Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Vertrauen in schweren Zeiten
Jesus hing am Kreuz, litt unvorstellbare Qualen, und die Spötter riefen: 'Er hat Gott vertraut, der erlöse ihn nun!' Diese Szene zeigt uns eine tiefe Wahrheit: Gottes Priorität liegt auf unserer Seele, nicht primär auf unserem körperlichen Wohlergehen. Jesus hätte vom Kreuz herabsteigen können, aber seine Priorität galt den vielen Seelen, die er erretten wollte. Wenn wir uns Gott anvertrauen, müssen wir verstehen: Er möchte vor allem, dass es unserer Seele gut geht und wir einmal im Himmel sind. Unser Körper mag leiden, damit wir etwas lernen, damit andere zu Gott finden, oder damit Gott verherrlicht wird. Vertrauen auf Gott bedeutet nicht automatisch perfekte Gesundheit. Wie Paulus in lebensbedrohlicher Situation lernte: Gott führte ihn an den Punkt, wo er aufgegeben hatte, damit er sein Vertrauen völlig auf Gott setzte – auf den Gott, der Tote auferweckt.
Bitte Gott um die Gnade, ihm auch in Leid und Unerklärlichem zu vertrauen. Danke ihm, dass er deine Seele in seiner Hand hält.
Vertraue ich Gott auch dann, wenn meine Gebete um körperliche Heilung oder Erleichterung scheinbar unerhört bleiben?
Aufnahme vom 15. März 2026
Livestream von Gemeinde Gottes in Pforzheim
Gott hat durch sein Wort alles geschaffen und offenbart sich uns durch die Bibel. Wir sind aufgerufen, diesem Wort blind zu vertrauen und uns ihm in völliger Hingabe zu übergeben, nicht mehr für uns selbst zu leben, sondern für den, der für uns gestorben und auferstanden ist.
Hauptthemen
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1. Das Wort Gottes
- • Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde durch sein Wort
- • Gott schuf den Menschen nach seinem Bild - jeder ist ein bewusster Wille Gottes
- • Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott
- • Alle Dinge sind durch das Wort gemacht, ohne es ist nichts gemacht
- • Gott ist das Wort - eine untrennbare Einheit
- • Niemand kann das Wort besitzen oder korrigieren außer Gott selbst
2. Vertrauen auf Gott
- • Vertrauen ist ein festes Überzeugtsein von der Verlässlichkeit einer Person
- • Gut ist es, auf den Herrn zu vertrauen und sich nicht auf Menschen zu verlassen
- • Jesus kennt uns ganz genau, er vertraut sich nur seinen Kindern an
- • Gottes Priorität liegt auf der Seele, nicht primär auf dem Körper
- • Gott ist absolut vertrauenswürdig - er kann sich selbst nicht verleugnen
- • Vertrauen wächst mit jeder Erfahrung, bei Gott gibt es keine Vertrauensbrüche
3. Hingabe an Gott
- • Wer Jesus nachfolgen will, muss sich selbst verleugnen und sein Kreuz auf sich nehmen
- • Völlige Übergabe und Hingabe an den Schöpfer ist Gottes Wille
- • Jesus ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr sich selbst leben
- • Wer in Christus ist, ist eine neue Schöpfung - das Alte ist vergangen
- • Aus Liebe zu Jesus leben Gläubige für ihn, nicht mehr für sich selbst
- • Die Frucht des Geistes zeigt sich im Leben der Jünger Jesu: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Am Anfang schuf Gott Himmel und die Erde
Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn und schuf sie als Mann und Frau
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott
Jesus war im Anfang bei Gott
Alle Dinge sind durch dieses gemacht und ohne es ist nichts gemacht, was gemacht ist
Da kam der Herr in einer Wolke hernieder, trat dort zu ihm und rief den Namen des Herrn aus. Und der Herr ging vor seinem Angesicht vorüber und rief, Herr, Herr, Gott, barmherzig, gnädig, geduldig und von Großartigkeit, unser Gnade und Treue, der der Gnade bewahrt an Tausend und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, der aber nicht ungestraft lässt, sondern die Missetat der Väter heimsucht an den Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied
Gut ist es, auf den Herrn zu vertrauen und sich nicht auf Menschen zu verlassen
Er hat Gott vertraut, der erlöse ihn nun, wenn er Wohlgefalle an ihm hat. Denn er hat gesagt, ich bin Gottes Sohn
Ja, bei uns selbst das Urteil des Todes erhalten hatten, damit wir unser Vertrauen nicht auf uns selbst setzen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt
Sind wir untreu, dann bleibt er doch treu. Er kann sich selbst nicht verleugnen
Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge, noch ein Menschenkind, das ihm etwas geräue. Sollte er etwas sagen und nicht tun? Sollte er etwas reden und nicht halten?
Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, und um des Evangeliums willen, der wird es retten
Denn die Liebe Christi drängt uns, weil wir überzeugt sind, dass wenn einer für alle gestorben ist, dann sind sie alle gestorben
Und er ist darum für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist
Wenn jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen, sie, es ist alles neu geworden
Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung
Klar erkennbar sind die Auswirkungen unserer natürlichen Begierden, nämlich Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Zang, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Völlerei und dergleichen. Von denen ich euch voraussage, wie ich auch früher schon gesagt habe, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen
Darum werft euer Vertrauen nicht weg, dass eine große Belohnung hat
Weitere Referenzen
- → Johannes 2,24-25
Praktische Anwendung
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- 1 Vertraue dem Wort der Bibel blind: Gott hat die Bibel geschrieben und ist absolut vertrauenswürdig. Er enttäuscht niemals und kann sich selbst nicht untreu werden.
- 2 Übergebe dich Gott völlig hin: Lebe nicht mehr für dich selbst, sondern für den, der für dich gestorben und auferstanden ist. Mache Gottes Prioritäten zu deinen Prioritäten und seinen Willen zu deinem Willen.
- 3 Erwarte Charakterveränderung durch Gott: Erschrecke nicht, wenn Gott an deinem Charakter arbeitet und Kämpfe kommen. Er wird dich seinem Sohn Jesus immer ähnlicher machen und die Frucht des Geistes in dir hervorbringen.
- 4 Habe Geduld mit dir selbst: Wenn du merkst, dass du noch nicht in allem wie Jesus bist, habe Geduld. Bete dafür und lasse Gott dich täglich ein Stück mehr verändern.
- 5 Wirf dein Vertrauen nicht weg: Auch wenn Schwierigkeiten kommen und der Körper leiden muss, vertraue darauf, dass Gott alles zum Besten lenkt und seine Priorität auf deiner Seele liegt, um dich in den Himmel zu führen.