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Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Er muss wachsen, ich muss abnehmen

Johannes der Täufer stand vor einer Situation, die viele Menschen herausfordern würde: Seine Jünger berichteten ihm besorgt, dass alle Menschen zu Jesus gingen statt zu ihm. Die Menschenmassen, die einst zu Johannes gekommen waren, wandten sich nun Jesus zu. Doch Johannes reagierte nicht mit Neid oder Zorn. Stattdessen sprach er eines der demütigsten Worte der Bibel: 'Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.' Johannes verstand seine Rolle als Wegbereiter. Er wusste, dass sein Dienst darin bestand, auf Jesus hinzuweisen, nicht sich selbst groß zu machen. Wie oft kämpfen wir um Anerkennung und Bedeutung? Johannes zeigt uns einen anderen Weg: Je größer wir uns selbst machen, desto mehr verdecken wir die Herrlichkeit von Jesus. Wahre Erfüllung finden wir nicht in unserem eigenen Wachstum, sondern darin, dass Jesus in unserem Leben und durch unser Leben größer wird.

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Johannes der Täufer stand vor einer Situation, die viele Menschen herausfordern würde: Seine Jünger berichteten ihm besorgt, dass alle Menschen zu Jesus gingen statt zu ihm. Die Menschenmassen, die einst zu Johannes gekommen waren, wandten sich nun Jesus zu. Doch Johannes reagierte nicht mit Neid oder Zorn. Stattdessen sprach er eines der demütigsten Worte der Bibel: 'Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.' Johannes verstand seine Rolle als Wegbereiter. Er wusste, dass sein Dienst darin bestand, auf Jesus hinzuweisen, nicht sich selbst groß zu machen. Wie oft kämpfen wir um Anerkennung und Bedeutung? Johannes zeigt uns einen anderen Weg: Je größer wir uns selbst machen, desto mehr verdecken wir die Herrlichkeit von Jesus. Wahre Erfüllung finden wir nicht in unserem eigenen Wachstum, sondern darin, dass Jesus in unserem Leben und durch unser Leben größer wird.

Johannes 3,30
Gebet

Bitte Gott, dir die Demut von Johannes zu schenken und Jesus in deinem Leben mehr Raum zu geben.

Herausforderung

In welchen Bereichen deines Lebens versuchst du, größer zu werden, anstatt Jesus größer werden zu lassen?

Predigt

Surprised by Jesus - Reversal of the Hierarchy // Jonathan Görzen

Sonntag, 12. April 2026
Matthäus 19,30
Kernaussage

Jesus zeigt durch die Geschichte des reichen Jünglings, dass das Reich Gottes nicht durch menschliche Leistung oder äußere Religiosität erreichbar ist, sondern allein durch Gottes Gnade und ein aufrichtiges Herz, das seine Erlösungsbedürftigkeit erkennt. Die vermeintlich Ersten werden Letzte sein und die Letzten Erste, denn Gott schaut auf das Herz und nicht auf religiöse Werke.

Jesus überrascht immer wieder, wie in Matthäus Kapitel 19 zu sehen ist. Ein reicher junger Mann, der nach außen hin fromm lebt und sich an Gottes Gesetz hält, kommt zu Jesus. Im damaligen jüdischen Denken galt Reichtum als Zeichen von Gottes Segen, besonders bei frommen Menschen. Doch Jesus durchschaut den Schein und spricht den wunden Punkt an: seinen Reichtum. Er fordert ihn auf, alles zu verkaufen und den Armen zu geben. Der junge Mann geht traurig davon, denn er erkennt, dass auch er einen Götzen hat, der ihn von völliger Hingabe abhält. Jesus erklärt seinen Jüngern, dass es schwer für Reiche ist, ins Reich Gottes zu kommen, doch bei Gott ist alles möglich. Petrus fragt nach ihrer Belohnung, da sie alles verlassen haben. Jesus antwortet mit einem revolutionären Prinzip: Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste. Im folgenden Gleichnis von den Arbeitern zeigt er, dass Gottes Gnade nicht verdient werden kann - sie ist für alle gleich, unabhängig von religiösen Leistungen. Ein Mörder, der sich am Todestag bekehrt, empfängt ewiges Leben, während jemand mit jahrelanger äußerer Religiosität ohne echte Herzenshingabe es nicht empfängt. Die entscheidende Frage ist: Vertrauen wir auf Gottes Gnade oder auf unsere eigenen religiösen Werke?
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Jesus überrascht immer wieder, wie in Matthäus Kapitel 19 zu sehen ist. Ein reicher junger Mann, der nach außen hin fromm lebt und sich an Gottes Gesetz hält, kommt zu Jesus. Im damaligen jüdischen Denken galt Reichtum als Zeichen von Gottes Segen, besonders bei frommen Menschen. Doch Jesus durchschaut den Schein und spricht den wunden Punkt an: seinen Reichtum. Er fordert ihn auf, alles zu verkaufen und den Armen zu geben. Der junge Mann geht traurig davon, denn er erkennt, dass auch er einen Götzen hat, der ihn von völliger Hingabe abhält. Jesus erklärt seinen Jüngern, dass es schwer für Reiche ist, ins Reich Gottes zu kommen, doch bei Gott ist alles möglich. Petrus fragt nach ihrer Belohnung, da sie alles verlassen haben. Jesus antwortet mit einem revolutionären Prinzip: Viele Erste werden Letzte sein und Letzte Erste. Im folgenden Gleichnis von den Arbeitern zeigt er, dass Gottes Gnade nicht verdient werden kann - sie ist für alle gleich, unabhängig von religiösen Leistungen. Ein Mörder, der sich am Todestag bekehrt, empfängt ewiges Leben, während jemand mit jahrelanger äußerer Religiosität ohne echte Herzenshingabe es nicht empfängt. Die entscheidende Frage ist: Vertrauen wir auf Gottes Gnade oder auf unsere eigenen religiösen Werke?

Hauptthemen (4)

1. Die Geschichte des reichen Jünglings

  • Ein reicher junger Mann kam zu Jesus, der sich an das Gesetz hielt und als Vorbild galt
  • Reichtum galt im jüdischen Denken als Zeichen von Gottes Segen
  • Jesus forderte ihn auf, alles zu verkaufen und den Armen zu geben
  • Der junge Mann ging traurig davon, weil sein Reichtum sein Götze war
  • Er verließ sich auf seine eigene Leistung statt auf Gottes Gnade

2. Die Umkehrung der Rangordnung im Reich Gottes

  • Viele Erste werden Letzte und Letzte werden Erste sein
  • Jesus kehrt die typisch menschliche Rangordnung um
  • Gott schaut auf das Herz, nicht auf äußere Frömmigkeit
  • Es geht um aufrichtige Herzen, die Gott wirklich suchen

3. Gnade statt Leistung

  • Bei Menschen unmögliche Dinge sind bei Gott möglich
  • Gnade kann man sich nicht verdienen
  • Bei Gnade geht es nicht um Fairness
  • Selbst ein Mörder, der sich am Todestag bekehrt, empfängt ewiges Leben
  • Religiöse Werke ohne echte Herzenshaltung führen nicht zum ewigen Leben

4. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg

  • Arbeiter begannen zu unterschiedlichen Zeiten
  • Alle erhielten denselben Lohn
  • Dies erschien den länger arbeitenden Arbeitern unfair
  • Das Gleichnis zeigt, dass Gnade nicht verdient werden kann

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 19,30

aber viele erste werden letzte und letzte erste sein

Weitere Referenzen

  • Matthäus 19

Praktische Anwendung (3)

  • 1 Prüfung der Heilsgewissheit: Wir sollten unser Herz prüfen und schauen, woran wir unsere Heilsgewissheit knüpfen. Ist es wirklich die Gnade Gottes oder bauen wir auf unsere religiösen äußerlichen Werke?
  • 2 Erkenntnis der eigenen Erlösungsbedürftigkeit: Wir müssen erkennen, dass wir alleine durch die Gnade Gottes errettet sind und nicht durch unsere Leistung. Ein Herz, das erkennt, dass es den Retter braucht, hat Gottes Gefallen.
  • 3 Ablehnung äußerlicher Religiosität: Mit reiner äußerer Religiosität können wir Gott niemals beeindrucken. Es geht um eine aufrichtige Herzenshaltung und echte Nachfolge, nicht um religiöse Werke.