämlich von Beruf Fischer. Jesus rief zu ihnen: 'Kommt, folge mir nach. Ich will euch zu Menschenfischern machen.' Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Ein Stück weiter sah er zwei andere Brüder, Jakobus und Johannes, die mit ihrem Vater Zebedeus im Boot saßen und ihre Netze flickten. Auch sie rief er und sofort verließen sie das Boot und ihren Vater und gingen mit Jesus.

Johannes 15:16

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt.

1. Korinther 1:26-27

Bedenkt doch Brüder und Schwestern, was ihr wart, als Gott euch berief. Nicht viele von euch galten als Weise, nicht viele waren mächtig oder vornehm. Gott hat das in den Augen der Welt Törichte erwählt.

Johannes 15

Bleibt in mir und ich bleib in euch. Getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Lukas 6:40

Ein Schüler ist nicht über seinem Lehrer, aber wer gründlich lernt, wird wie sein Lehrer.

Galater 4:19

Meine lieben Kinder, ich leide noch einmal Geburtswehen um euch, bis Christus in euch Gestalt gewinnt.

Matthäus 28:18

Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht zu allen Völkern und macht sie zu meinen Jüngern.

Weitere Referenzen

  • Markus 1:22
  • Johannes 7:46

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Bewusst entscheiden, wem man folgt: Reflektiere, welchen Stimmen, Menschen und Einflüssen du täglich folgst (Social Media, Medien, Freunde). Entscheide dich bewusst dafür, Jesus nachzufolgen statt unbewusst anderen Vorbildern.
  • 2 Zeit mit Jesus verbringen: Verbringe echte Zeit mit Jesus - nicht nur über ihn reden, sondern wirklich bei ihm sein. Das erste, was Gott von dir will, ist nicht Leistung, sondern Beziehung.
  • 3 Jesus ähnlicher werden: Beschäftige dich mit Jesu Charakter, seiner Liebe, Geduld und Sanftmut. Lasse zu, dass Christus in dir Gestalt gewinnt und Menschen Jesus in dir sehen können.
  • 4 Andere zu Jüngern machen: Wenn du von Jesus lernst, gib es weiter. Handle wie Jesus und hilf anderen, ebenfalls seine Jünger zu werden - erfülle den Missionsbefehl.