ICF Zürich
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.
Die DNA Gottes: Ein Geber sein
Wir sind auf Tag 10 unserer 21-tägigen Reise angelangt – die Hälfte liegt bald hinter uns! Heute geht es um eine tiefe Wahrheit: Gott selbst ist der größte Geber. Er gab seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, der die Fülle des perfekten Himmels verließ und in diese kalte, einsame, sündvolle Welt hinabstieg, um unsere Fehler und Sünden wegzunehmen. Diese DNA Gottes – das Geben – ist in uns hineingelegt. Es ist Teil unserer geistlichen Identität als Kinder Gottes. Wenn du zum Glauben kommst, ändert sich etwas im Herzen: von 'ich nehme' zu 'ich gebe'. Das ist keine Einbildung, sondern eine übernatürliche Transformation. Niemand hat zu wenig, um nicht geben zu können, und niemand hat zu viel, um nicht lernen zu müssen, großzügig zu sein. Geben ist ein Weg, eine Reise, auf der wir wachsen dürfen.
Danke Gott, dass Er die DNA des Gebens in dich hineingelegt hat. Bitte Ihn, dir zu helfen, diese Identität als Geber/Geberin anzunehmen.
Erkenne ich das Geben als Teil meiner göttlichen DNA, oder betrachte ich es als etwas Fremdes, das mir aufgezwungen wird?
Aufnahme vom 11. März 2026
So besiegst du den Armutsgeist | 21 Tage Beten, Fasten, Geben | Leo & Susanna Bigger | ICF Zürich
Der Armutsgeist hat nichts mit den tatsächlichen Finanzen zu tun, sondern ist eine Einstellung im Kopf. Gott möchte, dass wir dankbar sind für das, was er uns anvertraut hat, und dass wir ihn nicht vergessen, wenn er uns zu Wohlstand verhilft. Wir sollen weder stolz auf unsere eigene Leistung sein noch uns schuldig fühlen, sondern Gott für seine Versorgung danken.
Hauptthemen
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1. Der Unterschied zwischen Stolz, Armutsgeist und Dankbarkeit
- • Der Stolze sagt: 'Ich hätte noch mehr verdienen können' und fokussiert auf die eigene Leistung
- • Der Geizige/Armutsmensch fühlt sich schuldig wegen seines Wohlstands
- • Der Dankbare sagt: 'Gott hat mich wunderbar versorgt' und erkennt Gottes Versorgung an
- • Armutsgeist ist eine Einstellung, keine finanzielle Situation
2. Gottes Führung durch Mangel zum Überfluss
- • Gott erinnert sein Volk an den langen Weg durch die Wüste und die 40 Jahre der Prüfung
- • Er ließ sie hungern und gab ihnen Manna, um zu zeigen, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt
- • Gott führt in ein gutes Land mit Überfluss an allem Notwendigen
- • Die schwere Zeit dient der Prüfung, um danach umso mehr mit Gutem zu beschenken
3. Die Gefahr des Vergessens im Wohlstand
- • Wenn man genug zu essen hat, schöne Häuser baut und reich wird, könnte man überheblich werden
- • Die Versuchung besteht darin, zu sagen: 'Das haben wir aus eigener Kraft geschafft'
- • Man soll nicht vergessen, wo man gestartet ist und was Gott getan hat
- • Gott gibt die Kraft, Reichtum zu erwerben, um seinen Bund zu halten
4. Tag 3 des Fastens als Wendepunkt
- • Die ersten drei Tage des Fastens sind die schwierigsten
- • Nach Tag 3 kommt der Durchbruch: der Geist wird klar, das Fleisch wird schwach
- • Man spürt in den ersten Tagen, wie sehr man vom Essen, Netflix oder anderen Dingen lebt
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Haltet euch genau an alle Gebote, die ich euch heute weitergebe. Dann werdet ihr am Leben bleiben. Euer Volk wird immer grösser werden und das Land einnehmen, das der Herr euren Vorfahren versprochen hat. Erinnert euch an den langen Weg, den der Herr euer Gott euch bis hierher geführt hat. An die 40 Jahre in der Wüste. Er ließ euch in Schwierigkeiten geraten, um euch auf die Probe zu stellen. So wollte er sehen, wie ihr euch entscheiden würdet. Ob ihr nach seinen Geboten leben würdet oder nicht. Er ließ euch hungern. Dann gab er euch das Manna zu essen, das weder ihr noch eure Vorfahren kanntet. Er wollte euch damit zeigen, dass der Mensch nicht allein von Brot lebt, sondern vor allem von den Worten des Herrn. In diesen 40 Jahren ist eure Kleidung nicht verschlissen und eure Füße sind nicht geschwollen. Daran könnt ihr erkennen, dass der Herr, euer Gott, es gut mit euch meint. Er erzieht euch wie ein Vater seine Kinder... Der Herr, euer Gott, bringt euch in ein gutes Land. Es ist reich an Grundwasser, an Quellen, an Bächen... Ihr werdet nicht von Kargkost leben müssen. Es wird euch an nichts fehlen... Wenn ihr dann reichlich zu essen habt, preist den Herrn, euren Gott, für das gute Land, das er euch geschenkt hat. Hütet euch davor, ihn zu vergessen... Denn das könnte geschehen, wenn ihr genug zu essen habt, schöne Häuser baut und bewohnt, wenn eure Herden wachsen und ihr reich werdet an Gold, Silber und anderen Gütern. Dann könntet ihr überheblich werden... Wenn dieses Gute nun kommt, sagt nicht, das haben wir aus eigener Kraft geschafft. Es ist unsere Leistung. Denkt vielmehr an den Herrn, euren Gott, von dem ihr die Kraft bekommen habt, all diesen Reichtum zu erwerben.
Praktische Anwendung
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- 1 Reflektiere über deinen Armutsgeist: Nimm ein Blatt Papier und schreibe auf, was dein Armutsgeist ist und welche Armutsgedanken du hast. Diese können sich als Angst, alles zu verlieren, oder als Überheblichkeit manifestieren.
- 2 Erinnere dich an deinen Weg: Überlege, wie du gestartet bist und wie Gott dich gesegnet hat. Erkenne, wo Stolz, Ängste oder Überheblichkeit dich von Gottes Reichtum trennen.
- 3 Höre die Bibeltexte im Kontext deiner Situation: Lies oder höre Bibeltexte mit der Brille deiner finanziellen Situation und im Kontext des Durchbruchs, für den du fastest.
- 4 Nutze die Reflektionsfragen: Verwende die Reflektionsgedanken am Ende jedes Kapitels im Fastenbuch, um Dinge im Gebet zu bewegen und nicht in einer Mühle des Gleichen zu bleiben.