Gemeinde Gottes Gifhorn
Willkommen bei der Gemeinde Gottes Gifhorn – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensgeschichte.
Der offene Himmel: Gottes Gegenwart erfahren
Als Jakob die Leiter sah, war der Himmel über ihm geöffnet. Das ist nicht nur ein symbolisches Bild, sondern eine reale Erfahrung: Im Haus Gottes öffnet sich der Himmel für uns. Wir bekommen einen Einblick in die himmlische Wirklichkeit und können Dinge sehen, die wir vorher nicht gesehen haben. Gottes Gegenwart ist überall, aber es gibt besondere Orte, wo er sich verherrlicht und offenbart. Wo Menschen zusammenkommen, um Gott zu suchen, wo sein Wort verkündigt wird, wo Anbetung stattfindet – dort öffnet sich der Himmel. Das unterscheidet das wahre Haus Gottes von menschlichen Zusammenkünften oder religiösen Veranstaltungen. Wenn wir ins Haus Gottes kommen, sollten wir mit der Erwartung kommen, dass Gott sich uns offenbart, dass er zu uns redet, dass wir seine Herrlichkeit sehen. Das ist unser Wunsch und Gottes Absicht für seine Gemeinde.
Vater, öffne den Himmel über meinem Leben. Lass mich deine Gegenwart neu erfahren und deine Herrlichkeit sehen.
Komme ich mit echter Erwartung in die Gegenwart Gottes, oder ist mein Gottesdienstbesuch zur Routine geworden?
Aufnahme vom 15. März 2026
Gottesdienst 15.03.2026 10 Uhr
Das Haus Gottes ist der Ort, wo Gott dem Menschen begegnet, seine Herrlichkeit offenbart und wo Christus als die Verbindung zwischen Himmel und Erde im Mittelpunkt steht. Es ist ein heiliger, besonderer Ort der Anbetung, Reinigung und Gemeinschaft mit Gott, der Ehrfurcht und Wertschätzung verdient.
Hauptthemen
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1. Israel als Spiegel der Gemeinde
- • Israel ist zerrissen zwischen weltlichem und religiösem Leben, ähnlich wie die Gemeinde
- • Israel hat die Herrlichkeit Gottes empfangen, aber auch verloren durch Götzendienst
- • Die Geschichte Israels zeigt uns Konsequenzen falschen Handelns und richtiger Motivation
- • Spaltung und Bürgerkrieg in Israel warnt vor Spaltung in der Gemeinde
2. Die Herrlichkeit Gottes
- • Israel ist zur Herrlichkeit berufen - sie sind Empfänger der Herrlichkeit
- • Die Königin von Saba erkannte die Herrlichkeit Gottes in Salomo
- • Wir sind berufen, die Herrlichkeit Gottes zu präsentieren
- • Herrlichkeit erfordert reine Motivation und Handeln, nicht nur gute Absichten
- • Gott zieht manchmal den Stöpsel, um Hochmut und Stolz zu verhindern
3. Kennzeichen des Hauses Gottes
- • Die Leiter - Jesus Christus als Verbindung zwischen Himmel und Erde
- • Auf- und absteigende Engel/Boten - Diener Gottes in enger Beziehung zu Gott
- • Begegnung und Öffnung des Himmels
- • Gottes Reden - Gott stellt sich vor und offenbart sich
- • Das Licht Gottes trifft den Menschen und erweckt Ehrfurcht
- • Ein Ort der Liebe Gottes, aber auch des Gerichts
- • Gottes Gegenwart und Zusage: 'Ich bin mit dir'
- • Pfeiler und Grundfeste der Wahrheit
4. Der Garten Eden als Vorbild des Hauses Gottes
- • Gott suchte Gemeinschaft mit den Menschen
- • Gott vergoss Blut, um Sündenscham zu bedecken
- • Ein geschützter, eingezäunter Ort (durch Cherubim bewacht)
- • Nur ein Tor nach Osten gerichtet - eine einzige Tür zu Gott
- • Ausgehende Ströme lebendigen Wassers in alle Himmelsrichtungen
- • Ein höher gelegener Ort, der sich von der Welt abhebt
5. Die Liebesbeziehung zwischen Christus und der Gemeinde
- • Das Haus Gottes ist keine emotionsfreie Zone
- • Wie im Hohelied: innige, vertraute Beziehung zwischen Bräutigam und Braut
- • 'Er küsse mich' - tiefe Gemeinschaft mit Christus
- • 'Zieh mich dir nach, so laufen wir' - gemeinsames Folgen des Herrn
- • Der König bringt in seine Gemächer - private, geschlossene Räume der Begegnung
- • Vollständige Versorgung der Seele im Haus Gottes
6. Heiligkeit und Ehrfurcht des Ortes
- • Der Ort, wo sich Gott offenbart, ist besonders und heilig
- • Jesus reinigte den Tempel zweimal - Respekt vor dem Ort Gottes
- • Kein Platz für Spaltungsgespräche oder Götzendienst
- • Ehrfurcht wie Jakob: 'Wie furchtgebietend ist diese Stätte'
- • Der Ort ist mehr als nur vier Wände - es ist ein heiliger Begegnungsort
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die Israeliten sind denen, die Sohnschaft und die Herrlichkeit und die Bündnisse gehören und die Gesetzgebung und der Gottesdienst und die Verheißung. Ihnen gehören auch die Väter an und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen.
Und die Königin von Saba hörte von dem Ruhm Salomons wegen des Namens des Herrn und sie kam, um ihn mit Rätseln zu prüfen.
Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der gefallen hat an dir, dass er dich auf den Thron Israels setzte, weil der Herr Israel auf ewig liebt, deshalb hat er dich zum König eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst.
Jakob aber zog von Beersheba aus und wanderte nach Haran. Und er kam an einen Ort, wo er über Nacht blieb, denn die Sonne war untergegangen. Und er nahm von den Steinen jenes Orts und legte sie unter sein Haupt und legte sich an dem Ort schlafen. Und er hatte einen Traum. Und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt. Und die reichte mit der Spitze bis an den Himmel. Und siehe, auf ihr stiegen die Engel Gottes auf und nieder. Und siehe, der Herr stand über ihr und sprach, Ich bin der Herr, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinem Samen geben. Und dein Same soll werden wie der Staub der Erde. Und nach Westen, Osten, Norden und Süden sollst du dich ausbreiten. Und in dir und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. Und siehe, ich bin mit dir. Und ich will dich behüten überall, wo du hinziehst. Und dich wieder in dieses Land bringen. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich vollbracht habe, was ich dir zugesagt habe. Als nun Jakob von seinem Schlaf erwachte, sprach er wahrlich, Der Herr ist an diesem Ort. Und ich wusste es nicht. Und er fürchtete sich und sprach, Wie furchtgebietend ist diese Stätte. Hier ist nichts anderes als das Haus Gottes. Und dies ist die Pforte des Himmels.
Jesus antwortet und sprach zu ihm, du glaubst. Weil ich dir sagte, ich sah dich unter dem Feigenbaum. Du wirst Größeres sehen als das. Und er spricht zu ihm, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, künftig werdet ihr den Himmel offen sehen und die Engel Gottes auf- und niedersteigen auf den Sohn des Menschen.
Damit du aber, falls ich mein Kommen verzögern sollte, weißt, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.
Jerusalem, du bist gebaut als eine feste, gefügte Stadt, denn dort sind Throne zum Gericht aufgestellt, die Throne des Hauses David.
Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes. Denn deine Liebe ist besser als Wein. Lieblich duften deine Salben. Dein Name ist wie ausgegossenes Salböl. Darum lieben dich die Frauen, die Jungfrauen. Zieh mich dir nach, so laufen wir. Der König hat mich in seine Gemächer gebracht. Wir wollen jauchzen und uns freuen an dir. Wollen deine Liebe preisen, mehr als Wein. Mit Recht haben sie dich lieb.
Herr, ich habe lieb die Städte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt.
Der Herr ist treu, er wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen.
Praktische Anwendung
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- 1 Reine Motivation mit Handeln verbinden: Es reicht nicht, nur gute Absichten zu haben. Wie bei Salomo muss die reine Herzenshaltung mit konkretem Handeln verbunden werden, um die Herrlichkeit Gottes zu erfahren und zu präsentieren.
- 2 Götzendienst im eigenen Leben erkennen: Prüfe, wie du mit deiner Zeit und deinem Geld umgehst. Gott hat jedem die gleichen 24 Stunden geschenkt - was wir damit machen und welche Prioritäten wir setzen, kann zum Götzendienst werden.
- 3 Ehrfurcht vor dem Haus Gottes bewahren: Den Ort, wo sich Gott offenbart, mit Wertschätzung und Heiligkeit behandeln. Es ist kein gewöhnlicher Ort, sondern ein Platz der Begegnung mit dem Allmächtigen.
- 4 Nach der Herrlichkeit Gottes ausstrecken: Das Gebet sollte sein, die Herrlichkeit Gottes dieser sterbenden Welt zu präsentieren - sei es durch Gebet im Kämmerlein, durch Evangelisation oder durch finanzielle Unterstützung, je nach individueller Berufung.
- 5 Dem Herrn nachfolgen: 'Zieh mich dir nach, so laufen wir': Wenn der Herr jeden Einzelnen zieht und wir ihm folgen, werden wir als Gemeinde geschlossen mit dem Herrn gehen. Persönliche Nachfolge führt zu gemeinsamer Ausrichtung.
- 6 Die Liebe zu Gottes Haus pflegen: Wie David bekennen: 'Herr, ich habe lieb die Städte deines Hauses und den Ort, da deine Herrlichkeit wohnt.' Eine tiefe Liebesbeziehung zu Christus und seiner Gemeinde entwickeln.
- 7 Für Bedürftige beten und einstehen: Konkret für Menschen in Not beten, wie für Patek und seine Frau Tanja, die vor großen Herausforderungen stehen, damit sie Gott begegnen und Heilung erfahren.