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Gemeinde Gottes Gifhorn

Neubokeler Str. 7B, 38518 Gifhorn

Willkommen bei der Gemeinde Gottes Gifhorn – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebensgeschichte.

Täglicher Impuls
Samstag

Der andere verlorene Sohn

Der ältere Sohn kommt vom Feld zurück und hört Musik. Als er erfährt, dass für seinen Bruder ein Fest gefeiert wird, wird er zornig. Er weigert sich hineinzugehen. Sein Vorwurf an den Vater offenbart sein Herz: 'Ich habe dir so viele Jahre gedient und deine Gebote nie übertreten. Aber du hast mir nie einen Bock gegeben, um mit meinen Freunden zu feiern.' Seine Motivation war nie Liebe, sondern Pflichterfüllung und der Wunsch nach Anerkennung. Beide Söhne haben dasselbe Verlangen – nur der Jüngere lebte es aus, während der Ältere es in seinem Herzen verbarg. Der Ältere blieb beim Vater, aber sein Herz war genauso weit weg. Er sieht sich als gerecht, verachtet seinen Bruder und kann sich nicht freuen über dessen Umkehr. Jesus zeigt: Beide Söhne brauchen Gnade. Man kann äußerlich fromm sein und doch verloren.

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Der ältere Sohn kommt vom Feld zurück und hört Musik. Als er erfährt, dass für seinen Bruder ein Fest gefeiert wird, wird er zornig. Er weigert sich hineinzugehen. Sein Vorwurf an den Vater offenbart sein Herz: 'Ich habe dir so viele Jahre gedient und deine Gebote nie übertreten. Aber du hast mir nie einen Bock gegeben, um mit meinen Freunden zu feiern.' Seine Motivation war nie Liebe, sondern Pflichterfüllung und der Wunsch nach Anerkennung. Beide Söhne haben dasselbe Verlangen – nur der Jüngere lebte es aus, während der Ältere es in seinem Herzen verbarg. Der Ältere blieb beim Vater, aber sein Herz war genauso weit weg. Er sieht sich als gerecht, verachtet seinen Bruder und kann sich nicht freuen über dessen Umkehr. Jesus zeigt: Beide Söhne brauchen Gnade. Man kann äußerlich fromm sein und doch verloren.

Lukas 15,25-30
Gebet

Vater, bewahre mein Herz vor Selbstgerechtigkeit. Lass mich dich aus Liebe dienen, nicht aus Pflicht.

Herausforderung

Erkennst du dich manchmal im älteren Sohn wieder – äußerlich gehorsam, aber innerlich bitter oder stolz?

Aufnahme vom 20. September 2026

Letzte Predigt

Gottesdienst 14:00 Uhr

Sonntag, 20. September 2026
Hebräer 3,15
Kernaussage

Gott sucht den verlorenen Menschen mit bedingungsloser Liebe und Barmherzigkeit. Wir müssen nicht erst würdig werden oder gute Werke vorweisen, um zu Gott zurückzukehren - er läuft uns entgegen, egal wie tief wir gefallen sind. Beide verlorenen Söhne brauchen Gnade: sowohl der offensichtliche Sünder als auch der selbstgerechte Fromme.

Ein Gottesdienst im September mit Lobpreis, Gebeten und einer ausführlichen Predigt über das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas 15. Der Gottesdienst beginnt mit einer herzlichen Begrüßung, besonders der Jugend aus Kirchberg, und betont die Wichtigkeit, heute auf Gottes Stimme zu hören. Nach mehreren Lobpreis-Liedern über Gottes Gnade folgt eine Predigt von Hermann Krämer, die sich mit drei Gleichnissen aus Lukas 15 beschäftigt: dem verlorenen Schaf, der verlorenen Münze und dem verlorenen Sohn. Die Predigt untersucht detailliert das Gleichnis vom verlorenen Sohn und zeigt auf, dass beide Söhne - der jüngere, der wegläuft, und der ältere, der äußerlich gehorsam bleibt - verloren sind und Gottes Gnade brauchen. Hermann betont besonders die bedingungslose Liebe des Vaters, der dem Sohn entgegenläuft, und verbindet dies mit Jesus Christus, der sich selbst erniedrigte und ans Kreuz ging. Die zentrale Botschaft ist, dass niemand würdig werden muss, um zu Gott zu kommen - man kann mit leeren Händen kommen und wird von Gottes Gnade empfangen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft und Lobpreis.
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Ein Gottesdienst im September mit Lobpreis, Gebeten und einer ausführlichen Predigt über das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus Lukas 15. Der Gottesdienst beginnt mit einer herzlichen Begrüßung, besonders der Jugend aus Kirchberg, und betont die Wichtigkeit, heute auf Gottes Stimme zu hören. Nach mehreren Lobpreis-Liedern über Gottes Gnade folgt eine Predigt von Hermann Krämer, die sich mit drei Gleichnissen aus Lukas 15 beschäftigt: dem verlorenen Schaf, der verlorenen Münze und dem verlorenen Sohn. Die Predigt untersucht detailliert das Gleichnis vom verlorenen Sohn und zeigt auf, dass beide Söhne - der jüngere, der wegläuft, und der ältere, der äußerlich gehorsam bleibt - verloren sind und Gottes Gnade brauchen. Hermann betont besonders die bedingungslose Liebe des Vaters, der dem Sohn entgegenläuft, und verbindet dies mit Jesus Christus, der sich selbst erniedrigte und ans Kreuz ging. Die zentrale Botschaft ist, dass niemand würdig werden muss, um zu Gott zu kommen - man kann mit leeren Händen kommen und wird von Gottes Gnade empfangen. Der Gottesdienst schließt mit Gebetsgemeinschaft und Lobpreis.

Hauptthemen (5)

1. Gottes Suche nach dem Verlorenen

  • • Jesus erzählt drei Gleichnisse als Antwort auf das Murren der Pharisäer und Schriftgelehrten
  • • Das Gleichnis vom verlorenen Schaf zeigt, dass Jesus der gute Hirte ist, der das eine verlorene Schaf sucht
  • • Die 99 Schafe stehen für die Pharisäer und Schriftgelehrten, das eine verlorene Schaf für die Sünder
  • • Jesus bringt das gefundene Schaf nach Hause in den sicheren Stall, nicht zurück in die Wüste
  • • Es herrscht mehr Freude im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, als über 99 scheinbar Gerechte

2. Der jüngere Sohn - Der offensichtliche Sünder

  • • Der Sohn verlangt respektlos sein Erbe und wünscht sich damit praktisch den Tod des Vaters
  • • Schritte der Entfernung: Eigenwille, Selbstsucht, Verlassen des Vaters, ausschweifendes Leben
  • • Er landet in völliger Erniedrigung beim Schweinehüten und hat nichts mehr, womit er sich rühmen kann
  • • Er kommt zur Umkehr, geht in sich und beschließt zurückzukehren
  • • Er kommt mit leeren Händen, dreckig und beschämt zurück

3. Die bedingungslose Liebe des Vaters

  • • Der Vater wartet auf den Sohn und sieht ihn schon von ferne
  • • Er läuft dem Sohn würdelos entgegen, hebt sein Gewand hoch und rennt
  • • Der Vater umarmt und küsst den Sohn, bevor dieser sich entschuldigen kann
  • • Er gibt dem Sohn das beste Gewand (Vergebung), den Ring (Wiederherstellung der Sohnschaft) und Schuhe
  • • Ein Fest wird gefeiert, weil der Totgeglaubte wieder lebendig ist
  • • Dies ist ein Bild für Christi Selbsterniedrigung und seinen Tod am Kreuz für unsere Sünden

4. Der ältere Sohn - Der selbstgerechte Fromme

  • • Er wird zornig über das Fest für den zurückgekehrten Bruder und will nicht hineingehen
  • • Er offenbart seine Motivation: Dienst aus Pflicht und Erwartung von Belohnung
  • • Er sieht seinen Bruder nicht mehr als Bruder, sondern verachtet ihn als 'dieser dein Sohn'
  • • Beide Söhne haben dasselbe Verlangen nach Freude ohne den Vater, aber der ältere verbirgt es
  • • Er bleibt draußen stehen, obwohl der Vater auch zu ihm herauskommt und ihn bittet

5. Beide Söhne brauchen Gnade

  • • Der jüngere Sohn war weit weg vom Vater, aber er kehrte um und kam nach Hause
  • • Der ältere Sohn war immer beim Vater, aber sein Herz war hart und voller Bitterkeit
  • • Beide sind verloren: der eine in offener Sünde, der andere in Selbstgerechtigkeit
  • • Die Frage ist nicht, wer der bessere Sohn ist, sondern wer beim Vater im Haus ist
  • • Der Ort beim Vater ist der Ort der Vergebung, Wiederherstellung und Freude

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Hebräer 3,15

Darum gilt, was Gott sagt, wenn ihr heute seine Stimme hört, dann verschließt euch seinem Reden nicht

Johannes 15,1-5

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner... denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun

Lukas 15,1-2

Es kamen aber alle Zöllner und Sünder zu ihm, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen, dieser nimmt Sünde auf und ist mit ihnen

Lukas 15,4

Und wer unter euch der 100 Schafe hat und wenn er eines verliert, nicht die 99 in der Wüste zurücklässt und dem Verlorenen nachgeht, bis er es wieder findet

Lukas 15,5-7

Und wenn er es gefunden hat, so nimmt er es voller Freude auf seine Schultern... ich sage euch, so wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über 99 Gerechte, die keine Buße nötig haben

Lukas 15,11-32

Vollständiges Gleichnis vom verlorenen Sohn mit allen Details über beide Söhne und den Vater

Weitere Referenzen

  • → Psalm 103 (Lobe den Herrn, meine Seele)
  • → Römer 3 (alle haben gesündigt)
  • → 1. Johannes 1 (wenn wir unsere Sünden bekennen)
  • → Johannes 10 (Ich bin der gute Hirte)
  • → Epheser 1 (Versiegelung mit dem Heiligen Geist)
  • → Philipper 2 (Christus erniedrigte sich selbst)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Erkenne deine Position: Frage dich ehrlich: Bist du wie der jüngere Sohn weit weg von Gott, oder wie der ältere Sohn äußerlich fromm, aber innerlich hart und selbstgerecht? Beide Positionen brauchen Gottes Gnade.
  • 2 Komm wie du bist: Du musst nicht erst würdig werden oder gute Werke vorweisen, um zu Gott zu kommen. Steh auf und mache dich auf den Weg zum Vater - er läuft dir bereits entgegen, egal in welchem Zustand du bist.
  • 3 Lass dich von Gottes Gnade berühren: Wenn dein Herz hart geworden ist oder du dich auf deine eigene Gerechtigkeit verlässt, lass dich neu von Gottes Barmherzigkeit und Liebe berühren und kehre zu ihm zurück.
  • 4 Begegne Gott im Alltag: Gott begegnet uns nicht nur im Gottesdienst, sondern auch in alltäglichen Momenten - bei der Arbeit, in Gesprächen, in der Müdigkeit. Sei offen für seine Gegenwart überall.
  • 5 Freue dich über Umkehrende: Wie der Vater im Gleichnis sollten wir uns freuen über jeden Sünder, der zu Gott zurückkehrt, statt zu murren oder zu urteilen wie die Pharisäer oder der ältere Sohn.