Emanuel Lindern
Als dynamische Freikirche erleben wir heute noch, wie Gott Herzen berührt, Gebete erhört, Wunder tut und Menschen verändert. Wir verstehen uns als Teil einer großen Familie Gottes, in der auch du ganz unabhängig von deinem Alter oder deiner Herkunft herzlich willkommen bist!
Unzucht vermeiden – Gottes Schutz für dein Herz
Paulus spricht direkt ein Problem an, das heute aktueller ist denn je: Unzucht – Sexualität außerhalb der Ehe. Im griechischen Grundtext steht 'Porneia', von dem unser Wort 'Pornografie' abstammt. Die Bibel beschreibt dies klar als Sünde, als Verfehlung von Gottes gutem Plan. Heute sind wir mit Unzucht mehr konfrontiert als je zuvor. Vor 25 Jahren war es anders, doch heute laufen pornografische Inhalte permanent über unsere Handys und das Internet. Diese Bilder und Versuchungen sind nur einen Klick entfernt. Aber Gott hat einen besseren Weg für uns! Sein Plan ist nicht Einschränkung, sondern Schutz und Erfüllung. Die Ehe ist sein heiliger Raum für Intimität und Sexualität. Menschen, die mit Pornografie kämpfen, berichten, dass es ihr Gebetsleben zerstört und ihre geistliche Kraft raubt. Gottes Weg führt dagegen zu Leben in Fülle.
Bitte Gott um Befreiung von allen pornografischen Einflüssen und um die Kraft, in Reinheit zu leben – als Geschenk für dich selbst und deinen zukünftigen oder gegenwärtigen Ehepartner.
Wo bin ich in meinem Leben Versuchungen zur Unzucht ausgesetzt, und welche konkreten Schritte kann ich unternehmen, um Gottes Schutz zu suchen?
Aufnahme vom 1. März 2026
01-03-2026 | Live Gottesdienst
Christen sollen Streitigkeiten nicht vor weltlichen Gerichten austragen, sondern innerhalb der Gemeinde klären. Wahre Nachfolge bedeutet, bereit zu sein, Unrecht zu tragen, anstatt auf das eigene Recht zu pochen, und nach Frieden und Versöhnung zu streben.
Hauptthemen
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1. Rechtsstreitigkeiten unter Christen
- • Die Gemeinde in Korinth führte Rechtsstreitigkeiten vor weltlichen Gerichten, was ein beschämendes Zeugnis war
- • Christen sind berufen, Richter zu sein, nicht zu Ungerechten zu gehen
- • Heilige werden einst die Welt und sogar Engel richten
- • Streitigkeiten sollten innerhalb der Gemeinde durch weise, geistlich reife Geschwister geklärt werden
2. Unrecht tragen als christliche Tugend
- • Paulus fragt: 'Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun?'
- • Unrecht zu tragen ist Gottes Wille und ein Zeichen von Nachfolge
- • Wer bereit ist, Unrecht zu tragen, entscheidet sich für Frieden, Barmherzigkeit und Versöhnung
- • Jesus ist das Vorbild für demütiges Leiden und Unrecht tragen
3. Irdische versus göttliche Gesinnung
- • Irdische Gesinnung: Selbstgerechtigkeit, Habgier, Selbstverwirklichung, Streit, Hass, Unversöhnlichkeit, Stolz, Zorn
- • Göttliche Gesinnung: Liebe, Vergebung, Demut, Sanftmut
- • Der Weg von irdischer zu göttlicher Gesinnung führt über Demut, Glauben und Gehorsam
- • Christen sollen nicht ihren Frieden und ihre Gerechtigkeit in der Welt suchen, sondern bei Gott
4. Biblischer Umgang mit Konflikten
- • Matthäus 18: Zunächst Vier-Augen-Gespräch, dann zwei Zeugen hinzuziehen, schließlich die Gemeinde
- • Keine Abkürzung direkt zum Leiter - miteinander reden, nicht übereinander
- • Konflikte im Gebet und mit demütiger Haltung vorbereiten
- • Ziel ist Versöhnung vor Eskalation zum Streit
5. Täter des Wortes sein
- • Jakobus 1,22: 'Seid Täter des Wortes und nicht bloß Hörer'
- • Wer nur Hörer ist, betrügt sich selbst
- • Gehorsam ohne Freiwilligkeit ist Ungehorsam
- • Gotterkenntnis ist entscheidend - Erkenntnis seiner Liebe und seines Wohlwollens
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wer glaubt, dass Jesus der von Gott versprochene Retter ist? Wer das glaubt, der ist ein Kind Gottes. Kinder aber, die ihren Vater lieben, lieben auch ihre Brüder und Schwestern. Und umgekehrt gilt, dass wir wirklich Gottes Kinder lieben, erkennen wir an unserer Liebe zu Gott und daran, dass wir nach seinen Geboten leben. Denn Gott lieben heißt nichts anderes als seine Gebote befolgen. Und seine Gebote sind nicht schwer.
Wie kann jemand von euch, der eine Beschwerde gegen einen anderen hat, sich bei den Ungerechten richten lassen, anstatt bei den Heiligen. Wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun durch euch die Welt gerichtet werden soll, seid ihr dann unwürdig über die allergeringsten Dinge zu entscheiden? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden? Wie viel mehr die Angelegenheiten dieses Lebens. Es ist ja überhaupt schon ein Schaden unter euch, dass ihr Prozesse miteinander führt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? Stattdessen übt ihr Unrecht.
Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen.
Mein Volk geht zugrunde aus Mangel an Erkenntnis.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 18
- → Römer 6
- → 1. Korinther (allgemein)
- → 1. Kolosser 1,15
Praktische Anwendung
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- 1 Konflikte biblisch klären: Bei Meinungsverschiedenheiten zunächst das Vier-Augen-Gespräch suchen, im Gebet vorbereitet und mit demütiger Haltung. Nicht direkt zum Leiter gehen, sondern miteinander reden, nicht übereinander.
- 2 Bereitschaft, Unrecht zu tragen: Anstatt auf das eigene Recht zu pochen, die Entscheidung treffen, lieber Unrecht zu tragen und damit Frieden, Versöhnung und die Liebe Gottes zu wählen.
- 3 Demut praktizieren: Selbsterkenntnis üben und ehrlich vor Gott die eigenen Mängel bekennen. Von Jesus Demut und Sanftmut lernen als Weg zur Transformation von irdischer zu göttlicher Gesinnung.
- 4 Täter des Wortes werden: Nicht nur Gottes Wort hören, sondern es in die Tat umsetzen durch freiwilligen Gehorsam. Sich der Führung des Heiligen Geistes unterstellen statt in frommen Aktivismus zu verfallen.
- 5 Gotterkenntnis suchen: Demütig Gott um Erkenntnis seiner Liebe und seines Wohlwollens bitten. Frieden, Freude und Gerechtigkeit zuerst bei Gott suchen, nicht in der Welt.
- 6 Vollständige Hingabe an Gott: Jesus das ganze Herz geben, nicht nur die Hälfte. Familie, Finanzen und Zeit komplett Gott hingeben und sich versöhnen, wo nötig, bevor man sich als Opfer darbringt.