Overflow Kirche
Durch mitreißende Musik und lebensnahe Botschaften gestalten wir inspirierende Gottesdienste für jedes Alter. Lerne Jesus Christus kennen und werde Teil unserer großen Familie! Unsere Gottesdienste sind leidenschaftlich und voller Freude. Wir glauben an einen guten Gott, der uns überfließende Freude und Fülle schenken möchte.
Vergängliches oder Ewiges?
Als die Menschenmenge Jesus suchte, durchschaute er ihre Motive: 'Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und gesättigt worden seid. Wirkt doch nicht für die Speise, die vergeht, sondern vielmehr um die Speise, die bleibt und bis ins ewige Leben hineingeht.' Jesus konfrontiert uns mit einer entscheidenden Frage: Wofür setzen wir unsere Energie ein? Für das Vergängliche oder für das Ewige? Natürlich brauchen wir täglich Brot, aber wenn das alles ist, wofür wir leben, werden wir niemals wirklich satt. Die Speise, die bleibt, ist Jesus selbst. Er lädt uns ein, nach dem zu streben, was ewigen Wert hat: eine lebendige Beziehung zu Gott, die durch den Tod hindurch trägt und für immer Bestand hat.
Vater, hilf mir, meine Prioritäten richtig zu setzen und nach dem zu streben, was ewigen Wert hat.
Wofür investierst du den größten Teil deiner Zeit und Energie – für Vergängliches oder für das, was ewig bleibt?
Aufnahme vom 8. Februar 2026
Gottesdienst 08.02.2026 | Overflow Live
Alles beginnt im Gebet. Ein lebendiges, beständiges Gebetsleben ist der Schlüssel zu geistlichem Wachstum, Veränderung und Erweckung. Gebet ist mehr als ein Gespräch mit Gott - es ist Gemeinschaft mit dem Vater, ein Lebensstil und wie geistliches Atmen.
Hauptthemen
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1. Die Bedeutung des Gebets
- • Gebet ist unsere Antwort auf Gottes Rufen und der Beginn jeder Veränderung
- • Kein Mensch ist größer als sein Gebetsleben - es entscheidet über geistliche Stärke und Reife
- • Gebet ist mehr als Gespräch: es ist Gemeinschaft, Lebensstil und geistliches Atmen
- • Jede Erweckung in der Geschichte begann mit Gebet
- • Gebet wird gespeist durch Hunger und Durst nach Gott
2. Persönliches Zeugnis der Transformation
- • Der Kampf um ein beständiges Gebetsleben über Jahre hinweg
- • Durchbruch im Mai 2024 durch tägliches einstündiges Gebet
- • Gott hat Herz, Charakter, Identität und Berufung neu gestaltet
- • Von Disziplin zu Verlangen zu Freude (from discipline to desire to delight)
- • Fast tägliches einstündiges Gebet seit anderthalb Jahren
3. Praktische Struktur des Gebets - Die 5 W-Fragen
- • WER: Du bist ein Beter - nicht nur Menschen mit besonderer Gabe
- • WANN: Regelmäßig - Gebetszeit in den Kalender eintragen, Qualitätszeit mit Gott
- • WO: Alleine - in der Kammer, ein geschützter Rückzugsort (Secret Place)
- • WIE: Ungestört - Tür schließen, Ablenkungen ausschalten, Bibel lesen, im Geist beten
- • WOZU: Dem Vater begegnen - Beziehung über Anliegen, Gemeinschaft mit Gott
4. Hindernisse und Hilfen im Gebet
- • Geistliche Muskeln müssen trainiert werden - klein anfangen, regelmäßig bleiben
- • Der Feind setzt alles daran, uns vom Gebet abzuhalten
- • Ablenkungen und wandernde Gedanken sind normal am Anfang
- • Hilfsmittel: Bibellesen, Lobpreismusik, Sprachengebet, Bibelverse auswendig lernen
- • Nicht mit anderen vergleichen - jeder hat seinen eigenen Zugang
5. Die Kraft des Sprachengebets
- • Der Heilige Geist hilft unserer Schwachheit auf
- • Wir wissen oft nicht, was wir beten sollen
- • Sprachengebet ist eine persönliche Geheimsprache mit Gott
- • Es ist das kraftvollste, heiligste und vollkommenste Gebet
- • Gott möchte jedem Christen diese Gabe schenken
6. Die richtige Priorität im Gebet
- • Beziehung zum Vater kommt vor Fürbitte und Anliegen
- • Mehr an Gottes Herz interessiert sein als an seiner Hand
- • Den Geber mehr lieben als die Gaben
- • Auf Gott warten - er ist kein Knopfdruck-Gott
- • Gott teilt seine Herzensanliegen mit, wenn wir mit ihm verbunden sind
7. Jesus als Vorbild im Gebet
- • Jesus lebte in vollkommener Beziehung zum Vater
- • Er zog sich regelmäßig zurück zum Gebet, früh morgens
- • Jesus war nie gestresst trotz des größten Auftrags
- • Er tat nur, was er den Vater tun sah
- • In absoluter Harmonie und Einklang mit dem Vater
8. Die Verheißung und Belohnung
- • Dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten
- • Gott selbst ist die größte Belohnung, nicht die Taten oder Resultate
- • Aus dem Innersten werden Ströme lebendigen Wassers fließen
- • Dieser gewöhnliche Weg bringt außergewöhnliche Ergebnisse hervor
- • Vision für Erweckung in Deutschland und darüber hinaus
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich bin gekommen, damit ihr Leben habt im Überfluss
Wer Durst hat, soll zu mir kommen und trinken. Wer an mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme lebendigen Wassers fließen. So wie es die Schrift sagt.
Du aber, wenn du betest, geh in deine Kammer und schließe deine Türe zu, Bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten.
Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so sehne ich mich nach dir.
Eines habe ich vom Herrn erbeten, danach sehne ich mich, dass ich bleiben darf im Haus meines Herrn alle Tage meines Lebens, um die Freundlichkeit des Herrn zu schauen und nachzusinnen in seinem Tempel.
In gleicher Weise nimmt sich der Geist unserer Schwachheiten an, denn wir wissen nicht, was wir in rechter Weise beten sollen. Der Geist selber jedoch tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was der Geist damit sagen will, denn er tritt für die Heiligen so ein, wie Gott es will.
Die auf den Herrn warten, gewinnen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler. Sie laufen, werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.
Ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt.
Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler. Denn sie stellen sich gerne in den Synagogen an den Straßen auf, um von den Menschen gesehen zu werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn schon empfangen.
Weitere Referenzen
- → Markus 15
- → Galater 5
- → 1 Thessalonicher 5:17 (Betet ohne Unterlass)
Praktische Anwendung
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- 1 Etabliere eine tägliche Gebetsgewohnheit: Beginne mit einer realistischen Zeit (z.B. 10-15 Minuten täglich) und steigere dich langsam. Trage deine Gebetszeit bewusst in den Kalender ein als festen Termin mit Gott.
- 2 Schaffe einen geschützten Gebetsort: Finde einen Ort, wo du ungestört alleine mit Gott sein kannst. Schalte alle Ablenkungen aus (Handy auf 'nicht stören'), schließe die Tür und schaffe einen Rahmen für Intimität mit Gott.
- 3 Nutze Hilfsmittel für das Gebet: Lies die Bibel laut, besonders die Psalmen. Höre Lobpreismusik. Schreibe ablenkende Gedanken auf einen Zettel. Lerne Bibelverse auswendig und wiederhole sie im Gebet.
- 4 Bete im Heiligen Geist: Wenn du das Sprachengebet hast, nutze es regelmäßig. Wenn nicht, bitte Gott darum, dich mit seinem Geist zu taufen und dir diese Gabe zu schenken. Lass dich vom Heiligen Geist in deiner Gebetszeit leiten.
- 5 Priorisiere Beziehung über Anliegen: Lege deine Gebetsliste zunächst beiseite und suche einfach die Gegenwart des Vaters. Lass ihn dir seine Herzensanliegen zeigen, anstatt nur deine eigene Agenda abzuarbeiten.
- 6 Vergleiche dich nicht mit anderen: Jeder hat seinen eigenen Zugang zu Gott und seine eigene Lebensphase. Bleib fokussiert auf deine persönliche Reise mit Gott und lass dich nicht entmutigen.
- 7 Übe Beharrlichkeit und Geduld: Erwarte nicht sofortige emotionale Höhenflüge. Trainiere deine geistlichen Muskeln durch Regelmäßigkeit. Der Weg führt von Disziplin zu Verlangen zu Freude.