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Kirche für Düsseldorf e.V.

Duderstädter Straße 17, 40595 Düsseldorf

Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.

Täglicher Impuls
Freitag

Schmerz mit Bedeutung füllen

Viktor Frankl, Holocaust-Überlebender und Psychologe, entdeckte eine kraftvolle Wahrheit: Menschen brauchen nicht nur Genuss, sondern Sinn und Bestimmung. Genuss betäubt vielleicht für den Moment, aber Sinn trägt uns durch schwere Zeiten hindurch. Josef in der Bibel erlebte Verrat, Gefängnis und Jahre des Leidens. Doch am Ende konnte er sagen: 'Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.' Sein Schmerz bekam Bedeutung – er rettete ein ganzes Volk vor der Hungersnot. Gott verspricht uns in Römer 8,28: 'Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.' Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, aber dass Gott alles zum Guten gebrauchen kann. Dein Schmerz ist entweder ein Gefängnis, das dich einsperrt, oder eine Schule, durch die Gott dich formt. Die Entscheidung liegt bei dir – wirst du deinem Schmerz erlauben, Bedeutung zu haben?

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Viktor Frankl, Holocaust-Überlebender und Psychologe, entdeckte eine kraftvolle Wahrheit: Menschen brauchen nicht nur Genuss, sondern Sinn und Bestimmung. Genuss betäubt vielleicht für den Moment, aber Sinn trägt uns durch schwere Zeiten hindurch. Josef in der Bibel erlebte Verrat, Gefängnis und Jahre des Leidens. Doch am Ende konnte er sagen: 'Ihr wolltet mir Böses tun, aber Gott hat Gutes daraus entstehen lassen.' Sein Schmerz bekam Bedeutung – er rettete ein ganzes Volk vor der Hungersnot. Gott verspricht uns in Römer 8,28: 'Wer Gott liebt, dem dient alles, was geschieht, zum Guten.' Das bedeutet nicht, dass alles gut ist, aber dass Gott alles zum Guten gebrauchen kann. Dein Schmerz ist entweder ein Gefängnis, das dich einsperrt, oder eine Schule, durch die Gott dich formt. Die Entscheidung liegt bei dir – wirst du deinem Schmerz erlauben, Bedeutung zu haben?

1. Mose 50,20
Gebet

Bitte Gott, dir zu zeigen, wie er deinen Schmerz verwandeln und ihm Bestimmung geben kann, die über dich selbst hinausgeht.

Herausforderung

Welchem Schmerz in deinem Leben könntest du Bedeutung geben, indem du ihn zu Gott bringst?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

Gottesdienst 13.09.2026

Sonntag, 13. September 2026
2. Mose 33,11
Kernaussage

Gott lädt uns ein, von einer distanzierten, ängstlichen Beziehung zu ihm zu einer persönlichen, vertrauten Freundschaft zu wachsen, in der wir mit ihm sprechen wie mit einem Freund. Um Gott zu erleben, müssen wir vier Hindernisse überwinden: Selbstverurteilung, ein zu kleines Gottesbild, Menschenfurcht und Zögern. Wenn wir unseren Blick auf Jesus richten statt auf unsere Probleme, werden wir transformiert.

Dieser Gottesdienst behandelt die Begegnung von Mose mit Gott am brennenden Dornbusch und die vier Hindernisse, die uns davon abhalten, Gottes Gegenwart zu erleben. Pastor Stefan Damms ermutigt die Gemeinde, während der 21 Tage des Gebets bewusst Zeit mit Gott zu verbringen und nicht nur intellektuelles Wissen über Gott zu sammeln, sondern ihm persönlich zu begegnen. Die vier Hindernisse werden beleuchtet: Selbstverurteilung ("Wer bin ich?"), ein zu kleines Gottesbild ("Wer bist du?"), Menschenfurcht ("Was werden andere denken?") und Zögern ("Ich habe das noch nie getan"). Die zentrale Botschaft ist, dass unsere Beziehung zu Gott nicht auf unserer Würdigkeit oder Leistung basiert, sondern auf Gottes Charakter und seiner Liebe durch Jesus Christus. Der Gottesdienst endet mit einer Einladung, bewusst einen Schritt auf Gott zuzugehen, Gebetsanliegen aufzuschreiben und sich für Gebet am Kreuz zu melden. Die Gemeinde wird ermutigt, ihren Blick von den Problemen weg auf Jesus zu richten, denn worauf wir schauen, das spiegeln wir wider.
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Dieser Gottesdienst behandelt die Begegnung von Mose mit Gott am brennenden Dornbusch und die vier Hindernisse, die uns davon abhalten, Gottes Gegenwart zu erleben. Pastor Stefan Damms ermutigt die Gemeinde, während der 21 Tage des Gebets bewusst Zeit mit Gott zu verbringen und nicht nur intellektuelles Wissen über Gott zu sammeln, sondern ihm persönlich zu begegnen. Die vier Hindernisse werden beleuchtet: Selbstverurteilung ("Wer bin ich?"), ein zu kleines Gottesbild ("Wer bist du?"), Menschenfurcht ("Was werden andere denken?") und Zögern ("Ich habe das noch nie getan"). Die zentrale Botschaft ist, dass unsere Beziehung zu Gott nicht auf unserer Würdigkeit oder Leistung basiert, sondern auf Gottes Charakter und seiner Liebe durch Jesus Christus. Der Gottesdienst endet mit einer Einladung, bewusst einen Schritt auf Gott zuzugehen, Gebetsanliegen aufzuschreiben und sich für Gebet am Kreuz zu melden. Die Gemeinde wird ermutigt, ihren Blick von den Problemen weg auf Jesus zu richten, denn worauf wir schauen, das spiegeln wir wider.

Hauptthemen (5)

1. Gebet als Hauptsache, nicht Nebensache

  • • Gebet ist wie das Atmen für Christen
  • • Die Kirche wurde mit 21 Tagen des Gebets gegründet
  • • Zweimal jährlich fokussiert sich die Gemeinde auf 21 Tage des Gebets
  • • Begegnung mit Gott ist wichtiger als nur kognitive Information über Gott
  • • Das höchste Gebot ist Gott zu lieben mit ganzem Herzen, nicht nur mit dem Kopf

2. Moses Weg von Distanz zu Intimität mit Gott

  • • Mose hatte eine komplizierte Geschichte mit Identitätsfragen
  • • Mit 80 Jahren begegnete Mose Gott am brennenden Dornbusch in der Wüste
  • • Mose entwickelte sich von jemandem, der sein Gesicht vor Gott versteckte, zu jemandem, der mit Gott sprach wie mit einem Freund
  • • Moses Gesicht leuchtete, weil er Zeit in Gottes Gegenwart verbracht hatte
  • • Gott schafft Momente, die unsere Aufmerksamkeit bekommen

3. Vier Hindernisse für Gottes Gegenwart

  • • Erstes Hindernis: 'Wer bin ich?' - Selbstverurteilung und innere Baustellen
  • • Zweites Hindernis: 'Wer bist du?' - Ein zu kleines, distanziertes Gottesbild
  • • Drittes Hindernis: 'Was ist wenn?' - Menschenfurcht und Sorge um Meinungen anderer
  • • Viertes Hindernis: 'Ich habe noch nie' - Zögern und fehlender Mut für Glaubensschritte

4. Gottes Antworten auf unsere Hindernisse

  • • Auf Selbstverurteilung: 'Ich werde mit dir sein' - Grundlage ist Gottes Charakter, nicht unsere Würdigkeit
  • • Auf ein kleines Gottesbild: 'Ich bin' - Gott ist alles, was wir brauchen
  • • Auf Menschenfurcht: Paulus schämte sich nicht für das Evangelium
  • • Auf Zögern: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; Glaube buchstabiert man R-I-S-I-K-O

5. Das Prinzip des Spiegelns

  • • Worauf wir schauen, das spiegeln wir wider
  • • Spiegelneuronen im Gehirn: Beobachten erzeugt Resonanz in uns
  • • Wenn wir auf Fehler schauen, spiegeln wir Scham; wenn auf Jesus, spiegeln wir seine Liebe
  • • Gebet, Worship und Gottes Wort richten unseren Blick neu aus
  • • Der richtige Spiegel für unser Leben ist Jesus Christus, nicht unsere Vergangenheit oder Fehler

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

2. Mose 33,11

Der Herr sprach mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie einer, der mit seinem Freund redet.

1. Korinther 2,3-5

Was meine Verkündigung kennzeichnete waren nicht gewandte und kluge Worte, es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist. Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf Gottes Kraft.

2. Mose 3,1

Mose hütete die Schafe und Ziegen seines Schwiegervaters, Jethro, des Priesters von Midian. Einmal trieb er die Herde tief in die Wüste hinein und kam an den Horeb, den Berg Gottes.

2. Mose 3,11

Wer bin ich, dass ich zum Pharao gehen und die Israeliten aus Ägypten führen soll? fragte Mose Gott.

2. Mose 3,13

Mose wandte ein, wenn ich zu den Israeliten gehe und ihnen sage, der Gott eurer Vorfahren hat mich zu euch gesandt, und sie mich dann fragen, wie heißt er denn? Was soll ich ihnen dann antworten? Gott entgegnete, ich bin, der ich immer bin. Sag ihnen einfach, ich bin, hat mich zu euch gesandt.

2. Mose 4,1

Mose wandte ein, was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben und nicht auf mich hören? Bestimmt sagen sie, der Herr ist dir gar nicht erschienen.

2. Mose 4,10

Ach Herr, entgegnete Mose, ich bin noch nie ein guter Redner gewesen. Auch jetzt, wo du mit mir sprichst, hat sich daran nichts geändert. Zum Reden habe ich einfach kein Talent. Die Worte kommen mir nur schwer über die Lippen.

Johannes 3,17

Gott sandte den Sohn Jesus nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten.

Titus 3,4-5

Doch dann zeigte Gott unser Retter uns seine Freundlichkeit und Liebe. Er rettet uns nicht wegen unserer guten Taten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit.

Sprüche 29,25

Die Menschen zu fürchten, ist eine gefährliche Falle. Wer aber auf den Herrn vertraut, lebt unter seinem Schutz.

Römer 1,16

Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus. Diese Botschaft ist die Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt.

Hebräer 11,6

Und ohne Glaube ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Wer zu Gott kommen will, muss glauben, dass es ihn gibt und dass er die belohnt, die ihn aufrichtig suchen.

Jeremia 32,17

O Herr, mein Gott, durch deine große Macht und auf deinem Befehl hin wurden Himmel und Erde geschaffen. Dir ist nichts unmöglich.

Weitere Referenzen

  • → 2. Mose 34
  • → Markus 12

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Nimm an den 21 Tagen des Gebets teil: Nutze die verschiedenen Angebote wie Online-Frühgebet (6:30-7:00 Uhr), tägliche Andachten auf Telegram, Instagram, Spotify oder den Lobpreisabend am Mittwoch im CVJM. Nimm dir bewusst Zeit für Gott in deinem Kalender.
  • 2 Überwinde Selbstverurteilung durch Fokus auf Gottes Charakter: Wenn Anklage kommt, erinnere dich daran, wer du in Christus bist: ein geliebtes, gerettetes Kind Gottes. Deine Beziehung zu Gott gründet sich nicht auf deine Leistung, sondern auf Gottes Liebe und was Jesus am Kreuz vollbracht hat.
  • 3 Bekenne in deinem Gebet, wer Gott ist: Beginne deine Gebetszeit damit, Gottes Größe zu bekennen statt nur deine Probleme aufzuzählen. Sage: 'Gott, du bist mein Heiler, mein Versorger, mein Friede, meine Kraft.' Sprich zu deinen Bergen und sage ihnen, wie groß dein Gott ist.
  • 4 Richte deinen Blick bewusst auf Jesus aus: Worauf du schaust, das spiegelst du wider. Nutze Gebet, Worship und Gottes Wort, um deinen Blick neu auf Jesus zu richten statt auf deine Fehler, Unsicherheiten oder die Meinung anderer. Lass nicht deine Angst das letzte Wort haben, sondern Gottes Wahrheit.
  • 5 Mache konkrete Glaubensschritte: Verschiebe nicht länger auf später. Wenn Gott dich ruft (z.B. zur Taufe, in eine Kleingruppe, zur Übernahme einer Aufgabe), dann gehe diesen Schritt. Glaube buchstabiert man R-I-S-I-K-O. Schreibe deine Gebetsanliegen auf und bringe sie bewusst vor Gott.