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ICF Zürich

Zürichstrasse 131, 8600 Dübendorf, Schweiz

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Montag

Ein Gott der Fülle

Zu Beginn der Fastenzeit dürfen wir uns bewusst machen: Wir haben einen Gott, der nicht bescheiden ist, sondern überreich gibt. In 2. Korinther 9,8 heißt es: 'Er kann mich reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ich zu jeder Zeit alles habe, was ich brauche. Und noch mehr als das, so kann ich auch noch andere auf die verschiedene Art und Weise Gutes tun.' Gleichzeitig mahnt uns Hebräer 13,5 zur Zufriedenheit: Wir sind nicht hinter dem Geld her, sondern vertrauen darauf, dass Gott uns nie im Stich lässt. Diese beiden Wahrheiten bilden das Fundament für ein gesundes Verhältnis zu Finanzen. Gott möchte uns nicht im Mangel sehen, aber Geld darf auch nicht das Zentrum unseres Lebens sein. Wahrer Reichtum umfasst mehr als nur Finanzen – gesunde Beziehungen, eine vibrierende Gemeinde, Frieden in der Familie. Das alles sind Zeichen von Gottes Segen.

2. Korinther 9,8
Gebet

Danke Gott dafür, dass er dich mit allem versorgen möchte, was du brauchst, und bitte ihn, dir zu zeigen, wo du bereits reich beschenkt bist.

Herausforderung

Wo erkenne ich in meinem Leben bereits den überreichen Segen Gottes – auch jenseits von Finanzen?

"

Aufnahme vom 18. März 2026

Letzte Predigt

[10] Werde ein Geber | 21 Tage Beten, Fasten, Geben | Leo & Susanna Bigger | ICF Zürich

Mittwoch, 18. März 2026
Maleachi 3:8-9
Kernaussage

Geben ist Teil der DNA Gottes, die in jeden Gläubigen hineingelegt ist. Niemand hat zu wenig, um nicht geben zu können, und niemand hat zu viel, um nicht lernen zu müssen, grosszügig zu sein. Der Weg zum Geben ist eine Reise durch verschiedene Stufen, von religiösem Geben aus Pflicht bis hin zum verborgenen Geben im Geheimen.

Dies ist Tag 10 der 21-tägigen Reise von Beten, Fasten und Geben. Leo und Susanna Bigger sprechen über das Thema "Werde ein Geber" und erklären, dass die DNA Gottes als Geber in uns hineingelegt ist, da Gott selbst der größte Geber ist, der seinen Sohn Jesus Christus gab. Sie betonen, dass niemand zu wenig hat, um nicht geben zu können, und niemand zu viel hat, um nicht lernen zu müssen, großzügig zu sein. Das Ehepaar erklärt fünf Stufen des Gebens: religiöses Geben aus Pflicht oder Angst, schlaues Geben weil man empfängt, doppelt schlaues Geben als Investition in die Ewigkeit, fröhliches Geben aus Leidenschaft aufgrund der Offenbarung über Gottes Güte, und verborgenes Geben im Geheimen ohne Erwartungen. Sie ermutigen die Zuhörer, dass Geben ein Weg ist und man durch verschiedene Stufen wächst, bis man die Offenbarung hat, dass man ein Geber oder eine Geberin ist - das ist die DNA Gottes in uns.

Hauptthemen (4)

1. Die DNA des Gebens

  • Gott ist der grösste Geber - er gab seinen eigenen Sohn Jesus Christus
  • Die DNA Gottes zu geben ist in uns hineingelegt
  • Wenn man zum Glauben kommt, ändert sich etwas im Herzen von 'ich nehme' zu 'geben'
  • Niemand hat so wenig, dass er nicht geben kann und niemand so viel, dass er nicht lernen müsste, grosszügig zu sein

2. Fünf Stufen des Gebens

  • Stufe 1: Religiöses Geben - ich gebe, weil ich muss, aus Druck oder Angst
  • Stufe 2: Schlaues Geben - ich gebe, weil ich empfange (Deal-Mentalität)
  • Stufe 3: Doppelt schlaues Geben - Investition in die Ewigkeit, Schätze im Himmel sammeln
  • Stufe 4: Fröhliches Geben - ich gebe aus Leidenschaft und Offenbarung, nicht nur aus Gefühl
  • Stufe 5: Verborgenes Geben - ich gebe im Geheimen, ohne etwas zurückzuerwarten

3. Geben als Glaubensschritt

  • Jeder Glaubensschritt ist mit einem gewissen Druck oder Push verbunden
  • Es braucht einen Moment, wo man einfach anfangen muss zu geben
  • Die Offenbarung allein reicht nicht, es braucht die Tat
  • Geben geschieht nicht immer aus Gefühl, sondern aus Überzeugung

4. Belohnung und Gerechtigkeit

  • Nicht jede gute Tat wird auf Erden mit Dankeschön oder Wertschätzung belohnt
  • Keine Tat für Bruder oder Schwester ist bei Gott vergessen
  • Gott wird alles belohnen - im Himmel ist die größte Gerechtigkeit
  • Schätze im Himmel sind sicher vor Motten, Rost und Dieben

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Maleachi 3:8-9

Darf ein Mensch Gott betrügen? Ihr habt mich betrogen. Dann fragt ihr noch, womit sollen wir dich betrogen haben? Mit dem Zehnten und den Abgaben. Ihr seid verflucht, denn das ganze Volk hat mich betrogen.

Lukas 6:38

Gebt, was ihr habt, und dann werdet ihr so reich beschenkt werden, dass ihr gar nicht alles aufnehmen könnt. Auch das Überschäumende, mit dem Maßstab, den ihr anderen anlegt, wird man auch euch anmessen.

Matthäus 6:20

Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motten noch Rost sie fressen, und wo Diebe nicht einbrechen und stehlen.

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Beginne zu geben - egal auf welcher Stufe: Starte mit dem Geben, auch wenn es zunächst aus Gehorsam oder Druck geschieht. Der Weg des Gebens ist eine Reise, und man muss irgendwo anfangen, auch wenn man noch nicht die perfekte Offenbarung hat.
  • 2 Erkenne deine Identität als Geber/Geberin: Sage bewusst: 'Ich bin ein Geber und eine Geberin, das ist mein DNA.' Verinnerliche, dass Geben Teil deiner gottgegebenen Identität ist, nicht nur eine religiöse Pflicht.
  • 3 Sammle Schätze im Himmel: Investiere in die Ewigkeit mit dem Vertrauen, dass nichts, was du für Gott und andere tust, vergessen wird. Gott wird alles belohnen, auch wenn du hier auf Erden keine Wertschätzung erfährst.
  • 4 Entwickle eine Offenbarung des fröhlichen Gebens: Gib nicht nur aus Gefühl, sondern aus der Offenbarung heraus, dass du ein Sohn/eine Tochter Gottes bist mit vergebenen Sünden und einer ewigen Perspektive. Diese Offenbarung löst wahre Freude aus.
  • 5 Übe verborgenes Geben: Gib im Geheimen, ohne etwas zurückzuerwarten oder nach Resultaten zu suchen. Lass die linke Hand nicht wissen, was die rechte tut, und vertraue darauf, dass Gott alles sieht.