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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Keine Anklage in Christus

Sobald wir in schwierigen Situationen stecken, schleicht sich oft Anklage ein: 'Habe ich etwas falsch gemacht? Ist das meine Schuld?' Doch Gottes Wort ist klar: 'Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.' Es ist gesund, sich zu fragen, ob wir etwas ändern können. Aber Anklage – das Gefühl, von Gott bestraft oder abgelehnt zu werden – hat in deinem Leben keinen Platz. Du bist kein angeklagtes Kind, sondern ein geliebtes Kind Gottes. Er vergibt dir gerne und sieht dich durch Jesus als gerecht an. Gott möchte ein reines Herz in dir schaffen und dich erneuern. Er nutzt Herausforderungen nicht zur Bestrafung, sondern zur Verwandlung. Lass die Lüge der Anklage los und halte fest an deiner Identität als geliebtes Kind Gottes.

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Sobald wir in schwierigen Situationen stecken, schleicht sich oft Anklage ein: 'Habe ich etwas falsch gemacht? Ist das meine Schuld?' Doch Gottes Wort ist klar: 'Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.' Es ist gesund, sich zu fragen, ob wir etwas ändern können. Aber Anklage – das Gefühl, von Gott bestraft oder abgelehnt zu werden – hat in deinem Leben keinen Platz. Du bist kein angeklagtes Kind, sondern ein geliebtes Kind Gottes. Er vergibt dir gerne und sieht dich durch Jesus als gerecht an. Gott möchte ein reines Herz in dir schaffen und dich erneuern. Er nutzt Herausforderungen nicht zur Bestrafung, sondern zur Verwandlung. Lass die Lüge der Anklage los und halte fest an deiner Identität als geliebtes Kind Gottes.

Römer 8,1
Gebet

Jesus, danke, dass keine Anklage mehr über mir liegt. Hilf mir, meine Identität als dein geliebtes Kind fest zu ergreifen.

Herausforderung

Wo hat sich Anklage in dein Denken eingeschlichen, und wie kannst du diese Lüge heute durch Gottes Wahrheit ersetzen?

Aufnahme vom 14. Mai 2026

Predigt

SE03 | ICF Conference | Tobias & Frauke Teichen | New Heights

Donnerstag, 14. Mai 2026
Kernaussage

Jüngerschaft nach dem Vorbild Jesu bedeutet intensive Gemeinschaft, die herausfordernd und heilsam zugleich ist. Wenn wir das Leben von Jesus leben wollen, müssen wir seinen Lebensstil kopieren - nicht nur seine Ergebnisse bewundern. Wahres geistliches Wachstum geschieht durch authentische Nähe in Gemeinschaft, wo sowohl unsere Schwächen entlarvt als auch Heilung und Wiederherstellung möglich werden.

Diese Session der ICF Conference mit Tobias und Frauke Teichen behandelt das Thema Jüngerschaft und Gemeinschaft aus dem Leben Jesu. Das Ehepaar erklärt, wie Jesus als Rabbi seine Talmidim (Azubis/Lehrlinge) berief, damit sie seinen Lebensstil kopieren. Sie betonen, dass echte Gemeinschaft sowohl herausfordernd als auch heilsam ist - sie bringt Wahrheit ans Licht, entlarvt Illusionen und korrigiert falsche Selbstbilder, während sie gleichzeitig Ermutigung, Heilung und Trost schenkt. Die Teichens teilen persönliche Geschichten über ihre eigenen Erfahrungen mit geistlichen Eltern (Leo und Susanna Bigger) und betonen die Wichtigkeit, Familie und Dienst richtig zu priorisieren. Sie fordern dazu auf, die leibliche und geistliche Familie mit derselben Leidenschaft zu leiten. Die Session schließt mit einem Gebet und der Challenge, Menschen zu sagen, wie ihre Stärken uns herausfordern und bereichern. Später folgt ein Interview mit Patrick Knittelfelder über Unternehmertum, Vision und Glauben, wo er die Bedeutung von Stiller Zeit und Bibellesen für geistliches Wachstum betont.
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Diese Session der ICF Conference mit Tobias und Frauke Teichen behandelt das Thema Jüngerschaft und Gemeinschaft aus dem Leben Jesu. Das Ehepaar erklärt, wie Jesus als Rabbi seine Talmidim (Azubis/Lehrlinge) berief, damit sie seinen Lebensstil kopieren. Sie betonen, dass echte Gemeinschaft sowohl herausfordernd als auch heilsam ist - sie bringt Wahrheit ans Licht, entlarvt Illusionen und korrigiert falsche Selbstbilder, während sie gleichzeitig Ermutigung, Heilung und Trost schenkt. Die Teichens teilen persönliche Geschichten über ihre eigenen Erfahrungen mit geistlichen Eltern (Leo und Susanna Bigger) und betonen die Wichtigkeit, Familie und Dienst richtig zu priorisieren. Sie fordern dazu auf, die leibliche und geistliche Familie mit derselben Leidenschaft zu leiten. Die Session schließt mit einem Gebet und der Challenge, Menschen zu sagen, wie ihre Stärken uns herausfordern und bereichern. Später folgt ein Interview mit Patrick Knittelfelder über Unternehmertum, Vision und Glauben, wo er die Bedeutung von Stiller Zeit und Bibellesen für geistliches Wachstum betont.

Hauptthemen (5)

1. Jüngerschaft als Lebensstil-Kopie

  • Jesus hatte Talmedin (Azubis/Apprentices), nicht nur Jünger
  • Um den Lebensstil des Rabbis zu kopieren, braucht es möglichst viel Zeit mit ihm
  • Wir wollen oft die Ergebnisse, aber nicht den Preis zahlen (Beispiel: Muskeln wie Jens, aber nicht sein Training)
  • Veränderung erfordert die Bereitschaft, den gleichen Lebensstil zu führen

2. Die Ambivalenz von Gemeinschaft

  • Gemeinschaft bringt Wahrheit ans Licht und entlarvt Illusionen
  • Sie korrigiert falsche Selbstbilder
  • Jeder ist normal, bis du ihn kennenlernst
  • Gemeinschaft ist anstrengend - aber notwendig für Wachstum
  • Wenn wir von unseren Stärken erzählen, finden wir Fans; wenn wir von unseren Schwächen erzählen, finden wir Freunde

3. Gemeinschaft als Heilungsraum

  • Gemeinschaft schenkt Ermutigung und fördert Heilung
  • Sie bringt Befreiung, spendet Trost und ermöglicht Wiederherstellung
  • Authentische Nähe lässt echte Veränderung geschehen
  • Stärken und Schwächen treffen aufeinander - das ist der Plan Gottes

4. Familie als Modell für Jüngerschaft

  • Gott verwendet Familie als Bild: Vater, Mutter, Kinder, Geschwister
  • In der Familie kann man nicht performen - es wird echt
  • Leite deine Familie mit der gleichen Leidenschaft wie dein Ministry
  • Die richtige Reihenfolge: Gott, dann Dienst in der Ehe, dann in der Familie, dann überall anders

5. Vision und geistliches Wachstum

  • Tagträumen/Imaginieren ist wichtig für Vision
  • Wenn du nicht wächst, lies in der Bibel und halte stille Zeit
  • Vision muss so stark sein, dass sie dich antreibt, Widerstände zu überwinden
  • Wir müssen lernen, in Spannung zu leben - Harmonie gibt es erst im Himmel

Biblische Grundlagen

Weitere Referenzen

  • Verschiedene Bibelstellen wurden auf Folien gezeigt (ohne konkrete Nennung im Transkript)
  • Paulus' Anweisung über Leiterschaft in der Familie
  • Biblisches Familienbild: Vater, Söhne, Töchter, Geschwister

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Investiere in echte Gemeinschaft: Lass dich auf authentische, nahe Beziehungen ein, auch wenn es anstrengend ist. Gemeinschaft bringt deine Schwächen ans Licht, aber ermöglicht auch Heilung und Veränderung.
  • 2 Gehe zu jemandem, der dich herausfordert: Suche eine Person auf, die Stärken hat, wo du Schwächen hast. Drücke deine Wertschätzung aus und erkenne an, wie diese Person dich bereichert und herausfordert.
  • 3 Priorisiere deine Familie richtig: Leite deine Familie mit der gleichen Leidenschaft wie dein Ministry oder deine Arbeit. Stelle sicher, dass deine Lieben wissen, dass sie wichtiger sind als dein Dienst.
  • 4 Praktiziere tägliche Stille Zeit: Wenn in deinem geistlichen Leben keine Bewegung mehr ist: Lies in der Bibel und halte konsequent stille Zeit. Das sind die Grundlagen für geistliches Wachstum.
  • 5 Imaginiere deine Vision: Beschäftige dich täglich mit deiner Vision. Tagträume bewusst über das, was Gott dir aufs Herz gelegt hat. Lass diese Vision so lebendig werden, dass sie dein Handeln bestimmt.