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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Samstag

Zeuge sein trotz allem

'Schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes' – das schreibt Paulus aus dem Gefängnis. Er fordert Timotheus auf, trotz aller Schwierigkeiten Zeuge für Jesus zu sein. Ein Zeuge kann nur jemand sein, der etwas wirklich gesehen oder erlebt hat. Wenn du Jesus als lebendigen Herrn erfahren hast, wenn du seine Kraft, Liebe und Besonnenheit kennst, dann kannst du bezeugen: 'Er lebt!' Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders, als davon zu reden. Ein echter Christ, der nicht Zeugnis ablegt, geht innerlich zugrunde. Paulus schreibt auch: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben' (Römer 1,16). Schämen wir uns nie für Jesus – egal, was andere denken oder wie sie reagieren. Das Schlimmste wäre nicht, von Menschen abgelehnt zu werden, sondern dass Jesus sich einst unser schämt.

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'Schäme dich des Zeugnisses von unserem Herrn nicht, sondern leide mit mir für das Evangelium in der Kraft Gottes' – das schreibt Paulus aus dem Gefängnis. Er fordert Timotheus auf, trotz aller Schwierigkeiten Zeuge für Jesus zu sein. Ein Zeuge kann nur jemand sein, der etwas wirklich gesehen oder erlebt hat. Wenn du Jesus als lebendigen Herrn erfahren hast, wenn du seine Kraft, Liebe und Besonnenheit kennst, dann kannst du bezeugen: 'Er lebt!' Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders, als davon zu reden. Ein echter Christ, der nicht Zeugnis ablegt, geht innerlich zugrunde. Paulus schreibt auch: 'Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben' (Römer 1,16). Schämen wir uns nie für Jesus – egal, was andere denken oder wie sie reagieren. Das Schlimmste wäre nicht, von Menschen abgelehnt zu werden, sondern dass Jesus sich einst unser schämt.

2. Timotheus 1,8
Gebet

Bitte Gott um Vergebung für Momente des Schweigens und um Mut, in Zukunft treu Zeugnis für Jesus abzulegen.

Herausforderung

Gab es eine Situation, in der du dich für Jesus geschämt hast? Was kannst du daraus lernen?

Aufnahme vom 2. September 2026

Predigt

Bibelstunde am 02.09.2026 Gottes Wort in Bildern

Mittwoch, 2. September 2026
Prediger 4,6
Kernaussage

Das Wort Gottes ist lebendig, kraftvoll und unveränderlich. Es kommt direkt von Gott und wirkt durch verschiedene Bilder in unserem Leben - als Licht, Feuer, Hammer, Spiegel, Wasserbad, Speise, Milch, Schwert, Regen und Same. Gottes Wort ist unsere einzige Autorität, unser Trost, unsere Hoffnung und der Maßstab für unser Leben.

Diese Bibelstunde befasst sich ausführlich mit der Autorität und den vielfältigen Bildern des Wortes Gottes in der Heiligen Schrift. Der Referent beginnt mit dem Monatsspruch aus dem Predigerbuch und betont die grundlegende Wahrheit, dass das Wort Gottes lebendig, vollmächtig und ewig ist. Er führt systematisch durch verschiedene biblische Metaphern, die zeigen, wie Gottes Wort wirkt: als Licht auf unserem Weg, als Feuer des Gerichts und der Reinigung, als Hammer der Zerstörung, als Spiegel der Selbsterkenntnis, als reinigendes Wasserbad, und als lebensnotwendige Speise. In der zweiten Hälfte der Lehre werden weitere Bilder entfaltet: Das Wort als Milch für geistliche Kinder, als scharfes zweischneidiges Schwert in der geistlichen Waffenrüstung, als Regen der das Herz vorbereitet, und schließlich als Same der Frucht bringt. Der Referent unterstreicht durchgehend, dass Gottes Wort nicht nur Information ist, sondern lebendige Kraft besitzt, die Menschen verändert, tröstet, richtet und zum ewigen Leben führt. Die Lehre endet mit der Ermutigung, treu im Wort zu bleiben und es weiterzugeben, denn zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft Christi haben Gläubige den Auftrag, mit dem Wort Gottes zu wirken.
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Diese Bibelstunde befasst sich ausführlich mit der Autorität und den vielfältigen Bildern des Wortes Gottes in der Heiligen Schrift. Der Referent beginnt mit dem Monatsspruch aus dem Predigerbuch und betont die grundlegende Wahrheit, dass das Wort Gottes lebendig, vollmächtig und ewig ist. Er führt systematisch durch verschiedene biblische Metaphern, die zeigen, wie Gottes Wort wirkt: als Licht auf unserem Weg, als Feuer des Gerichts und der Reinigung, als Hammer der Zerstörung, als Spiegel der Selbsterkenntnis, als reinigendes Wasserbad, und als lebensnotwendige Speise. In der zweiten Hälfte der Lehre werden weitere Bilder entfaltet: Das Wort als Milch für geistliche Kinder, als scharfes zweischneidiges Schwert in der geistlichen Waffenrüstung, als Regen der das Herz vorbereitet, und schließlich als Same der Frucht bringt. Der Referent unterstreicht durchgehend, dass Gottes Wort nicht nur Information ist, sondern lebendige Kraft besitzt, die Menschen verändert, tröstet, richtet und zum ewigen Leben führt. Die Lehre endet mit der Ermutigung, treu im Wort zu bleiben und es weiterzugeben, denn zwischen Himmelfahrt und Wiederkunft Christi haben Gläubige den Auftrag, mit dem Wort Gottes zu wirken.

Hauptthemen (10)

1. Die Autorität des Wortes Gottes

  • • Was die Bibel will, will Gott. Was die Bibel sagt, sagt Gott
  • • Gottes Wort ist unser Trost, unsere Hoffnung, unser Richter und ewig
  • • Gottes Wort ist wahrhaftig - wenn er spricht, geschieht es; wenn er gebietet, steht es da
  • • Die Schrift atmet denselben Heiligen Geist wie wenn Jesus oder Gott persönlich zu uns sprechen würde

2. Das Wort Gottes als Licht

  • • Das Wort ist eine Leuchte für unseren Fuß und ein Licht auf unserem Weg
  • • In der Dunkelheit dieser Welt brauchen wir das Licht Gottes existenziell
  • • Jesus ist das Licht der Welt - wer ihm nachfolgt, wandelt nicht in Finsternis

3. Das Wort Gottes als Feuer und Hammer

  • • Feuer steht für Gottes Gericht und absolute Heiligkeit
  • • Gott ist ein verzehrendes Feuer
  • • Das Wort ist wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt - es kann uneinsichtige Menschen zerschmettern
  • • Das Beispiel von Saulus zeigt, wie Gottes Wort Menschen radikal verändert

4. Das Wort Gottes als Spiegel

  • • Das Wort zeigt uns unser wahres Gesicht ohne Lüge
  • • Es deckt Fehler, Sorgen und die Schatten des Lebens auf
  • • Gottes Wort ist der alleinige Maßstab - unveränderlich und vollkommen
  • • Wir sollen nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes sein

5. Das Wort Gottes als Wasserbad und Reinigung

  • • Gottes Wort reinigt und erneuert uns
  • • Es reinigt die Gedanken und deckt Taten auf, die bekannt werden müssen
  • • Bei Gott sind bekannte Sünden völlig weg, nicht nur zerkleinert
  • • Die Erneuerung unseres Sinnes geschieht durch das Wort

6. Das Wort Gottes als Speise

  • • Ohne Wort Gottes würden wir geistlich verhungern
  • • Man liest die Bibel nicht wie eine Zeitung, sondern zerkaut sie innerlich
  • • Wir sollen Lust am Gesetz des Herrn haben und darüber Tag und Nacht nachsinnen
  • • Das Wort war Jeremias Speise, Freude und Trost trotz aller Schwierigkeiten
  • • Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort aus Gottes Mund

7. Das Wort Gottes als Milch

  • • Milch ist Baby- und Anfängernahrung für geistliche Kinder
  • • Normal entwickelte Christen sind begierig nach der lauteren Milch
  • • Es gibt auch zurückgebliebene Christen, die noch Milch brauchen statt fester Speise
  • • Wir sollen durch den Gebrauch geübte Sinne bekommen, um Gutes und Böses zu unterscheiden

8. Das Wort Gottes als Schwert

  • • Das Schwert ist die einzige Angriffswaffe in der Waffenrüstung Gottes
  • • Das Wort Gottes ist lebendig, kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert
  • • Es dringt durch bis es scheidet Seele und Geist, Mark und Bein
  • • Jesus begegnete dem Teufel nur mit dem Wort Gottes: 'Es steht geschrieben'
  • • Das Wort hat eine durchdringende Kraft und unwiderstehliche Wirkung

9. Das Wort Gottes als Regen

  • • Gottes Wort kann ganz leise kommen wie Landregen oder Schnee
  • • Es bereitet den Herzensboden vor, damit er fruchtbar wird
  • • Das Wort kehrt nicht leer zurück, sondern tut, was Gott gefällt
  • • Es wirkt dazu, wozu Gott es sendet
  • • Das Wort öffnet Herzen wie bei Lydia und den Zuhörern der Pfingstpredigt

10. Das Wort Gottes als Same

  • • Jedes Gotteswort ist ein Samenkorn, das Leben in sich trägt
  • • Der Same ist das Wort Gottes - es ist bestimmt, Frucht zu bringen
  • • Verschiedene Böden reagieren unterschiedlich auf das Wort
  • • Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen durch das Wort Gottes
  • • Wir säen mit Tränen, aber ernten mit Freuden - wir verkaufen keine Früchte, nur den Samen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Prediger 4,6

Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach dem Wind

Matthäus 6,19-21

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo sie die Motten und der Rost fressen und wo die Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo sie weder Motten noch Rost fressen und wo die Diebe nicht einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist dein Herz

Psalm 23,4

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich

Jeremia 17,13

Du, Herr, bist die Hoffnung Israels

Sprüche 3,5-6

Verlass dich auf den Herrn vom ganzen Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen

Jesaja 33,22

Der Herr ist unser Richter, der Herr ist unser Meister, der Herr ist unser König, der uns hilft

Hebräer 4,12

Gottes Wort ist lebendig und kräftig und schärfer als jede zweischneidige Schwert

Psalm 102,13

Du Herr bist der Höchste und bleibst ewiglich

Psalm 119,89

Herr, dein Wort bleibt ewiglich, soweit der Himmel reicht

Offenbarung 19,13

Er war angetan mit einem Gewand, das mit Blut getränkt war. Sein Name ist das Wort Gottes

Psalm 33,4

Denn das Herrnwort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss

Psalm 33,9

Denn wenn er spricht, so geschieht es. Wenn er gebietet, so steht es da

Psalm 119,105

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege

Johannes 8,12

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben

Psalm 106,17-18

Die Erde tat sich auf und verschlang Dathan und deckte zu die Rotte Abirams. Und Feuer wurde unter ihrer Rotte angezündet, die Flamme verbrannte die Gottlosen

Hebräer 12,28-29

Darum, weil wir ein unerschütterliches Reich empfangen, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen, mit Scheu und Furcht, wie es ihm gefällt. Denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer

Jeremia 23,29a

Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr

1. Mose 19,24

Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel auf Sodom und Gomorra

Jeremia 23,29b

Wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt

Apostelgeschichte 9,1-5

Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden gegen die Jünger des Herrn und ging zum Hohenpriester und bat ihn um Briefe nach Damaskus an die Synagogen, damit er Anhänger des neuen Weges, Männer und Frauen, wenn er sie dort fände, gefesselt nach Jerusalem führte. Als er auf dem Wege war und in die Nähe von Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Der sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst

Apostelgeschichte 26,9-11

Zwar meinte ich selbst, ich müsste viel gegen den Namen Jesu von Nazareth tun. Das habe ich in Jerusalem auch getan. Dort brachte ich viele Heilige ins Gefängnis, wozu ich Vollmacht von den Hohenpriestern empfangen hatte. Und wenn sie getötet werden sollten, gab ich meine Stimme dazu. In allen Synagogen zwang ich sie oft durch Strafen zur Lästerung und in maßlosem Wüten gegen sie verfolgte ich sie auch bis in fremde Städte

Jakobus 1,23-24

Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein leiblich Angesicht im Spiegel beschaut. Denn nachdem er sich beschaut hatte, geht er davon und vergisst von Stunde an, wie er aussah

Epheser 5,25-27

Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, die keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei

Römer 12,1-2

Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene

Psalm 1,1-2

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht

Psalm 119,148

Ich wache auf, wenn es noch Nacht ist, nachzusinnen über dein Wort

Jeremia 15,16

Dein Wort war meine Speise, so oft ich es empfing. Dein Wort ist meines Herzens Freude und Trost, denn ich bin ja nach deinem Namen genannt, Herr, Gott Zebaoth

Jeremia 20,8-9

Denn so oft ich rede, muss ich schreien: Frevel und Gewalt muss ich rufen. Denn des Herrn Wort ist mir zu Hohn und Spott geworden täglich. Da dachte ich: Ich will nicht mehr an ihn denken und nicht mehr in seinem Namen predigen. Aber es ward in meinem Herzen wie ein brennendes Feuer, in meinen Gebeinen verschlossen, dass ich's nicht ertragen konnte; ich wäre schier vergangen

Matthäus 16,26

Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele auslöse?

Matthäus 4,1-4

Da wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt, damit er vom Teufel versucht würde. Und da er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Bist du Gottes Sohn, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Munde Gottes geht

Johannes 6,67-69

Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes

1. Petrus 2,1-3

So legt nun ab alle Bosheit und allen Betrug und Heuchelei und Neid und alle üble Nachrede und seid begierig nach der vernünftigen, lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil, da ihr ja geschmeckt habt, dass der Herr freundlich ist

Hebräer 5,11-14

Darüber hätten wir noch viel zu sagen; aber es ist schwer, weil ihr so harthörig geworden seid. Denn die ihr längst Lehrer sein solltet, habt ihr wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise. Denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren in dem Wort der Gerechtigkeit, denn er ist ein kleines Kind. Feste Speise aber ist für die Vollkommenen, die durch den Gebrauch geübte Sinne haben und Gutes und Böses unterscheiden können

Epheser 6,16-17

Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes

Jesaja 55,10-11

Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende

Apostelgeschichte 2,37

Als sie aber das hörten, ging's ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?

Apostelgeschichte 16,14-15

Und eine gottesfürchtige Frau mit Namen Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; der tat der Herr das Herz auf, sodass sie darauf achthatte, was von Paulus geredet wurde. Als sie aber mit ihrem Hause getauft war, bat sie uns und sprach: Wenn ihr anerkennt, dass ich an den Herrn glaube, so kommt in mein Haus und bleibt da. Und sie nötigte uns

Lukas 8,11-15

Das Gleichnis aber bedeutet dies: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber auf dem Wege, das sind die, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihrem Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die aber auf dem Felsen sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Was aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und gehen hin und ersticken unter den Sorgen, dem Reichtum und den Freuden des Lebens und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Land sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld

Römer 10,14.17

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Gottes

Psalm 126,5-6

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und streuen ihren Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben

2. Korinther 9,6

Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen

Weitere Referenzen

  • → 2. Korinther 1
  • → Psalm 130,5
  • → Jesaja 55
  • → Apostelgeschichte 2 (Pfingstpredigt)
  • → 1. Mose 1
  • → 1. Mose 18-19 (Sodom und Gomorra, Abraham)
  • → 4. Mose 16 (Numerus 16 - Korach, Dathan, Abiram)
  • → Matthäus 3
  • → Matthäus 25
  • → 2. Samuel 12 (Nathan und David)
  • → Jeremia 28 (Hananja)
  • → 1. Könige 18 (Elia am Berg Karmel)
  • → Joel 3
  • → Psalm 16
  • → Psalm 110
  • → 1. Korinther 3
  • → Matthäus 1,5 (Ruth im Geschlechtsregister)
  • → Buch Ruth

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Täglich im Wort Gottes lesen und darüber nachsinnen: Nicht die Bibel wie eine Zeitung lesen, sondern sie innerlich zerkauen, darüber nachsinnen Tag und Nacht, Fragen stellen und beten für Verständnis. Lust am Gesetz des Herrn haben.
  • 2 Bibelverse auswendig lernen: Einzelne Verse und Abschnitte auswendig lernen, damit das Wort Gottes immer bei uns ist - auch wenn man keine Bibel zur Hand hat, beim Autofahren oder in schwierigen Zeiten. Das Wort im Herzen tragen.
  • 3 Das Wort Gottes als persönlichen Maßstab anwenden: Gottes Wort als den absoluten, unveränderlichen Maßstab für das Leben annehmen. Nicht nach menschlichen Standards leben, sondern danach, was Gott sagt - auch wenn die Welt anders denkt.
  • 4 Mit dem Schwert des Geistes gegen Versuchungen kämpfen: In Anfechtungen und Zweifeln nicht mit eigenen Worten antworten, sondern sagen 'Es steht geschrieben' und sich auf Gottes Wort verlassen, wie Jesus es in der Versuchung tat.
  • 5 Den Samen des Wortes Gottes weitergeben: Das Wort Gottes an andere weitergeben, auch wenn man nicht sofort Frucht sieht. Mit Tränen säen im Gebet und in Geduld, wissend dass Gottes Wort nicht leer zurückkommt und wirken wird, wozu er es sendet.
  • 6 An den Bibelarbeiten teilnehmen: Die eigene Lieblingsbibel zu den Bibelarbeiten mitbringen und gemeinsam im Wort studieren, um tiefer hineinzuwachsen und mehr zu verstehen.