predigt.io ist kostenlos und werbefrei. Unterstütze das Projekt bei Buy me a coffee .

Zurück zum Kirchenfinder

Gemeinde Gottes Schweicheln

Am Eickhof 14, 32120 Hiddenhausen

Unsere Gemeinschaft besteht aus Menschen jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft. Die Liebe und der Glauben an Jesus Christus verbinden uns und sind auch das Fundament, auf dem unsere Gemeinschaft gegründet wurde. Unsere Gottesdienste bestehen im Wesentlichen aus Predigten, Gebet, Gesang und der Möglichkeit, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse im Wandel mit Jesus Christus in Form von Zeugnissen mit der Gemeinde zu teilen. Das Zentrum des Gemeindelebens beruht auf Gottes Wort, der Bibel, sowie der Leitung durch den Heiligen Geist. Die Gestaltung des Gemeindelebens wird durch den freiwilligen Einsatz eines jeden Einzelnen ermöglicht. Der Eintritt und die Botschaft sind kostenlos, denn Jesus sagt in Matthäus 10, 8 „Umsonst habt ihr’s empfangen, umsonst gebt es auch“.

Täglicher Impuls
Dienstag

Schnell zum Hören, langsam zum Reden

In Jakobus 1,19-20 heißt es: 'Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn der Zorn eines Mannes bewirkt nicht, was vor Gott recht ist.' Dieses zuerst Zuhören und dann Reden ist keine Frage des Alters. Schon kleine Kinder antworten sofort, rechtfertigen sich, wenn sie mit etwas konfrontiert werden. Auch als Erwachsene neigen wir dazu, die Schuld von uns zu weisen, statt zu hinterfragen: Hat die Person, die mir etwas sagt, vielleicht doch recht? Ist das Problem vielleicht bei mir? Frieden erhalten bedeutet, uns intensiv mit uns selbst zu beschäftigen. Wir müssen demütig genug sein, erst zuzuhören, bevor wir reagieren. Das ist oft schwerer als Frieden zu schaffen, weil es Selbstreflexion erfordert. Wenn wir aber wirklich Friedensstifter sein wollen, müssen wir lernen, unsere Reaktionen zu kontrollieren und anderen aufrichtig zuzuhören.

Weiterlesen
"

In Jakobus 1,19-20 heißt es: 'Darum, meine geliebten Brüder, sei jeder Mensch schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn der Zorn eines Mannes bewirkt nicht, was vor Gott recht ist.' Dieses zuerst Zuhören und dann Reden ist keine Frage des Alters. Schon kleine Kinder antworten sofort, rechtfertigen sich, wenn sie mit etwas konfrontiert werden. Auch als Erwachsene neigen wir dazu, die Schuld von uns zu weisen, statt zu hinterfragen: Hat die Person, die mir etwas sagt, vielleicht doch recht? Ist das Problem vielleicht bei mir? Frieden erhalten bedeutet, uns intensiv mit uns selbst zu beschäftigen. Wir müssen demütig genug sein, erst zuzuhören, bevor wir reagieren. Das ist oft schwerer als Frieden zu schaffen, weil es Selbstreflexion erfordert. Wenn wir aber wirklich Friedensstifter sein wollen, müssen wir lernen, unsere Reaktionen zu kontrollieren und anderen aufrichtig zuzuhören.

Jakobus 1,19-20
Gebet

Bitte den Heiligen Geist, dir zu helfen, langsam zum Reden und schnell zum Hören zu sein, besonders in schwierigen Gesprächen.

Herausforderung

Wie schnell rechtfertige ich mich, wenn mir jemand etwas sagt? Bin ich bereit, zuerst zuzuhören und mich selbst zu hinterfragen?

Aufnahme vom 25. Juli 2026

Predigt

Samstag 25.07.2026

Samstag, 25. Juli 2026
Matthäus 21,33-42
Kernaussage

Der Herr Jesus Christus hat durch sein Opfer einen neuen und lebendigen Weg ins Heiligtum Gottes gebahnt, der jedem Gläubigen offensteht. Dieser Weg führt in die unmittelbare Gemeinschaft mit Gott, wo Er in unseren Herzen wohnen und regieren möchte. Der köstlichste Weg ist der Weg der göttlichen Liebe, die sich in praktischem Handeln und echter Nächstenliebe zeigt.

Diese Predigt behandelt den Weg Gottes mit den Menschen und den Ruf zur wahren Hingabe. Der Prediger verwendet das biblische Gleichnis von den bösen Weingärtnern aus Matthäus 21 als Grundlage und zeigt auf, wie Gott seit Anbeginn der Menschheit versucht hat, Gemeinschaft mit den Menschen zu pflegen. Trotz aller göttlichen Bemühungen - von der Sintflut über den Tempel bis zur Sendung seines Sohnes - hat der Mensch immer wieder eigene Wege gewählt und Gottes Angebot abgelehnt. Der zentrale Fokus liegt auf dem 'köstlichsten Weg' - dem Weg in das Heiligtum Gottes durch Jesus Christus. Durch sein Opfer am Kreuz wurde der Vorhang zerrissen, sodass nun jeder Gläubige direkten Zugang zu Gott hat. Dieser Weg bedeutet, dass Gott selbst im Herzen eines jeden Gläubigen wohnen möchte. Die praktische Auswirkung dieses Weges ist die göttliche Liebe, wie sie in 1. Korinther 13 beschrieben wird. Eine eindrückliche Beispielgeschichte von einem Prediger, der als Bettler verkleidet seine neue Gemeinde prüfte, veranschaulicht den Unterschied zwischen religiösem Reden und gelebter Nächstenliebe. Die Predigt endet mit einem ernsten Aufruf zur Selbstprüfung und echter Buße.
Weiterlesen
Diese Predigt behandelt den Weg Gottes mit den Menschen und den Ruf zur wahren Hingabe. Der Prediger verwendet das biblische Gleichnis von den bösen Weingärtnern aus Matthäus 21 als Grundlage und zeigt auf, wie Gott seit Anbeginn der Menschheit versucht hat, Gemeinschaft mit den Menschen zu pflegen. Trotz aller göttlichen Bemühungen - von der Sintflut über den Tempel bis zur Sendung seines Sohnes - hat der Mensch immer wieder eigene Wege gewählt und Gottes Angebot abgelehnt. Der zentrale Fokus liegt auf dem 'köstlichsten Weg' - dem Weg in das Heiligtum Gottes durch Jesus Christus. Durch sein Opfer am Kreuz wurde der Vorhang zerrissen, sodass nun jeder Gläubige direkten Zugang zu Gott hat. Dieser Weg bedeutet, dass Gott selbst im Herzen eines jeden Gläubigen wohnen möchte. Die praktische Auswirkung dieses Weges ist die göttliche Liebe, wie sie in 1. Korinther 13 beschrieben wird. Eine eindrückliche Beispielgeschichte von einem Prediger, der als Bettler verkleidet seine neue Gemeinde prüfte, veranschaulicht den Unterschied zwischen religiösem Reden und gelebter Nächstenliebe. Die Predigt endet mit einem ernsten Aufruf zur Selbstprüfung und echter Buße.

Hauptthemen (5)

1. Gottes Weg mit der Menschheit

  • Von Anfang an versuchte Gott, die Menschen zu leiten und die Gemeinschaft wiederherzustellen
  • Die Menschen wählten immer wieder ihre eigenen Wege statt Gottes Wege
  • Gott ist betrübt, wenn sein Volk sich der Welt anpasst statt ihm zu folgen

2. Das Gleichnis vom Weinberg

  • Gott pflanzte einen Weinberg und erwartete gute Früchte
  • Die Weingärtner vernachlässigten ihre Aufgabe und brachten schlechte Früchte hervor
  • Als Gott seinen Sohn sandte, töteten sie ihn, um das Erbe an sich zu bringen
  • Der Stein, den die Bauleute verwarfen, wurde zum Eckstein

3. Der neue Weg ins Heiligtum

  • Früher wohnte Gott im Tempel unter dem Volk
  • Durch Christus ist der Vorhang zum Allerheiligsten zerrissen
  • Jetzt will Gott in jedem einzelnen Herzen wohnen
  • Jeder Gläubige hat direkten Zugang zum Heiligtum Gottes durch das Blut Jesu

4. Der köstlichste Weg - die Liebe

  • Nach 1. Korinther 13 ist die Liebe der köstlichste Weg
  • Die Liebe ist langmütig, freundlich, eifert nicht, bläht sich nicht auf
  • Wahre Liebe zeigt sich in praktischem Handeln gegenüber allen Menschen
  • Die Geschichte vom verkleideten Prediger zeigt den Unterschied zwischen Reden und Leben der Liebe

5. Gottes Wege sind Wahrheit und führen zum Leben

  • Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben
  • Gott ist der allmächtige, lebendige Gott, der ewiglich bleibt
  • Der Herr will uns seinen Weg weisen und uns führen
  • Wir sollen auf seine Stimme hören: 'Dies ist der Weg, den gehet'

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Matthäus 21,33-42

Höret ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg... Er sprach seinen Sohn zu ihnen und sprach, sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander, das ist der Erbe, kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen. Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn... Jesus sprach zu ihnen habt ihr nie gelesen in der Schrift der Stein den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.

1. Mose 6,12

Da sah Gott auf die Erde und siehe, sie war verderbt. Denn all das Fleisch hatte seinen Weg verderbt auf Erden.

Jesaja 5,1-6

Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kälte darin und wartete, dass er Trauben brächte, aber er brachte Herrlinge. Nun richtet ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas zwischen mir und meinem Weinberg. Was sollte man doch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er den Herrlinge gebracht, da ich wartete, dass er Traumen brächte?

Daniel 4,34

Ich lobe und ehre und preise den König des Himmels denn all sein Tun ist Wahrheit und seine Wege sind Recht Wer stolz ist, denn kann er demütigen.

Jesaja 30,18-21

Darum harrat der Herr dass er euch gnädig sei und hat sich aufgemacht dass er sich euer erbarme Denn der Herr ist ein Gott des Gerichts wohl allen die sein harren... Und du wirst hören, deinen Lehrer, der dir das Wort hinterher sagt, also dies ist der Weg, denn gehet sonst weder zu rechten noch zu linken.

1. Korinther 12,27-31

Ihr seid aber der Leib Christi und Glieder ein jeglicher nach seinem Teil... Strebert nach den besten Gaben. Und ich will euch noch einen köstlicheren Weg zeigen.

Hebräer 10,19-25

So werden nun haben, liebe Brüder, Freudigkeit zum Eingang in das Heilige, durch das Blut Jesu, welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang. Das ist durch sein Fleisch und haben einen hohen Priester über das Haus Gottes. So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in völligen Glauben...

1. Korinther 13

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle... Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, sie bläht sich nicht... Sie verträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

Weitere Referenzen

  • Johannes (Jesus sagte: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben)
  • Daniel (Propheten, viertes Kapitel - Nebukadnezar)
  • Daniel (König Darius - Daniel in der Löwengrube)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Den Weg ins Heiligtum Gottes persönlich gehen: Wir sollen nicht nur äußerlich Gottesdienst pflegen, sondern Gott wirklich in unserem Herzen Raum geben. Der Vorhang ist zerrissen - nutzen wir den direkten Zugang zu Gott durch Jesus Christus.
  • 2 Die Liebe Gottes praktisch leben, nicht nur davon reden: Wie die Geschichte vom verkleideten Prediger zeigt, genügt es nicht, über Nächstenliebe zu sprechen. Wir sollen allen Menschen, besonders den Bedürftigen und Außenseitern, mit echter Liebe und Freundlichkeit begegnen.
  • 3 Sich selbst im Lichte Gottes prüfen: Wir sollen uns ehrlich fragen: Wie hätte ich in der Situation mit dem Bettler gehandelt? Leben wir wirklich die Eigenschaften der Liebe aus 1. Korinther 13, oder gehen wir unsere eigenen Wege?
  • 4 Auf Gottes Stimme hören und seinem Weg folgen: Der Herr sagt uns: 'Dies ist der Weg, den gehet, weder zur Rechten noch zur Linken.' Wir sollen nicht unsere eigenen Wege wählen, sondern uns vom Geist Gottes leiten lassen.
  • 5 Buße tun und umkehren: Wie die Gemeinde in der Geschichte Buße tat, als ihr Stand offenbart wurde, sollen auch wir bereit sein, unsere Fehler zu erkennen und zu Gottes Weg zurückzukehren.