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Christus Gemeinde Gensingen

Alzeyer Straße 31 55457 Gensingen

Familienfreundlich, offen & einladend – so sind wir als Christus Gemeinde Gensingen. Bei uns dreht sich alles um einen echten, lebendigen Glauben an Jesus Christus. Wir glauben, dass Jesus lebt und auferstanden ist. So wie die Bibel es sagt. Ihm zu Ehren feiern wir Gottesdienste und lieben es, Gott gemeinsam anzubeten. Das Feiern nehmen wir auch in dem Sinn wörtlich, dass wir ein monatliches Gemeindebuffet anbieten … Unser Herzenswunsch ist es, dich auf deinem Weg zu und mit Jesus zu begleiten. Denn erst mit Jesus hat unser Leben ein stabiles Fundament und ein ewiges herrliches Ziel – über den Tod hinaus. Und göttliche Unterstützung, wenn´s mal schwierig wird. ER will dein Freund und Erlöser sein. Lerne ihn kennen … Es lohnt sich!

Täglicher Impuls
Mittwoch

Dankbarkeit als bewusster Willensakt

Wir machen oft den Fehler zu glauben, dass wir dankbare Gefühle brauchen, um richtig danken zu können. Wir denken, Dankbarkeit käme automatisch, wenn es uns gut geht. Doch Dankbarkeit ist kein Gefühl – sie ist ein bewusster Willensakt, den wir in den Höhen und Tiefen des Lebens praktizieren können. Paulus und Silas zeigen uns das eindrucksvoll: Um Mitternacht, gefangen im Gefängnis von Philippi, beschlossen sie willentlich, Gott zu loben und zu danken. Das waren keine Übermenschen, sondern Menschen mit genauso vielen Ängsten wie wir. Aber sie hatten in guten Zeiten gelernt zu danken, deshalb konnten sie auch in der Krise danken. Gott nimmt manchmal unsere Gefühle weg, damit wir uns nicht von ihnen leiten lassen, sondern auf ihn verlassen. Genauso ist es mit der Dankbarkeit: Sie ist keine Gefühlssache, sondern eine Willensentscheidung. Hier ist eine Herausforderung: Versuche einen ganzen Tag lang nur zu danken, ohne zu bitten.

Apostelgeschichte 16,25
Gebet

Entscheide dich heute bewusst, Gott zu danken, unabhängig davon, wie du dich fühlst.

Herausforderung

In welchen Situationen wartest du auf dankbare Gefühle, anstatt bewusst die Entscheidung zur Dankbarkeit zu treffen?

"

Aufnahme vom 1. März 2026

Predigt

Die Überheblichkeit einer gottlosen Gesellschaft ... und Gottes Antwort!

Sonntag, 1. März 2026
1. Mose 11,1-9
Kernaussage

Die Geschichte vom Turmbau zu Babel zeigt, wie der Mensch in seiner Überheblichkeit versucht, Gott auszuklammern und sein Leben selbst zu bestimmen. Gottes Reaktion auf diese Rebellion war Gericht, aber auch Gnade, indem er die Sprachen verwirrte und damit verhinderte, dass ein totalitärer Weltherrscher entsteht. Gott weiß immer besser als wir, was gut für uns ist, und wir sollten unser Leben ihm anvertrauen.

In dieser Predigt geht es um die menschliche Überheblichkeit gegenüber Gott und die Geschichte des Turmbaus zu Babel. Der Prediger zeigt auf, wie unsere moderne Gesellschaft systematisch versucht, Gott aus dem öffentlichen Leben zu entfernen - sei es durch das Entfernen von Gottesbezügen aus politischen Dokumenten, das Abnehmen von Kreuzen oder das Weglassen des "so wahr mir Gott helfe" aus Amtseiden. Diese Tendenz spiegelt die Haltung wider, dass der Mensch glaubt, das Leben besser zu verstehen als sein Schöpfer. Anhand der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel (1. Mose 11,1-9) wird deutlich, wie Gott auf menschliche Rebellion reagiert. Nach der Sintflut versammelten sich die Menschen unter der Führung Nimrods in der Ebene Schinar und bauten eine Stadt mit einem gewaltigen Turm, um sich einen Namen zu machen und Gottes Gebot zu widerstehen, sich über die Erde zu verteilen. Gott griff ein, indem er die Sprachen verwirrte und die Menschen zerstreute - nicht primär als Strafe, sondern als Gnade, um die Menschheit vor totaler Unterdrückung durch einen Weltherrscher zu bewahren. Die Predigt schließt mit der Mahnung, dass wir Gott vertrauen sollen, der am besten weiß, was gut für uns ist, und dass wahre Erfüllung nur in der Gemeinschaft mit ihm durch Jesus Christus zu finden ist.

Hauptthemen (6)

1. Die systematische Verdrängung Gottes in der modernen Gesellschaft

  • Politische Bemühungen, den Gottesbezug aus dem Grundgesetz zu entfernen
  • Entfernung von Kreuzen und christlichen Symbolen aus öffentlichen Räumen
  • Die Tendenz in der Gesellschaft, sich von Gott zu entfernen und zu glauben, es besser zu wissen
  • Die EU-Verfassung ohne Gottesbezug trotz Protesten der Kirchen

2. Die historische Rebellion beim Turmbau zu Babel

  • Die Geschichte ereignete sich 100-150 Jahre nach der Sintflut im Land Schinar (heutiger Irak)
  • Nimrod war der erste Gewaltige und wahrscheinlich Anführer dieser Rebellion
  • Die Menschen wollten eine Stadt und einen Turm bauen, um sich einen Namen zu machen
  • Dies war eine direkte Rebellion gegen Gottes Befehl, sich über die Erde zu zerstreuen
  • Der Turm war wahrscheinlich ein gewaltiger Stufentempel (Zikkurat) mit einem Fundament von 90x90 Metern

3. Die Merkmale eines totalitären Staates in Babel

  • Einheitliche Sprache zur Kontrolle der Kommunikation
  • Zentrale Macht unter einem Gewaltherrscher (Nimrod)
  • Ein riesiges Gemeinschaftsprojekt
  • Unterdrückung von Vielfalt
  • Ideologie der Selbstüberhöhung
  • Künstliche Identitätsschaffung

4. Das Scheitern menschlicher Utopien

  • Karl Marx und Friedrich Engels erfanden den Kommunismus als vermeintlich perfekte Gesellschaft
  • Das Schwarzbuch des Kommunismus dokumentiert etwa 97 Millionen Todesopfer
  • Der Mensch ist unfähig, ohne Gott eine perfekte Gesellschaft zu schaffen
  • Beispiele moderner Probleme: Rentensystem, Fachkräftemangel, 3,5 Millionen Abtreibungen in 30 Jahren in Deutschland

5. Gottes gnädige Reaktion

  • Gott fuhr herab und schaute sich die Situation persönlich an
  • Er erkannte, dass dies erst der Anfang war und zu totaler Zerstörung führen würde
  • Gott verwirrte die Sprachen und zerstreute die Menschen
  • Dies war Gericht, aber vor allem Gnade, um die Menschheit vor einem Weltdiktator zu bewahren
  • Gott schuf eine neue Weltordnung mit unterschiedlichen Machtverhältnissen statt zentraler Macht

6. Universelle Überlieferungen der Sprachverwirrung

  • Legenden aus China (Turm von Gugong)
  • Mexikanische Traditionen (großer Baum)
  • Hinduistische Überlieferungen (Prajapati)
  • Cherokee-Legenden in Nordamerika
  • Maori-Geschichten in Neuseeland
  • Jakuten in Sibirien, Sami in Skandinavien, Yoruba in Afrika

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 11,1-9

Und die ganze Erde hatte ein und dieselbe Sprache und ein und dieselben Wörter. Und es geschah, als sie von Osten aufbrachen, da fanden sie eine Ebene im Land China und ließen sich dort nieder. Und sie sagten einer zum anderen, Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen. Und der Ziegel diente ihnen als Stein und der Asphalt diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen wohl an. Wir wollen uns eine Stadt und einen Turm bauen und seine Spitze bis an den Himmel. So wollen wir uns einen Namen machen, damit wir uns nicht über die ganze Fläche der Erde zerstreuen. Und der Herr fuhr herab um die Stadt und den Turm anzusehen und die Menschen, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach, siehe ein Volk sind sie. Und eine Sprache haben sie alle. Und dies ist erst der Anfang ihres Tuns. Jetzt wird ihnen nichts unmöglich sein, was sie zu tun ersinnen. Wohlan, lasst uns herabfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass sie eine des anderen Sprachen nicht mehr verstehen. Und der Herr zerstreute sie von dort über die ganze Erde. Und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel. Denn dort verwirrte der Herr die Sprache der ganzen Erde. Und dort verstreute sie der Herr über die ganze Erde.

1. Mose 10

Er war der erste Gewaltige auf der Erde, ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Darum sagt man wie Nimrod ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Und der Anfang seines Königreichs war Babel und Erich und Arkad und Kalne im Land China.

Weitere Referenzen

  • Genesis/1. Mose Kapitel 10 (Geschlechtsregister, Nimrod)

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Für die Obrigkeit beten: Christen sollten zu allererst für ihre Politiker und Obrigkeit beten, dass Gott die Situation lenkt und es nicht ausufert. Gott lenkt die Herzen der Könige wie Wasserbäche.
  • 2 Die eigene Überheblichkeit erkennen: Erkenne, dass auch du manchmal denkst, es besser zu wissen als Gott. Es ist eine Täuschung zu glauben, dass das Leben besser wäre, wenn man es in eigener Hand behält statt es Gott anzuvertrauen.
  • 3 Das Leben Gott anvertrauen: Vertraue dein Leben dem an, der am besten weiß, was gut für dich ist. Nimm Jesus Christus als deinen persönlichen Retter an und finde Vergebung in ihm, um echte Erfüllung zu erleben.
  • 4 Realistische Erwartungen an politische Ordnungen: Verstehe, dass es niemals eine perfekte politische Ordnung auf dieser Erde geben wird, da der Mensch durch Sünde gefangen ist. Christen können sich politisch engagieren, sollten aber ihre Hoffnung nicht auf menschliche Systeme setzen.