Gospel Forum
WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!
Aufnahme vom 13. September 2026
Letzte Predigt Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum
Sonntag, 13. September 2026 Johannes 9,1-3 Kernaussage Gott hat uns für einen kontinuierlichen Rhythmus der Begegnung mit ihm geschaffen, nicht nur für einzelne Erlebnisse. Obwohl der Zugang zu Gott durch Jesus frei ist, versuchen verschiedene Stimmen – falsches Denken, alte Schubladen, Religiösität, Unglaube und Angst – uns diese Begegnung zu rauben. Wir müssen lernen, aus der lebendigen Beziehung mit Gott zu leben und nicht aus Angst oder religiösen Mustern.
In diesem mehrstündigen Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart (9 und 11 Uhr) wird der Abschluss der Predigtserie 'Rhythmus des Lebens' gefeiert. Zu Beginn berichten die Moderatoren vom Sommerfestival der Jugend in Südfrankreich, wo zahlreiche Heilungen, Befreiungen und Transformationen erlebt wurden. Ein besonderer Moment ist das Gebet für Pastor Peter Wenz, der sich von einer Tumoroperation erholt. Hauptpastor Markus Wenz predigt über Johannes 9 und den 'Rhythmus der Begegnung mit Gott', wobei er fünf Stimmen identifiziert, die versuchen, das Potenzial dieser Begegnung zu rauben: falsches Raster, alte Schubladen, Religiösität, Unglaube und Angst. Die zentrale Botschaft lautet, dass der blinde Mann trotz aller Widerstände sehen konnte und bezeugte: 'Eins weiß ich - ich war blind und jetzt kann ich sehen.' Der Gottesdienst endet mit intensiver Anbetung, Gebetszeit und dem Aufruf, sich für einen dauerhaften Rhythmus der Begegnung mit Gott zu entscheiden, nicht nur für einzelne Erlebnisse. Es wird für Heilung, Durchbrüche und eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes gebetet, mit besonderem Fokus auf Schüler und Studenten, die nach den Sommerferien wieder in den Alltag starten. Weiterlesen
Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum
Gott hat uns für einen kontinuierlichen Rhythmus der Begegnung mit ihm geschaffen, nicht nur für einzelne Erlebnisse. Obwohl der Zugang zu Gott durch Jesus frei ist, versuchen verschiedene Stimmen – falsches Denken, alte Schubladen, Religiösität, Unglaube und Angst – uns diese Begegnung zu rauben. Wir müssen lernen, aus der lebendigen Beziehung mit Gott zu leben und nicht aus Angst oder religiösen Mustern.
Hauptthemen (6)
1. Der Rhythmus der Begegnung mit Gott
- • Gott schuf den Menschen für Gemeinschaft und Begegnung mit ihm
- • Durch Jesus Christus ist der Weg zu Gott frei – das Potenzial für permanente Begegnung ist da
- • Die entscheidende Frage ist: Was machen wir mit dieser Möglichkeit?
- • Eine Begegnung ist ein Ereignis, aber ein Rhythmus der Begegnung erfordert eine Entscheidung
- • Wir sollen aus der Gemeinschaft mit Gott leben, nicht nur einzelne Erlebnisse haben
2. Fünf Stimmen, die das Potenzial der Begegnung rauben wollen
- • Die Jünger: Die Stimme des falschen Rasters – zu kleines Denken, das Gott limitiert
- • Die Nachbarn: Die Stimme der alten Schubladen – Vergangenheit und Gewohnheit versperren die Sicht auf Gottes Wirken
- • Die Pharisäer: Die Stimme der Religiösität – Religion ohne Leben, Begegnung und Intimität ist ein Rhythmus des Sterbens
- • Die Ankläger: Die Stimme des Unglaubens – leugnet nicht nur Zukunft, sondern auch Vergangenheit; die innere Stimme, die Gottes Reden in Frage stellt
- • Die Eltern: Die Stimme der Angst (Menschenfurcht) – führt zum Verschieben und letztlich zum Tod des Rhythmus der Begegnung
3. Der Blinde, der sehen lernte
- • Ein von Geburt an blinder Mann wurde durch Jesus geheilt – ein messianisches Zeichen
- • Jesus heilte ihn genau in dem Moment, als er selbst verworfen wurde
- • Der Mann durchlief einen Prozess in vier Stufen: Jesus als Mensch, als Prophet, von Gott gesandt, als Messias
- • Sein Bekenntnis blieb konstant: 'Eins weiß ich – ich war blind, jetzt kann ich sehen'
- • Er wurde ausgeschlossen, aber Jesus fand ihn und offenbarte sich ihm vollständig
4. Religiösität versus lebendige Beziehung
- • Religiösität versucht, Gott in Boxen und Systeme zu pressen
- • Man kann sich die Gerechtigkeit bei Gott nicht erarbeiten
- • Religiösität ist ein toter Rhythmus – Handlungen ohne Geist, Leben oder Intimität
- • Das Problem: Man merkt Religiösität erst zu spät, wenn schon lange kein Leben mehr da ist
- • Gott will Boxen sprengen, nicht in sie hineinpassen
5. Menschenfurcht und ihre Überwindung
- • Menschenfurcht ist eine Falle (Sprüche 29,25)
- • Menschenfurcht zeigt sich, wenn man sagt, was Gott zu sagen aufgetragen hat, aber es nicht tut
- • Oder wenn man seine Überzeugungen vor anderen nicht lebt
- • Oder wenn man sich vor Menschen anders verhält als allein
- • Die wichtigste Frage: Wann hast du aufgehört, dich zu fragen, was Gott über deine Treue denkt, und angefangen, dich zu fragen, was Menschen über deinen Glauben denken?
6. Gott tut es noch einmal
- • Gott ist nicht am Ende – er tut es wieder
- • Überall wo Glaube und Hoffnung ist, tut Gott es noch einmal
- • Zeugnis einer Heilung: Siebenjähriges Mädchen mit Hörproblem wurde vollständig geheilt
- • Wir sollen für unsere Stadt, unser Land, Unternehmen und Durchbrüche beten
- • Der Aufruf: 'Du hast es schon mal getan, komm, tu es nochmal'
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als Jesus vorüberging, sah er einen Menschen blind von Geburt und seine Jünger fragten ihn und sagten, Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren wurde? Jesus antwortete, weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern, sondern damit die Werke Gottes an ihm offenbar würden.
Wir müssen die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, solange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann, solange ich in der Welt bin, bin ich das Licht der Welt. Als er dies gesagt hatte, spie er auf die Erde und bereitete einen Teig aus dem Speichel und strich den Teig auf seine Augen und er sprach zu ihm, geh hin und wasche dich am Teich, Siloah, was übersetzt wird, Gesandter. Da ging er hin, wusch sich und kam sehend zurück.
Nun fragten ihn wieder auch die Pharisäer, wie er sehend geworden sei. Er aber sprach zu ihnen, er legte Teig auf meine Augen und ich wusch mich und ich sehe. Da sprachen einige von den Pharisäern, dieser Mensch ist nicht von Gott, denn er hält den Sabbat nicht.
Da glaubten nun von ihm die Juden nicht, dass er blind war und sehend geworden, bis die Eltern dessen riefen, der sehend geworden war. Und sie sagten, wir wissen, dass dieser unser Sohn ist und dass er blind geboren wurde. Wie er aber jetzt sieht, das wissen wir nicht.
Menschenfurcht ist eine Falle
Eins weiß ich, ich war blind und jetzt kann ich sehen
Weitere Referenzen
- → Johannes 8 (Kontext: Versuch, Jesus zu steinigen)
- → Jesaja 21, 35, 62 (messianische Zeichen: Blinde sehen)
- → 2 Timotheus 1,7 (Geist der Kraft, nicht der Angst)
- → Markus 6,5 (Jesus in Nazareth – keine Wunder wegen Unglauben)
- → Johannes 9,35-41 (Jesus findet den Geheilten, Bekenntnis zum Messias)
Praktische Anwendung (8)
- 1 Entscheide dich für einen Rhythmus der Begegnung mit Gott: Es reicht nicht, nur einzelne Begegnungen mit Gott zu haben. Entscheide dich bewusst dafür, täglich in Gemeinschaft mit Gott zu leben – durch Gebet, Anbetung und Zeit in seiner Gegenwart.
- 2 Identifiziere und überwinde die fünf Stimmen: Erkenne, welche der fünf Stimmen (falsches Raster, alte Schubladen, Religiösität, Unglaube, Angst) in deinem Leben aktiv sind und versuchen, deine Begegnung mit Gott zu rauben. Bringe sie bewusst vor Gott.
- 3 Lass Gott deine Boxen sprengen: Erwarte Gott nicht nur dort, wo du ihn schon immer erlebt hast. Erlaube ihm, in neuen Bereichen deines Lebens zu wirken und dein Denken über ihn zu erweitern.
- 4 Überwinde Menschenfurcht: Frage dich: Was denkt Gott über meine Treue, nicht: Was denken Menschen über meinen Glauben? Bekenne Jesus offen und lebe deine Überzeugungen unabhängig davon, wer zusieht.
- 5 Werde Teil einer verbindlichen Gemeinschaft: Integriere dich in eine Kleingruppe, besuche Deep Talk oder andere Gemeindeformate. Lebe nicht isoliert, sondern in Gemeinschaft, wo Transformation geschieht.
- 6 Bete 'Tu es nochmal': Bete regelmäßig für Durchbrüche, Heilungen und Gottes Wirken – in deinem Leben, deiner Familie, deiner Stadt und deinem Land. Glaube daran, dass Gott es wieder tun wird.
- 7 Lege dein Leben auf den Altar: Statt nur um einzelne Erlebnisse zu bitten, weihe dein ganzes Leben Gott. Lebe in permanenter Anbetung und Hingabe, wo Jesus das Zentrum von allem ist.
- 8 Bete gezielt für Schüler, Studenten und Arbeiter: Mit dem neuen Schuljahr und Arbeitsbeginn: Bete für übernatürliche Weisheit, Gottes Gegenwart und dass Menschen in ihrem Umfeld ein Zeugnis für Jesus sind.