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St. Martini Gemeinde zu Bremen

Martinikirchhof 3 28195 Bremen

Die St. Martini Gemeinde bekennt sich in Lehre und Ordnung zur ganzen, unverfälschten Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, dem einzig wahren und unfehlbaren Gotteswort, wie es durch die Reformation neu erschlossen worden ist.

Täglicher Impuls
Sonntag

In Liebe wandeln

'Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.' Die erste und wichtigste Frucht ist die Liebe. Das höchste Gebot fordert uns auf, Gott von ganzem Herzen zu lieben und den Nächsten wie uns selbst. Wie zeigt sich echte Liebe zu Gott? Nicht primär durch Gefühle, sondern durch konkrete Entscheidungen: Wir nehmen uns Zeit für ihn, hängen uns an ihn, lesen sein Wort, sprechen mit ihm. Wir heiligen uns, weil wir wissen, dass er Sünde nicht mag – nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe. Der Heilige Geist schenkt uns diese Liebe. Erst spüren wir Gottes Liebe zu uns – seine Annahme, sein Zuhause, seine Behütung. Dann befähigt er uns, diese Liebe zurückzugeben und weiterzugeben. Leben wir wirklich in dieser Liebe, oder kreisen wir hauptsächlich um uns selbst?

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'Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit.' Die erste und wichtigste Frucht ist die Liebe. Das höchste Gebot fordert uns auf, Gott von ganzem Herzen zu lieben und den Nächsten wie uns selbst. Wie zeigt sich echte Liebe zu Gott? Nicht primär durch Gefühle, sondern durch konkrete Entscheidungen: Wir nehmen uns Zeit für ihn, hängen uns an ihn, lesen sein Wort, sprechen mit ihm. Wir heiligen uns, weil wir wissen, dass er Sünde nicht mag – nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe. Der Heilige Geist schenkt uns diese Liebe. Erst spüren wir Gottes Liebe zu uns – seine Annahme, sein Zuhause, seine Behütung. Dann befähigt er uns, diese Liebe zurückzugeben und weiterzugeben. Leben wir wirklich in dieser Liebe, oder kreisen wir hauptsächlich um uns selbst?

Galater 5:22
Gebet

Danke Gott für seine Liebe zu dir und bitte den Heiligen Geist, deine Liebe zu Gott und zum Nächsten zu vertiefen und in konkreten Taten sichtbar zu machen.

Herausforderung

Nehme ich mir bewusst Zeit für Gott, und zeigt sich meine Liebe zu ihm in konkreten Taten des Gehorsams und der Hingabe?

Predigt

Darf ich das? Kirchengerichtsbarkeit, staatliche Instanzen und die Verantwortung des Einzelnen

Freitag, 1. Mai 2026
Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.
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Der Vortrag befasst sich mit der Frage nach Christenverfolgung in Deutschland aus rechtlicher und kirchenrechtlicher Perspektive. Professor Dr. Thorsten Schmidt untersucht differenziert, wie die Religionsfreiheit in Deutschland geschützt ist und wo potenzielle Gefährdungen liegen. Er betont, dass es keine systematische Christenverfolgung in Deutschland gibt, warnt aber vor unterschwelligen Entwicklungen wie der Verdrängung religiöser Symbole aus der Öffentlichkeit, Bedrängnis einzelner Christen und kirchlicher Mitarbeiter sowie einer schleichenden Einschränkung der Religionsfreiheit. Dabei macht er deutlich, dass die Freiheit anderer Religionen auch die Freiheit der Christen schützt. Der Referent analysiert konkrete Fälle aus der Rechtspraxis, behandelt die Rolle der Kirchengerichtsbarkeit und deren Vor- und Nachteile, und zeigt auf, wie staatliche Behörden und Gerichte mit religiösen Fragen umgehen. Er ermutigt zur Wachsamkeit und zur Wahrnehmung individueller Verantwortung beim Schutz der Religionsfreiheit. Besonders wichtig ist ihm die Sensibilisierung dafür, dass scheinbar harmlose Entwicklungen - wie Einschränkungen bei Gebetsmahnwachen oder religiösen Symbolen - langfristig die Glaubensfreiheit gefährden können. Zudem betont er die Notwendigkeit von Öffentlichkeit und Dokumentation von Fällen, um ein realistisches Monitoring der Religionsfreiheit zu ermöglichen.