Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Täglicher Impuls Montag Wenn Mauern zwischen uns stehen
Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Fronten wie verriegelte Burgen wirken. Wenn Bitterkeit eingezogen ist, hilft kein Argumentieren mehr. Die Bibel beschreibt dies drastisch: 'Ein Bruder, der betrogen wurde, ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt.' Wer sich betrogen fühlt, baut Mauern um sein Herz und verriegelt die Tore. Versöhnung scheint unmöglich.
Doch Gottes Wort lässt uns nicht ohne Hoffnung. Es zeigt einen Ausweg: die Hilfe von außen. Der Puritaner Matthew Henry schrieb: 'Es ist besser in einem Konflikt etwas von seinem Recht aufzugeben und Frieden zu haben, als auf seinem vollen Recht zu bestehen und die Gemeinschaft zu zerstören.' In festgefahrenen Konflikten brauchen wir Menschen, die Gottes Willen suchen und uns helfen, ihn zu erkennen. Gott hat uns nicht allein gelassen – er hat uns seine Gemeinde und weise Leiter gegeben.
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Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Fronten wie verriegelte Burgen wirken. Wenn Bitterkeit eingezogen ist, hilft kein Argumentieren mehr. Die Bibel beschreibt dies drastisch: 'Ein Bruder, der betrogen wurde, ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt.' Wer sich betrogen fühlt, baut Mauern um sein Herz und verriegelt die Tore. Versöhnung scheint unmöglich. Doch Gottes Wort lässt uns nicht ohne Hoffnung. Es zeigt einen Ausweg: die Hilfe von außen. Der Puritaner Matthew Henry schrieb: 'Es ist besser in einem Konflikt etwas von seinem Recht aufzugeben und Frieden zu haben, als auf seinem vollen Recht zu bestehen und die Gemeinschaft zu zerstören.' In festgefahrenen Konflikten brauchen wir Menschen, die Gottes Willen suchen und uns helfen, ihn zu erkennen. Gott hat uns nicht allein gelassen – er hat uns seine Gemeinde und weise Leiter gegeben.
Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Fronten wie verriegelte Burgen wirken. Wenn Bitterkeit eingezogen ist, hilft kein Argumentieren mehr. Die Bibel beschreibt dies drastisch: 'Ein Bruder, der betrogen wurde, ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt.' Wer sich betrogen fühlt, baut Mauern um sein Herz und verriegelt die Tore. Versöhnung scheint unmöglich. Doch Gottes Wort lässt uns nicht ohne Hoffnung. Es zeigt einen Ausweg: die Hilfe von außen. Der Puritaner Matthew Henry schrieb: 'Es ist besser in einem Konflikt etwas von seinem Recht aufzugeben und Frieden zu haben, als auf seinem vollen Recht zu bestehen und die Gemeinschaft zu zerstören.' In festgefahrenen Konflikten brauchen wir Menschen, die Gottes Willen suchen und uns helfen, ihn zu erkennen. Gott hat uns nicht allein gelassen – er hat uns seine Gemeinde und weise Leiter gegeben.
Bitte Gott, dein verhärtetes Herz zu erweichen und dich für Versöhnung zu öffnen, auch wenn es schwerfällt.
Gibt es in meinem Leben einen Konflikt, in dem ich Mauern um mein Herz gebaut habe?
Aufnahme vom 1. März 2026
Predigt Tauf-Gottesdienste der evangelischen Freikirche Köln
Sonntag, 1. März 2026 Jesaja 45,22-23 Kernaussage Durch die Taufe bezeugen Gläubige öffentlich, dass sie zu Jesus Christus gehören und zu seinen Stellvertretern auf Erden berufen sind. Als königliches Priestertum sind Christen gerufen, gereinigt, geformt, gehorsam und gesegnet, um Gottes Herrlichkeit in der Welt zu verkünden.
Dieser Gottesdienst der Evangelischen Freikirche in Köln am 1. März feiert ein Tauffest mit insgesamt 18 Täuflingen in fünf Gottesdiensten. Die Predigt von Heinrich Derksen behandelt 3. Mose (Levitikus) Kapitel 8 und 9 über die Einsetzung der Priester im Alten Testament als Stellvertreter Gottes. Er erklärt fünf Prinzipien: Christen sind gerufen, gereinigt, geformt, gehorsam und gesegnet. Diese alttestamentliche Praxis dient als Vorbild für das neutestamentliche Verständnis, dass alle Gläubigen ein "königliches Priestertum" bilden.
Die Predigt betont, dass Stellvertretung keine Karriere, sondern eine Berufung ist. Durch das Blut Jesu Christi werden Gläubige gereinigt und mit Christus "bekleidet". Gott formt Christen durch Geduld und erwartet Gehorsam, worauf Segen folgt. Der Gottesdienst enthält Lobpreis, Gebete für verfolgte Christen und den Iran, sowie die feierliche Taufe mehrerer Gläubiger, die öffentlich ihren Glauben an Jesus Christus bekennen. Am Ende werden die Neugetauften gesegnet und als Mitglieder der Ortsgemeinde aufgenommen. Weiterlesen
Tauf-Gottesdienste der evangelischen Freikirche Köln
Durch die Taufe bezeugen Gläubige öffentlich, dass sie zu Jesus Christus gehören und zu seinen Stellvertretern auf Erden berufen sind. Als königliches Priestertum sind Christen gerufen, gereinigt, geformt, gehorsam und gesegnet, um Gottes Herrlichkeit in der Welt zu verkünden.
Hauptthemen
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1. Die Taufe als öffentliches Bekenntnis
- • 18 Menschen werden an diesem Tag getauft und bezeugen öffentlich ihren Glauben
- • Die Taufe symbolisiert das Sterben des alten Lebens und die Auferstehung zu neuem Leben in Christus
- • Taufe erfolgt auf den persönlichen Glauben hin, nicht als heilswirksame Handlung
- • Die Taufe ist das sichtbare Zeichen der Errettung durch Glauben
2. Stellvertreter Gottes - Das königliche Priestertum
- • Christen sind Botschafter an Christi statt, ähnlich den Herolden in der Antike
- • Im Alten Testament waren nur Aaron und seine Söhne als Priester eingesetzt
- • Im Neuen Testament ist jeder Gläubige Teil des königlichen Priestertums
- • Die Einsetzung der Priester in Levitikus 8-9 ist eine Vorschattung für alle Gläubigen
3. Gerufen - Gott beruft uns als Stellvertreter
- • Gott ist derjenige, der ruft und beruft - nicht Menschen wählen oder bewerben sich
- • Aaron wurde von Gott berufen, nicht vom Volk gewählt
- • Jesus sagt: 'Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt'
- • Glaube ist keine Karriere, sondern eine Berufung Gottes
4. Gereinigt - Gott macht uns brauchbar
- • Die Priester wurden mit Wasser gewaschen und mit heiligen Kleidern bekleidet
- • Christen sind durch das Blut Jesu abgewaschen, geheiligt und gerechtfertigt
- • Die Kleidung der Priester symbolisiert die neue Identität in Christus
- • Auf dem Stirnband stand 'Heilig dem HERRN' - im Himmel werden Gläubige Jesu Namen tragen
- • Das Alte Testament muss verstanden werden, um das Neue Testament richtig zu erfassen
5. Geformt - Gott formt uns durch Geduld
- • Die Priester mussten sieben Tage vor der Stiftshütte warten ohne Erklärung
- • Sünde geschieht in einem Augenblick, aber Heiligung ist ein lebenslanger Prozess
- • Gott arbeitet oft im 'Hohlraum' - am Herzen, nicht immer sichtbar nach außen
- • Auf jedem Grabstein eines Christen könnte stehen: 'Ende der Baustelle - Danke für Ihre Geduld'
6. Gehorsam - Gottesdienst besteht aus Gehorsam
- • Am achten Tag führten Aaron und seine Söhne erstmals den Gottesdienst durch
- • Sie taten genau das, was Gott geboten hatte, Schritt für Schritt
- • Gottesdienst ist primär Gehorsam, nicht Gefühl - Gefühle folgen dem Gehorsam
- • Wie ein Olympia-Athlet braucht geistliches Leben Disziplin, Verzicht und Regelbeachtung
7. Gesegnet - Gott bestätigt uns durch seine Herrlichkeit
- • Aaron segnete das Volk mit erhobenen Händen nach dem Gottesdienst
- • Gläubige sind gesegnet mit allen geistlichen Segnungen der Himmelswelt
- • Die Herrlichkeit des Herrn erschien dem ganzen Volk und sie jubelten
- • Durch Jesu Tod am Kreuz haben alle Gläubigen Zugang zum Allerheiligsten
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, alle Enden der Erde, denn ich bin Gott und sonst keiner. Ich habe bei mir selbst geschworen, aus meinem Mund ist Gerechtigkeit hervorgegangen, ein Wort, das nicht zurückgenommen wird. Ja, mir soll sich jedes Knie beugen und jede Zunge schwören.
Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss, ich bin jeden Tag bei euch bis zum Ende der Welt.
Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum.
So sind wir nun Botschafter an Christi statt. Lasst euch versöhnen mit Gott.
Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt.
Ihr seid abgewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerechtfertigt.
Der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut.
Sie haben ihre Kleider gewaschen und weiß gemacht in dem Blut des Lammes.
Zieht den Herrn Jesus Christus an.
Ihr habt Christus angezogen.
Sie werden sein Angesicht sehen und sein Name wird an ihrer Stirn stehen.
Gesegnet mit allen geistlichen Segnungen der Himmelswelt.
Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen Jesu Christi verkündigt, ließen sich Männer und Frauen taufen.
Weitere Referenzen
- → 3. Mose (Levitikus) 8
- → 3. Mose (Levitikus) 9
- → 3. Mose (Levitikus) 10
- → 2. Mose (Exodus) 25-40
- → 2. Mose (Exodus) 28
- → 2. Mose (Exodus) 30-40
- → Psalm 23,1-2
- → Psalm 23,6
- → Psalm 25,4
- → Psalm 34
- → Psalm 73,28
- → Jesaja 43,1
- → Johannes 3,16
- → Markus 5
- → Römer 8
- → Römer 8,2
- → Römer 10,9
- → Römer 12
- → 1. Johannes 4,16
- → Jakobus 4,7
- → Philipper 4
- → Offenbarung 21
- → Hebräerbrief
Praktische Anwendung
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- 1 Öffentlich zu Jesus bekennen: Als Stellvertreter Christi sollen Gläubige sich nicht schämen, ihren Glauben in Familie, Schule, Beruf und Nachbarschaft zu bekennen. Dies kann durch Gespräche, Social Media Posts oder das Tragen christlicher Kleidung geschehen.
- 2 Geduld im Heiligungsprozess üben: Gott formt Gläubige ein Leben lang. Wie die Priester sieben Tage warten mussten, sollen Christen geduldig sein und darauf vertrauen, dass Gott auch im 'Hohlraum' ihres Herzens arbeitet, selbst wenn äußerlich nicht viel sichtbar ist.
- 3 Gehorsam vor Gefühlen stellen: Gottesdienst und Nachfolge bestehen primär aus Gehorsam gegenüber Gottes Wort, nicht aus Gefühlen. Gläubige sollen tun, was Gott sagt, auch wenn sie es nicht verstehen oder sich nicht danach fühlen - die Gefühle folgen dem Gehorsam.
- 4 Das Alte Testament studieren: Um das Neue Testament richtig zu verstehen, müssen Christen auch das Alte Testament, besonders das Buch Levitikus, studieren. Die alttestamentlichen Prinzipien helfen, neutestamentliche Aussagen über Reinigung, Heiligung und Priestertum zu erfassen.
- 5 Als Botschafter Christi leben: Menschen lesen oft zuerst das Leben der Christen, bevor sie die Bibel lesen. Gläubige sollen durch ihr Verhalten, ihre Worte und ihre Liebe Christus widerspiegeln und andere zur Versöhnung mit Gott einladen.
- 6 Am Glaubensgrundkurs teilnehmen: Wer mehr über den Glauben erfahren oder sich auf die Taufe vorbereiten möchte, sollte am Glaubensgrundkurs teilnehmen (Start: 10. April). Die nächste Taufe findet am 7. Juni statt.
- 7 Zum Gebetsgottesdienst kommen: Gemeindeglieder sind eingeladen, am ersten und dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr zum Gebetsgottesdienst zu kommen, um füreinander zu beten und Gottes Handeln zu erleben.