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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

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Daily Bite
Sunday

Deine Reaktion steht noch aus

Der Kolosserbrief endete mit persönlichen Grüßen, die zeigen: Gott sieht dich persönlich. Er kennt deine Mühen, deine Treue, deine Kämpfe. Und er hat dir bereits einen Liebesbrief geschrieben, in dem steht, was er über dich denkt – egal, was andere sagen. Gott möchte mit dir unglaublich viele schöne Dinge erleben. Er möchte dich segnen, hat Bock darauf, dein Leben zu gestalten. Aber er zeigt auch, wie er sich das Leben mit dir vorstellt: Verzicht auf eigene Rechte, Demut, Vergebung. Vielleicht ist diese Woche genau das dran – dich zu demütigen, auf ein Recht zu verzichten, jemandem zu vergeben. Wenn es schwer fällt, denk daran: 'Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.' Zu wessen Ehre? Zu seiner Ehre. Du hast den Liebesbrief bereits bekommen. Gott hat dir gezeigt, wie sehr er dich liebt. Jetzt ist die Frage: Lässt du dich darauf ein? Deine Reaktion steht noch aus. Only Jesus – Christus im Zentrum, Christus im Herzen.

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Der Kolosserbrief endete mit persönlichen Grüßen, die zeigen: Gott sieht dich persönlich. Er kennt deine Mühen, deine Treue, deine Kämpfe. Und er hat dir bereits einen Liebesbrief geschrieben, in dem steht, was er über dich denkt – egal, was andere sagen. Gott möchte mit dir unglaublich viele schöne Dinge erleben. Er möchte dich segnen, hat Bock darauf, dein Leben zu gestalten. Aber er zeigt auch, wie er sich das Leben mit dir vorstellt: Verzicht auf eigene Rechte, Demut, Vergebung. Vielleicht ist diese Woche genau das dran – dich zu demütigen, auf ein Recht zu verzichten, jemandem zu vergeben. Wenn es schwer fällt, denk daran: 'Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.' Zu wessen Ehre? Zu seiner Ehre. Du hast den Liebesbrief bereits bekommen. Gott hat dir gezeigt, wie sehr er dich liebt. Jetzt ist die Frage: Lässt du dich darauf ein? Deine Reaktion steht noch aus. Only Jesus – Christus im Zentrum, Christus im Herzen.

2. Korinther 12,9
Prayer

Danke Gott für seinen Liebesbrief und bitte ihn, dir zu zeigen, wie du diese Woche konkret darauf antworten kannst.

Challenge

Was ist deine konkrete Reaktion auf Gottes Liebesbrief an dich – diese Woche, in deinem Alltag, in deinen Beziehungen?

Sermon

Jesus verändert wie wir Arbeiten - Only Jesus T. 8 - Kol 3:23 | Michael Otto | Freikirche Kreuzheide

Sunday, September 6, 2026
Kolosser 3,22-4,1
Key Point

Die Predigt zeigt, dass Arbeit ein göttlicher Auftrag ist und wir alles, was wir tun, von ganzem Herzen für Jesus tun sollen, nicht für Menschen. Unsere Arbeit wird dadurch zu Gottesdienst, unabhängig davon, wie bedeutend oder unbedeutend sie in den Augen der Welt erscheint. Dabei dürfen wir nicht vergessen, auch Ruhepausen einzulegen, wie Gott es uns vorgemacht hat.

Der Redner reflektiert über Steve Jobs' berühmte Stanford-Rede von 2005 über Leidenschaft in der Arbeit und stellt diesem säkularen Ansatz eine christliche Perspektive gegenüber. Anhand von Kolosser 3:22 bis 4:1 entwickelt er fünf zentrale Gedanken darüber, wie Christen mit Arbeit umgehen sollten. Der Text behandelt das sensible Thema der Sklaverei im biblischen Kontext und überträgt die Prinzipien auf moderne Arbeitsverhältnisse. Die fünf Hauptgedanken sind: (1) Arbeit ist Gottes Auftrag seit der Schöpfung, (2) wir müssen akzeptieren, dass Arbeit mühsam ist (Folge des Sündenfalls), (3) wir sollen von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft arbeiten, (4) wir arbeiten letztlich für den Herrn und nicht für Menschen, und (5) wir brauchen ausreichend Ruhepausen nach Gottes Vorbild. Der Redner betont, dass jede Aufgabe - ob groß oder klein, angesehen oder unbemerkt - Gottesdienst sein kann, wenn sie für Jesus getan wird. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, dass man keinen Traumjob finden muss, um mit ganzem Herzen zu arbeiten, sondern jede Aufgabe für Jesus mit voller Kraft tun kann.
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Der Redner reflektiert über Steve Jobs' berühmte Stanford-Rede von 2005 über Leidenschaft in der Arbeit und stellt diesem säkularen Ansatz eine christliche Perspektive gegenüber. Anhand von Kolosser 3:22 bis 4:1 entwickelt er fünf zentrale Gedanken darüber, wie Christen mit Arbeit umgehen sollten. Der Text behandelt das sensible Thema der Sklaverei im biblischen Kontext und überträgt die Prinzipien auf moderne Arbeitsverhältnisse. Die fünf Hauptgedanken sind: (1) Arbeit ist Gottes Auftrag seit der Schöpfung, (2) wir müssen akzeptieren, dass Arbeit mühsam ist (Folge des Sündenfalls), (3) wir sollen von ganzem Herzen und mit ganzer Kraft arbeiten, (4) wir arbeiten letztlich für den Herrn und nicht für Menschen, und (5) wir brauchen ausreichend Ruhepausen nach Gottes Vorbild. Der Redner betont, dass jede Aufgabe - ob groß oder klein, angesehen oder unbemerkt - Gottesdienst sein kann, wenn sie für Jesus getan wird. Die Botschaft schließt mit der Ermutigung, dass man keinen Traumjob finden muss, um mit ganzem Herzen zu arbeiten, sondern jede Aufgabe für Jesus mit voller Kraft tun kann.

Main Topics (5)

1. Arbeit als Auftrag Gottes

  • • Arbeit ist keine weltliche, unnütze Idee, sondern Gottes Konzept
  • • Schon im Paradies gab Adam den Auftrag, den Garten zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 2,15)
  • • Wir sind nach Gottes Ebenbild geschaffen - Gott ist ein Schöpfer und Gestalter
  • • Arbeit betrifft alle Lebensphasen: Schule, Studium, Beruf, Familie, Ehrenamt, Rente
  • • Menschen brauchen eine Aufgabe, sonst geht es ihnen nicht gut

2. Arbeit ist mühsam geworden

  • • Durch den Sündenfall wurde der Erdboden verflucht - Arbeit wurde mühsam
  • • Dornen und Disteln wachsen - im Schweiße des Angesichts sollen wir arbeiten
  • • Jeder hat seine eigenen 'Dornen': schwierige Aufgaben, Prüfungen, nervige Tätigkeiten
  • • Wir sollten akzeptieren, dass Arbeit in dieser gefallenen Welt mühsam ist
  • • Die Illusion, dass es später leichter wird, ist trügerisch

3. Von ganzem Herzen arbeiten

  • • Kolosser 3,23 fordert auf, von Herzen zu arbeiten, mit Eifer und Freude
  • • Prediger 9,10: 'Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft'
  • • Keine Halbherzigkeit - wenn wir etwas tun, dann richtig
  • • Das Beispiel der Ameise in Sprüche 6: fleißig sein ohne Aufseher
  • • Fleiß und Engagement sollen Eigenschaften sein, die man mit Christen verbindet

4. Für den Herrn arbeiten, nicht für Menschen

  • • Das ist die Erkenntnis, die den Unterschied macht: Wir arbeiten für Jesus
  • • Auch der Job ist Dienst für den Herrn - die ganze Woche ist Gottesdienst
  • • 1. Korinther 10,31: 'Ob ihr esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes'
  • • Martin Luther: Die ganze Welt soll voll Gottesdienst sein - nicht nur in der Kirche
  • • Entscheidend ist nicht, was wir tun, sondern mit welcher inneren Haltung
  • • Selbst kleine und unbemerkte Aufgaben sind wertvoll für Gott
  • • Beispiel der Reinigungskraft: 'Ich fege jetzt sogar unter den Fußmatten'

5. Ruhe und Balance

  • • Auch wenn wir von ganzem Herzen arbeiten, brauchen wir Ruhepausen
  • • Gott selbst ruhte am siebten Tag und heiligte den Sabbat
  • • Das Sabbatgebot gilt für alle: Menschen und sogar Tiere
  • • Wir brauchen Ruhe, um Kraft zu tanken - wie eine Axt, die geschärft werden muss
  • • Balance zwischen Arbeit und Ruhe ist wichtig
  • • Zeit für Gott, Gemeinschaft und persönliche Erholung einplanen
  • • Frage: Wie kann unser Geist zur Ruhe kommen in der digitalen Welt?

Biblical Foundations

Direct Quotes

Kolosser 3,22-4,1

Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herrn. Nicht in Augendienerei als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, den Herrn fürchtend. Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht für Menschen. Da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Christus, denn wer Unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, dass er getan hat und da ist kein Ansehen der Person. Ihr Herren, gewährt euren Sklaven, was recht und billig ist, da ihr wisst, dass auch ihr einen Herrn im Himmel habt.

1. Mose 2,15

Und Gott, der Herr nahm den Menschen, setzte ihn in den Garten, damit er ihn bebaue und bewahre.

2. Thessalonicher 3

Denn als wir bei euch waren, geboten wir euch dies. Wenn jemand nicht arbeiten will, dann soll er auch nicht essen. Wir hören nämlich, dass etliche von euch unordentlich wandeln und nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.

1. Mose 3

Und zu Adam sprach er, weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und vom Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen. So sei der Erdboden verflucht um deinetwillen. Mit Mühe sollst du dich davon nähren, dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen. Du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen, denn du bist Staub und zu Staub wirst du wieder zurückkehren.

Prediger 9,10

Alles, was deine Hand zu tun vorfindet, das tu mit deiner ganzen Kraft.

Sprüche 6,6-11

Nimm dir ein Beispiel an der Ameise, du Faulpelz. Lerne von ihr und werde weise. Obwohl sie kein Anführer, Aufseher oder Herrscher hat, arbeitet sie trotzdem den ganzen Sommer über und sammelt Nahrung für den Winter. Aber du Faulpelz, wie lange willst du noch schlafen? Wach endlich auf. Wenn du noch ein wenig länger schläfst, da ein kleines Nickerchen, dort eine kurze Ruhepause, dann wird die Armut dich überfallen wie ein Wegelagerer und die Not über dich hereinbrechen wie ein bewaffneter Räuber.

1. Korinther 10,31

Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes.

Römer 12,1

Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges Gott wohlgefälliges Opfer. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst.

2. Mose 20 (Sabbatgebot)

Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun. Weder du noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist, und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

Additional references

  • → Kolosser 3,23
  • → Psalm 23

Practical Application (6)

  • 1 Erkenne Arbeit als göttlichen Auftrag: Verstehe, dass jede Aufgabe, die du hast - ob in Schule, Studium, Beruf, Familie oder Ehrenamt - ein Auftrag Gottes ist. Es ist keine weltliche Pflicht, sondern Teil deiner Berufung als Mensch nach Gottes Ebenbild.
  • 2 Akzeptiere die Mühsal: Höre auf, darauf zu warten, dass Arbeit irgendwann leicht wird. Akzeptiere, dass 'Dornen und Disteln' Teil unserer gefallenen Welt sind und dass Arbeit manchmal anstrengend ist - das ist normal.
  • 3 Arbeite von ganzem Herzen: Tue alles mit ganzer Kraft und Engagement, keine Halbherzigkeit. Frage dich: Arbeite ich so, dass Menschen erkennen können, dass ich Christ bin? Auch kleine Details zählen - wie unter den Fußmatten zu fegen.
  • 4 Arbeite für Jesus, nicht für Menschen: Ändere deine Perspektive: Du arbeitest letztlich für den Herrn, nicht für deinen Chef oder andere Menschen. Das gibt auch unscheinbaren Aufgaben Sinn und Wert vor Gott.
  • 5 Plane bewusst Ruhepausen ein: Nimm das Sabbatgebot ernst und finde eine gute Balance zwischen Arbeit und Ruhe. Schaffe Zeit, um in Gottes Gegenwart Kraft zu tanken - vielleicht in der Natur, beim Spaziergang oder bewusst bildschirmfrei.
  • 6 Prüfe deine Work-Life-Balance: Frage dich ehrlich: Kippt meine Balance eher in Richtung zu viel oder zu wenig Arbeit? Justiere entsprechend nach und erinnere dich daran, dass Gott selbst das Vorbild für Ruhe gegeben hat.