St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Dienstag Der heilige Gott
Gott ist heilig – das hebräische Wort 'Kadosh' bedeutet 'abgesondert', völlig anders. Die Engel rufen: 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!' Gott ist nicht Teil dieser gefallenen, sündhaften Schöpfung. Er ist der ewige Schöpfer, der über allem steht, vollkommen rein und ohne jede Verbindung zur Sünde.
Doch in Jesus Christus wurde er Mensch, um uns zu Heiligen zu machen. Wenn du wiedergeboren bist und den Heiligen Geist hast, bist du ein Heiliger – nicht durch eigene Leistung, sondern durch seine Gnade. Aber diese Identität hat Konsequenzen: Wir sind zur Heiligung berufen.
Das ist der Plan Gottes für dein Leben – nicht all die Dinge, die du dir selbst ausdenkst. Heiligung bedeutet, so zu werden wie der heilige Gott. Das geschieht durch Kontakt mit dem Heiligen: in seinem Wort, in der Gemeinschaft mit anderen Christen, durch das Meiden der Sünde.
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Gott ist heilig – das hebräische Wort 'Kadosh' bedeutet 'abgesondert', völlig anders. Die Engel rufen: 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!' Gott ist nicht Teil dieser gefallenen, sündhaften Schöpfung. Er ist der ewige Schöpfer, der über allem steht, vollkommen rein und ohne jede Verbindung zur Sünde. Doch in Jesus Christus wurde er Mensch, um uns zu Heiligen zu machen. Wenn du wiedergeboren bist und den Heiligen Geist hast, bist du ein Heiliger – nicht durch eigene Leistung, sondern durch seine Gnade. Aber diese Identität hat Konsequenzen: Wir sind zur Heiligung berufen. Das ist der Plan Gottes für dein Leben – nicht all die Dinge, die du dir selbst ausdenkst. Heiligung bedeutet, so zu werden wie der heilige Gott. Das geschieht durch Kontakt mit dem Heiligen: in seinem Wort, in der Gemeinschaft mit anderen Christen, durch das Meiden der Sünde.
Gott ist heilig – das hebräische Wort 'Kadosh' bedeutet 'abgesondert', völlig anders. Die Engel rufen: 'Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!' Gott ist nicht Teil dieser gefallenen, sündhaften Schöpfung. Er ist der ewige Schöpfer, der über allem steht, vollkommen rein und ohne jede Verbindung zur Sünde. Doch in Jesus Christus wurde er Mensch, um uns zu Heiligen zu machen. Wenn du wiedergeboren bist und den Heiligen Geist hast, bist du ein Heiliger – nicht durch eigene Leistung, sondern durch seine Gnade. Aber diese Identität hat Konsequenzen: Wir sind zur Heiligung berufen. Das ist der Plan Gottes für dein Leben – nicht all die Dinge, die du dir selbst ausdenkst. Heiligung bedeutet, so zu werden wie der heilige Gott. Das geschieht durch Kontakt mit dem Heiligen: in seinem Wort, in der Gemeinschaft mit anderen Christen, durch das Meiden der Sünde.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo in deinem Leben Heiligung nötig ist, und gib ihm die Bereiche, in denen du erkannte Sünde noch festhältst.
Wie sieht es in meinem Leben mit der Heiligung aus? Suche ich bewusst den Kontakt mit dem Heiligen?
Aufnahme vom 19. Juli 2026
Predigt Gottesdienst am 19.07.2026 - Das Leben als Hausgenosse des Herrn
Sonntag, 19. Juli 2026 Epheser 2,19 Kernaussage Als Hausgenossen Gottes gehören wir zu seinem Adelshaus und haben damit nicht nur großartige Privilegien, sondern auch klare Verpflichtungen. Gott fordert von uns, dass wir in der Bruderliebe bleiben, gastfreundlich sind, uns für Verfolgte einsetzen, für die Ehe einstehen und uns von Geldgier abwenden.
Pastor Olaf Latzel predigt in diesem Gottesdienst über das Leben als Hausgenosse Gottes, basierend auf dem Wochenspruch aus Epheser 2,19. Er betont, dass Christen nicht nur Gäste, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen sind - ein besonderer Adel, der sowohl Zuspruch als auch Anspruch bedeutet. Die Predigt entfaltet fünf konkrete Forderungen aus Hebräer 13,1-6 an das Leben der Hausgenossen Gottes: Beständigkeit in der Bruderliebe, Gastfreundschaft gegenüber Fremden, Engagement für verfolgte Christen, Einstehen für die biblische Ehe und Abwendung von Geldgier. Latzel illustriert diese Punkte mit persönlichen Beispielen und mahnt die Gemeinde, diese Werte aktiv zu leben. Der Gottesdienst schließt mit einer ausführlichen Abendmahlsfeier, bei der die Gemeinschaft der Hausgenossen Gottes am Tisch des Herrn gefeiert wird. Weiterlesen
Gottesdienst am 19.07.2026 - Das Leben als Hausgenosse des Herrn
Als Hausgenossen Gottes gehören wir zu seinem Adelshaus und haben damit nicht nur großartige Privilegien, sondern auch klare Verpflichtungen. Gott fordert von uns, dass wir in der Bruderliebe bleiben, gastfreundlich sind, uns für Verfolgte einsetzen, für die Ehe einstehen und uns von Geldgier abwenden.
Hauptthemen (6)
1. Hausgenossen Gottes sein
- • Wir gehören zum höchsten Adelshaus - dem Haus des Königs aller Könige
- • Gott als Hausherr legt die Hausordnung fest
- • Es ist nicht nur Zuspruch, sondern auch Anspruch an unser Leben
- • Wir sind Teil der Familie Gottes und seines Leibes
2. Das Bleiben in der Bruderliebe
- • Wir sollen uns zuerst um die kümmern, die zu unserem Haus gehören - die Mitchristen
- • Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten sind die höchsten Gebote
- • Die Gefahr, nur für sich selbst zu leben und die Bruderliebe zu vergessen
- • Das einzig Wichtige sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen
3. Das Erweisen von Gastfreundschaft
- • Philoxenia - Liebe zum Fremden
- • Nicht nur Brüder und Schwestern, sondern auch Fremden freundlich begegnen
- • Manchmal beherbergen wir dadurch Engel, ohne es zu wissen
- • Gastfreundschaft als Willkommensgeste und Liebesdienst
4. Das Engagement für Gefangene
- • Denken an die um Christi willen Verfolgten und Inhaftierten
- • Konkrete Beispiele: Mohammed Casey (Indonesien), Dr. Kiflu (Eritrea), Pastor Dr. Wang Li (China)
- • Gebet und praktisches Eintreten für verfolgte Christen weltweit
- • Als wären wir Mitgefangene - persönliche Identifikation mit den Verfolgten
5. Das Einstehen für die Ehe
- • Die Ehe persönlich in Ehren halten - Treue im Ehebett
- • Gesellschaftlich für die biblische Ehe zwischen Mann und Frau einstehen
- • Nicht schweigen, auch wenn es Verfolgung bedeutet
- • Die Schöpfungsordnung hochhalten für zukünftige Generationen
6. Das Abwenden von Geldgier
- • Nicht das Geld ist das Problem, sondern das Herz daran zu hängen
- • Die Gefahr der Geldgier betrifft alle - unabhängig vom Kontostand
- • Zukunft nicht im Geld, sondern im Herrn verankern
- • Gott versorgt seine Hausgenossen - wir brauchen keine Angst zu haben
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen
Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. So sollen sagen, die erlöst sind durch den Herrn, die er aus der Not erlöst hat...
Als sie aber hörten, ging es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen...
Bleibt fest in der brüderlichen Liebe. Gastfrei zu sein vergesst nicht. Denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt. Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr Mitgefangene, und an die Misshandelten, weil ihr noch im Leibe lebt. Die Ehe sollt ihr in Ehren halten bei allem und das Ehebett unbefleckt. Denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten. Seid nicht geldgierig und lasst euch benügen an dem, was da ist. Denn der Herr hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen. So können wir auch getrost sagen: Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was kann mir ein Mensch tun?
Der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach es und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis...
Weitere Referenzen
- → Galater 6,10
- → Römer 12
- → 1. Petrus 4
- → Matthäus 6
- → Sprüche 11
- → Lukas 6
- → Psalm 62
- → Artikel 6 Grundgesetz
Praktische Anwendung (5)
- 1 In der Bruderliebe bleiben: Sich aktiv um Brüder und Schwestern in der Gemeinde kümmern, ihre Nöte sehen und ihnen helfen. Nicht nur für sich selbst leben, sondern Spuren der Liebe hinterlassen.
- 2 Gastfreundschaft üben: Fremden und Besuchern freundlich begegnen, sie willkommen heißen. Offenheit zeigen statt Vorsicht, Willkommensgesten setzen im Gottesdienst und im Alltag.
- 3 Für verfolgte Christen beten und sich einsetzen: Konkret beten für verfolgte Geschwister wie Mohammed Casey, Dr. Kiflu und Pastor Wang Li. Politische Verantwortliche kontaktieren und auf Verfolgung aufmerksam machen.
- 4 Für die biblische Ehe einstehen: Die eigene Ehe in Ehren halten durch Treue. Gesellschaftlich nicht schweigen zur biblischen Definition der Ehe zwischen Mann und Frau, auch wenn es Widerstand gibt.
- 5 Sich von Geldgier befreien: Das Herz nicht ans Geld hängen, sondern Vertrauen auf Gott setzen. Prüfen, ob die eigene Zukunftsplanung auf Geld oder auf Gott gegründet ist.