Christus Gemeinde Gensingen
Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!
Täglicher Impuls Dienstag Gerechtigkeit oder Gnade?
Unsere Welt funktioniert nach dem Prinzip der Gerechtigkeit: Wer schuldig ist, soll bestraft werden. Wie bei der Fußball-WM zeigen wir mit dem Finger auf andere: 'Er war es! Bestrafen!' Die Pharisäer brachten die Ehebrecherin zu Jesus mit derselben Haltung: Sie muss gesteinigt werden!
Doch Jesus reagiert anders. Er sagt: 'Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.' Alle gehen weg. Dann spricht Jesus die entscheidenden Worte: 'Hat dich niemand verdammt? So verdamme ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.'
Das Besondere: Menschen, die ungerecht leben, fordern oft Gerechtigkeit für andere – aber Gnade für sich selbst. Doch in dieser ungerechten Welt brauchen alle Menschen nicht primär Gerechtigkeit, sondern Gnade. Was Menschen wirklich verändert, ist nicht Verurteilung, sondern die Begegnung mit Gottes gnädigem Herzen.
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Unsere Welt funktioniert nach dem Prinzip der Gerechtigkeit: Wer schuldig ist, soll bestraft werden. Wie bei der Fußball-WM zeigen wir mit dem Finger auf andere: 'Er war es! Bestrafen!' Die Pharisäer brachten die Ehebrecherin zu Jesus mit derselben Haltung: Sie muss gesteinigt werden! Doch Jesus reagiert anders. Er sagt: 'Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.' Alle gehen weg. Dann spricht Jesus die entscheidenden Worte: 'Hat dich niemand verdammt? So verdamme ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.' Das Besondere: Menschen, die ungerecht leben, fordern oft Gerechtigkeit für andere – aber Gnade für sich selbst. Doch in dieser ungerechten Welt brauchen alle Menschen nicht primär Gerechtigkeit, sondern Gnade. Was Menschen wirklich verändert, ist nicht Verurteilung, sondern die Begegnung mit Gottes gnädigem Herzen.
Unsere Welt funktioniert nach dem Prinzip der Gerechtigkeit: Wer schuldig ist, soll bestraft werden. Wie bei der Fußball-WM zeigen wir mit dem Finger auf andere: 'Er war es! Bestrafen!' Die Pharisäer brachten die Ehebrecherin zu Jesus mit derselben Haltung: Sie muss gesteinigt werden! Doch Jesus reagiert anders. Er sagt: 'Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.' Alle gehen weg. Dann spricht Jesus die entscheidenden Worte: 'Hat dich niemand verdammt? So verdamme ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr.' Das Besondere: Menschen, die ungerecht leben, fordern oft Gerechtigkeit für andere – aber Gnade für sich selbst. Doch in dieser ungerechten Welt brauchen alle Menschen nicht primär Gerechtigkeit, sondern Gnade. Was Menschen wirklich verändert, ist nicht Verurteilung, sondern die Begegnung mit Gottes gnädigem Herzen.
Vater, vergib mir meine Doppelmoral. Hilf mir, anderen die Gnade zu zeigen, die ich selbst täglich von dir empfange.
Wo zeige ich schnell mit dem Finger auf andere, während ich für mich selbst Gnade erwarte?
Aufnahme vom 26. Juli 2026
Letzte Predigt Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.
Sonntag, 26. Juli 2026 Lukas 6,36 Kernaussage Die Kernbotschaft ist, dass Gott uns nicht mit Gerechtigkeit begegnet ist, sondern mit Barmherzigkeit und Gnade durch Jesus Christus. Deshalb sollen auch wir barmherzig sein wie unser Vater im Himmel barmherzig ist. Die Welt braucht nicht Gerechtigkeit, sondern Gnade - und es ist unsere Aufgabe als Kinder Gottes, diese Gnade weiterzugeben.
Dieser Gottesdienst behandelt das Thema Barmherzigkeit und Gnade im christlichen Leben. Die Predigt basiert auf dem biblischen Vers 'Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist' aus Lukas 6. Der Prediger Johann Schneider verwendet verschiedene Beispiele, darunter die Geschichte von Grace Darling, die 1838 Schiffbrüchige rettete, und den barmherzigen Samariter, um zu zeigen, dass wahre Barmherzigkeit nicht nur Mitgefühl bedeutet, sondern aktives Handeln erfordert.
Der Gottesdienst beginnt mit Lobpreisliedern über Gottes Heiligkeit, Majestät und Gnade. Die Predigt betont, dass Menschen in dieser ungerechten Welt nicht nur Gerechtigkeit brauchen, sondern vor allem Gnade. Der Prediger ermutigt die Gemeinde, Gottes Barmherzigkeit an anderen weiterzugeben, so wie Gott selbst durch Jesus Christus das größte Opfer gebracht hat. Es wird deutlich gemacht, dass Gnade Menschen wirklich verändert, nicht Verurteilung. Der Gottesdienst schließt mit der Aufforderung, für das Volk und die Menschen zu beten, die Jesus noch nicht kennen, und mit Fürbitten für kranke Gemeindemitglieder. Weiterlesen
Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist.
Die Kernbotschaft ist, dass Gott uns nicht mit Gerechtigkeit begegnet ist, sondern mit Barmherzigkeit und Gnade durch Jesus Christus. Deshalb sollen auch wir barmherzig sein wie unser Vater im Himmel barmherzig ist. Die Welt braucht nicht Gerechtigkeit, sondern Gnade - und es ist unsere Aufgabe als Kinder Gottes, diese Gnade weiterzugeben.
Hauptthemen (4)
1. Gerechtigkeit versus Gnade in der Welt
- • Die Welt funktioniert nach dem Prinzip von Schuld und gerechter Strafe
- • Menschen, die selbst ungerecht leben, fordern Gerechtigkeit für andere
- • Beispiele aus Sport, Arbeit und Alltag zeigen die menschliche Tendenz, mit dem Finger auf andere zu zeigen
- • Was Menschen wirklich brauchen, ist nicht Gerechtigkeit, sondern Gnade
2. Gottes Barmherzigkeit als Vorbild
- • Jesus aß mit Zöllnern und Sündern, die von der Gesellschaft ausgestoßen waren
- • Gott ist gütig gegenüber den Undankbaren und Bösen
- • Gott gab das Wertvollste - seinen Sohn - für unsere Schuld
- • Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken
3. Die verwandelnde Kraft der Gnade
- • Gnade verändert Menschen mehr als Gerechtigkeit
- • Beispiel von Zachäus: Jesus' Gnade veränderte den Zöllner
- • Beispiel vom Nachbarn: Freundlichkeit und Geschenke veränderten sein Verhalten
- • Menschen im Gefängnis werden durch Gottes Gnade verwandelt
4. Unsere Verantwortung, barmherzig zu sein
- • Wir sind Gott gegenüber schuldig, gnädig zu sein, nicht den Menschen
- • Gleichnis vom Schalksknecht: Wem viel vergeben wurde, soll auch vergeben
- • Gott schenkt uns Menschen in unserer Umgebung als Chancen
- • Wir sollen das Licht der Gnade in einer Welt sein, die Gnade nicht kennt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist
Jesus aber erwiderte und sprach, ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen ließen. Von ungefähr aber ging ein gewisser Priester jenes Weges hinab und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber. Ebenso aber auch ein Levit, der an dem Ort gelangte, kam und sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber. Ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt. Und er trat hinzu, verband seine Wunden und goss Öl und Wein darauf. Und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
Da richtete Jesus sich auf und sprach zu ihr, wo sind sie, Frau? Hat dich niemand verdammt? Sie aber sprach niemand, Herr. Jesus aber sprach, so verdamme ich dich auch nicht. Geh hin und sündige hier hinfort nicht mehr.
Als aber Jesus das hörte, dann sprach er nicht die starken Bedürfnisse des Arztes, sondern die kranken. Geht aber hin und lernt, was es heißt, Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern die Sünde.
Seid auch ihr so... Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist. Davor hieß es, er ist auch gütig gegenüber den Undankbaren und Bösen. Seid so wie euer Vater im Himmel und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet werden. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt werden, vergebt, so wird euch vergeben, gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überflüssendes Maß wird man in euren Schuß geben, denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.
Ach Herr, Gott des Himmels, du großer und furchtbarer Gott, der der hält den Bund und die Treue denen, die ihn lieben und seine Gebote halten. Lass doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, dass du das Gebet deines Knechtes hörst, dass ich vor dir jetzt bete Tag und Nacht für die Israeliten, deine Knechte. Und bekenne die Sünden der Israeliten, die wir an dir getan haben. Und ich und meines Vaters Haus haben auch gesündigt.
Gott gebe euch viel Barmherzigkeit und Frieden und Liebe
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18,23-35
- → Hosea 6,6
Praktische Anwendung (4)
- 1 Gnade statt Vergeltung üben: Nicht mit der Haltung 'Er hat mich nicht gegrüßt, ich grüße ihn auch nicht' reagieren, sondern aktiv Gutes tun, auch wenn es nicht erwidert wird. Wie der Sohn, der seinem unfreundlichen Nachbarn immer wieder Fische und Geschenke brachte, bis dieser sich veränderte.
- 2 Menschen in Not die Gnade Gottes zeigen: Gott schenkt uns Menschen in unserer Umgebung als Chancen, ihnen von Jesus zu erzählen. Sie brauchen nicht weise Sprüche oder Gerechtigkeit, sondern die Gnade Gottes und Jesus selbst.
- 3 Für Menschen beten, die Jesus nicht kennen: Wie Nehemia für sein Volk betete, sollen wir für die über 80 Millionen Menschen in Deutschland beten, die Jesus noch nicht kennen. Gebet ist eine mächtige Waffe, um Menschen die Augen zu öffnen.
- 4 Sich bewusst machen: Wir sind Gott schuldig, gnädig zu sein: Wie im Gleichnis vom Schalksknecht: Gott hat uns eine enorme Schuld erlassen. Deshalb sind wir verpflichtet, auch anderen zu vergeben und barmherzig zu sein - nicht den Menschen gegenüber schuldig, sondern Gott gegenüber.