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Overflow Kirche

Willi-Juppe-Str. 13, 65199 Wiesbaden

Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.

Täglicher Impuls
Dienstag

Heilig – was bedeutet das?

Was bedeutet es eigentlich, heilig zu sein? Das hebräische Wort 'kadosh' und das griechische 'hagios' bedeuten 'abgesondert' – für Gott geweiht und vom gewöhnlichen Gebrauch getrennt. Denken wir an den Tempel: Die Leuchter und Waschbecken dort waren ganz normale Gegenstände. Aber weil sie Gott geweiht waren, wurden sie heilig. Nicht durch ihre eigene Besonderheit, sondern durch ihre Bestimmung. Genauso ist es mit uns: Heilig sein bedeutet nicht, seltsam oder weltfremd zu werden. Es bedeutet, Gott zu gehören und für seinen Gebrauch bestimmt zu sein. Wichtig ist: Nur Gott selbst kann heilig machen. Wir können uns nicht durch besonders frommes Reden oder religiöse Leistungen selbst heiligen. 'Es ist niemand heilig wie der Herr. Außer dir ist keiner' (1. Samuel 2,2). Heiligkeit ist keine Leistung, die wir erbringen, sondern eine Identität, die Gott uns schenkt. Wir sind sein Eigentum, ihm geweiht, für seine Zwecke bestimmt.

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Was bedeutet es eigentlich, heilig zu sein? Das hebräische Wort 'kadosh' und das griechische 'hagios' bedeuten 'abgesondert' – für Gott geweiht und vom gewöhnlichen Gebrauch getrennt. Denken wir an den Tempel: Die Leuchter und Waschbecken dort waren ganz normale Gegenstände. Aber weil sie Gott geweiht waren, wurden sie heilig. Nicht durch ihre eigene Besonderheit, sondern durch ihre Bestimmung. Genauso ist es mit uns: Heilig sein bedeutet nicht, seltsam oder weltfremd zu werden. Es bedeutet, Gott zu gehören und für seinen Gebrauch bestimmt zu sein. Wichtig ist: Nur Gott selbst kann heilig machen. Wir können uns nicht durch besonders frommes Reden oder religiöse Leistungen selbst heiligen. 'Es ist niemand heilig wie der Herr. Außer dir ist keiner' (1. Samuel 2,2). Heiligkeit ist keine Leistung, die wir erbringen, sondern eine Identität, die Gott uns schenkt. Wir sind sein Eigentum, ihm geweiht, für seine Zwecke bestimmt.

3. Mose 11,44-45
Gebet

Herr, ich kann mich nicht selbst heilig machen. Du allein bist heilig. Weihe mich neu für deine Zwecke.

Herausforderung

Sehe ich Heiligkeit als meine Leistung oder als Gottes Werk in mir?

Aufnahme vom 12. Juli 2026

Predigt

Gottesdient | 12.07.26 | Overflow Live

Sonntag, 12. Juli 2026
Römer 1,17
Kernaussage

Der Kern dieser Predigt ist, dass wir aufgefordert sind, heilig zu denken - das heißt zu denken wie Jesus. Dies geschieht nicht durch eigene Anstrengung, sondern indem wir uns von Gottes Liebe und Barmherzigkeit verändern lassen. Heiliges Denken bedeutet liebevolles, verwandeltes und demütiges Denken, das aus der Begegnung mit Jesus und seiner Gnade erwächst.

Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche beginnt mit einer Zeit des Lobpreises und Anbetung, in der die Gemeinde Jesus willkommen heißt und ihm ihre Herzen öffnet. Melanie leitet durch den Gottesdienst und lädt besonders Erstbesucher herzlich ein. Es werden Ankündigungen gemacht über einen Nachmittagsgottesdienst im Café, Gebetsanliegen für Ruth Kowalowski, neue Kleingruppen, Gebets- und Fastentage sowie eine bevorstehende Taufe am Rhein. Gastprediger Carsten Buck spricht über "Heiligdenken" basierend auf Römer 12,1-3. Er teilt sein persönliches Zeugnis, wie er mit 18 Jahren Jesus kennengelernt hat, und erklärt drei zentrale Aspekte heiligen Denkens: liebevolles Denken (illustriert durch die Geschichte der Ehebrecherin in Johannes 8), Transformation durch Gottes Gegenwart (wie man sich in die Sonne legt, um braun zu werden), und demütiges Denken (ehrliche Selbsteinschätzung ohne Vergleich mit anderen). Die Botschaft endet mit der Einladung, sich von Gott verändern zu lassen und Jesus ins Zentrum des Lebens zu stellen.
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Dieser Gottesdienst der Overflow Kirche beginnt mit einer Zeit des Lobpreises und Anbetung, in der die Gemeinde Jesus willkommen heißt und ihm ihre Herzen öffnet. Melanie leitet durch den Gottesdienst und lädt besonders Erstbesucher herzlich ein. Es werden Ankündigungen gemacht über einen Nachmittagsgottesdienst im Café, Gebetsanliegen für Ruth Kowalowski, neue Kleingruppen, Gebets- und Fastentage sowie eine bevorstehende Taufe am Rhein. Gastprediger Carsten Buck spricht über "Heiligdenken" basierend auf Römer 12,1-3. Er teilt sein persönliches Zeugnis, wie er mit 18 Jahren Jesus kennengelernt hat, und erklärt drei zentrale Aspekte heiligen Denkens: liebevolles Denken (illustriert durch die Geschichte der Ehebrecherin in Johannes 8), Transformation durch Gottes Gegenwart (wie man sich in die Sonne legt, um braun zu werden), und demütiges Denken (ehrliche Selbsteinschätzung ohne Vergleich mit anderen). Die Botschaft endet mit der Einladung, sich von Gott verändern zu lassen und Jesus ins Zentrum des Lebens zu stellen.

Hauptthemen (4)

1. Liebevolles Denken aus Barmherzigkeit

  • Weil wir Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren haben, können wir heilig denken
  • Der erste Knopf muss richtig sein: Gottes Liebe und Vergebung sind die Grundlage
  • Jesus begegnet der Ehebrecherin mit Liebe statt Verurteilung (Johannes 8)
  • Jesus bezahlte die Strafe für unsere Sünde am Kreuz
  • Heiliges Denken beginnt mit dem Erleben von Gottes Barmherzigkeit, nicht mit Leistung

2. Verwandeltes Denken durch Gottes Wirken

  • Lasst euch von Gott verändern - es ist ein passiver Prozess wie das Braunwerden in der Sonne
  • Transformation (Metamorphose) geschieht durch den Heiligen Geist
  • Wir werden Jesus ähnlicher, indem wir Zeit in seiner Gegenwart verbringen
  • Sich Gottes Gegenwart aussetzen durch Bibellesen und Gebet
  • Petrus wurde durch die liebevolle Begegnung mit Jesus nach seiner Verleugnung verwandelt
  • Veränderung geschieht über Zeit, nicht über Nacht

3. Demütiges Denken und Selbsteinschätzung

  • Bleibt ehrlich und bescheiden im Urteil über euch selbst (Römer 12,3)
  • Demut bedeutet nicht, schlecht von sich zu denken, sondern sich ehrlich wahrzunehmen
  • Sich nicht mit anderen vergleichen, um daraus Wert zu schöpfen
  • Wert und Wichtigkeit kommen aus Gottes Liebe, nicht aus Leistung
  • Den Balken im eigenen Auge vor dem Splitter im Auge des anderen sehen (Matthäus 7)
  • Nicht tadelsüchtig werden, sondern Menschen mit Liebe und Erbarmen begegnen
  • Offen sein für konstruktive Kritik von anderen

4. Jesus als Zentrum und Vorbild

  • Heilig ist Jesus - er ist die Heiligkeit in Person
  • Jesus lädt uns ein, von ihm zu lernen
  • Jesus sieht Menschen immer als Geschöpfe, die er liebt und gewinnen will
  • Jesus fragt: 'Liebst du mich?' - nicht nach Leistung
  • Jesus begleitet uns durch unser ganzes Leben als Erlöser und Freund

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Römer 1,17

Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart, aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht, der Gerechte wird aus Glauben leben.

Römer 12,1-3

Weil ihr Gottes reiche Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben Gott zur Verfügung zu stellen. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen, ist der wahre Gottesdienst und die angemessene Antwort auf seine Liebe. Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an, sondern lasst euch von Gott verändern, damit euer ganzes Denken neu ausgerichtet wird. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt. In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, ermahne ich euch, euch nicht zu überschätzen, sondern bleibt ehrlich und bescheiden im Urteil über euch selbst. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.

Johannes 8,10-11

Da richtete sich Jesus erneut auf und fragte sie: Hat dich denn keiner verurteilt? Nein, Herr, antwortete sie. Und dann sagt er: Ich verurteile dich auch nicht. Du kannst gehen, aber sündige nicht mehr.

Johannes 21

Liebst du mich? (Jesus fragt Petrus nach seiner Verleugnung)

Matthäus 7,1-5

Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt. Denn so wie ihr jetzt andere richtet, werdet auch ihr gerichtet werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden. Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du sagen, komm mal her, ich will dir den Splitter rausziehen. Dabei hast du selbst einen Balken im Auge. Du Heuchler, entferne erst mal den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen und auch den Splitter aus dem Auge deines Mitmenschen ziehen.

Weitere Referenzen

  • Johannes 8,3ff
  • 2. Korinther 3

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Zeit in Gottes Gegenwart verbringen: Setze dich bewusst Gottes Gegenwart aus wie beim Braunwerden in der Sonne. Nimm dir Zeit für Bibellesen, besonders die Jesusgeschichten in den Evangelien, und lasse dich von Gottes Wort verändern.
  • 2 Ehrlich vor Gott sein: Komme zu Gott so wie du wirklich bist, nicht wie du meinst sein zu müssen. Gottes Lieblingstag ist heute - er begegnet dir in deinem aktuellen Zustand und möchte dein echtes Herz.
  • 3 Gemeinschaft suchen und Gebet annehmen: Bleibe nicht allein mit deinen Kämpfen und Verzweiflungen. Nutze Gebetsangebote in der Gemeinde und teile deine Situation mit anderen, die für dich beten können.
  • 4 Menschen mit Jesu Augen sehen: Bitte Jesus, dir zu helfen, Menschen so zu sehen wie er sie sieht - als geliebte Geschöpfe, die er gewinnen möchte. Vermeide Tadelsüchtigkeit und begegne anderen mit Liebe und Erbarmen.
  • 5 Offen für Veränderung und Korrektur bleiben: Erkenne an, dass du einen blinden Fleck hast und erlaube anderen Menschen (Ehepartner, Mentor, Seelsorger), dir konstruktive Kritik zu geben. Sei bereit, dich vom Heiligen Geist verändern zu lassen.