Gemeinde Gottes Eppingen
Verbunden in Jesus Christus – eine Gemeinschaft mit Schwerpunkt auf Anbetung und Bibelstudium.
Die starke Hand Jesu
Als Petrus zu sinken begann, reagierte Jesus sofort: 'Jesus aber streckte sofort die Hand aus und ergriff ihn.' Petrus wurde nicht gerettet, weil sein Glaube so stark war – im Gegenteil, Jesus nannte ihn einen Kleingläubigen. Er wurde gerettet, weil die Hand Jesu stark war. Das ist ein gewaltiger Trost für uns alle. Wir müssen nicht perfekt glauben, wir müssen keine geistlichen Helden sein. Unsere Rettung hängt nicht von der Stärke unseres Glaubens ab, sondern von der Stärke der Hand, die uns ergreift. Jesus verurteilt uns nicht in unserer Schwäche, sondern eilt uns zur Hilfe wie ein liebevoller Vater. Wenn du das Gefühl hast zu sinken, wenn dein Glaube schwach ist und die Zweifel groß – darfst du aufschreien: 'Herr, hilf mir, ich verderbe!' Jesus wird seine starke Hand ausstrecken und dich ergreifen. Nicht weil du es verdienst, sondern weil er dich liebt.
Danke Jesus für seine starke Hand, die dich hält, auch wenn dein Glaube schwach ist.
Wo versuchst du, aus eigener Kraft stark zu sein, statt dich auf Jesu starke Hand zu verlassen?
Aufnahme vom 15. März 2026
2026.03.15 - Sonntagsgottesdienst
In den Stürmen des Lebens ist Jesus bei uns und sagt "Fürchte dich nicht, ich bin es". Wenn wir unseren Blick auf Jesus richten statt auf die Umstände, können wir Trost und Kraft finden, denn er streckt seine Hand aus und hilft uns, nicht weil unser Glaube stark ist, sondern weil seine Hand stark ist und er uns liebt.
Hauptthemen
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1. Jesus kommt zu uns in den Lebensstürmen
- • Die Jünger befanden sich in stürmischer Nacht auf dem Meer und kämpften um ihr Leben
- • Jesus kam zu ihnen in der vierten Nachtwache, oft in der dunkelsten Stunde
- • Jesus sagt 'Ich bin es, fürchtet euch nicht' - eine tröstliche Zusage in schweren Zeiten
- • Die sieben 'Ich bin'-Worte Jesu bieten Antworten für jede Lebenssituation
2. Petrus wagt den Schritt auf dem Wasser
- • Petrus war der Einzige, der etwas in dieser stürmischen Nacht wagte
- • Er ging auf dem Wasser, solange sein Blick auf Jesus gerichtet war
- • Als er auf die Wellen schaute, begann er zu sinken
- • Jesus verurteilte ihn nicht, sondern streckte sofort seine Hand aus und rettete ihn
- • Petrus wurde gerettet nicht wegen seines starken Glaubens, sondern wegen der starken Hand Jesu
3. Johannes der Täufer im Gefängnis
- • Johannes, der Jesus als Gottes Lamm bezeugt hatte, stellte im Gefängnis die Frage: 'Bist du es?'
- • Isolation, Aussichtslosigkeit und Todesgefahr brachten ihn zum Zweifeln
- • Jesus antwortete liebevoll und verwies auf die erfüllten Verheißungen
- • Auch ein großer Mann Gottes darf in schweren Stunden Fragen stellen
- • Jesus gibt Trost und Bestätigung statt Verurteilung
4. Der Sturm legt sich
- • Als Jesus und Petrus ins Boot stiegen, legte sich der Wind
- • Wenn wir Jesus in den Lebensstürmen erkennen, verlieren die Stürme ihre Kraft
- • Die Situation mag sich nicht ändern, aber die innere Unruhe, Zweifel und Ängste legen sich
- • Die Seele findet Freude und Frieden in Jesus
5. Warum brauchen wir Lebensstürme
- • Ein Baum ohne Stürme hat flache Wurzeln und wird leicht umgekippt
- • Stürme helfen uns, tiefe Wurzeln im Wort Gottes zu entwickeln
- • Durch Prüfungen werden wir verwurzelt und können bestehen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind, denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollen dem Bilde seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
Da aber Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte, sandte er seine Jünger und ließ ihn fragen: Bist du, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?
Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.
Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist Gottes Sohn.
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht. Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt.
Johannes wird beschrieben als der Größte unter denen, die von Frauen geboren wurden.
Und sie stiegen in das Boot, und der Wind legte sich.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 14
- → Matthäus 14,31
- → Jesaja (Verheißung über den Messias)
Praktische Anwendung
(5)
- 1 Durch die 'Ich bin'-Worte Jesu gehen: Wenn du in schweren Situationen wie Krankheit oder Not bist, geh durch die sieben 'Ich bin es'-Worte Jesu. Es wird dir Trost sein, Kraft spenden und Mut geben.
- 2 Den Blick auf Jesus richten, nicht auf die Umstände: Schaue nicht auf die Sturmmassen und was dich umgibt, sondern auf Jesus allein. Er wird dich helfen und tragen, auch wenn du ihn nicht sofort erkennst.
- 3 In der Not zu Jesus aufrufen: Wenn du zu sinken beginnst und dein Glaube nicht reicht, darfst du aufschreien 'Herr, hilf mir, ich verderbe'. Jesus streckt seine Hand aus, nicht weil unser Glaube groß ist, sondern weil er uns liebt.
- 4 Keine Angst vor Fragen und Zweifeln: Auch in schweren Stunden darfst du wie Johannes fragen und um ein Zeichen bitten. Jesus verurteilt nicht, sondern gibt liebevoll Trost und Bestätigung.
- 5 Nicht auf andere oder sich selbst schauen: Hör auf, jemanden oder dich selbst zu beschuldigen. Gib deine Situation in Gottes Hände, der alles weiß und kennt.