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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Montag

Ein Gott der Fülle

Zu Beginn der Fastenzeit dürfen wir uns bewusst machen: Wir haben einen Gott, der nicht bescheiden ist, sondern überreich gibt. In 2. Korinther 9,8 heißt es: 'Er kann mich reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ich zu jeder Zeit alles habe, was ich brauche. Und noch mehr als das, so kann ich auch noch andere auf die verschiedene Art und Weise Gutes tun.' Gleichzeitig mahnt uns Hebräer 13,5 zur Zufriedenheit: Wir sind nicht hinter dem Geld her, sondern vertrauen darauf, dass Gott uns nie im Stich lässt. Diese beiden Wahrheiten bilden das Fundament für ein gesundes Verhältnis zu Finanzen. Gott möchte uns nicht im Mangel sehen, aber Geld darf auch nicht das Zentrum unseres Lebens sein. Wahrer Reichtum umfasst mehr als nur Finanzen – gesunde Beziehungen, eine vibrierende Gemeinde, Frieden in der Familie. Das alles sind Zeichen von Gottes Segen.

2. Korinther 9,8
Gebet

Danke Gott dafür, dass er dich mit allem versorgen möchte, was du brauchst, und bitte ihn, dir zu zeigen, wo du bereits reich beschenkt bist.

Herausforderung

Wo erkenne ich in meinem Leben bereits den überreichen Segen Gottes – auch jenseits von Finanzen?

"

Aufnahme vom 17. März 2026

Predigt

Hour of Prayer | Biblische Finanz-Prinzipien | Leo Bigger & Susanna Bigger

Dienstag, 17. März 2026
2. Korinther 9,8
Kernaussage

Finanzielle Freiheit und Überwindung von Schulden beginnt mit dem Eingeständnis des Problems, einer Veränderung des Denkmusters und praktischen Schritten wie Budget-Kontrolle und dem Geben des Zehnten. Gott ist unser Versorger, der uns aus finanziellen Gefangenschaften befreien und überreich segnen möchte, wenn wir Ihn an die erste Stelle setzen.

Leo und Susanna Bigger sprechen in dieser Hour of Prayer über biblische Finanzprinzipien während der Fastenzeit. Sie thematisieren die fünf häufigsten Finanzfehler von Christen und zeigen biblische Wege zur finanziellen Freiheit auf. Das Ehepaar betont, dass Gott ein überreich gebender Gott ist, der seine Kinder nicht im Mangel leben lassen möchte, gleichzeitig aber auch Zufriedenheit und die richtige Prioritätensetzung wichtig sind. Die zentralen Schritte zur finanziellen Freiheit werden durchgegangen: das Eingestehen von Problemen, die Änderung des Mindsets mit einer Fünfjahresperspektive, das Überprüfen und Anpassen des Budgets, das Geben des Zehnten trotz Schulden, und das Brechen von geistlichen Bindungen. Die Biggers beten für die Zuhörer um den Geist der Disziplin und ermutigen, mit kleinen Schritten zu beginnen. Sie werben auch für ihr Buch über Finanzen, das 21 Tage Impulse für die Fastenzeit bietet.

Hauptthemen (5)

1. Eingeständnis des Problems

  • Das erste, was man für Veränderung braucht, ist das Eingeständnis: 'Ich habe ein Problem'
  • Man muss Schulden, Geiz, Ängste, Unzufriedenheit oder verschwenderisches Verhalten beim Namen nennen
  • Das Eingeständnis öffnet die Tür zu einem oft schambesetzten Raum und lässt Hilfe hinein
  • Wer seine Sünden vertuscht hat kein Glück, wer sie bekennt findet Erbarmen
  • Scham und Minderwertigefühle müssen überwunden werden - wir sind Söhne und Töchter Gottes

2. Änderung des Mindsets und Vision

  • Man muss die Gesinnung und das ganze Denkmuster ändern
  • Menschen ändern sich nur mit einer Vision, nicht mit Druck
  • Man braucht eine 5-Jahres-Perspektive: Wie sieht meine Familie, Gesundheit, Finanzen aus?
  • Das, was man anschaut, zu dem wird man werden
  • Man muss das Konsumverhalten ändern, nicht nur kurzfristige Lösungen suchen

3. Budget checken und Disziplin

  • Man muss das Budget konkret überprüfen und gewisse Dinge wegschneiden
  • Man kann nicht einfach Dinge hinzufügen ohne etwas wegzunehmen
  • Planung bringt Gewinn, man braucht Zeit und Disziplin
  • Man muss Prioritäten setzen (z.B. Wohnen vs. Urlaub)
  • Es braucht den Geist der Disziplin von Gott, nicht nur menschliche Anstrengung

4. Den Zehnten zuerst geben

  • Auch bei Schulden soll man den Zehnten geben - ein klares Statement an Gott
  • Es ist die einzige Bibelstelle, wo man Gott testen und herausfordern darf
  • Gott wird die Schleusen vom Himmel öffnen
  • Es ist ein Glaubensschritt, der sich nie perfekt anfühlen wird
  • Theologische Argumente gegen den Zehnten führen meist zu weniger Großzügigkeit

5. Schulden und geistliche Mächte brechen

  • Schulden, Geiz und Ängste sind auch geistliche Mächte, die gebrochen werden müssen
  • Wer Geld leiht ist abhängig vom Gläubiger - Schulden bedeuten Gefangenschaft
  • Im Namen Jesu können diese Mächte und Haltungen ausgemistet werden
  • Das Blut Jesu bringt Vergebung und Befreiung
  • Man beginnt mit den kleinsten Schulden - das gibt Erfolgserlebnisse

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Korinther 9,8

Er kann mich reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ich zu jeder Zeit alles habe, was ich brauche. Und noch mehr als das, so kann ich auch noch andere auf die verschiedene Art und Weise Gutes tun.

Hebräer 13,5

Ich bin nicht hinter dem Geld her, sondern zufrieden mit dem, was ich habe. Denn Gott hat mir versprochen, ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab.

Sprüche 28,13

Wer seine Sünden vertuscht, hat kein Glück. Wer sie aber bekennt und meidet, der wird Erbarmen finden.

Sprüche 21,5

Was der Fleißige plant, bringt ihm Gewinn. Wer aber allzu schnell etwas erreichen will, hat nur Verlust.

Matthäus 6,33

Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht, dann wird er euch mit allem anderen versorgen.

Sprüche 22,7

Der Reiche hat den Armen in seiner Hand, doch wer Geld leiht, ist abhängig von seinem Gläubiger.

Weitere Referenzen

  • Maleachi (über Zehnten und Schleusen des Himmels)

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Das Problem eingestehen: Bekenne konkret vor Gott, wo du ein Problem hast - sei es Schulden, Geiz, Angst, Unzufriedenheit oder verschwenderisches Verhalten. Öffne die Tür für Gottes Hilfe durch ehrliches Eingeständnis.
  • 2 Eine 5-Jahres-Vision entwickeln: Bitte den Heiligen Geist um eine Vision, wie dein Leben in 5 Jahren aussehen soll. Entwickle konkrete Vorstellungen für Familie, Gesundheit und Finanzen, und ändere dein Konsumverhalten entsprechend.
  • 3 Budget erstellen und Disziplin üben: Erstelle ein detailliertes Budget, setze Prioritäten und schneide weg, was nicht passt. Bete um den Geist der Disziplin von Gott, um dies durchzuhalten - sammle Quittungen und führe Buch über deine Ausgaben.
  • 4 Den Zehnten zuerst geben: Gib Gott den Zehnten als erstes, auch wenn du Schulden hast. Mache damit ein klares Statement, dass Gott dein Versorger ist, und erlebe wie Er die Schleusen des Himmels öffnet.
  • 5 Geistliche Mächte brechen und klein beginnen: Breche im Namen Jesu die geistlichen Mächte von Schulden, Angst und Geiz. Beginne mit den kleinsten Schulden zurückzuzahlen, um Erfolgserlebnisse zu haben und Motivation aufzubauen.