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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Was brauchen wir, damit wir glauben?

Der Evangelist Johannes stellt uns eine zentrale Frage: Was brauchen wir, damit wir glauben? In der Geschichte des königlichen Beamten begegnen uns zwei Arten von Glauben. Der eine sagt: 'Zeig mir etwas, dann glaube ich.' Der andere sagt: 'Weil du es bist und weil du sprichst, vertraue ich dir.' Die Galileäer nahmen Jesus auf, weil sie seine Zeichen in Jerusalem gesehen hatten. Sie waren beeindruckt von seinen Wundern. Doch Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Warum? Weil sie nicht seine Botschaft, sondern nur seine Taten wertschätzten. Sie glaubten, weil sie sahen – aber nicht, weil sie auf sein Wort hörten. Rettender Glaube gründet nicht auf dem, was wir sehen oder erleben, sondern auf der Person Jesu selbst. Er fragt uns heute: Kannst du mir vertrauen, auch wenn du noch nicht siehst?

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Der Evangelist Johannes stellt uns eine zentrale Frage: Was brauchen wir, damit wir glauben? In der Geschichte des königlichen Beamten begegnen uns zwei Arten von Glauben. Der eine sagt: 'Zeig mir etwas, dann glaube ich.' Der andere sagt: 'Weil du es bist und weil du sprichst, vertraue ich dir.' Die Galileäer nahmen Jesus auf, weil sie seine Zeichen in Jerusalem gesehen hatten. Sie waren beeindruckt von seinen Wundern. Doch Jesus selbst bezeugte, dass ein Prophet im eigenen Vaterland kein Ansehen hat. Warum? Weil sie nicht seine Botschaft, sondern nur seine Taten wertschätzten. Sie glaubten, weil sie sahen – aber nicht, weil sie auf sein Wort hörten. Rettender Glaube gründet nicht auf dem, was wir sehen oder erleben, sondern auf der Person Jesu selbst. Er fragt uns heute: Kannst du mir vertrauen, auch wenn du noch nicht siehst?

Johannes 4,43-54
Gebet

Bitte Jesus, dir zu helfen, ihm nicht nur wegen seiner Taten zu folgen, sondern wegen dem, wer er ist.

Herausforderung

Welche Beweise oder Zeichen erwarte ich von Jesus, bevor ich ihm wirklich vertraue?

Aufnahme vom 13. April 2026

Predigt

The Mission of the Risen One // André Töws

Montag, 13. April 2026
Matthäus 28,19
Kernaussage

Der Auftrag des auferstandenen Jesus an seine Jünger ist klar: Macht alle Nationen zu Jüngern. Dies ist nicht nur ein Auftrag für Pastoren oder Missionare, sondern für alle Nachfolger Jesu. Unser gesamtes Leben soll um diesen zentralen Auftrag herum ausgerichtet sein - dort wo wir sind, durch Taufe und Lehre.

In dieser Andacht reflektiert der Sprecher über die Zeit nach Ostern und stellt die zentrale Frage: Was erwartet der auferstandene Jesus von seinen Nachfolgern? Basierend auf Matthäus 28,19 wird der Missionsbefehl analysiert, wobei der Sprecher die grammatikalische Struktur des griechischen Urtexts hervorhebt. Im Griechischen gibt es nur einen einzigen Imperativ: "Macht zu Jüngern", während die anderen Verben (gehen, taufen, lehren) Partizipien sind, die die Art und Weise beschreiben, wie dieser Auftrag erfüllt werden soll. Der Sprecher betont, dass dieser Auftrag nicht nur für Theologen und Pastoren gilt, sondern für alle Nachfolger Jesu. Mission beginnt dort, wo wir sind - in der Familie, am Arbeitsplatz. Es kann verschiedene Formen annehmen: Gebet für Missionare, finanzielle Unterstützung, persönliches Zeugnis oder sogar den Ruf in die Mission. Die Herausforderung besteht darin, das eigene Leben um diesen zentralen Auftrag herum zu gestalten und sich zu fragen, ob unsere Prioritäten, Zeitnutzung und Ressourcen diesem Auftrag entsprechen. Die Motivation sollte sein, dass der Name Jesu bekannt wird und er mehr Anbeter hat, die ihn bewundern und für ihn leben.
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In dieser Andacht reflektiert der Sprecher über die Zeit nach Ostern und stellt die zentrale Frage: Was erwartet der auferstandene Jesus von seinen Nachfolgern? Basierend auf Matthäus 28,19 wird der Missionsbefehl analysiert, wobei der Sprecher die grammatikalische Struktur des griechischen Urtexts hervorhebt. Im Griechischen gibt es nur einen einzigen Imperativ: "Macht zu Jüngern", während die anderen Verben (gehen, taufen, lehren) Partizipien sind, die die Art und Weise beschreiben, wie dieser Auftrag erfüllt werden soll. Der Sprecher betont, dass dieser Auftrag nicht nur für Theologen und Pastoren gilt, sondern für alle Nachfolger Jesu. Mission beginnt dort, wo wir sind - in der Familie, am Arbeitsplatz. Es kann verschiedene Formen annehmen: Gebet für Missionare, finanzielle Unterstützung, persönliches Zeugnis oder sogar den Ruf in die Mission. Die Herausforderung besteht darin, das eigene Leben um diesen zentralen Auftrag herum zu gestalten und sich zu fragen, ob unsere Prioritäten, Zeitnutzung und Ressourcen diesem Auftrag entsprechen. Die Motivation sollte sein, dass der Name Jesu bekannt wird und er mehr Anbeter hat, die ihn bewundern und für ihn leben.

Hauptthemen (4)

1. Der Auftrag des Auferstandenen

  • Im griechischen Urtext gibt es nur einen Imperativ: 'Macht zu Jüngern'
  • Drei Partizipien begleiten diesen Befehl: 'während ihr geht', 'indem ihr tauft', 'indem ihr lehrt'
  • Der Auftrag gilt allen Nationen und allen Nachfolgern Jesu, nicht nur bestimmten Berufsgruppen

2. Grammatische Analyse von Matthäus 28,19

  • Deutsche Übersetzung enthält vier Imperative: geht, macht, tauft, lehrt
  • Griechischer Urtext hat nur einen Imperativ (macht zu Jüngern) und drei Partizipien
  • Korrekte Übersetzung: 'Während ihr geht, macht zu Jüngern, indem ihr tauft und indem ihr lehrt'
  • Taufe ist das erste sichtbare Zeichen eines Jüngers und setzt den Glauben voraus

3. Praktische Umsetzung des Auftrags

  • Mission beginnt dort, wo man ist: Familie, Arbeitsplatz, Umfeld
  • Nicht jeder muss seinen Beruf aufgeben, aber jeder soll seinen Beitrag leisten
  • Verschiedene Möglichkeiten: Beten für Mission, Spenden, selbst senden lassen
  • Nach der Bekehrung beginnt die eigentliche Arbeit: Jüngerschaft und Lehre
  • Ziel ist, dass Neubekehrte selbst zu Jüngermachern werden

4. Motivation für den Auftrag

  • Jesus hat alle Macht im Himmel und auf Erden
  • Sein Name soll bekannt werden
  • Er soll mehr Anbeter haben, die ihn bewundern und für ihn leben
  • Die Auferstehung Jesu ist die Grundlage unseres Glaubens und Auftrags

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 28,19

Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe.

Weitere Referenzen

  • Matthäus 28,18

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Prüfe deine Prioritäten: Stelle dir die Frage, ob dein Leben um den Missionsauftrag Jesu herum gebaut ist. Zeigt sich das in der Art, wie du deine Zeit verbringst, deine Kraft einsetzt und dein Geld investierst?
  • 2 Beginne Mission dort, wo du bist: Bezeuge Jesus in deiner Familie, an deinem Arbeitsplatz und in deinem Umfeld. Mission beginnt im Alltag, nicht erst in fernen Ländern.
  • 3 Unterstütze Mission aktiv: Bete für Missionare und Mission, spende für Missionsarbeit und stelle dir die Frage, ob Gott dich selbst in die Mission oder Gemeindegründung senden möchte.
  • 4 Investiere in Jüngerschaft: Wenn Menschen zum Glauben kommen, beginnt die eigentliche Arbeit. Leite Neubekehrte an, im Glauben zu wachsen, damit sie selbst zu Jüngermachern werden.
  • 5 Lebe für Gottes Ehre: Setze dich dafür ein, dass der Name Jesu bekannt wird und er mehr Anbeter bekommt. Dies sollte die zentrale Motivation für dein Leben sein.