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Evangeliums-Gemeinde Marienheide

Klosterstraße 22a, 51709 Marienheide

Wir sind eine christliche Gemeinde die für Gott brennt, ihn immer besser kennen lernen möchte und überzeugt davon ist, dass Gott heute immer noch jeden einzelnen Menschen mit seiner unvergleichlichen Liebe erreichen will. Jeden Sonntag treffen wir uns zu einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem wir Gott immer wieder neu erleben dürfen. Während dem Gottesdienst findet die Sonntagsschule für 3 bis 6-jährige statt. Neben unseren Gruppen die sich unter der Woche treffen, sind die Hauskreise ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeinde. In diesen Kleingruppen ermutigen wir einander, tauschen uns aus und forschen in Gottes Wort, der Bibel. Genauere Infos findest du unter der Rubrik Veranstaltungen und Hauskreise. Du bist herzlich eingeladen, bei uns vorbeizuschauen und zu erleben, welche Vielfalt Gemeinde hat!

Täglicher Impuls
Sonntag

Gerechtfertigt aus Glauben

Paulus zeigt im Römerbrief, dass alle Menschen Sünder sind – Heiden wie Juden. Niemand kann durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden. Doch dann kommt der Wendepunkt in Römer 3,21: 'Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbar geworden... Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben.' Hier ist die Lösung für unsere Sünde: Nicht durch Werke, nicht durch das Halten von Geboten, sondern allein durch Glauben an Jesus Christus werden wir gerechtfertigt. Jesus ist am Kreuz für unsere Sünde gestorben. Er hat mit seinem Blut bezahlt. Und wir dürfen diese Vergebung einfach im Glauben annehmen. Dies ist der wunderbare Wendepunkt, den Jesus für uns geschaffen hat. Wenn Jesus dein Alles ist, wird nichts anderes je zu wenig sein. Wenn er aber nicht dein Alles ist, wird alles andere immer zu wenig sein.

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Paulus zeigt im Römerbrief, dass alle Menschen Sünder sind – Heiden wie Juden. Niemand kann durch das Halten des Gesetzes vor Gott gerecht werden. Doch dann kommt der Wendepunkt in Römer 3,21: 'Jetzt aber ist ohne Gesetz Gottes Gerechtigkeit offenbar geworden... Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesus Christus für alle, die glauben.' Hier ist die Lösung für unsere Sünde: Nicht durch Werke, nicht durch das Halten von Geboten, sondern allein durch Glauben an Jesus Christus werden wir gerechtfertigt. Jesus ist am Kreuz für unsere Sünde gestorben. Er hat mit seinem Blut bezahlt. Und wir dürfen diese Vergebung einfach im Glauben annehmen. Dies ist der wunderbare Wendepunkt, den Jesus für uns geschaffen hat. Wenn Jesus dein Alles ist, wird nichts anderes je zu wenig sein. Wenn er aber nicht dein Alles ist, wird alles andere immer zu wenig sein.

Römer 3,21-24
Gebet

Danke Jesus für das Kreuz und bitte ihn, dein Alles zu sein – nicht nur ein guter Lehrer, sondern dein Herr.

Herausforderung

Hast du diesen Wendepunkt schon erlebt – von der Sünde zur Gerechtigkeit durch Glauben an Jesus?

Aufnahme vom 19. Juli 2026

Predigt

Wie ein neues Leben mit Gott beginnt | Markus 10,46-52 | Heinrich Dück | EG Marienheide | 19.07.26

Sonntag, 19. Juli 2026
1. Mose 6,5
Kernaussage

Die Bekehrung zu Gott bedeutet zu begreifen, dass wir Sünder sind und Jesus als einzigen Retter brauchen, seine Gnade durch Buße zu ergreifen, und dann im neuen Leben mit Christus durchzugreifen. Bekehrung ist nicht etwas, das wir uns verdienen können, sondern das Ergreifen der Gnade, die Gott uns in Jesus Christus zur Verfügung gestellt hat.

In dieser Predigt geht Heinrich Dück der Frage nach, wie ein neues Leben mit Gott beginnt und wie eine echte Bekehrung aussieht. Anhand der biblischen Geschichte von Bartimäus, dem blinden Bettler aus Markus 10,46-52, erklärt er die notwendigen Schritte zur Bekehrung. Er betont, dass der Mensch von Grund auf sündig ist und dass seit dem Sündenfall die gesamte Menschheit in einem Zustand der Dunkelheit und Blindheit lebt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Gott selbst durch Jesus Christus einen Ausweg aus diesem Dilemma geschaffen hat. Die Predigt gliedert sich in drei zentrale Punkte: Begreifen, Ergreifen und Durchgreifen. Beim Begreifen geht es darum zu erkennen, dass man selbst krank und sündig ist und dass nur Jesus Christus heilen kann. Beim Ergreifen geht es um die aktive Entscheidung, Buße zu tun und Jesus das ganze Leben anzuvertrauen - so wie Bartimäus zu Jesus rief und um Heilung bat. Beim Durchgreifen schließlich geht es darum, nach der Bekehrung auch im neuen Leben mit Christus zu bleiben und nicht zu den alten Gewohnheiten zurückzukehren. Dück warnt eindringlich davor, dass Christen manchmal selbst zum Hindernis werden können, wenn sie das biblische Verständnis von Sünde verwässern oder Kompromisse mit der Welt eingehen. Er ruft dazu auf, die Bekehrung ernst zu nehmen und im Glauben Jesus nachzufolgen, denn das neue Leben mit Christus ist unvergleichlich schöner als das alte Leben in der Finsternis der Sünde.
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In dieser Predigt geht Heinrich Dück der Frage nach, wie ein neues Leben mit Gott beginnt und wie eine echte Bekehrung aussieht. Anhand der biblischen Geschichte von Bartimäus, dem blinden Bettler aus Markus 10,46-52, erklärt er die notwendigen Schritte zur Bekehrung. Er betont, dass der Mensch von Grund auf sündig ist und dass seit dem Sündenfall die gesamte Menschheit in einem Zustand der Dunkelheit und Blindheit lebt. Die gute Nachricht ist jedoch, dass Gott selbst durch Jesus Christus einen Ausweg aus diesem Dilemma geschaffen hat. Die Predigt gliedert sich in drei zentrale Punkte: Begreifen, Ergreifen und Durchgreifen. Beim Begreifen geht es darum zu erkennen, dass man selbst krank und sündig ist und dass nur Jesus Christus heilen kann. Beim Ergreifen geht es um die aktive Entscheidung, Buße zu tun und Jesus das ganze Leben anzuvertrauen - so wie Bartimäus zu Jesus rief und um Heilung bat. Beim Durchgreifen schließlich geht es darum, nach der Bekehrung auch im neuen Leben mit Christus zu bleiben und nicht zu den alten Gewohnheiten zurückzukehren. Dück warnt eindringlich davor, dass Christen manchmal selbst zum Hindernis werden können, wenn sie das biblische Verständnis von Sünde verwässern oder Kompromisse mit der Welt eingehen. Er ruft dazu auf, die Bekehrung ernst zu nehmen und im Glauben Jesus nachzufolgen, denn das neue Leben mit Christus ist unvergleichlich schöner als das alte Leben in der Finsternis der Sünde.

Hauptthemen (6)

1. Die Sündhaftigkeit des Menschen

  • • Das Herz des Menschen ist von Grund auf böse, wie vor und nach der Sintflut
  • • Es gibt keinen Gerechten, alle haben gesündigt (Römer 3)
  • • Götzendienst, Ehebruch, Mord und Völkermorde spiegeln die Sünde der Gesellschaft wider
  • • Der Mensch erkennt ohne Belehrung nicht, dass sein Zustand der Sünde abnormal ist

2. Begreifen - Die erste Voraussetzung zur Bekehrung

  • • Man muss begreifen, dass man krank und blind durch Sünde ist
  • • Man muss erkennen, dass der eigene Zustand nicht der Normalzustand ist
  • • Man muss begreifen, wer einen heilen kann - nur Jesus Christus
  • • Bartimäus erkannte seine Blindheit und dass nur Jesus, der Sohn Davids, ihn heilen konnte
  • • Von Sünden kann nur derjenige befreien, der bestimmt hat, was Sünde ist - Gott allein

3. Die Gefahr der Kompromisse in christlichen Gemeinden

  • • Manche Christen bringen Sünder zum Schweigen wie die Pharisäer Bartimäus
  • • Unterschiedliche Sündenverständnisse in verschiedenen Gemeinden
  • • Sünde wird als 'Fehltritt' oder 'Zielverfehlung' verharmlost
  • • Weltliche Praktiken werden christianisiert (Alkohol, Musik, Yoga)
  • • Christen versperren manchmal den Weg zur Bekehrung durch falsches Verständnis von Freiheit
  • • Die frühen Christen unterschieden sich klar von Ungläubigen durch ihren Lebensstil

4. Ergreifen - Die Gnade Gottes annehmen

  • • Bartimäus ließ sich nicht zum Schweigen bringen und schrie umso lauter
  • • Echte Bekehrung schaut auf die eigenen Sünden und auf den Heiler
  • • Man muss die Rettung ergreifen, indem man Buße tut
  • • Bartimäus wollte nicht nur Almosen, sondern sehend werden - aufs Ganze gehen
  • • Der Glaube an Jesus rettet: 'Dein Glaube hat dich geheilt'
  • • Bekehrung ist das Ergreifen dessen, was Gott uns gegeben hat, nicht eigenes Verdienst

5. Durchgreifen - Das neue Leben mit Christus

  • • Nach der Bekehrung beginnt das neue Leben, das auch gelebt werden muss
  • • Wie ein neugeborenes Kind braucht der Neubekehrte Führung
  • • Bartimäus folgte Jesus nach, kehrte nicht zu seinem Bettelplatz zurück
  • • Manche Christen kehren zu ihrem alten Leben zurück, was auf mangelndes Begreifen hindeutet
  • • Je mehr man begreift, wie sündig man ist und wie gnädig der Retter ist, umso mehr will man durchgreifen
  • • Das neue Leben mit Christus ist wesentlich schöner als das alte Leben in Sünde

6. Die Hoffnung des Evangeliums

  • • Trotz der Sündhaftigkeit gibt es Hoffnung durch Jesus Christus
  • • Jesus ist gekommen, um Sünder zu heilen
  • • Wer Jesus so sucht wie Bartimäus, den hört er
  • • Gott hat seine Hand in den Kreis der Sünde gereicht wie die Arche bei der Sintflut
  • • Die Bibel warnt, dass es ein 'zu spät' geben kann

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 6,5

Der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen auf der Erde groß war und alles Sinnen der Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag

Römer 3,10

Da ist kein Gerechter, auch nicht ein einziger

Römer 3,23

Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes

Markus 10,46-52

Und sie kommen nach Jericho und als er und seine Jünger, also Jesus und seine Jünger und eine große Volksmenge aus Jericho hinausgingen, saß der Sohn des Timäus, Bartimäus ein blinder Bettler am Weg. Und als er hörte, dass es Jesus der Nazarener sei, fing er an zu schreien und zu sagen: Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner. Und viele bedrohten ihn, dass er schweigen sollte. Er aber schrie umso lauter: Sohn Davids, erbarme dich. Und Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn. Und sie riefen den Blinden und sagen zu ihm: Sei guten Mutes, steh auf, er ruft dich. Er aber warf sein Gewand ab, sprang auf und kam zu Jesus. Und Jesus antwortete ihm und sprach: Was willst du, dass ich dir tun soll? Der Blinde aber sprach zu ihm: Rabbuni, dass ich sehend werde. Und Jesus sprach zu ihm: Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt. Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm auf dem Weg nach

Lukas 11,52

Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen und die hineingehen wollten, habt ihr gehindert daran

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Erkenne deinen wahren Zustand als Sünder: Begreife, dass du in einem Zustand der Sünde und Blindheit lebst, der nicht der von Gott vorgesehene Normalzustand ist. Lass dir von Gottes Wort zeigen, dass du Heilung brauchst.
  • 2 Suche Jesus als einzigen Retter: Erkenne, dass nur Jesus Christus dich von deiner Sünde befreien kann. Suche nicht in religiösen Praktiken, Meditation oder anderen Dingen, sondern allein bei dem, der bestimmt hat, was Sünde ist.
  • 3 Tue Buße und übergib Jesus dein ganzes Leben: Ergreife die Gnade Gottes, indem du Buße tust und Jesus dein gesamtes Leben anvertraust. Bitte nicht nur um einzelne Hilfen, sondern gehe aufs Ganze wie Bartimäus.
  • 4 Prüfe dein Sündenverständnis anhand der Bibel: Hinterfrage, ob du Kompromisse mit der Sünde eingegangen bist und wie du Sünde definierst. Lass Gottes Wort bestimmen, was Sünde ist, nicht den Zeitgeist oder eigene Vorstellungen.
  • 5 Folge Jesus im neuen Leben nach: Kehre nicht zu deinem alten Leben zurück wie zu einem Bettelplatz, sondern greife mit Christus durch im neuen Leben. Das neue Leben mit ihm ist wesentlich schöner als das alte.
  • 6 Suche das Gespräch über Bekehrung: Wenn du Jesus dein Leben übergeben möchtest, suche das Gespräch mit einem gläubigen Christen, der dir dabei helfen kann. Zögere nicht, bevor es zu spät ist.