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Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

Täglicher Impuls
Dienstag

Gottes Versorgung vertrauen

Als Gott das Volk Israel aus 400 Jahren Sklaverei in Ägypten befreite, etablierte er sofort einen neuen Rhythmus. Noch bevor er ihnen die Zehn Gebote gab, sandte er täglich Manna vom Himmel. Sechs Tage sollten sie sammeln, am siebten Tag würde kein Manna kommen – sie sollten ruhen. Das Volk hatte sieben Tage die Woche unter Sklaverei gearbeitet. Jetzt sagte Gott: 'Ihr lebt nicht mehr unter dem Rhythmus des Pharao. Ich bin euer Versorger.' Gottes Botschaft war klar: Ihr könnt ruhen, weil ich Gott bin, nicht weil ihr alles erledigt habt. Wir sagen oft: 'Ich kann dann ruhen, wenn ich alles erledigt habe.' Aber wir haben doch nie alles erledigt! Wichtig ist, dass wir ruhen, weil Gott Gott ist. Es ist ein Prinzip von ihm, das uns aus dem Druck der ständigen Leistung befreit.

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Als Gott das Volk Israel aus 400 Jahren Sklaverei in Ägypten befreite, etablierte er sofort einen neuen Rhythmus. Noch bevor er ihnen die Zehn Gebote gab, sandte er täglich Manna vom Himmel. Sechs Tage sollten sie sammeln, am siebten Tag würde kein Manna kommen – sie sollten ruhen. Das Volk hatte sieben Tage die Woche unter Sklaverei gearbeitet. Jetzt sagte Gott: 'Ihr lebt nicht mehr unter dem Rhythmus des Pharao. Ich bin euer Versorger.' Gottes Botschaft war klar: Ihr könnt ruhen, weil ich Gott bin, nicht weil ihr alles erledigt habt. Wir sagen oft: 'Ich kann dann ruhen, wenn ich alles erledigt habe.' Aber wir haben doch nie alles erledigt! Wichtig ist, dass wir ruhen, weil Gott Gott ist. Es ist ein Prinzip von ihm, das uns aus dem Druck der ständigen Leistung befreit.

2. Mose 16
Gebet

Bitte Gott, dir zu helfen, ihm als deinem Versorger zu vertrauen und aus diesem Vertrauen heraus zu ruhen.

Herausforderung

Vertraust du darauf, dass Gott dich versorgt, auch wenn du einen Tag der Ruhe einhältst?

Aufnahme vom 26. Juli 2026

Letzte Predigt

Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum

Sonntag, 26. Juli 2026
1. Mose 1:16
Kernaussage

Gott hat einen göttlichen Rhythmus für unser Leben geschaffen, der von der Schöpfung bis heute Bestand hat. Dieser Rhythmus umfasst Ruhe, Gemeinschaft, Anbetung und Gebet - nicht als religiöse Pflicht, sondern als Rahmen, in dem wir Leben aus der Gegenwart Gottes empfangen und nicht nur durch Leistung produzieren. Wahre Transformation geschieht nicht durch einzelne Momente, sondern durch einen beständigen, leidenschaftlichen Rhythmus mit Gott.

Dieser Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart ist ein vierstündiger Sunday Celebration-Service mit zwei Gottesdiensten (9 Uhr und 11 Uhr). Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Gott durch Anbetungslieder ehrt und seine Größe preist. Pastor Markus Wenz startet eine neue Sommerpredigt-Serie mit dem Titel "Rhythmus des Lebens", in der er biblische Prinzipien für geistliche Routinen und Disziplin vermittelt. Er betont, wie wichtig es ist, einen göttlichen Rhythmus im Leben zu etablieren – von täglichen Gebetszeiten über wöchentliche Sabbatruhe bis hin zu jährlichen Festen. Die Predigt unterstreicht, dass Gottes Ordnung nicht Leistung vor Ruhe setzt, sondern dass wir aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten sollen. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Kindersegnung mit 20 Kindern, Gebetszeiten für Heilung und Befreiung, sowie Einladungen zur Entscheidung für Jesus. Die Gemeinde wird ermutigt, verbindlich Teil der Gemeinschaft zu sein, sich in Kleingruppen zu engagieren und bevorstehende Events wie das Sommerfestival und die Gemeindegründungen in Ulm und Heilbronn zu unterstützen.
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Dieser Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart ist ein vierstündiger Sunday Celebration-Service mit zwei Gottesdiensten (9 Uhr und 11 Uhr). Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Gott durch Anbetungslieder ehrt und seine Größe preist. Pastor Markus Wenz startet eine neue Sommerpredigt-Serie mit dem Titel "Rhythmus des Lebens", in der er biblische Prinzipien für geistliche Routinen und Disziplin vermittelt. Er betont, wie wichtig es ist, einen göttlichen Rhythmus im Leben zu etablieren – von täglichen Gebetszeiten über wöchentliche Sabbatruhe bis hin zu jährlichen Festen. Die Predigt unterstreicht, dass Gottes Ordnung nicht Leistung vor Ruhe setzt, sondern dass wir aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten sollen. Der Gottesdienst beinhaltet auch eine besondere Kindersegnung mit 20 Kindern, Gebetszeiten für Heilung und Befreiung, sowie Einladungen zur Entscheidung für Jesus. Die Gemeinde wird ermutigt, verbindlich Teil der Gemeinschaft zu sein, sich in Kleingruppen zu engagieren und bevorstehende Events wie das Sommerfestival und die Gemeindegründungen in Ulm und Heilbronn zu unterstützen.

Hauptthemen (5)

1. Der Rhythmus der Schöpfung - Ruhe vor Leistung

  • Gott schuf den Menschen am sechsten Tag und das Erste, was Adam und Eva erlebten, war der Sabbat - die Ruhe mit Gott
  • Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat (Markus 2:27)
  • Gott macht eine klare Trennung zwischen Arbeit und Identität, zwischen Leisten und Sein
  • Wir sollen nicht für die Ruhe arbeiten, sondern aus der Ruhe mit Gott heraus leben und arbeiten
  • Sabbat ist eine Glaubensübung - wir ruhen nicht, weil alles erledigt ist, sondern weil Gott Gott ist

2. Das Manna-Prinzip - Gott als Versorger

  • Bevor Gott dem Volk Israel die Zehn Gebote gab, offenbarte er sich als Versorger durch das Manna
  • Das Volk Israel lebte 400 Jahre in Sklaverei und musste sieben Tage pro Woche arbeiten
  • Gott lehrte sie einen neuen Rhythmus: sechs Tage sammeln, am siebten Tag ruhen und Gottes Versorgung bestaunen
  • Dies war eine Befreiung vom System des Pharao in den Rhythmus Gottes
  • Gottes Versorgung reicht aus - wir müssen nicht aus Mangel heraus leben

3. Die Beständigkeit der ersten Gemeinde

  • Die ersten Christen blieben beständig in vier Dingen (Apostelgeschichte 2:42): Lehre der Apostel, Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet
  • Das entscheidende Wort ist 'beständig' - es war keine einmalige Erfahrung, sondern ein Rhythmus
  • Sie versammelten sich täglich im Tempel und in den Häusern
  • Gottesdienst ist kein Hobby oder Konsumangebot, sondern Teil des göttlichen Rhythmus
  • Starke Momente können berühren, aber ein starker Rhythmus verändert nachhaltig

4. Routine und das Wirken des Heiligen Geistes

  • Petrus und Johannes gingen zur neunten Stunde regelmäßig zum Tempel zum Gebet
  • Gerade in ihrer Routine geschah ein übernatürliches Wunder - die Heilung des Gelähmten
  • Routine ist nicht das Gegenteil vom Heiligen Geist
  • Das Gegenmittel für eine leere Routine ist nicht keine Routine, sondern mehr Leidenschaft, Feuer und Energie
  • Ein lebendiges Herz schafft einen tragfähigen Rhythmus

5. Gottes Zeitrahmen - von der Stunde bis zum Jubeljahr

  • Stündlich: Die Apostel hatten eine feste Stunde des Gebets, einen täglichen Moment mit Gott
  • Täglich: Die Gemeinde kam täglich zusammen; Gottes Gnade ist jeden Tag neu
  • Wöchentlich: Der Sabbat - ein Tag, um Gott zu bestaunen und zur Ruhe zu kommen
  • Jährlich: Feste, die an Gottes Taten erinnern, weil Menschen schnell vergessen
  • Jubeljahr (alle 49 Jahre): Alle Schuld wurde erlassen - das Reich Gottes funktioniert durch Gnade, nicht durch Schuld

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Mose 1:16

Und Gott ruhte von seiner Arbeit und segnete den siebten Tag und heiligte ihn

Markus 2:27

Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat

Apostelgeschichte 2:42

Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten

Apostelgeschichte 2:46

Sie waren einmütig beisammen in den Häusern und in dem Tempel

Weitere Referenzen

  • 1. Mose 1
  • Apostelgeschichte 2
  • Apostelgeschichte 3
  • 3. Mose 25
  • Hebräer (Verweis auf 'verlasst die Versammlung nicht')
  • Psalm 47

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Entwickle einen Rhythmus der Gegenwart Gottes: Schaffe tägliche Momente der Gemeinschaft mit Jesus - am Morgen oder Abend. Lebe nicht fern von seiner Gegenwart, sondern suche ihn jeden Tag neu in Intimität und Beziehung.
  • 2 Lebe einen Rhythmus mit dem Haus Gottes: Sei verbindlich Teil einer Gemeinde-Familie. Gottesdienst ist kein Hobby, sondern ein göttlicher Rhythmus. Vernetze dich mit anderen Christen in Kleingruppen, Deep Talks oder Diensten.
  • 3 Praktiziere bewusste Ruhe - den Sabbat: Nimm dir wöchentlich Zeit, um zur Ruhe zu kommen und Gottes Wirken zu bestaunen. Ruhe ist nicht etwas, das du dir verdienen musst, sondern die Basis, aus der heraus du leben sollst.
  • 4 Lebe aus Gnade, Vergebung und Umkehr: Entwickle einen Rhythmus von Buße und Transformation. Im Anschauen von Jesus werden wir verändert von Herrlichkeit zu Herrlichkeit - durch beständige Ausrichtung auf ihn.