St. Martini Gemeinde zu Bremen
Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.
Täglicher Impuls Mittwoch Die Schrecklichkeit Gottes
Gott ist nicht nur liebevoll und gnädig – er ist auch schrecklich. Die Ägypter erlebten dies am Schilfmeer, wo Gottes Gericht sie traf. In der Schrift heißt es: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten' und 'Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.'
Dieser Aspekt Gottes wird heute oft ausgeblendet. Man redet von einem sanften Jesus, aber die Bibel zeigt uns im Alten wie im Neuen Testament einen Gott, der Ungehorsam und Sünde richtet. Wenn Jesus wiederkommt, wird der Zorn des Lammes über diese Welt ergehen.
Doch für die, die zu ihm gehören, ist Jesus der Anwalt, der sie vor dem Gericht bewahrt. Die Ehrfurcht vor Gottes Schrecklichkeit soll uns nicht lähmen, sondern zur Umkehr und zum Gehorsam führen. Wer an erkannter Sünde festhält und mit Gott spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gott lässt sich nicht verspotten.
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Gott ist nicht nur liebevoll und gnädig – er ist auch schrecklich. Die Ägypter erlebten dies am Schilfmeer, wo Gottes Gericht sie traf. In der Schrift heißt es: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten' und 'Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.' Dieser Aspekt Gottes wird heute oft ausgeblendet. Man redet von einem sanften Jesus, aber die Bibel zeigt uns im Alten wie im Neuen Testament einen Gott, der Ungehorsam und Sünde richtet. Wenn Jesus wiederkommt, wird der Zorn des Lammes über diese Welt ergehen. Doch für die, die zu ihm gehören, ist Jesus der Anwalt, der sie vor dem Gericht bewahrt. Die Ehrfurcht vor Gottes Schrecklichkeit soll uns nicht lähmen, sondern zur Umkehr und zum Gehorsam führen. Wer an erkannter Sünde festhält und mit Gott spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gott lässt sich nicht verspotten.
Gott ist nicht nur liebevoll und gnädig – er ist auch schrecklich. Die Ägypter erlebten dies am Schilfmeer, wo Gottes Gericht sie traf. In der Schrift heißt es: 'Die Rache ist mein, ich will vergelten' und 'Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.' Dieser Aspekt Gottes wird heute oft ausgeblendet. Man redet von einem sanften Jesus, aber die Bibel zeigt uns im Alten wie im Neuen Testament einen Gott, der Ungehorsam und Sünde richtet. Wenn Jesus wiederkommt, wird der Zorn des Lammes über diese Welt ergehen. Doch für die, die zu ihm gehören, ist Jesus der Anwalt, der sie vor dem Gericht bewahrt. Die Ehrfurcht vor Gottes Schrecklichkeit soll uns nicht lähmen, sondern zur Umkehr und zum Gehorsam führen. Wer an erkannter Sünde festhält und mit Gott spielt, muss mit Konsequenzen rechnen. Gott lässt sich nicht verspotten.
Bitte Gott um eine gesunde Ehrfurcht vor seiner Heiligkeit und seinem Gericht, und bekenne ihm Bereiche, in denen du leichtfertig mit Sünde umgegangen bist.
Gibt es Bereiche in meinem Leben, in denen ich mit erkannter Sünde spiele und Gottes Warnung ignoriere?
Aufnahme vom 25. Juni 2026
Predigt Bibelstunde am 24.06.2026 Glaubensgrundkurs: Glaube
Donnerstag, 25. Juni 2026 1. Petrus 1,6-9 Kernaussage Der Glaube ist ein unverdientes Geschenk Gottes durch den Heiligen Geist und die einzige Möglichkeit, vor Gott gerecht zu werden und ewiges Leben zu erlangen. Wahrer Glaube bedeutet nicht nur ein theoretisches Wissen über biblische Inhalte, sondern eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus Christus, die durch das Wort Gottes gestärkt wird und sich in guten Werken zeigt.
In dieser Bibelstunde, der siebten und letzten einer Reihe vor den Sommerferien, behandelt Pastor Olaf Latzel das Thema Glaube als abschließendes Element des Glaubensgrundkurses. Nach vorangegangenen Einheiten über Gottes Wort, Gott selbst, Gebet, Gebot, Gemeinde und Gottesdienst steht nun der Glaube im Mittelpunkt. Die Betrachtung beginnt mit einer Andacht über drei Schwierigkeiten des Glaubens aus 1. Petrus 1,6-9: die Nichtsichtbarkeit Gottes, die Anfechtung im Glauben und der Zielverlust, wenn Christen das himmlische Ziel aus den Augen verlieren.
Im Hauptteil präsentiert Latzel zwölf biblische Erkenntnisse zum Glauben: Glaube ist ein Geschenk Gottes, die einzig mögliche Existenzweise vor Gott, macht allein gerecht, bewahrt vor Gottes Zorn, gehört untrennbar mit guten Werken zusammen, macht fröhlich und gesund, steht in der Gefahr des Abfalls, wird durch Gottes Wort und Gemeinschaft gestärkt, bleibt ein Geheimnis und macht einen zum Glaubensgehilfen. Anschließend erläutert er den Heidelberger Katechismus zur Frage nach dem wahren Glauben und schließt mit einer Auslegung der Geschichte von Maria und Martha (Lukas 10,38-42), wobei er drei Kardinalfehler im Glauben benennt: Zeitmangel für Gottes Wort, Kritik am Nächsten und übermäßige Sorge um die eigene Existenz. Weiterlesen
Bibelstunde am 24.06.2026 Glaubensgrundkurs: Glaube
Der Glaube ist ein unverdientes Geschenk Gottes durch den Heiligen Geist und die einzige Möglichkeit, vor Gott gerecht zu werden und ewiges Leben zu erlangen. Wahrer Glaube bedeutet nicht nur ein theoretisches Wissen über biblische Inhalte, sondern eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus Christus, die durch das Wort Gottes gestärkt wird und sich in guten Werken zeigt.
Hauptthemen (4)
1. Schwierigkeiten des Glaubens
- • Die Nichtsichtbarkeit Gottes - Glaube ist nicht wissenschaftlich beweisbar oder mit physischen Augen erkennbar
- • Die Anfechtung - Schwierigkeiten, Sorgen, Krankheit und auch Wohlstand können den Glauben auf die Probe stellen
- • Der Zielverlust - Ohne das klare Ziel des ewigen Lebens im himmlischen Jerusalem verliert man die Orientierung
2. Zwölf biblische Erkenntnisse zum Glauben
- • Glaube ist ein Geschenk Gottes, nicht menschlich machbar
- • Glaube ist die einzigst mögliche Existenzweise vor Gott
- • Glaube allein macht gerecht vor Gott (Sola Fide)
- • Glaube bewahrt vor dem Zorn Gottes
- • Glaube und gute Werke gehören zusammen - lebendiger Glaube führt zu guten Werken
- • Glaube macht fröhlich und schenkt echte Freude durch den Heiligen Geist
- • Glaube macht gesund - hat heilende und gesundheitsfördernde Wirkung
- • Glaube steht in der Gefahr des Fallens und muss bewahrt werden
- • Glaube wird durch das Wort Gottes gestärkt
- • Glaube wird durch Gemeinschaft mit anderen Gläubigen gestärkt
- • Glaube ist immer auch ein Geheimnis, das erst in der Ewigkeit völlig erkannt wird
- • Glaube macht einen zum Glaubensgehilfen - wer gerettet ist, will andere retten
3. Definition des wahren Glaubens nach Heidelberger Katechismus
- • Wissen um die Heilstatsachen - eine gewisse Erkenntnis der biblischen Offenbarung
- • Für-Wahr-Halten - alles in Gottes Wort als wahr annehmen
- • Herzliches Vertrauen - persönliche Anwendung auf das eigene Leben
- • Wirken des Heiligen Geistes - der Geist wirkt Vergebung, Gerechtigkeit und Seligkeit
4. Drei Kardinalfehler im Glauben (Maria und Martha)
- • Mangel an Zeit zum Hören auf das Wort Gottes - Geschäftigkeit verdrängt das Wesentliche
- • Kritik am Nächsten - andere Gläubige unnötig beurteilen statt sie stehen zu lassen
- • Sorgen um die eigene Existenz - trotz Jesu Gegenwart in Sorgen leben statt sorgenfrei zu vertrauen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Dann werdet ihr euch freuen, ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durch Feuer geläutet wird zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb. Und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht geseht. Ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelenseligkeit.
Darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben, in Glauben, wie geschrieben steht, der Gerechte wird aus Glauben leben.
Aus Gnade seid ihr seelig geworden durch Glauben, nicht aus euch. Gottes Gabe ist es nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme, denn wir sind sein Werk geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir daran wandeln sollen.
Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht.
Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben, kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tode zum Leben durchgedrungen.
Der Mensch wird gerecht ohne des Gesetzes Werke allein durch Glauben.
Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer bei dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes wird über ihm sein.
Lasst uns nicht nur lieben mit Worten, noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und der Wahrheit.
Was hilft, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an einer täglichen Nahrung und jemand durch euch spreche zu ihn: Geht hin in Frieden, färmt euch und zettig euch. Ihr gebet ihm aber nicht, was der Leib nötig hat. Was könnte ihnen das helfen? So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue.
Das Reich Gottes ist Freude im Heiligen Geist.
Meine Tochter gehe hin, dein Glaube hat dich gesund gemacht.
Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass wir über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen und der Herr wird ihn aufrichten und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
Den Glauben und das gute Gewissen haben einige von sich gestoßen und am Glauben Schiffbruch erlitten.
Der Glaube kommt aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.
Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.
Sie aber blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen im Gebet. Es kam aber Furcht über alle Seelen und es geschahen auch viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Sie verkauften Güter und haben geteilt sie unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeit mit Freude und mit lauterem Herzen.
Groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens.
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
Nicht, dass wir Herren werden über euren Glauben, sondern wir sind Gehilfen eurer Freude, denn ihr steht im Glauben.
Als sie weiterzogen, kam er in ein Dorf. Da war eine Frau mit Namen Martha, die nahm ihn auf und sie hatte eine Schwester, die hieß Maria, die setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen, ihm zu dienen. Und sie trat hin zu und sprach: Herr, fragst du nicht danach, dass ich meine Schwester lässt, die alleine dienen? Sag jedoch, dass sie mir helfen soll. Der Herr aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe. Eines aber ist Not. Maria hat das gute Teil gewählt, das soll nicht von ihr genommen werden.
Weitere Referenzen
- → Johannes 20
- → 1. Korinther 12,3
- → Lukas 8
- → Johannes 3,16
- → Matthäus 28
- → Heidelberger Katechismus Frage 21
Praktische Anwendung (7)
- 1 Täglich in der Bibel lesen: Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, mindestens ein Kapitel aus dem Alten und ein Kapitel aus dem Neuen Testament zu lesen. Dies ist die wichtigste Quelle der Glaubensstärkung.
- 2 Bibeltreue Verkündigung hören: Suchen Sie aktiv nach guter, bibeltreuer Verkündigung - sei es im Gottesdienst, durch Predigten im Internet oder andere Quellen, die das Wort Gottes treu auslegen.
- 3 Gemeinschaft mit anderen Gläubigen pflegen: Bleiben Sie in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Verlassen Sie die Versammlungen nicht, denn die Gemeinschaft stärkt den Glauben.
- 4 Für Kranke beten und sie salben: Praktizieren Sie das biblische Gebot der Krankensalbung. Rufen Sie die Ältesten der Gemeinde, wenn jemand krank ist, um für Heilung zu beten.
- 5 Als Glaubensgehilfe wirken: Teilen Sie Ihren Glauben mit anderen. Versuchen Sie, Menschen in Ihrer Umgebung (Nachbarschaft, Arbeit, Schule) von Jesus zu erzählen und andere im Glauben zu stärken.
- 6 Sorgen auf Gott werfen: Üben Sie sich darin, Ihre Sorgen und Ängste bewusst an Jesus abzugeben, statt sich davon beherrschen zu lassen. Vertrauen Sie darauf, dass Er für Sie sorgt.
- 7 Das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren: Lassen Sie sich nicht von Geschäftigkeit und vielen Aktivitäten - selbst guten Werken - davon abhalten, Zeit mit Jesus und seinem Wort zu verbringen. Das Hören auf Gottes Wort hat Priorität.