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Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Montag

Christus - der lebendige Eckstein

Der Apostel Petrus ermutigt uns: 'Auch ihr als die lebendigen Steine baut euch zum geistlichen Hause.' Christus selbst ist der Eckstein, auf dem der ganze Bau ineinander gefügt wird. Dieser Eckstein wurde von den Bauleuten verworfen, doch er ist zum kostbaren Fundament geworden. Was bedeutet es, ein lebendiger Stein zu sein? Lebendige Steine wachsen, nehmen zu und erbauen sich in Christus. Sie sind nicht tot oder unbewegt, sondern durch den Glauben lebendig gemacht. Der Prediger erinnert uns: 'Wer an ihn glaubt, der soll nicht zu Schanden werden.' Diese Verheißung gilt allen, die ihr Vertrauen völlig auf Christus setzen. Unser geistliches Leben ist kein Kopfglaube, sondern eine lebendige Erfahrung mit dem auferstandenen Herrn. In Christus haben wir nicht nur Erlösung, sondern auch einen Reichtum, den wir kaum begreifen können. Er ist die Kraft Gottes, die uns durch alle Leiden dieser Zeit trägt.

1. Petrus 2,5-7
Gebet

Danke Jesus, dass du der kostbare Eckstein bist. Hilf mir, mich in dir zu erbauen und als lebendiger Stein in deinem Haus zu wachsen.

Herausforderung

Bin ich ein lebendiger Stein im geistlichen Haus Gottes, oder verharre ich unbewegt in einem bloßen Mundglauben?

"

Aufnahme vom 22. Februar 2026

Predigt

Sonntag 22.02.2026

Sonntag, 22. Februar 2026
Johannes 10,1-5
Kernaussage

Es gibt viele Glaubensrichtungen, aber nur einen wahren Hirten - Jesus Christus. Die entscheidende Frage ist nicht die Zugehörigkeit zu einer Denomination, sondern ob wir Jesus persönlich kennen, seine Stimme hören und ihm tatsächlich nachfolgen. Nur wer durch die Tür (Jesus) gegangen ist, seine Kleider im Blut des Lammes gewaschen hat und von Neuem geboren ist, gehört zur einen Herde Gottes.

Dies ist ein Sonntagsgottesdienst, der mit mehreren Liedern beginnt und eine ausführliche Predigt über das Thema des guten Hirten aus Johannes 10 beinhaltet. Der Hauptredner betont die Wichtigkeit, Jesus persönlich als Hirten zu kennen, seine Stimme zu hören und ihm nachzufolgen. Er warnt vor den vielen verschiedenen Glaubensrichtungen und betont, dass nur eine wahre Herde und ein wahrer Hirte existiert. Die Predigt behandelt auch die Themen der Wiedergeburt, der Heiligung, des Gehorsams gegenüber Gottes Wort und der Notwendigkeit, seine Kleider im Blut des Lammes zu waschen. Nach der Hauptpredigt folgen mehrere persönliche Zeugnisse von Gemeindemitgliedern über Gottes Wirken in ihrem Leben, insbesondere bezüglich Heilung, Glaubenskämpfen und persönlicher Führung durch den Heiligen Geist.

Hauptthemen (6)

1. Der eine Hirte und die eine Herde

  • Es gibt heute über 45.000 verschiedene Glaubensrichtungen, die alle den Namen Jesus aussprechen
  • Jesus spricht aber nur von einer Herde und einem Hirten (Johannes 10)
  • Die entscheidende Frage ist: Gehöre ich zu dieser einen Herde? Kenne ich Jesus als meinen Hirten? Folge ich ihm nach?
  • Der Eingang zur Herde ist nur durch die Tür - Jesus Christus selbst

2. Die Stimme des Hirten kennen

  • Die Schafe des guten Hirten kennen seine Stimme und folgen ihm
  • Fremden Stimmen folgen sie nicht nach
  • In der heutigen Zeit rufen viele falsche Hirten mit falschen Lehren
  • Es ist lebenswichtig, Gottes Stimme persönlich zu kennen und seine Führung zu verstehen
  • Nicht Menschenmeinungen oder Traditionen folgen, sondern der persönlichen Beziehung zum Hirten

3. Merkmale echter Gotteskindschaft

  • Wer von Gott geboren ist, liebt seine Brüder und Schwestern (1. Johannes 5)
  • Wer von Gott geboren ist, hält seine Gebote - und diese sind nicht schwer
  • Wer von Gott geboren ist, überwindet die Welt
  • Die Welt darf nicht mehr an uns sichtbar sein, wenn wir Jesus nachfolgen
  • Echte Nachfolge zeigt sich besonders in Stürmen und schweren Zeiten

4. Der Herr als allmächtiger Gott

  • Gott offenbarte sich Mose als 'der Herr' - ein Name, den Abraham, Isaak und Jakob nicht in dieser Tiefe kannten
  • Vor dem Angesicht Gottes wird einmal Himmel und Erde fliehen (Offenbarung 20,11)
  • Der Herr ist ein verzehrendes Feuer und ein eifriger Gott
  • Mose lag 40 Tage und Nächte vor Gott, um für das abtrünnige Volk zu bitten

5. Reinigung durch das Blut des Lammes

  • Im Himmel sind nur die, die ihre Kleider gewaschen haben im Blut des Lammes
  • Im Himmel gibt es keine Denominationen - nur erlöste Seelen
  • Nicht äußerliche Zugehörigkeit zu einer Gemeinde rettet, sondern die persönliche Erfahrung der Wiedergeburt
  • Alles menschlich Gewirkte wird nicht bestehen - nur was durch Gottes Geist gewirkt wurde

6. Warnung vor Äußerlichkeit und falschem Christentum

  • Äußerliche Frömmigkeit ohne innere Beziehung zu Gott ist wertlos
  • Beispiel: Drei Schwestern perfekt gekleidet, konnten aber kein Zeugnis geben
  • Gehorsam gegenüber religiösen Systemen ohne persönliche Beziehung zu Jesus führt nicht zur Errettung
  • Warnungen bezüglich Haartracht, Kleidung und weltlichen Einflüssen besonders bei Kindern und Jugendlichen
  • Keuschheit und göttliche Ordnung sind nicht verhandelbar

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Johannes 10,1-5

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Mörder. Der aber zur Tür hineingeht, der ist ein Hirte der Schafe. Dem tut der Türhüter auf und die Schafe hören seine Stimme. Und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie aus. Und wenn er seine Schafe hat ausgelassen, geht er vor ihnen hin und die Schafe folgen ihm nach, denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen von ihm, denn sie kennen der Fremden Stimme nicht.

Johannes 10,16

Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle, und dieselben muss ich herführen und sie werden meine Stimme hören und wird eine Herde und ein Hirte sein.

1. Johannes 5,1-5

Wer da glaubt, dass Jesus sei der Christus, der ist von Gott geboren. Und wer da liebt den, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist. Daran erkennen wir, dass wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist aber, der die Welt überwindet, wenn nicht der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?

Offenbarung 20,11

Und ich sah einen großen weißen Stuhl und den, der darauf saß. Vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel, und ihnen ward keine Stätte gefunden.

2. Mose 6,2-7

Und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: Ich bin der Herr und bin erschienen Abraham, Isaak und Jakob als der allmächtige Gott. Aber mein Name Herr ist ihnen nicht offenbart worden. Auch habe ich meinen Bund mit ihnen aufgerichtet, dass ich ihnen geben will das Land Kanaan, das Land ihrer Wallfahrt, darin sie Fremdlinge gewesen sind. Auch habe ich gehört die Wehklage der Kinder Israel, welche die Ägypter mit Frönen beschweren, und habe an meinen Bund gedacht. Darum sage den Kindern Israel: Ich bin der Herr und will euch ausführen von euren Lasten in Ägypten und will euch erretten von eurem Frönen und will euch erlösen durch ausgereckten Arm und große Gerichte und will euch annehmen zum Volk und will euer Gott sein, dass ihr es erfahren sollt, dass ich der Herr bin, euer Gott, der euch ausführt von der Last Ägyptens.

5. Mose 4,15-24

So bewahret nun eure Seelen wohl, denn ihr habt keine Gestalt gesehen des Tages, da der Herr mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb... Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer und ein eifriger Gott.

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln... Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir.

Weitere Referenzen

  • Johannes 1
  • Jesaja 40
  • Jesaja 41,4
  • Jesaja 51,9
  • 4. Mose (Rotte Korah)
  • Jakobus 5

Praktische Anwendung (8)

  • 1 Persönliche Prüfung der Herzensbeziehung zu Jesus: Stelle dir ernsthaft die Frage: Kenne ich Jesus persönlich als meinen Hirten? Höre ich seine Stimme? Folge ich ihm wirklich nach - nicht Menschen oder Traditionen?
  • 2 Lernen, Gottes Stimme zu erkennen: Entwickle durch Gebet, Bibelstudium und Gehorsam die Fähigkeit, Gottes Stimme von fremden Stimmen zu unterscheiden. Seine Schafe kennen seine Stimme.
  • 3 Prüfung anhand der biblischen Merkmale: Überprüfe dein Leben anhand von 1. Johannes 5: Liebst du deine Geschwister? Hältst du Gottes Gebote? Überwindest du die Welt? Diese sind klare Indikatoren echter Gotteskindschaft.
  • 4 Bewusste Abkehr von weltlichen Einflüssen: Besonders Eltern sollen wachsam sein bezüglich weltlicher Einflüsse bei ihren Kindern (Kleidung, Haartracht, Musik). Heute geschieht die Prägung für morgen.
  • 5 Vertrauen auf Gottes Heilung und Führung: In Krankheit und Not zuerst zu Gott kommen, nicht zu Menschen. Seine Stimme hören: 'Ich bin doch hier, ich kann dir helfen.' Den Glauben aktiv leben und kämpfen.
  • 6 Demut vor dem allmächtigen Gott: Erkenne die Größe und Allmacht Gottes an. Alles, was du erreicht hast, ist durch Gottes Gnade. Stelle dich als 'unnützer Knecht' vor Gott, nicht mit Stolz auf eigene Leistungen.
  • 7 Reinigung und Heiligung ernst nehmen: Strebe danach, deine Kleider im Blut des Lammes zu waschen (Wiedergeburt) und hell zu machen (Heiligung). Nur so kommst du in den Himmel.
  • 8 Evangelisation und Zeugnis: Nutze Gelegenheiten wie Straßenmission, um Menschen von Jesus zu erzählen. Bete um mindestens einen Menschen, dem du das Evangelium weitergeben kannst.